Das Zuhause schützen Einbruchsicherheit für Eigenheim - nicht nur dank Smart Home

Für den stolzen Besitzer ist ein Eigenheim viel mehr wert als die Summe seiner Einrichtungsgegenstände – schließlich bietet es den Bewohnern emotionale Wärme, Sicherheit und Geborgenheit. Entsprechend groß sind die Schäden, die ein Einbruch im Geldbeutel und in der Seele der Betroffenen anrichtet. Maximaler Schutz vor Einbruchsdelikten sollte deshalb ganz oben auf der Agenda jedes Wohnraumeigentümers stehen. Die klassischen Maßnahmen und die neue, digitale Technik kommen dabei als wirksamer Mix zum Einsatz.

einbruchsicherheit-im-smart-home

Einbruchsicherheit: Grundwissen

„Sowas passiert immer nur den anderen“, – leider entspricht das vage Gefühl vieler Hauseigentümer nicht der aktuellen Einbruchsstatistik. Die besagt nämlich, dass deutschlandweit jede Stunde elf Einbruchsdelikte stattfinden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Haus irgendwann einmal zum Ziel wird, ist also gar nicht abwegig:

Einbrüche in Zahlen

Zwar geht die Zahl der Einbrüche hierzulande seit den 1990er Jahren leicht zurück – dennoch sind die Statistiken alarmierend: Rund 87.000 Wohnungs- und Hauseinbrüche werden jährlich in Deutschland angezeigt. Die Dunkelziffer der Einbruchsversuche, die nicht in die Berechnung eingehen, liegt dabei um ein Vielfaches höher.

Am sichersten können Hausbesitzer ihr Eigentum wohl in Bayern wähnen: Der Freistaat liegt auf dem letzten Platz der bundesweiten Statistik. Mehr Fälle werden dagegen aus Berlin und Hamburg gemeldet. Der Stadtstat Bremen erreicht hierbei die höchste Quote.

Was sind die Folgen?

Natürlich ist es ärgerlich, wenn bei einem Einbruch Wertgegenstände entwendet werden. Noch schlimmer empfinden Betroffene jedoch häufig die Zerstörung von Einrichtung und Besitztümern mit ideellem Wert. Am schwersten treffen die meisten Einbruchsopfer schließlich die psychischen Folgen des Deliktes. Der Schock, dass ein Fremder den persönlichen Raum widerrechtlich betreten und die Privatsphäre verletzt hat, sitzt oft tief.

Laut einer Studie des Niedersächsischen Instituts für Kriminalforschung fühlen sich deshalb 46,5 Prozent aller Einbruchsopfer auch langfristig unwohl in ihrer gewohnten Umgebung. Die Folgen reichen von Stress, über Zwänge (Kontrollieren von Fenstern und Türen) bis hin zu Posttraumatischen Belastungsstörungen, die behandlungsbedürftig sind.

Es kann jeden treffen

Aus Täterbefragungen wissen Experten, dass kaum ein Wohnumfeld existiert, das Schutz vor Einbrüchen bietet. Naturgemäß passieren viele Einbrüche in Gegenden mit teuren Einfamilienhäusern, doch auch ethnisch gemischte Wohnviertel mit großen Mehrfamilienhäusern sind bei den Tätern beliebt.

Entgegen der allgemeinen Annahme bieten die oberen Etagen in größeren Wohnblocks keine größere Sicherheit, sondern werden von Einbrechern bevorzugt, weil hier weniger Nachbarn im Treppenhaus vorbeikommen und einen Dieb ertappen können. Auch Objekte an vielbefahrenen Straßen bilden ein bevorzugtes Ziel, weil hier die Möglichkeit zur schnellen Flucht besteht.

Berufstätige sollten sich klarmachen: In der Zeit zwischen zehn und 20 Uhr geschehen die meisten Einbrüche, weil die Täter dann eine leere Wohnung erwarten. Doch auch Senioren und Rentner werden oft bezüglich ihrer Gewohnheiten ausgespäht – meist lebt der Einbrecher dann in unmittelbarer Nähe.

Einbruchsicherheit: Eine Frage des Budgets?

Maximale Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche beinhalten mehrere Komponenten: Geeignete Fenster, Türen und Schlösser schaffen mechanische Barrieren, während Alarm- und Überwachungsanlagen ein unbefugtes Betreten in Abwesenheit anzeigen können. Schließlich helfen Elemente eines Smart-Home-Systems dabei, im Haus auch tagsüber die Anwesenheit der Bewohner zu simulieren und Einbrecher im Vorhinein abzuschrecken.

