Fokus auf Hardwareebene Samsung kauft SmartThings - Konsolidierung einer Branche

Laut des Technik-Blogs "Re/code" übernahm der Elektronik-Hersteller Samsung Electronics das Startup-Unternehmen SmartThings für ca. 200 Millionen Dollar. SmartThings war 2012 als offene Plattform für Smart Home von Alex Hawkinson gegründet. Laut Samsung soll das Startup weiterhin eigenständig bleiben und in "Open Innovation Center" des Elektronikkonzerns eingegliedert werden.

Smart Hub von Smartthings

Nachdem bereits Apple mit dem HomeKit und Google mit Nest die Weichen für das Smart Home gestellt haben, setzt nun Samsung auf das vernetzte Zuhause. Als Basis dient die offene Plattform für Smart Home von SmartThings. Anders als Apple, der sich nach der Einführung seines Betriebssystems iOS 8 verstärkt auf die Vernetzung auf Software-Basis konzentrierte, legte Samsung seinen Fokus auf Vernetzung von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen oder Staubsauger-Roboter. Das soll sich nun ändern. SmartThings liefert, neben der Entwicklung von Apps für iOS-Geräte und Android-Smartphones, auch Zwischenschalter und Sensoren, mit denen sich das intelligente Smart Home steuern lässt.

SmartThings und Samsung - Smart Home noch smarter

Zum Portfolio des Startups zählen zudem Sicherheitslösungen, wie zum Beispiel eine App, die den Nutzer darüber informiert, wann und wer sein Haus betritt. Besonders praktisch für den Fall, wenn sich jemand unbefugt den Zutritt verschaffen möchte. Aber die Smart Home App kann noch mehr: Die Kaffeemaschine brüht morgens pünktlich zum Frühstück den Kaffee, die Waschmaschine startet den Waschvorgang automatisch, und während der Nutzer den Schlüssel ins Schlüsselloch steckt, springt im Wohnzimmer, bei angenehm gedämpftem Licht, seine Lieblingsmusik an. Durch die offene Plattform sind die Verbraucher nicht an einen bestimmten Hersteller oder Anbieter gebunden und können Geräte - auch von Drittanbietern - beliebig mit einander vernetzen. Weitere Informationen zu diesem Artikel finden Sie unter Smarthings.com

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?