Router mit MU-MIMO FRITZ!Box 7590 Router mit schnellem WLAN AC weicht Störungen aus

Die AVM FRITZ!Box 7590 ist der Nachfolger des beliebten 7490-Modells. Durch technische Verbesserungen wie die Implementierung von MU-MIMO, Supervectoring und WLAN AC werden mehr Reichweite und Geschwindigkeit ermöglicht.Was macht diese FRITZ!Box besonders schnell und lohnt sich der Umstieg von der 7490 auf das neue 7590-Modell?

Das neue Modell FRITZ!Box 7590 beschleunigt die Internetverbindung

Mit der FRITZ!Box 7590 eine neue Dimension des Streamings erleben

Die neue FRITZ!Box 7590 kommt in ungewohnt modernem und schlanken Gewand

Das Internet ist mehr und mehr zu einer Notwendigkeit unseres alltäglichen Lebens geworden, ob zum Filmeschauen mit Streaming-Diensten, für Videokonferenzen im Home Office oder zur Steuerung diverser Smart Home-Geräte. Alles erfordert eine hohe Bandbreite, um die Datenströme zwischen Laptops, Smartphones, Smart TVs oder Streaming-Geräten permanent auszutauschen. Die FRITZ!Box 7590 will und kann diesen steigenden Anforderungen an Router, insbesondere an das WLAN, gerecht werden. Dafür nutzt sie verschiedene Technologien wie MU-MIMO, die bei Vorgängerversion 7490 noch nicht integriert waren.

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So funktioniert MU-MIMO

MU-MIMO steht für „Multi User-Multiple Input, Multiple Output“ und bezieht sich auf die Art, wie die zur Verfügung stehende Bandbreite zwischen den Geräten im Netzwerk aufgeteilt wird. Viele aktuelle Router nutzen noch die SU-MIMO-Technologie, wobei SU für Single User steht. Die Geräte wechseln sich bei dieser Variante in einem Netzwerk ab und bekommen nacheinander ihre Datenströme durch den Router zugeteilt. Wenn also eine Person Videos auf Youtube ansieht und eine zweite Person über Netflix streamt, wechseln sie sich sozusagen beim Vorladen ihres jeweiligen Streams ab. Bei MU-MIMO ist der Vorteil, dass je nach Gerät bis zu 4 Geräte gleichzeitig mit je 4 Datenströmen gefüttert werden können. Die FRITZ!Box 7590 unterstützt das maximale 4x4 MU-MIMO. Dadurch können also 4 Personen gleichzeitig Surfen, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen – vorausgesetzt, es handelt sich um maximal 4 Geräte. Andernfalls werden die zusätzlichen Geräte mit auf die anderen vier Datenströme verteilt. Der einzige Haken: damit diese Technologie überhaupt nutzbar ist, muss sie auch von den Endgeräten selbst unterstützt werden. Diese Information ist nicht zentral verfügbar, sondern muss den technischen Details des jeweiligen Gerätes entnommen werden. Immerhin: Für Laptops gibt es beispielsweise spezielle USB-Adapter, die auch Modellen ohne MU-MIMO-Kompatibilität die Nutzung der Technik ermöglichen. Ebenfalls auf der Cebit 2017 vorgestellt hat AVM den FRITZ!WLAN Stick AC 430 MU-MIMO.

Mit MU-MIMO werden Datenströme an kompatible Endgeräte parallel gesendet

Super schnelles WLAN AC weicht Störungen aus

Wie ihre Vorversion kann die neue FRITZ!Box 7590 den WLAN AC-Standard, auch bekannt als IEEE 802.11ac, nutzen. Dieser ist der Nachfolger des WLAN-N-Standards (IEEE 802.11n) und ermöglicht deutlich schnellere Übertragungsraten von bis zu 1.300 Mbit/s statt den vorherigen 600 Mbit/s. Zum Surfen im Internet oder auch Streamen von Filmen sind diese Zahlen völlig ausreichend. Da aber zunehmend auch größere Datenpakete zum Beispiel in die Cloud geladen werden oder Unternehmen geschäftlich große Datenmengen austauschen müssen, ist eine höhere Geschwindigkeit unter Umständen durchaus nötig. Allerdings gilt es auch hier zu beachten, dass nicht alle Endgeräte WLAN AC-fähig sind. Die FRITZ!Box nutzt zur Optimierung der WLAN-Übertragungen das sogenannte Band Steering. Dabei entscheidet sie selbst, welche Frequenz sie zur Übertragung der Daten nutzt. Das 2,4 GHz-Band ist in der Regel höher frequentiert als das weniger verbreitete 5 GHz-WLAN. Dadurch werden Störungen der Verbindung durch andere Router, die sich häufig im selben Wohnhaus befinden, so gut wie möglich umgangen.

Der FRITZ!WLAN Stick AC 430 macht Geräte MU-MIMO fähig

Was bringt Supervectoring?

Eine relativ neue Technologie, die mit einem futuristisch angehauchten Namen daherkommt, ist das sogenannte Supervectoring (auch bekannt als VDSL-Supervectoring 35b) - im Prinzip nicht mehr als eine Weiterentwicklung des VDSL-Standards. Die FRITZ!Box 7590 hat diese Technik, die mehr aus den alten DSL-Leitungen herausholen soll, nun erstmalig in einem Router verbaut. Aktuell gibt es in Deutschland allerdings noch keinen Provider, der Supervectoring anbietet. Die Telekom müsste dazu zunächst flächendeckend die Verteilerkästen aufrüsten. Das Unternehmen geht von einem Einsatz der Technologie ab 2018 aus.

