Smarte Technik im Home Office Durchstarten im Homeoffice: So richten Sie sich richtig ein

Das Arbeiten von zu Hause aus ist beliebter denn je. Die Corona-Pandemie hat die digitalen Möglichkeiten in diesem Zusammenhang deutlich vorangetrieben, weshalb mittlerweile rund 60 Prozent der deutschen Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten, im Homeoffice zu arbeiten. Allerdings ist hier dennoch deutlich Luft nach oben. Spätestens falls es einen gesetzlichen Anspruch zur Telearbeit geben sollte, werden wohl noch mehr Angestellte das heimische Büro vorziehen. Bevor es soweit ist, sollte es jedoch richtig eingerichtet sein, denn es gehört doch etwas mehr dazu als nur ein Schreibtisch.

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Guter Internetanschluss das A und O

Ohne Internet geht heutzutage gar nichts. Deshalb stellt er den wichtigsten Bestandteil Ihres Homeoffice dar. Er ermöglicht Ihnen den Zugang zu Informationen und Ihrem Firmennetzwerk. Zudem kommunizieren Sie mit Ihren Kollegen über eine stabile Verbindung. Ohne einen guten Internetanschluss wird das Arbeiten im Homeoffice quasi unmöglich.

Wie schnell genau die Verbindung für Ihr Büro genau sein muss, hängt in erster Linie von Ihrer Branche ab. Wer allein oder zu zweit vom eigenen Zuhause aus arbeitet, sollte mindestens mit 50 Mbit pro Sekunde surfen. Dadurch lassen sich selbst größere Datenmengen aus dem und in das Firmennetzwerk laden. Auch Internettelefonie und Videotelefonie sind über eine solche Verbindung kein Problem, wenn die richtige Software verwendet wird. Hier sind sogenannte Voip-Telefonanlagen von Vorteil.

Beim Arbeiten im Homeoffice kommt dann noch der Sicherheitsaspekt der Internetverbindung hinzu. Wie sicher die eingerichtete Verbindung wirklich ist, kann mit Hilfe sogenannter Penetrationstests für das Arbeiten im Homeoffice festgestellt werden. Hier sollten sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen an entsprechende IT-Firmen wenden, um etwaige Schwachstellen auszumerzen.

Technische Anforderungen an den Arbeitsplatz

Neben der Internetverbindung werden an den Arbeitsplatz im heimischen Büro noch weitere technische Anforderungen gestellt. Das Herz des Homeoffice ist der Computer. Am günstigsten sind meist Desktop-PCs. Für gängige Office-Anwendungen reichen 4 GB Ram und ein Prozessor mit zwei Kernen. Wer allerdings Design-, Bildbearbeitungs- oder Schnittprogramme benutzt, wird hier schnell an seine Grenzen stoßen.

Ein weiterer Vorteil von Desktop-Rechnern ist, dass sie ganz auf die eigenen Bedürfnisse eingestellt werden können. Tastatur und Bildschirm können im Gegensatz zum Laptop auf den eigenen Körper hin ausgerichtet werden.

Allerdings sind Laptops deutlich flexibler. Sie können eben mal schnell eingepackt werden und ermöglichen es, von jedem erdenklichen Ort mit guter Internetverbindung und sicherer Verschlüsselung aus zu arbeiten. Es kommt dabei wohl auf die eigenen Präferenzen, die Arbeitsweise und die jeweilige Branche an, in der Sie beschäftigt sind.

Daneben sind noch andere technische Geräte von Vorteil, weil beispielsweise ein Drucker oder eine Kamera samt Mikrofon für Videokonferenzen.

Schreibtisch, Stuhl & Monitor

Damit Sie nicht früher oder später unter gesundheitlichen Problemen mit Ihrem Rücken zu leiden haben, sollten Sie ruhig in eine hochwertige Schreibtischgarnitur investieren. Stuhl und Schreibtisch sollten in diesem Fall gut aufeinander abgestimmt sein. Beides muss gut zu Ihrer Körpergröße passen.

