Smart Home Marktstudien

Der Smart Home Markt heute und morgen - Marktstudien geben darüber Auskunft. Klar ist, der Smart Home Markt wächst rasant, immer mehr Smart Home Produkte kommen auf den Markt.

Aktuelle Markstudien
Smarte Kameras, intelligente Überwachungssensoren und Systeme sorgen für Sicherheit
forsa-Umfrage

Im Rahmen einer forsa-Umfrage im Auftrag der CosmosDirekt Versicherung wurden 1000 Deutsche über 18 Jahren zum Thema "Smartes Wohnen" befragt. 58 Prozent von…

Auch vernetzte Dinge sollten sich an die Regeln menschlicher Kommunikation halten
Vier-Ohren-Modell im IoT

Schulz von Thun hat mit seinem Vier-Ohren-Modell definiert, auf welchen Ebenen Menschen kommunizieren. Unabhängig davon, was rein sachlich mitgeteilt wird:…

Wie die Zukunft aussehen könnte, erforscht das HPI
Bedarfsanalyse

Studenten des Hasso-Plattner Institutes (HPI) in Potsdam haben im Auftrag des Elektronik-Unternehmens TechniSat ein Forschungsprojekt zum Thema Smart Home…

Smarte Putzroboter werden immer beliebter
Stiftung Warentest

Bereits zum zweiten Mal hat die Stiftung Warentest Saugroboter auf Herz und Nieren geprüft. Das Ergebnis überrascht. Bei den meisten Modellen wurde die…

Smart Home Technik wird in Zukunft massentauglich
Prognose für 2020

Im Auftrag der Elektronik-Großhandelsgruppe Rhino Inter Group und der "Denkfabrik" Diplomatic Council wurden über 1000 Verbraucher zu ihrer Meinung zum…

amazon-apple-und-google-mischen-smart-home-markt-auf
Strategien der Tech-Riesen

In weniger als einem Jahr hat Amazon sowohl die sprachgesteuerte digitale Assistentin Alexa als auch den Smart Home Lautsprecher Amazon Echo herausgebracht.…

Smart Home Trends 2017
Von IoT bis Künstliche Intelligenz

Die CES in Las Vegas hat Verbrauchern im Januar bereits erste Einblicke gegeben, was für dieses Jahr im intelligenten Zuhause und dem Internet der Dinge zu…

Her Spielfilm Liebe zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz
Verantwortung von smarten Sprachassistenten

Wenn sich ein Sprachassistent in seinen Nutzer verliebt, wie im Spielfilm „Her“, dann führt das zu Herzschmerz. Die Entwickler von künstlicher…

Firmwave Edge Modul von Firmwave
Chip für IoT Lösungen

Die Firmwave ist eine innovative Schmiede für Produktlösungen aus Irland. Sie ist spezialisiert auf die Entwicklung extrem stromsparender Hardware und…

Smarte Geräte können ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Sicherheit von Smarten Geräten

Im modernen Zeitalter der smarten Geräte ist die korrekte Absicherung der Elektrogeräte so wichtig wie nie zuvor. Denn obwohl diese Geräte unseren Alltag…

Sprachsteuerung des Smart Home über Smart Watch
Sprache als Steuerung für Smart Homes

Z-Wave, ZigBee, Bluetooth SIG, Alarm.com, Amazon: Auf der Konferenz CONNECTIONS Europe, die im November dieses Jahres in Amsterdam stattfindet, finden die…

Internet der Dinge - Computertechnologie für das Smart Home des 21. Jahrhunderts
Aussichten des Sensorikmarktes

Laut einer neuen Studie soll der Sensorikmarkt in Verbindung mit dem Internet der Dinge bis 2023 einen Marktwert von über 31 Milliarden Euro haben. Ein…

Im Smart Home wohnt man intelligent, sicher und bequem
Zukunft Wohnen

Sprachsteuerung, Sensoren und künstliche Intelligenz drängen schon heute in unseren Alltag. Im Smart Home der Zukunft werden sie unser Leben angenehmer…

Smarter Kühlschrank @ Samsung
Dienst wird in Kühlschrank integriert

Als der Samsung Family Hub Kühlschrank vorgestellt wurde, begeisterte das Gerät aufgrund seiner Vielseitigkeit viele Kunden. Der smarte Kühlschrank mit der…

Das Smart Home überall unter Kontrolle haben und steuern
„Smart Home as a Service“ - SHaaS

In den vergangenen Jahren hat sich die Smart Home Branche kontinuierlich weiterentwickelt. Nicht nur stieg die Zahl der Marktteilnehmer, auch die Produkte…

Wireless Sensors: Technologies and Global Markets
Kabelgebunde Systeme uninteressant

Die Nutzung drahtloser Technologien ist unter anderem für Smartphones längst alltäglich geworden. Auch im Smart-Home gewinnen die Wireless Sensors…

