Vernetzte Umgebung mit IoT Open Connectivity Foundation mit 68 neuen Mitgliedern

Die OCF (Open Connectivity Foundation) ist eines der größten Konsortien des IoT und macht große Schritte hin zu einer digital verbundenen Umgebung. Die Vereinigung umfasst mehr als 300 Mitglieder und konnte vor kurzem mitteilen, dass sich 68 weitere Mitglieder angeschlossen haben und an dem Ziel arbeiten, einen gemeinsamen Standard für das Internet of Things zu erarbeiten.

Internet of things (IoT)

Bereits große Interoperabilität

Namhafte Firmen wie Intel, Samsung, Cisco, Microsoft oder Qualcomm haben sich bereits unter dem Konsortium Open Connectivity Foundation zusammengeschlossen, um die Kommunikation zwischen IoT-Endgeräten zu standardisieren und die Handhabung von elektronischen Endgeräten im eigenen Smart Home für Verbraucher noch bequemer und einfacher zu machen. Und bei der Prognose, dass bis 2020 mehr als 25 Milliarden Geräte auf dem Markt sein sollen, ist eine Interoperabilität so nötig wie nie zuvor.

Das Internet soll noch effektiver werden @ [kantver] stock.adobe.com

Dabei kommen die Mitglieder aus verschiedenen Sparten, beispielsweise Software, Elektronik oder auch Infrastruktur. Natürlich arbeitet jede Firma mit ihren eigenen Systemen und Standards, weshalb man sich entschlossen hat, einige spezifische Standards für die Zusammenarbeit zu setzen, wie beispielsweise das Machine-to-Machine-Protokoll MQTT (Message Queue Telemetry Transport) oder auch HTTP. Somit kann unternehmensübergreifend eine funktionierende Partnerschaft und Kooperation ermöglicht werden.

Neue Mitgliedsfirmen erweitern den Konsortienverbund

Nun wurde angekündigt, dass weitere 68 Unternehmen aus aller Welt, darunter Innopia Technologies, Inc., Arçelik A.Ş., Legrand France SA, Beechwoods Software oder auch LG Electronics, dem Verbund beigetreten sind. Weiterhin wurde erklärt, dass zwei neue Leiter gewählt wurden, die die Platinum Mitgliedsfirmen in den nächsten zwei Jahren vertreten werden: Anoop Mohan, der Vice President von Product, XFINITY Home von Comcast und Olivier Carmona, der Director von Business Development für AwoX.

Das OFC wurde im Juli 2014, damals noch unter dem Namen Open Interconnect Consortium (OIC), von Intel, Broadcom und Samsung Electronics gegründet. Im Februar 2016 wurde der Name in Open Connectivity Foundation geändert.

Internet of Things (IoT) @ [georgejmclittle] stock.adobe.com

Auf der CES 2017 vertreten

Im Januar 2017 wird die OCF auch auf der CES 2017 in Las Vegas vertreten sein und interessierten Nutzern Geräte aus allen Industriesparten vorstellen. Die Verbraucher können sich dann ein Bild von den vielen Möglichkeiten machen, die das OCF den vernetzten Endverbrauchern bieten kann. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Open Conectivity Foundation.

homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Studium Germanistik und Multimedia, zahlreiche Film- und Schreibprojekte, freie Autorin im Bereich Medizin, Pflege und Erlebnispädagogik. Stellt sich immer neuen technischen Herausforderungen. Kreativ und handwerklich geschickt. Heute Redakteurin bei home&smart. Mit Leidenschaft an der Entwicklung neuer Formate beteiligt. Lässt sich von Bedienungsanleitungen nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende läuft alles rund.

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