Sprachassistentin führt Eigenleben Amazon klärt auf: Alexa macht Party in Pinneberg

Ruhestörung in Pinneberg – Sprachassistentin Alexa dreht die Musik zu laut auf und ruft die Polizei auf den Plan. Die Verwirrung ist groß angesichts des mysteriösen Einsatzes: Wird Amazons Sprachassistentin langsam so intelligent, dass sie eigenmächtig lautstarke Partys veranstaltet? Oder lag alles an einem defekten Echo-Lautsprecher? Wir klären die lustige Geschichte rund um die Alexa-Party in Pinneberg auf.

Alexa (mit Amazon Echo) feiert Party in Abwesenheit des Besitzers in Pinneberg

Mysteriöse Ruhestörung in Pinneberg

Vergangenes Wochenende wurde im Holsteinschen Pinneberg die Polizei verständigt: Anwohner beschwerten sich in der Nacht auf Samstag, den 4. November über Lärmbelästigung durch den Nachbarn. Die Polizei rückte an, wartete vergeblich auf Antwort aus der beschallten Wohnung und brach schließlich die Tür auf – nur um festzustellen, dass kein Bewohner anwesend war. Wer hatte also die lautstarke Musik zu verantworten?

Alexa feiert ins Wochenende

Lärmquelle und Urheber des nachbarschaftlichen Unmuts war ein smarter Echo-Lautsprecher. Amazons Sprachassistentin Alexa hatte sich scheinbar selbständig gemacht und nicht nur Musik abgespielt, sondern auch die beiden verbauten Lautsprecher voll ausgereizt und auf höchste Lautstärke aufgedreht. Wie konnte es dazu kommen?

Die Polizei investigierte und nun können Amazons Pressesprecher die ulkige Geschichte aufklären: Der Bewohner hatte das Haus verlassen und unterwegs via Smartphone-App die Musikwiedergabe eines Streaming-Anbieters aktiviert. Was er nicht wissen konnte: Amazon Echo spielte dieselbe Musik zuhause ebenfalls ab. Entsprechend wurde die Lautstärke des Smart Home-Lautsprechers parallel zur App von 77 auf die maximal möglichen 100 geschoben – zu viel für die Nachbarn.

Amazon Echo (2. Generation) in Stoff Hellgrau
Amazon präsentiert das Echo 2
Jetzt noch partytauglicher

Das Echo der zweiten Generation bietet lautere und klarere Soundwiedergabe als sein Vorgänger. Zusätzlich ist der Einstieg in die Welt von Echo nun bereits ab 99,99 Euro möglich. (Stand: 09.11.2017)

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Amazon betreibt Schadensbegrenzung

Ganz eigenmächtig hat Alexa also doch nicht gehandelt, dennoch ist so ein Versehen wohl nicht im Sinne der smarten Synchronisierung. Den Nachbarn dürfte das Erlebnis nach anfänglicher Irritation als spaßige Anekdote im Gedächtnis bleiben, auch der Bewohner selbst trägt von diesem kuriosen Einsatz zumindest keinen finanziellen Schaden davon: Amazon übernimmt sämtliche Kosten für entstandene Sachschäden. Ob der Smart Home-Enthusiast seine Alexa zukünftig noch alleine zuhause lassen wird, ist allerdings fraglich.

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homeandsmart.de Redaktion Sarah Mall

Expertin für Smart Home-Systeme sowie Home Automation und kritisches Auge der home&smart-Redaktion. Beobachtet die Start-up-Szene rund um das Thema Smart Home und geht in ihren Beiträgen der Frage nach, wie das intelligente Zuhause unser Leben Ressourcen-schonender und umweltfreundlicher gestalten kann. Spezial-Themen: Solartechnologien, Alexa-Skills sowie smarte Klimatechnik.

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