Smart Home Entertainment Installation Home Entertainment selbst einrichten oder installieren lassen?

Ein tolles und bequemes Heimkino oder Musikerlebnis. Smart Home Entertainment-Systeme machen dies mittlerweile kinderleicht möglich. Richtig in den eigenen vier Wänden entspannen, können Nutzer aber natürlich nur, wenn auch alle Smart Home Elemente richtig installiert sind und fehlerfrei laufen. Aber wann kann man ein solches System selbst installieren und wann sollte man lieber den Profi ranlassen?

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Für Technik-Freaks kann es eine spannende und unterhaltsame Angelegenheit werden: Das installieren von Smart Home Entertainment-Systemen. Wer sich auskennt, wird damit in aller Regel auch keine Probleme haben. Mit den richtigen Tipps und Tricks können auch Laien die Systeme selbst in den eigenen vier Wänden zum Laufen bringen.

Wichtig ist dabei zunächst den richtigen Funkstandard für das zu installierende System zu wählen. Danach sollte sich der Nutzer für den Grad des Datenschutzes festlegen und sich frühzeitig für einen Sprachassistenten entscheiden. Ein besonders wichtiger Punkt: Der volle Smart Home Entertainment Genuss entfaltet sich erst in Verbindung mit einem digitalen Sprachassistenten, wie Alexa, Google Assistant oder Siri.

Die Wahl der Künstlichen Intelligenz ist deshalb so wichtig, weil sie über die zur Verfügung stehende Gerätevielfalt mitentscheidet. Denn die Sprachsteuerung funktioniert nur, wenn die Smart Home Geräte kompatibel zum Sprachassistenten sind. Alexa und Google Assistant nehmen hier klar Spitzenplätze ein.

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Im nächsten Schritt sollten die passenden Geräte ausgewählt werden, bevor die wichtigsten Vorbereitungen für den Start der Installation getroffen werden. Bevor die Smart Home Geräte ins Heimnetzwerk eingebunden werden, sollten Nutzer unbedingt die vorhandene Infrastruktur in den heimischen vier Wänden überprüfen.

Ein zentraler Punkt: Reicht die WLAN-Abdeckung aus? Ein weiterer Punkt bei der Vorbereitung klingt banal, führt aber immer wieder zu Verzögerungen im Aufbau: Sind genügend Steckdosen für die Smart Home Installation vorhanden? Falls nicht, sollte man vorab eine gute Mehrfachsteckdosenleiste kaufen. „Sparfüchse“ können darüber hinaus noch den richtigen Zeitpunkt für den Kauf der Geräte abwarten, bevor sie mit der Installation beginnen.

Wer keine Lust dazu hat, oder sich damit überfordert fühlt, kann aber natürlich auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Doch wann ist es sinnvoll, selbst tätig zu werden? Und wann sollte man besser den Profi ranlassen? Entscheidet man sich für letzteres gilt noch die Fragen zu klären: Kaufe ich mir die Geräte selber, oder lasse ich sie mir kaufen? Soll der Fachmann die komplette Installation übernehmen oder nur einen bestimmten Teilbereich? Befasse ich mich selbst mit der Erstprogrammierung oder lasse ich auch hier lieber einen Spezialisten ran?

Planung ist wichtig

Bevor Smart Home Entertainment Enthusiasten zum Elektromarkt fahren und sich den neuesten Fernseher, einen Sprachassistenten oder Bluetooth-Boxen zulegen, sollten sie zunächst einmal überlegen, welche „smarten“ Elemente sie überhaupt anschaffen wollen. Soll es beim TV bleiben oder möchte man lieber nach und nach weitere Bereiche hinzufügen. Denn Smart Home bietet nicht nur Möglichkeiten für beste Unterhaltung, sondern kann auch in anderen Bereichen den Wohnkomfort erhöhen. Zudem lässt sich durch Smart Home Elemente noch Geld sparen.

Fünf smarte „Kernkomponenten“

Die beliebtesten Geräte im Bereich Smart Home sind neben der Unterhaltung noch Licht- und Heizungssteuerung, Beschattung sowie Sicherheit. Ebenfalls angeboten werden Systeme für den Garten, die beispielsweise die Bewässerung automatisch übernehmen. Die Kosten für Systeme hängen natürlich davon ab, ob Besitzer von Häusern oder Wohnungen alle fünf oben genannten Komponenten miteinander vernetzen wollen, oder ob sie sich auf einen oder mehrere Teilbereiche beschränken.

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Offenes oder geschlossenes System?

Offene Systeme haben den Vorteil, dass sie einen von mehreren Herstellern unterstützten Standard bieten. So können Produkte verschiedener Unternehmen miteinander kombiniert werden, was gerade im Entertainment-Bereich ein großer Vorteil sein kann.

Allerdings sind derzeit noch viele unterschiedliche Standards auf dem Markt: Die bekanntesten sind Bluetooth LE, EnOcean, Z-Wave, ZigBee oder KNX. Geschlossene Systeme sind hingegen in aller Regel nicht kompatibel mit Lösungen anderer Anbieter. Dafür haben sie den Vorteil, dass sie zumeist reibungsloser laufen.