Wer sein Zuhause rundum absichern will, muss allerdings einmalig relativ hohe Kosten dafür in Kauf nehmen. Es macht Sinn, sämtliche Schutzelemente eines Systems auf einmal zu implementieren und dabei die Dienstleistungen von Profis in Anspruch zu nehmen.

Das weckt beinahe automatisch die Frage nach der passenden Finanzierung. Verbraucher finden dazu heute sehr viele unkomplizierte Kreditangebote. Trotzdem sollten sie dabei verschiedene Aspekte beachten:

  • Kredite vergleichen und günstigste Angebote auswählen
  • Laufzeit nicht zu lang wählen (dies verursacht höhere Zinskosten)
  • am besten Modernisierungskredite nutzen (diese fallen oft günstiger aus)

Zusätzlich bietet der Staat attraktive Förderprogramme an. Über die KfW können Eigentümer zum Beispiel einen günstigen, zweckgebundenen Kredit in der Höhe bis zu 50.000 Euro beantragen. Diese Summe dient beispielsweise der Finanzierung zentraler Maßnahmen wie

  • Zusatzschlösser
  • einbruchhemmende Türen an Haus, Wohnung und Nebeneingängen
  • Rollläden und Gitter als Einbruchschutz für Fenster und Lichtschächte
  • Meldeanlagen
  • Sicherheitsanwendungen in Smart Home-Anwendungen

Neben einem Kredit können Eigentümer bei der KfW auch einen einmaligen Zuschuss in Höhe von maximal 1.600 Euro (Zuschuss 455-E) anfordern. Diese Summe darf ebenfalls für die genannten Punkte genutzt werden – vorausgesetzt, die Umrüstungen werden von einem professionellen Unternehmen übernommen und entsprechen technischen Mindestanforderungen.

Einbruchschutz: Die smarte Komponente

smarte-komponenten-einbrecherschutz

Abschrecken durch simulierte Anwesenheit – so lautet die Devise der smarten Haustechnologie. Die beliebtesten Elemente sind dabei diese:

  • Smarte Lichtsteuerung: Nichts wirkt auf den Betrachter verlassener als dunkle Räume – sie laden Einbrecher regelrecht ein. Wer täglich lange unterwegs ist – womöglich von der Morgen- bis zur Abenddämmerung –, der kann per smarter Lichtsteuerung seine Anwesenheit simulieren. Berufstätige und Urlauber können so die Lichter in ihren Wohnräumen per Fernsteuerung ein- und ausschalten oder dafür einen festen Rhythmus programmieren. Wer kein Smart-Home-System besitzt, kann stattdessen Steh- und Schreibtischlampen mit WLAN-Steckdosen aufrüsten und bekommt auf diese Weise preiswerten Fernzugriff.
  • Rollladensteuerung: Die Rollläden fernzusteuern hat nicht nur Vorteile bei Gewitter und Sturm, sondern erzeugt auch den Eindruck von bewohnten Räumen. Werktags öffnen sich die Fensterläden idealerweise am späten Morgen von selbst und geben vor, dass hier jemand im Sonnenlicht frühstücken möchte, selbst wenn sämtliche Bewohner eigentlich längst außer Haus sind.
  • Freizeitaktivitäten simulieren durch smarte Steckdosen: Der Fernseher flackert, das Radio läuft, womöglich wird sogar der Rasen gewässert – diese Eindrücke würden einen Einbrecher wahrscheinlich abschrecken und sind mithilfe smarter Steckdosen relativ leicht zu erzeugen. Im Innen- oder Außenbereich verbindet man TV-Geräte, Rasensprenger oder Mähroboter mit den fernsteuerbaren Stromquellen und kann auf diese Weise eine belebte Kulisse erzeugen.
  • Gegensprechanlagen auch bei Abwesenheit bedienen: Spezielle Videotürklingeln können mit dem Smartphone gekoppelt werden, sodass Hausbewohner auch unterwegs sehen können, wer da vor ihrer Tür steht. Hausbewohner, die per Gegensprechanlage auch von unterwegs antworten und beispielsweise den Paketboten auffordern, ein Päckchen nicht einfach vor der Tür abzustellen, wirken aktiv einem verlassenen Eindruck entgegen.
  • Kameras schrecken ab und helfen bei der Identifikation: Früher behalfen sich Hausbesitzer gern mit Kamera-Attrappen als Abschreckungsmaßnahme. Heutzutage kostet ein Überwachungssystem für den Außenbereich weit weniger und hat außerdem nützliche Zusatzfunktionen. Denn smarte Außenkameras, die über einen Bewegungsmelder verfügen, können ein Alarmsignal auf das Smartphone des Besitzers senden und zusätzlich Fotos des potenziellen Eindringlings machen.