FRITZ!Box: Router, Telefonanlage und Multimediazentrale

Die FRITZ!Box 7590 kann, wie schon ihr Vorgänger, für analoge Telefone, IP- und ISDN-Telefone oder Faxgeräte als Telefonanlage eingesetzt werden. Bis zu 6 schnurlose Telefone, wie das AVM FRITZ!Fon C5 lassen sich über die FRITZ!Box als DECT-Basis anmelden und verwalten. Über die DECT-Station können auch andere Smart Home-Anwendungen oder -Geräte angeschlossen werden, etwa die schaltbare Steckdose von FRITZ!. Zudem verfügt die FRITZ!Box über zwei USB 3.0-Anschlüsse; ideal für Netzwerkdrucker oder USB-Speicher, die als NAS verwendet werden sollen. Dadurch kann der Router zur Multimediazentrale gemacht werden und Zugriff auf Musik, Fotos oder Filme im Netzwerk oder von außerhalb ermöglichen. Laut Hersteller soll die Datenübertragungsrate der USB-Ports sogar noch höher sein als beim Vorgängermodell. Weitere clevere Wege, die FRITZ!Box einzubinden finden Sie in unserem Artikel zum Thema Die FRITZ!Box von AVM als Smart Home Zentrale nutzen.

Die Vielzahl der Anschlüsse der FRITZ!Box 7590 lässt keine Wünsche offen

Vergleich der aktuellen FRITZ!Box-Modelle

Die FRITZ!Box 7590 übertrifft ihre Vorgängermodelle FRITZ!Box 7490 und FRITZ!Box 7580 in vielerlei Hinsicht. Modell 7490, das bereits seit 2013 auf dem Markt ist, beherrscht das Supervectoring noch nicht, ebenso wenig Übertragungen via MU-MIMO. Die FRITZ!Box 7580 hingegen hat MU-MIMO schon seit dem Erscheinen vor knapp einem Jahr verbaut und war daher bisher in Punkto WLAN das Spitzenmodell unter den FRITZ!Boxen. Mit dem neuen Modell wird sie nun abgelöst. Zudem kann die aktuelle FritzBox 7590 noch alle Varianten der Telefonie abdecken - schnellere Anschlüsse und mehr Funktionen machen sie also technisch gesehen zum Favoriten.

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Fazit zur FRITZ!Box 7590

Die FRITZ!Box 7590 bringt alles mit, was man sich von einem modernen Router oder Modem für das Zuhause wünscht. Da auch immer mehr Endgeräte MU-MIMO unterstützen ist die Anschaffung auf lange Sicht sinnvoll. Es liegt jedoch am Kunden selbst, zu prüfen, ob er überhaupt einen Vorteil aus dieser Funktion zieht. Wer überlegt, vom Vorgängermodell 7490 auf das neue umzusteigen, sollte bedenken, dass die Supervectoring-Technologie ohnehin noch nicht nutzbar ist. Als Neuanschaffung für ein WLAN-lastiges Heimnetzwerk mit sämtlichen Möglichkeiten der Telefonie ist die FRITZ!Box 7590 aber schon jetzt definitiv eine gute Anschaffung.

Die FRITZ!Box 7590 wurde übrigens in diesem Jahr auch auf der CeBIT vorgestellt. Alle Tipps und Tricks des Experten zeigt folgendes Video:

 

Technische Details und Anschlüsse der neuen FRITZ!Box

  • DSL-Router mit Firewall/NAT, DHCP-Server, DynDNS-Client, UPnP AV
  • Nutzung bestehender Internetverbindungen via LAN und WLAN
  • Smart Home-Funktionen in Benutzeroberfläche integriert
  • IP-basiertes, analoges oder ISDN-Festnetz
  • 4x Gigabit-Ethernet-Port und 1x Gigabit WAN
  • 4x4 Multi-User MIMO
  • WLAN AC mit bis zu 1.733 MBit/s (5 GHz) und WLAN N mit bis zu 800 MBit/s (2,4 GHz)
  • 2x USB 3.0 -Anschlüsse
  • DECT-Basisstation (bis zu 6 Handgeräte)

Verfügbarkeit der FRITZ!Box 7590

Die FRITZ!Box 7590 ist bereits bei vielen Händlern online und im stationären Handel für 269,- Euro (UVP) vorbestellbar. Bei einigen kann sie sogar schon direkt gekauft werden. Weitere Informationen dazu sind auf der AVM-Homepage zu finden.

Die FRITZ!Box 7490 kostet aktuell  189,- € bei Amazon (Stand: 14.03.2017).

 

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homeandsmart Redakteurin Janin Kaiser

Ausbildung und Arbeit als Fotomedienfachfrau. Aufgrund von großem IT-Wissensdurst anschließend Schwenk zur Fachinformatikerin Systemintegration. Immer schon begeistert von der digitalen Welt und den neuen Möglichkeiten smarter Technologie. Besondere Herzensangelegenheiten: Datenschutz und Datensicherheit für Endnutzer.