Leben im Smart Home
Sicherheitsfunktionen dominieren

Technavio (Link), eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen im Technologiebereich, nennt in seinem neuesten Report die aus seiner Sicht…

Abbildung des Romeo Roboter
Smart Home Roboter im Vergleich

In den 50er Jahren war die Vorstellung vom Smart Home noch intakt: Während der Vater zur Arbeit ging und die zwei Kinder sich auf die Schule vorbereiteten,…

Mücke Sturm Company Studie: Frameworks im Smart Home
Standardisierung als Erfolgsfaktor

Die Basis der Technologie im Smart Home sind in vielen Fällen unterschiedliche Frameworks. Nun sind Frameworks an sich nichts Neues, sondern kommen in der…

Das Internet der Dinge Clouddienste
Aus Sicht eines der renomiertesten Technologen des Silicon Valley

Rich Green (Richard Green) gilt als einer der führenden Technologen im Silicon Valley. Unter anderem war er Ende der 80er Jahre für Sun Microsystems und…

Cirrent Image - Iot und Smart Home Geräte
Wird es diesen einen Funkstandard geben?

Dem Internet der Dinge (Internet of Things - IoT) und dem Smart Home wird eine glänzende Zukunft vorhergesagt. Doch sollte nicht vergessen werden, dass es…

Neurio Smart Home Box
Energieeffizienz entscheidendes Kriterium

GfK, eines der größten Unternehmen im Bereich der Marktforschung weltweit, belegen in einer neuen Studie, dass Smart Home Technologie auch in Deutschland…

Vyo - der soziale Smart Home Roboter
Sozialer Roboter

Mit Vyo gibt es nun einen Roboter, der als Schnittstelle zwischen Anwender und Smart Home Geräten fungieren kann. Kommuniziert wird mit dem Roboter nicht via…

Argus Insight Smart Home 360 Report Auswertung
Plug-and-Play Lösungen besonders beliebt

Auch wenn der Smart Home Markt so langsam boomt, so kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass manche Systeme und Lösungen deutlich besser bei den Kunden…

August Doorbell Cam mit Keypad Abbildung
Überwachungskameras hoch im Kurs

Smart Home sind steuerbare Heizungen, per WLAN vernetzte Geräte aller Art und andere "Spielereien"? Weit gefehlt: Das Thema Sicherheit spielt bei einem…

    

Marktstudien zur Hausautomation

Wie sieht das Haus von morgen aus? Welche Smart Home Technologien setzen sich durch, was ist gut so wie es ist? Sowohl Technologieriesen wie Miele und Samsung, als auch die EU Kommission beobachten den Smart Home Markt mit besonderer Aufmerksamkeit. Zahlreiche unabhängige Marktstudien prognostizieren dem Smart Home bahnbrechenden Erfolg innerhalb der nächsten zehn Jahre mit großen Veränderungen in unserem Alltagsverhalten. Konsumenten stehen der Entwicklung interessiert, aber auch skeptisch gegenüber. Dabei nutzen schon etwa 30 % der Deutschen smarte Technik – teilweise ohne sich dessen bewusst zu sein. In welchen Bereichen Smart Home genutzt wird, welche Hürden noch genommen werden müssen und ob das Smart Home zum Massenphänomen wird, erfahren Sie im Ressort Marktstudien.

Ein Assistent im Alltag und andere Einsatzfelder

Im Mittelpunkt vieler Smart Home Studien stehen die Lebensbereiche, in denen Smart Home Technik schon jetzt oder in Zukunft zum Einsatz kommt. Wird sich eine universale Sprachsteuerung für Haushaltsgeräte durchsetzen? Werden wir das Haus der Zukunft per Bluetooth oder Fingerabdruck öffnen? In welchen Bereichen schafft das Smart Home großen Mehrwert, wo bleibt es Spielerei? Auch wenn der Smart Home Markt durch sein großes Innovationspotenzial schwer einzuschätzen ist, können Marktstudien durch die Beobachtung aktueller Trends und des technischen Fortschritts Aufschluss darüber geben, wie wir in Zukunft leben werden. Einer repräsentativen Umfrage der SmartHome Initiative Deutschland e.V. zu folge, sind die momentanen Haupteinsatzgebiete für smarte Gadgets Energiemanagement, Unterhaltung, Kommunikation und Sicherheit. Auch die Art und Weise wie wir die smarten Haushaltsgeräte nutzen, könnte sich durch smarte Technik stark verändern. Der Kaffee wird über das Tablet angefordert, die Heizung per Sprachassistent herunter geregelt. Der unerwartete Besuch erhält per App eine Eintrittsberechtigung ins Haus. Ein deutlicher Trend ist die Sprachsteuerung z.B. über Apples Siri oder Amazons Alexa. Aber auch andere Steuerungsalternativen ohne Endgerät könnten in Zukunft zum Standard werden. Das Zimmer wird dann per Klopfzeichen in Licht getaucht, die Musikanlage mit dem Zeigefinger am Mund ausgeschaltet. Die Produkte dafür sind bereits auf dem Markt. Welche Steuerungstechnik sich durchsetzt, wird die Zukunft zeigen. Über die Trends können Marktstudien bereits Aufschluss geben.