Sonderfall Alarmanlagen

smarte-komponenten-einbrecherschutz

Einbruchmeldeanlagen und Alarmanlagen können zwar keinen Einbruch verhindern, aber erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einbrecher entdeckt wird. Dabei müssen die Systeme höchsten Anforderungen entsprechen, weil sie – etwa per Kameraüberwachung – unmittelbar in die Privatsphäre der Bewohner reichen und weil sie verlässlich externe Stellen alarmieren sollen.

Bei den gängigen Einbruchmeldeanlagen unterscheiden Fachleute zwischen zwei Überwachungsarten:

  1. Fallenüberwachung: Hier wird ein Bewegungsmelder in einem Bereich platziert, den ein Einbrecher nach dem Einbruch mit hoher Wahrscheinlichkeit betreten muss und in dem ein Fehlalarm ausgeschlossen ist.
  2. Außenhautüberwachung: Fenster und Türen sind hier mit Kontakten versehen, die ein unbefugtes Öffnen sofort melden, währen die Anlage aktiv ist.

Auch bei der Art des Alarms unterscheiden Profis verschiedene Kategorien:

  1. Externalarm: Wird die Anlage ausgelöst, ertönt eine Sirene in Kombination mit einem Lichtsignal. Diese Form des Alarms dient zur Abschreckung und soll Personen in der Nachbarschaft motivieren, den Fall zu melden. Die Anlage muss hier vor allem sicher gegen Sabotage sein, das heißt ein potenzieller Einbrecher darf sie nicht einfach deaktivieren können, indem er beispielsweise die Stromzufuhr kappt.
  2. Fernalarm: Diese Anlagen melden Zwischenfälle einer externen Stelle, etwa einer beauftragten Sicherheitsfirma. Hier ist es wichtig, dass die Anlage den gängigen DIN-Normen entspricht, um teure Falschalarme zu vermeiden.
  3. Internalarm: Wer eine Alarmanlage besitzt, die „still“ eine externe Stelle alarmiert, braucht auch ein internes Alarmsignal. Es zeigt an, wenn Hausbewohner versehentlich einen Alarm auslösen, damit sie externe Stellen rechtzeitig entwarnen können.

Die Polizei empfiehlt zwar ausdrücklich die Kombination von Einbruchmeldeanlagen und Smart-Home-Technologie – schränkt jedoch ein, dass ein Scharfschalten der Alarmanlage nicht über die Smart-Home-Fernsteuerung möglich sein darf. Auf der anderen Seite kann es nützlich sein, wenn das Einschalten der Alarmanlage automatisch Befehle an die Haustechnik auslöst, zum Beispiel den Herd deaktiviert oder die Fenster schließt.

Die Fachleute raten Hausbesitzern zum Kauf einer Alarmanlage, die nach DIN VDE 0833 Teil 1 und 3 (Einbruchmeldeanlage) oder nach DIN VDE V 0826-1 (Gefahrenwarnanlage, Ausgabestand 2018 oder neuer) zertifiziert ist.

Einbruchschutz – auch digital!

Ein Smart-Home-System bietet in puncto Einbruchschutz große Vorteile, aber eröffnet durchaus auch Türen für Datendiebe und Hacker. Wer das Risiko minimieren will, sollte folgende Tipps beherzigen:

