Vorher Autobatterie, nachher Solarspeicher Renault und Powervault starten Vorzeigeprojekt zur Energiewende

Die Batterie im Elektroauto wird ausgetauscht, sobald sie nur noch etwa 70% Speicherleistung bringt. Deshalb muss etwa alle 5-10 Jahre eine neue her - die alte landet im Recyclingcontainer. Wenn es nach Renault und Powervault geht, wird die Lebensdauer einer Autobatterie in Zukunft wesentlich länger sein. Ein Projekt des Autoherstellers und des Energiespeicher-Startups soll die alte Batterie aus dem E-Auto für die Photovoltaik-Anlage daheim nutzbar machen – dadurch kann Powervault ihre Energiespeicher wesentlich günstiger anbieten.

Powervault möchte die grüne Revolution durch günstige Speicher vorantreiben

Solarenergiespeicher für den Massenmarkt

Elektroautos werden viel früher als gedacht eine große Rolle für die Automobilbranche spielen. Ebenfalls viel früher als von Experten vorhergesagt wird der Umstieg von Kohle- auf Sonnenenergie ein Thema für die Massen. Die Energiewende bringt neue Entwicklungen, aber auch neue Partner hervor. Diese Woche besiegelten Renault und Powervault deshalb einen genialen Deal: Powervault will Renault gebrauchte E-Auto-Batterien abkaufen, die noch etwa 70% Speicherleistung besitzen und sie zum weiteren Einsatz im solarbetrieben Haus aufbereiten. Erzeuger grüner Energie können so 30% beim Erwerb eines Solarenergiespeichers sparen.

Was viele nicht wissen: Schon seit 2013 ist Solarstrom günstiger als Haushaltsstrom

Projekt legt Grundstein für Roll-Out-Strategie

Das Potenzial dieser Idee wollen Renault und Powervault zunächst im kleinen Rahmen testen. 50 aufbereitete Batterien werden in Haushalten installiert, die Strom bereits über Solarzellen erzeugen, aber noch keinen Speicher nutzen. So soll die technische Leistung der gebrauchten Batterien, aber auch die Einstellung der Kunden zum Thema Energiespeicher ermittelt werden. Daraufhin können Renault und Powervault zusammen mit dem dritten Partner im Bunde, M&S Energy, eine Roll-Out-Strategie für den Massenmarkt ausarbeiten.

Der Versuch wird im Juli 2017 starten und 12 Monate dauern. Unter den Testpersonen, bei denen Powervault die Second-Hand-Batterien platziert, sind M&S Energy-Kunden, Hyde-Bewohner und soziale Einrichtungen im englischen Greenwich.

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Crowdfunding für interessierte Investoren

Fast 1,5 Millionen Pfund konnte Powervault für die Bestrebungen im Bereich Solarenergie über die Crowdfunding-Plattform Crowdcube einkassieren. Auch zum aktuellen Projekt bietet Powervault wieder Möglichkeiten für Investoren, in das zukunftsweisende Thema einzusteigen. Zum Hintergrund des Unternehmens: Powervault betreibt cloud-basierte Geräte zur Gewinnung von Energie im Haushalt. Durch die Speicherung von Energie von Solarpaneelen oder aus dem nationalen Stromnetz immer wenn der Preis gerade niederig ist sollen Kunden bis zu 20% Energiekosten sparen können. Da das Unternehmen in England angesiedelt ist, konzentriert es sich auf den britischen Markt.

Powervault verlängert die Lebensdauer von Elektroautos - zusammen mit Renault

Powervault wurde erst im Jahr 2012 Teil von Sustainable Venture Development Partners und bekam im folgenden Jahr bereits Auszeichnungen unter anderem von Innovate UK, Royal Bank of Scotland, Nesta and Climate KIC.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?