Zudem sollten Stuhl und Tisch gut eingestellt sein, damit es möglichst wenig anstrengend ist, daran zu arbeiten. Der Bildschirm Ihres Computer sollte außerdem weder zu tief noch zu hoch eingestellt sein, um ihren Nacken nicht zu belasten.

Die Arbeit am Laptop wird zudem von einem 24-Zoll Monitor erheblich erleichtert. Nicht nur die Display-Fläche ist damit komfortabel genug, um auch mehrere Fenster parallel auf einem Bildschirm zu betrachten, sondern die Einstellmöglichkeiten erlauben eine bessere Ergonomie am Home Office Arbeitsplatz.

Abgrenzung zwischen Wohnraum und Büro schaffen

Beim Homeoffice findet die Arbeit in den eigenen vier Wänden statt. Das kann unter Umständen etwas problematisch sein, da nicht unbedingt immer eine Abgrenzung beider Bereiche möglich ist. Idealerweise verfügen Sie für Ihre Heimarbeit über ein separates Zimmer, das Sie nach Feierabend verlassen und dessen Tür Sie hinter sich zu machen können.

In den meisten Fällen handelt es sich beim eigenen Büroraum jedoch um einen Luxus und Sie müssen sich irgendwo in der Wohnung eine Ecke zum Arbeiten einrichten. Vermeiden Sie es dabei jedoch, Ihren Arbeitsplatz im Schlafzimmer aufzubauen. Sie möchten doch nicht bei  dem Zubettgehen mit Ihrer Arbeit konfrontiert werden. Das versursacht nämlich nur unnötigen Stress.

Suchen Sie sich stattdessen eine ruhige Ecke im Wohn- oder Esszimmer. Breiten Sie sich hier so weit aus, dass Sie sich wohlfühlen. Sorgen Sie mit Raumtrenner und Sichtschutz dafür, dass nach Feierabend Ihr Arbeitsplatz aus Ihrem Sichtfeld verschwindet. So wird das Arbeiten im Homeoffice nicht zur Belastung. Im Umkehrschluss werden Sie durch eine gewisse räumliche Abtrennung nicht so leicht während Ihrer Arbeit abgelenkt.

Steuerliche Vorteile

Wenn Sie ihren Arbeitsplatz eingerichtet haben, können Sie von steuerlichen Vorteilen profitieren. Damit Sie jedoch Ihr Arbeitszimmer komplett von der Steuer absetzen können, darf das Zimmer keinen anderen Zweck besitzen. Das Büro muss quasi ein abgeschlossener Raum sein, der nur zum Arbeiten dient.

Sollten Sie sich nur eine kleine Ecke in der Wohnung für Ihre Arbeit eingerichtet haben, können Sie zumindest Ihre Arbeitsmaterialien steuerlich geltend machen. Dazu gehören unter anderem der angeschaffte Computer oder die Schreibtischgarnitur.

Möglicherweise werden sich diese Regelungen jedoch aufgrund der Corona-Pandemie demnächst noch ändern.

Zuschuss vom Chef?

Leider gehen die Kosten für Strom, Internet, etc. zu Lasten der Arbeitnehmer. Allerdings kann der Arbeitgeber anderweitig helfen, beispielsweise indem er spezielle Gesundheitskurse bezuschusst. Bestimmte Angebote, wie etwa Mitgliedschaften in Fitnessstudios, können mit bis zu 600 Euro steuerfrei gefördert werden. Daneben gilt diese Förderung unter anderem auch für Ernährungskurse. Fest steht, alles wovon Ihre Gesundheit profitiert, ist förderfähig.

Die Corona-Pandemie stellt jeden Einzelnen vor große Herausforderungen. Homeoffice kann hier Erleichterung für den Arbeitsalltag bringen. Allerdings funktioniert das nur dann, wenn der heimische Arbeitsplatz gut eingerichtet ist.

homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Teil des Gründerteams, von Anfang an mit viel Herzblut dabei. Verantwortliche für das Ressort E-Mobilität bei homeandsmart. Zu ihren Lieblingsthemen zählen außerdem smarte Gadgets, Fitness-Tracker und intelligente Haushaltsgeräte. Als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs.

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