  • Besitzer sollten immer dann die Software ihrer Haustechnik aktualisieren, wenn ein Sicherheitsupdate verfügbar ist.
  • Für die persönliche Sicherheit müssen voreingestellte Passwörter durch individuelle ersetzt werden. Bietet der Hersteller die Funktion an, sollten Smart-Home-Nutzer eine Zwei-Faktor Authentifizierung einrichten. Das Einloggen muss hierbei zum Beispiel zusätzlich durch einen SMS-Code verifiziert werden.
  • Der persönliche Computer und die IoT-Geräte der Haustechnik laufen im Idealfall über zwei getrennte Router bzw. über zwei getrennte WLAN-Netzwerke. Diese Maßnahme schützt vor Hacking-Angriffen auf wichtige, persönliche Daten.
  • Auch IoT-Geräte im Smart Home sollten Daten nur per Verschlüsselung kommunizieren und ins Netz übertragen. Generell sollte man die Haustechnik nur mit dem Internet verbinden, wenn eine Fernsteuerung erwünscht und nötig ist.
  • Risikobewusste Hausbesitzer sollten keine gebrauchten Geräte in ihr Smart‑Home-System integrieren, da nicht ausgeschlossen werden kann, ob sie durch den Vorbesitzer manipuliert wurden. Wer selbst Geräte weiterverkaufen will, muss sicherstellen, dass auf ihnen keine Passwörter und Daten mehr gespeichert sind, die potenziell missbraucht werden könnten.
  • Den Türöffner sollten Bewohner generell nicht per WLAN oder Bluetooth und ihrem Smartphone bedienen. Hier ist das Risiko zu groß, dass der Schlüssel bei Diebstahl des Telefons in die falschen Hände gerät.
Raumüberwachung für Einbrecherschutz

Einbruchschutz: Analog, aber hartnäckig

Vier bis zehn Sekunden – so wenig Zeit verbraucht ein Profi beim Aufbrechen eines normalen Fensters. In der Regel dauert das gesamte Delikt im Anschluss dann nur fünf bis zehn Minuten. Hier wird klar: Alles, was den Einbruch in die Länge zieht und Lärm verursacht, macht das Objekt für den Einbrecher unattraktiv. Mit wachsender Zeit, die er an Türschlössern und Fenstern verbringt, steigt nämlich seine Gefahr, entdeckt zu werden.

Folglich müssen die klassischen, mechanischen Barrieren auch nicht undurchdringlich sein, sondern sie müssen den Täter lediglich überdurchschnittlich lang beschäftigen, bis er aufgibt. Dazu dienen diese Elemente:

  • Einbruchhemmende Türen: Geeignete Türen haben massive Türblätter (z.B. 40 Millimeter Vollholz) und sind neben dem Hauptriegel mit Zusatzriegeln ausgestattet. Ein Schutzbeschlag erschwert den Zugang zum Schloss und zusätzliche Schließbleche und Bändersicherungen sichern das Türblatt in der Zarge. Alle Außentüren sollten der DIN EN 1627, Widerstandsklasse RC 2 oder höher entsprechen.
  • Fensterschutz – von Pilzköpfen und Panzerriegeln: Entgegen der allgemeinen Annahme ist nicht das Glas die Schwachstelle der meisten Fenster. Denn Fenster werden bei einem Einbruch üblicherweise aufgehebelt und nicht eingeschlagen. Auch eine Sicherheits-Verbundglasscheibe ist nutzlos, wenn der Fensterrahmen nur einfache Beschläge besitzt. In ihnen lässt sich nämlich der Rollzapfen von außen leicht aus dem Schließblech aushebeln und das Fenster öffnen.

Im Idealfall rüsten Hausherren ihre Fenster deshalb mit sogenannten Pilzkopfverriegelungen nach. Die Pilz-Form des Schließzapfens verhindert hier das mühelose Aufhebeln. Eine weitere Variante für Mietwohnungen bilden sogenannte Panzerriegel. Bei ihrem Einbau muss der Fensterrahmen nicht zwingend angebohrt werden und die von außen gut sichtbaren Riegel bilden schon visuell eine Abschreckungsmaßnahme.

  • Gitter: Für Schächte und Fenster, die häufig geöffnet sind, eignen sich Gitter. Sie bilden ebenfalls eine psychologische Abschreckung für Einbrecher, wenn das Material stimmt: Gitterstäbe sollten einen Mindestdurchmesser von 18 mm haben und Zwischenräume sollten maximal 12 Zentimeter messen. Die Berührungspunkte der Stäbe müssen verschweißt sein.

Insgesamt braucht das Gitter mehr als vier Befestigungspunkte, die nicht demontierbar in der Wand liegen. Professionelle Firmen testen Gitter nach dem Einbau stets auf Schwachstellen, die sich zum Beispiel durch das Material der Mauer ergeben können.

  • Tresore als zusätzliche Sicherheit für drinnen: Abschließbare Schmuckschatullen und Geldkassetten bieten so gut wie keinen Schutz vor Diebstahl. Die kleinen Behältnisse können von Einbrechern einfach weggetragen und in aller Ruhe aufgebrochen werden. Deshalb müssen Wertschränke und Tresore, die weniger als 1000 kg wiegen, in der Regel fest in den Wohnräumen verankert sein. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt und sind die Tresore nicht durch neutrale Qualitätsprüfer zertifiziert, springt die Versicherung im Schadensfall nicht ein.