Bis auf KNX sind alle oben genannten Systeme Funksysteme. Diese sind einfacher zu installieren, dafür aber störanfälliger. Kabelgebundene Systeme sind teurer und benötigen einen aufwändigen Einbau. Sie bieten sich daher eher bei Neubauten oder Komplettrenovierungen an. Hier sollte dann auch vielleicht eher ein Profi ran. Machen Neulinge hier Fehler, könnte es zum Beispiel sein, das Wände wieder aufgerissen werden müssen – darauf hat sicherlich niemand Lust. Des Weiteren kann es passieren, dass bei unsachgemäßem Einbau (beispielsweise von Stromanschlüssen) Gewährleistungsansprüche erlöschen, wenn es dadurch zu einem Defekt kommt.

In bestehende Gebäude lassen sich funkbetriebene Systeme deutlich einfacher integrieren. Unbedingt beachten sollten Neulinge im Bereich Smart Home auch, dass ihre vorhandene Elektro-Installation den neuesten Standards und gesetzlichen Vorgaben entspricht, da es sonst zu Problemen kommen kann.

Eine Gemeinsamkeit aller Systeme ist, dass sie eine Steuerungseinheit, ein sogenanntes Gateway benötigen. Manche Hersteller haben dafür extra Geräte entwickelt, bei anderen (funkbasierten Systemen) kann die in vielen Haushalten vorhandene Fritz Box der Telefonanlage dafür verwendet werden.

Was kostet mich ein Smart Home?

Ein professioneller Einbau eines Smart Home Entertainment-Systems ist nicht billig. Die Fachleute lassen sich ihre Arbeit oft fürstlich entlohnen. Ein Preisvergleich im Vorfeld lohnt hier auf alle Fälle, da es oft große Unterschiede gibt. Die Kosten sollte man auch bei allen Planungen rund ums Thema Smart Home im Blick haben. Sonst kann es schnell mal teurer werden als ursprünglich gedacht – und die Freude über die coolen technischen Hilfsmittel ist geschmälert oder ganz dahin. Wie viel ein Smart Home kostet ist nicht ganz einfach auszurechnen und stark vom Einzelfall abhängig.

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Was sind die Trends bei Smart Home Entertainment?

Im TV-Bereich ist HDR stark im Kommen und entwickelt sich zur Standardfunktion. War noch vor kurzem 4K UHD Auflösung das Maß aller Dinge, ist mit den 55 Zoll HDR TVs jetzt schon wieder eine neue Fernseher-Generation am Start. Dabei gibt es schon recht preisgünstige gute Modelle die auch qualitativ überzeugen können.

Auf der CES in Las Vegas, die als einflussreichste Tech-Messe und weltgrößte Bühne für Innovationen am Verbrauchermarkt, gilt, wurden im Januar weitere Neuheiten namhafter Hersteller präsentiert. LG zeigte mehrere neue 8K-Fernseher. Samsung zeigte, dass es das TV-Erlebnis mit innovativen Display-Größen und KI-Funktionen noch lebendiger gestalten will. Das neue TV-Flaggschiff der Südkoreaner ist das ultraflache QLED-Gerät Q950. Es glänzt nicht nur mit einem hauchdünnen Rahmen sondern vor allem mit Deep-Learning-Fähigkeiten. Sie sollen es möglich machen niedrig auflösende Inhalte in gestochen scharfe 8K-Bilder (7680 x 4320 Pixel) verwandeln sollen.

Samsungs modulare Micro-LED-TV „The Wall“, setzt sich aus mehreren Displays zusammen und lässt sich so an unterschiedliche räumliche Gegebenheiten anpassen. Innovativ ist auch der 4K-QLED-Bildschirm des „Sero“-Modells. Er lässt sich wie ein Smartphone ins Hochformat drehen, um vertikale Videos von Social-Media-Diensten optimal abzubilden.

Immer mehr Hersteller forschen auch am Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Smart Entertainment-Bereich.  Durch KI und sogenannte Context Awareness werden in naher Zukunft immer mehr Geräte in der Lage sein, Bedürfnisse ihrer Nutzer zu erahnen und sich gleichzeitig auf die jeweilige Situation des Nutzers einzustellen. Das geht vom spielen passender Lieder für eine bestimmte Gefühlslage bis hin zum automatischen Auswählen beim User beliebter Serien oder Filme.

 „Das Smart Home ist längst soweit, dass es erkennt, was der Bewohner möchte", sagt Martin Vesper, CEO der digitalSTROM AG hierzu in einem Artikel für die Dahler Company, einem Immobilien-Spezialisten für hochwertige Häuser. „Dazu ist aber eine konsequente digitale und intelligente Vernetzung notwendig, die zukünftig auch in Wohnräumen Einzug halten wird.“

Möglich ist dann auch, dass User nicht nur einzelne Befehle geben, sondern „Szenarien“ entwerfen können. Mit dem Ausruf „Alexa starte den morgen“ könnte dann zum Beispiel das Licht angehen, der Vollautomat eine Tasse leckeren Kaffee brühen, während gleichzeitig der Lieblings-Radiosender zu laufen beginnt oder das Morgenmagazin im Fernsehen angeschaltet wird.

homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Teil des Gründerteams, von Anfang an mit viel Herzblut dabei. Verantwortliche für das Ressort E-Mobilität bei homeandsmart. Zu ihren Lieblingsthemen zählen außerdem smarte Gadgets, Fitness-Tracker und intelligente Haushaltsgeräte. Als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs.

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