IoT-Antivirus 2018 Avira SafeThings: Der Router wird zur Firewall für's Smart Home

Avira kennen die meisten als Antivirus-Software für PC und Laptop. Mit Avira SafeThings nutzt der Softwareprovider seine Expertise im Bereich der künstlichen Intelligenz, um ein sinnvolles Schutz-Modell für IoT-Geräte zu etablieren. Vernetzte Smart Home-Geräte werden gegen Hackerangriffe, Ransomware und ungebetenes Eindringen geschützt. Dabei kommt Avira SafeThings ganz ohne zusätzliche Hardware aus. Das Smart Home-Antivirus-Programm steckt 2018 direkt im heimischen WLAN-Router.

Avira SafeThings ist die Internet-Security-Lösung für das Smart Home
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Avira SaveThings - Smart Home-Schutz im Router

Statistiken zufolge gibt es derzeit bereits mehr IoT-Geräte als Menschen auf der Erde. 2018 wird die Zahl weiter steigen. Während das vernetzte Zuhause also für viele alltäglich wird, müssen auch die Sicherheitsstandards für das WLAN-Netzwerk im Smart Home überdacht werden. Avira SaveThings möchte deshalb einen neuen Smart Home-Standard etablieren: Geschützte Router, die mit der integrierten Avira SaveThings-Software direkt über den Internetprovider vertrieben werden.

Der Smart Home-Liebhaber muss sich dann keine Gedanken mehr über Geräteschutz und Ransomware machen, sondern nur darauf achten, einen Router zu wählen, der Avira SaveThings unterstützt.

Große Partner von Avira, darunter Microsoft und HUAWEI, lassen darauf schließen, dass die IoT-Antivirus-Lösung von Avira 2018 von vielen Internetanbietern aufgegriffen wird. Noch ist die Anzahl der unterstützten Router aber überschaubar. Auf der Herstellerseite gibt es die Möglichkeit, die Verfügbarkeit beim eigenen Internetprovider zu überprüfen.  

Wieso ein Anti-Virus-Programm für das Smart Home?

Auch wenn die Hersteller von Smart Home-Produkten auf verschlüsselte Verbindungen achten, vereinfacht und verbessert das IoT-Antivirus-System SafeThings den Geräte- und Identitätsschutz und verhindert Ransomeware, bei der die Gerät-Einstellungen nur noch vom Hacker kontrolliert werden können..

Es ist einfach, den Überblick zu verlieren, ob alle Standardkennworte ausgetauscht wurden oder mit welchen externen Cloud-Servern das WLAN-Netz regelmäßig Verbindung aufnimmt. Deshalb bietet Avira SafeThings für den kompatiblen Router eine App an, in der die Sicherheitseinstellungen für jedes Smart Home-Gerät eingesehen und angepasst werden können.

Werden ungebetene Gäste oder Ransomeware identifiziert, wird eine Pushnachricht abgesetzt

Das Prinzip von Avira SafeThings

  • Beobachten: Alle mit dem Internet verbundenen Geräte werden von Avira SafeThings automatisch erfasst und die versendeten Informationen aufgenommen. Avira hat dabei die Rolle des Postboten, der keinen Einblick in den Inhalt dieser Daten erhält.
  • Mitdenken: Über Methoden der Künstlichen Intelligenz werden die Geräte eingestuft, normales Verhalten zugeordnet und abweichendes Verhalten erkannt. Dabei lernt der geschützte Router mit jedem potenziellen Angriff durch Hacker und jedem vernetzten Gerät fortlaufend dazu.
  • Handeln: Bei Anomalien der Datenübertragungen, die typisch sind für Ransomeware und unbefugte Eingriffe, reagiert die Firewall des Avira-Routers und nimmt Schutzmaßnahmen vor. Dabei wird die sonstige Nutzung des Routers wie Internet-Browsing oder Streaming nicht beeinträchtigt.
  • Erkennen: Über die App von Avira SafeThings können alle Aktivitäten des Netzwerks anschaulich eingesehen werden. Im Alarmfall bekommt der Anwender eine Pushnachricht auf das Smartphone

Avira SafeThings im Vergleich mit Bullguard Premium Protection

Eine ebenfalls Software-basierte Lösung zum Schutz des Smart Home kommt von BullGuard. Das Softwareunternehmen bietet bereits zahlreiche Anti-Virus-Programme für PC, Tablet und Smartphone an. Im Gegensatz zu Avira SafeThings wird die IoT-Lösung Bullguard Premium Protection auf dem PC installiert und bewacht von dort aus die ins WLAN eingebundenen Smart Home-Geräte. Das bedeutet allerdings auch, dass im Vergleich zu Avira SafeThings der PC im Betriebsmodus sein muss, damit der Scan des Smart Home-Netzwerks aktiv ist.

Zum ausführlichen Bericht zu Bullguard Premium Protection

Fazit: Praktische Router-Lösung für den Schutz von IoT-Geräten

Es wäre wünschenswert, dass die Router der Internetanbieter in Zukunft mit einer umfassenden Anti-Virus-Software fürs Smart Home ausgestattet werden. Die Frage, ob Avira SafeThings zum Standard für deutsche Router wird, bleibt erstmal unbeantwortet. Wenn der nächste neue Router 2018 zuhause einzieht, macht es aber Sinn, sich nach den Smart Home-Sicherheitsoptionen beim Internetprovider zu erkundigen.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?