Wichtig für die Handhabung: Im Idealfall besitzen Tresore ein Zahlenschloss. Falls ein Schlüssel vorhanden ist, muss der Eigentümer ihn mit sich führen. Denn ein versteckter Schlüssel in denselben vier Wänden wie der Tresor wird von Dieben leicht entdeckt. Schlussendlich gehören Wertsachen, die der Eigentümer nur selten braucht, eher in ein Bankschließfach als in die eigenen Wohnräume.

Wichtige Verhaltenstipps zum Schutz vor Einbrüchen

  • Abschließen: Wer auf Nummer sicher gehen will, zieht Fenster und Türen selbst bei kurzer Abwesenheit nicht nur zu, sondern schließt ab. Gekippte Fenster sind aus Einbrecher-Perspektive geöffnete Fenster – ein Profi kann sie in Sekunden öffnen. In Mehrfamilienhäuser liegt es im Interesse aller Bewohner, wenn die Haustür und die Kellertür stets verschlossen bleiben.
  • Schlüssel sichern: Eigentümer und Mieter, die ihren Schlüssel verloren haben, sollten umgehend den Austausch der Schlösser veranlassen. Auch in Glastüren sollten Bewohner bei Abwesenheit keinen Schlüssel stecken lassen und darauf verzichten, einen Ersatzschlüssel im Außenbereich zu verstecken.
  • Anwesenheit vortäuschen: Sind Rollläden an den Fenstern vorhanden, sollten die Bewohner sie nur nachts schließen und tagsüber öffnen. Bei längeren Urlauben können Nachbarn oder Bekannte den Briefkasten leeren und so helfen, dass die Abwesenheit für Fremde nicht auf den ersten Blick ersichtlich wird.
  • Nachfragen vor dem Öffnen: Insbesondere in Mehrfamilienhäusern sollten Bewohner niemandem per Türdrücker öffnen, der nicht zu ihnen möchte. Ein Türspion oder eine Klingelkamera ermöglichen den Vorab-Blick auf den Besucher, sodass die Tür bei Misstrauen ruhig geschlossen bleiben sollte.
  • Nachbarschaftshilfe: Wer an der benachbarten Wohnung oder am Nachbarhaus fremde Menschen wahrnimmt, sollte sie aktiv ansprechen. Bei augenscheinlich gefährlichen Situationen wie einem Hilferuf oder einem Alarmsignal brauchen Nachbarn auch nicht zu zögern, ehe sie die Polizei informieren. Schließlich bietet eine aufmerksame Nachbarschaft, in der alle Verantwortung übernehmen, den besten Schutz vor Einbrüchen.

Fazit: Einbruchschutz bietet viele Möglichkeiten

Einbrecher kommen nicht nachts, wenn alle schlafen, sondern tagsüber und im Urlaub. Wer das verstanden hat, erkennt schnell, worum es geht: Anwesenheit vortäuschen und Nachbarn alarmieren. Eine Mischung von mechanischen Hindernissen und smarter Technologie erfüllt diese Ansprüche am besten und ist mit den passenden Fördermaßnahmen auch für jeden Geldbeutel erschwinglich. Deshalb sollten Hausbesitzer nicht an ihrer Sicherheit sparen, sondern auf zertifizierte Schutzelemente und die Beratung durch Fachleute setzen.

Sarah Ball

Smart Home Expertin, die sich den Alltag durch verschiedene Alexa Routinen erleichtert. Bei home&smart verantwortlich für Online Marketing, Affiliating, Social Media und Newsletter. Smarte Gadgets, wie Saugroboter, Fitnesstracker, smarte Heizungsthermostate und smarte Lichtsteuerung sind nicht mehr aus ihrem täglichen Leben wegzudenken.  

Neues zu Sicherheit
verwandte Themen
Smart Home Angebote bei Amazon
Vernetztes Zuhause
Alexa & Smart Home

Erleben Sie alle Smart Home-Produkte und Geräte mit Sprachsteuerung bei Amazon zu unschlagbaren Preisen.

Zu den Angeboten*
News
Smart Home Angebote
Jetzt sparen!
Smart Home Angebote

Bei Amazon aktuelle Smart Home Angebote finden und sparen! 

Zu Amazon