Das Smartphone wiederfinden leicht gemacht Smartphone orten

Das Smartphone ist zu einem unverzichtbaren Teil des Alltags geworden. Es wird damit kommuniziert, gespielt, Musik gehört und im Internet gesurft. Es dient als Fotoapparat, Tagebuch und Adressspeicher. Die Smart Home Technologie wird damit reguliert und viele Zeitgenossen managen ihre Firma über den kleinen Apparat, der mit den neuesten Technologien vollgestopft ist. Mag die Konzentration so vieler persönlicher Taten praktisch sein und das Leben erleichtern, es hat auch einen Nachteil. Denn wenn das Smartphone verlegt oder vergessen wurde, ist der Besitzer für den Moment aufgeschmissen. Unter Umständen ist das Problem mit einem Anruf gelöst und das Handy taucht wieder auf, aber oft bleibt es verschwunden und die Suche beginnt.

smartphone-ortung

Smartphone verloren oder gestohlen

Noch übler wird die Situation, wenn der tägliche Begleiter verloren gegangen ist oder gestohlen wurde. Zwar ist die Handyortung bei jedem Handy möglich, aber das sollte schnell geschehen. Sonst besteht die große Gefahr des Missbrauchs durch Dritte. Außerdem ist der Verlust direkt bei der Polizei anzuzeigen, um späteren eventuellen Schadensersatzforderungen zuvorzukommen. Anbieter wie Android oder iOS bieten zwar eine Ortungs- und Sperrfunktion ab Werk, doch diese muss erst funktionstüchtig geschaltet werden. Auch sind einige Apps auf dem Markt, die das Wiederfinden erleichtern. Aber auch diese müssen erst installiert werden und sind teils kostenpflichtig!

Bei all diesen anwenderfreundlichen Gimmicks bedarf es jedoch weiterer Voraussetzungen. So darf die SIM-Card nicht ausgetauscht worden sein. Außerdem muss das Smartphone noch eingeschaltet sein. Dann kann es über den Mobilfunkstandard GSM (Global System for Mobile Communication) ebenso problemlos geortet werden wie mit dem Navigationssatellitensystem GPS (Global Positioning System). Mit der Eingabe der Telefonnummer erscheint die Position im Handumdrehen auf dem Bildschirm. Wenn die Dienste nicht aktiviert und die Karte aus dem Gerät entfernt wurde oder wenn das Gerät ausgeschaltet ist, dann muss auf einen professionellen Ortungsdienst zurückgegriffen werden.

Ortung des Smartphones von Dritten

Neben dem Verlust des eigenen Handys gibt es auch einige Interessenlagen, welche den Wunsch der Ortung eines Handys implizieren, das sich nicht im Eigenbesitz befindet. Hierbei ist auf die Gesetzeslage Rücksicht zu nehmen, die diese Handlungen einschränkt, da nicht jede Situation eine Handyortung erlaubt. So mag es verständlich sein, dass Eltern immer gerne wissen wollen, wo sich ihr Sprössling gerade aufhält. Sorgenvolle Nachmittage und schlaflose Nächte halten sich dann im Rahmen, wenn den Erziehungsberechtigten der genaue Aufenthaltsort in Echtzeit bekannt ist. Auch für ältere Menschen kann eine Handyortung ein Segen sein. Insbesondere, wenn ein gewisser Grad von Verwirrtheit gegeben ist oder eine andere demenzartige Krankheit den Orientierungssinn der Betroffenen einschränkt. Oft ist dann der Weg nach Hause oder ins Heim nicht so leicht zu finden und eine gezielte Handyortung schafft schnell Abhilfe. Kritischer wird die Angelegenheit, wenn sich die Ehefrau Aufklärung verschaffen möchte, ob der Ehemann sich wirklich die überflüssigen Pfunde im Sportstudio abtrainiert.

Wer wissen will, ob der Partner gerade wie abgesprochen im Sportstudio trainiert oder sich anderswo aufhält, der begibt sich mit seinem Wunsch nach Ortung über das Smartphone in eine Grauzone. Ebenso der Chef, der seinen Außendienstmitarbeiter beim Kundenbesuch kontrollieren möchte. Letzterer ist allerdings dann auf der sicheren Seite, wenn er seine Angestellten mit betriebseigenen Handys ausgestattet hat.

Wann ist eine Handyortung legal?

Die Kriterien über Legalität, Grauzone und Illegalität sind im deutschen TKG (Telekommunikationsgesetz) klar definiert. Das eigene Smartphone kann immer und überall geortet werden. Auch das von Dritten darf in bestimmten Fällen lokalisiert werden.

Wenn es darum geht, zeitlich begrenzt und punktuell ein Handy zu orten, ist die Angelegenheit für den Gesetzgeber akzeptabel, wenn vorher eine „ausdrückliche, gesonderte und schriftliche Erlaubnis“ vom Besitzer ausgestellt wurde. Zudem ist die gesuchte Person mit einer SMS über den Vorgang zu informieren, wobei eventuelle Bußgelder zulasten des Betreibers der Ortungsdienste gehen. Strafbar macht man sich in der Regel dann, wenn eine Ortung Züge einer Überwachung annimmt.

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homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Teil des Gründerteams, von Anfang an mit viel Herzblut dabei. Verantwortliche für das Ressort E-Mobilität bei homeandsmart. Zu ihren Lieblingsthemen zählen außerdem smarte Gadgets, Fitness-Tracker und intelligente Haushaltsgeräte. Als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs.

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