Neue Sensoren für das Smart Home Sicherheitskomponenten von Fibaro für Apple HomeKit

Smart-Home-Pionier Fibaro kooperiert mit Apple und bringt drei Sensoren für das Apple HomeKit auf den Markt. Mit den Flut-, Tür-/Fenster- und Bewegungssensoren erweitert HomeKit seine Produktpalette um wichtige Sicherheitskomponenten für das intelligente Zuhause. Die Apple Home-App informiert direkt, wenn die Waschmaschine leckt oder Ungewöhnliches vor sich geht. Die Bluetooth Low Energy-Technologie gestaltet den Stromverbrauch der Fibaro-Sensoren niedrig - Systemvoraussetzung ist allerdings ein Apple-Device in Reichweite der smarten Geräte.

Fibaro-Sensoren für Apple Homekit: Flut-, Bewegungs- und Tür-/Fenstersensoren

„Siri, wie warm ist es?“

Die Fibaro-Sensoren sind die ersten HomeKit-kompatiblen Sicherheitskomponenten für das Smart Home. Der Flutsensor erkennt Überschwemmungen, wenn Spül- und Waschmaschinen auslaufen oder es einen Rohrbruch gab. Der Sensor informiert durch akustische Warntöne, Push-Mitteilungen oder blinkende Philips Hue-Lampen über ungewollte Vorgänge in Waschkeller, Bad oder Küche. Temperatursensoren fragen die Temperatur ab und schließen gegebenenfalls Fenster und Türen. Auch die Tür- und Fenstersensoren sind mit diesen Temperaturmessern ausgestattet. Über Sprachbefehle wie „Siri, wie warm ist es?“ oder „Brauche ich einen Regenschirm?“ werden Informationen über das Wetter schnell eingeholt, ohne einen Fuß vor die Tür setzen zu müssen. Der Bewegungssensor ist der dritte im Bunde der neuen Sicherheitsgadgets für die HomeKit-Anlage. Mit dem Sprachbefehl „Siri, was geht in meiner Garage vor sich?“ können dann beispielsweise Sicherheitskameras eingesehen werden. Nebenbei lässt er sich als Auslöser für eine Wake-Up-Routine im Schlafzimmer nutzen: Musik, Rollladenautomatik, Lichtszenario und optimale Temperatur.

Bluetooth statt Z-Wave – kabellose Kommunikation

Üblicherweise sind Produkte von Fibaro mit dem Z-Wave-Funkstandard ausgestattet. Für die HomeKit-Kollaboration wurde nun Bluetooth Low Energy (BLE) eingesetzt - Sensoren und HomeKit-Basis können dadurch nicht über weite Distanzen miteinander kommunizieren. Dafür funktionieren beispielsweise AppleTVs im Haushalt als Mittler, um mit Siri auch via iPhone oder AppleWatch von unterwegs nachzufragen, ob zuhause alles in Ordnung ist. Trotz der Einschränkungen, die Bluetooth mit sich bringt, hat Apple hier zusammen mit Fibaro einen erfreulichen Fortschritt gemacht.

Gadgetsteuerung statt Hub

Die Zentrale bei HomeKit ist - anders als bei Konkurrenzprodukten wie Amazon Echo - kein Hub, sondern ein beliebiges Apple-Gerät des Nutzers – Tablet, Apple TV (ab 4. Generation) oder iPhone. Über die Home-App (ab iOS 10) können HomeKit-kompatible Sensoren, Schlösser, Thermostate, Kameras etc. per Sprachbefehl über Siri gesteuert und abgefragt werden.

Technische Details

  • Flutsensor: 72 x 28 mm
  • Tür- & Fenstersensor: 46 mm Durchmesser; in ca. 2,4 Meter Höhe anzubringen
  • Bewegungssensor: 71 x 18 x 18 mm
  • Mit 3 V DC-Batterie ausgestattet; 2,4 GHz, bis zu 50 m Reichweite über Bluetooth LE, Arbeitstemperatur (0°-40°)
  • App: iOS

Preise und Verfügbarkeit

Flut- und Bewegungssensor kosten jeweils 70 $ (ca. 67 Euro), der Tür- und Fenstersensor 60 $ (ca. 57,40 Euro, Stand: Januar 2017). Es ist noch nicht bekannt, wann genau die Produkte weltweit auf den Markt kommen. Momentan sind die HomeKit-kompatiblen Sensoren von Fibaro in vielen Ländern bei ausgewählten Händlern erhältlich.

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homeandsmart.de Redaktion Sarah Mall

Studium der Kultur- & Medienwissenschaft, freiberufliche Tätigkeiten als Übersetzerin, Lektorin und Texterin. Neugierig und gerne auf Entdeckungsreise. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de. Smart-Home-Technik als neues Terrain, das erforscht werden will. Mit positiver Energie und sonnengelbem Schal die Solaranlage der Redaktion.

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