Amazon und Ford mit gemeinsamer Vision Home-to-Car: Alexa erstmals hinter dem Steuer

„Alexa, wie steht es um die Tankfüllung?“, so oder so ähnlich sieht die Zukunft aus. Zumindest wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, nach dem immer mehr Automobilhersteller auf Sprachsteuerung setzen. In drei Fordmodellen ist Amazon Alexa schon bald der unsichtbare Passagier. Von der Couch aus oder hinter dem Steuer lassen sich dann Tankfüllung oder Batteriestand erfragen, das Auto starten, die Playlist anschmeißen oder auch das Audible Hörbuch.

Der Ford Fusion Energi ist ein connected car

Alexa fährt Focus Electric, Fusion Energi und C-MAX Energi

Amazons Alexa war bisher eher ein Stubenhocker, außerdem das Herzstück des Smart Home Lautsprechers Amazon Echo. Erstmals soll die lernfähige Sprachsteuerung als Begleiterin im Auto zum Einsatz kommen. Genauer gesagt in den Ford-Modellen Focus Electric, Fusion Energi und C-MAX Energi. Wer sich für eines dieser Smart Cars entscheidet, kann über die AppLink-Funktion des Kommunikationssystems SYNC 3 mit der Sprachassistentin in Kontakt treten. Dazu wird die Spracheingabe per Knopfdruck aktiviert und das System mit „Alexa“ angesprochen.

Connected cars

Was bringt die Verbindung Home-to-Car?

Derzeit befindet sich die MyFord®-Mobil-Technologie noch im Test durch ausgewählte Ford-Mitarbeiter. Wird Alexa auch für den Otto-Smart-Car-Verbraucher zugänglich, gestaltet sich der Roadtrip durchaus angenehmer. To-Do-Listen oder Mindmaps können angelegt, Restaurants oder Tankstellen aufgespürt und die Heizung zuhause vorgewärmt werden – alles ohne einen Blick von der Straße zu nehmen. Andersherum wird es möglich sich beim Frühstück über die Kraftstoffmenge zu erkundigen, das Auto abzuschließen oder sogar zu starten. Als Spracheingabe im Haus kommt dabei der Amazon Echo zum Einsatz. Home-to-Car und Car-to-Home – eine Bereicherung natürlich vor allem für diejenigen, die beruflich viel mit dem Auto unterwegs sind.

Sprachsteuerung im Auto - ein ernst zunehmender Trend

Amazon und Ford sind gleichermaßen begeistert von der Zusammenarbeit. Don Butler, als leitender Direktor Ford Connected Vehicle and Services, hat die Vision, dass jeder Mensch seine Lieblingsgadgets per Stimme bedienen kann. Auch Amazon erkennt die große Bedeutung von Smart Car bzw. Connected Car als Einsatzgebiet für Alexa. Wo sonst ist es von so großer Bedeutung, unabhängig von einem haptischen Eingabegerät zu sein. Kein Wunder das Steve Rabucci, Alexa-Verantwortlicher Amazon-Vizepräsident, gespannt auf das erste Feedback von Ford-Kunden ist. Hier wird ein ernst zunehmender Trend gewittert.

Autosteuerung per App

Ford, Toyota und weitere Automobil-Hersteller haben sich aus diesem Grund 2013 bereits zusammengetan und die Open Source-Software SmartDeviceLink  zum Branchenstandard erhoben. Sie soll es den teilnehmenden Herstellern erleichtern, Sprachsteuerungssoftware zu integrieren und auszubauen. Auch Amazon ist am Einstieg interessiert.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?

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