Smart Home Insellösungen vereinigen sich

Noch verbreiten sich Smart Home Lösungen relativ schleppend. Das liegt vor allem an der bisher mäßigen Transparenz des Marktes und an fehlenden Standards im Bereich der Kompatibilität und Sicherheit. Viele smarte Produkte, die große Mehrwerte schaffen, bleiben in den Regalen liegen, weil sie nur mit der herstellereigenen Basisstation betrieben werden können und selbstdefinierte Sicherheitsstandards setzen - das Stichwort heißt „Insellösungen“. Durch unterschiedliche Smart Home Konzepte verfolgten die Hersteller in den vergangenen Jahren das Ziel, Alleinstellungsmerkmale zu schaffen und Kunden an die Produkte ihrer Smart Home Lösung zu binden. Die Zukunft des Smart Home sieht Experten zufolge aber ganz anders aus. Internationale Sicherheitsstandards und markenübergreifende Kompatibilität werden es möglich machen, alle Smart Home Produkte mit nur einem Hauptsystem zu verbinden und damit das Potenzial der Hausautomatisierung voll auszuschöpfen. Dann können alle smarten Geräte im Haushalt mit eine Steuerzentrale bedient werden und nach Belieben über If-This-Than-That-Szenarien (ITTT) verbunden werden - abgesichert durch verschlüsselte Kommunikation nach geprüftem Standard. Dieser Service ermöglicht es Kunden schon heute, bei sogenannten Triggern, also Auslösern, automatische Reaktionen im Smart Home auszulösen. Zum Beispiel kann dadurch das Licht automatisch eingeschaltet werden, wenn sich das Handy des Nutzers im WLAN einloggt. Dies ist praktisch, wenn man abends nach Hause kommt und man nicht im Dunkeln das Haus betreten muss. Viele Unternehmen und Vereinigungen haben sich bereits zusammengetan und bieten ihren Kunden jetzt schon eine hohe Kompatibilität untereinander. Der Trend geht also konsumentenorientiert in Richtung offene Smart Home Lösungen, die dafür sorgen, dass Smart Home leichter, sicherer und günstiger wird.

Rosige Aussichten für Smart Home „Made in Germany“

Das MFI IHS Technology prognostiziert, dass Deutschland mit 60% Marktanteil bis 2018 der größte Anbieter für Smart Home Produkte weltweit sein wird. Die guten Chancen sollte die deutsche Wirtschaft nutzen, denn 2015 bis 2025 wird sich Marktstudien zufolge der weltweite Umsatz mit Smart Home Produkten verzehnfachen. Damit Deutschland diese Vorreiterrolle einnehmen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Entwicklung von Technologien und Standards. Schließlich soll das Prädikat „Made in Germany“ auch für den Smart Home Bereich gelten und die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards gewährleisten. Grund für die Förderung durch das BMWi ist neben dem Anschub im Bereich Forschung und Entwicklung auch die Vermeidung von Marktversagen. Marktstudien und Prognosen von Technologie-Spezialisten zufolge ist letzteres aber sehr unwahrscheinlich. So rechnet zum Beispiel Miele damit, dass in 10 Jahren alle Haushaltsgeräte vernetzbar sind, Samsung geht davon aus, das bereits 45 Millionen Smart Home Haushalte existieren. Tendenz steigend.

Initiative Smart Home

Auch auf EU-Ebene reagiert man auf den Smart Home Trend und die Ergebnisse der Marktstudien. Die Mitgliedsstaaten sind sich einig, dass die Entwicklung des Smart Home in eine ordentliche Bahn gelenkt werden muss, zum Beispiel in Form von Trust und Security-Konzepten. Andererseits müssen offene Systeme geschaffen werden, die Innovationsprozesse und Entwicklergeist fördern. Der EU-Call „Digital Security“ beispielsweise ruft Entwickler auf, Lösungen in den Bereichen internationale Standards, Prüfungswesen und Nutzen/Kostentransparenz zu entwickeln. Neben der EU gibt es zahlreiche Initiativen in Deutschland, die die Zukunft des Smart Home nicht dem Zufall überlassen wollen, darunter „Vernetztes Wohnen + Mobiles Leben“ des BMWi Arbeitskreises, die SmartHome Initiative Deutschland und die Fokusgruppe „Connected Home“ des Nationalen IT-Gipfels. Der Trend ist eindeutig: Statt auf die Versprechen einzelner Firmen zu setzen, sollen Sicherheitsstandards und -nachweise für Vertrauensbildung bei Verbrauchern sorgen. Dann erst steht dem Erfolgskurs Smart Home nichts mehr im Weg.