Smart Watches 2017 mit Google Assistant Neue Uhren für den (Spät-)Sommer

Armbanduhr klingt verstaubt, Smart Watch ist angesagt. Zurecht! Die Hightech-Modelle von Fossil, Boss und Casio hören nicht nur auf Befehl, sondern passen sich optisch je nach Laune an. Ein Trend zeichnete sich auf der Baselworld 2017 in der Schweiz aber ab: Die Smartwatch darf ruhig aussehen wie eine stinknormale Uhr. Eine Vorschau der neuen Generation Smart Watch mit Android Wear 2.0.

Die neuen Smart Watches 2017 haben den Google Assistant an Bord

Was können die neuen Smart Watches mit Android Wear 2.0?

Android Wear 2.0 wurde bereits im Herbst 2016 angekündigt. Anfang des Jahres erschienen dann erste Smart WatchModelle[Sarah Mal3]  mit dem neuen Betriebssystem. Bis Mitte März hat es gedauert, bis das neue Android Wear als Update freigegeben wurde. Zwei Neuerungen fallen dabei vor allem ins Auge: Das Bedienkonzept ist besser an die Anforderungen kleiner Displays angepasst. Ähnlich wie bei der Apple Watch wird die Krone der Uhr mit einem „App Drawer“ ausgestattet, also einer Funktion mit der man sofort zur App-Ansicht gelangt. Die zweite Änderung betrifft die Integration des Google-Spachassistenten Google Assistant, der bisher ausschließlich auf den hauseigenen Pixelphones zuhause war. Jetzt können kompatible Anwendungen und Smart Home Geräte per Sprachbefehl ans Handgelenk gesteuert werden. Mit dem Update wird die Uhr als Endgerät außerdem autarker. Wo vorher ein Smartphone als Schnittstelle nötig war, können Apps jetzt direkt auf der Smartwatch installiert werden.

1. Misfit Vapor

Sportlich und klassisch gleichzeitig: Misfit Vapor Smartwatch

Die Misfit Vapor besticht durch Unkompliziertheit. Je nach Farbwahl von Armband und Watchface kann die Uhr von Männern oder Frauen getragen werden, sowohl zum Sportoutfit als auch zum Businesslook. Nach dem erst gemutmaßt wurde, dass Misfit auf ein eigenes Betriebssystem setzt, hat sich der Hersteller doch für Android Wear 2.0 entschieden. Das auf Wearables spezialisierte Unternehmenist ein guter Ansprechpartner, wenn es um Smartwatches geht - ein ordentliches Powerpaket ist zu erwarten. Angekündigt ist es für den Spätsommer 2017, der Preis wird bei ca. 200 Euro liegen.

2. Hugo Boss Touch

Nicht günstig, dafür auch vernetzt schlicht und elegant: Die Hugo Boss Touch

Die Touch ist die erste Android-Uhr des Designers Hugo Boss. Auf Eleganz muss man hier selbstredend nicht verzichten, dafür aber auf einen jener Sensoren, die mittlerweile eigentlich zur Grundausstattung gehören: Den Herzfrequenzmesser. Die Armbänder aus rostfreiem Stahl sind in verschiedenen Varianten erhältlich. Erhältlich ist die Hugo Boss Touch ebenfalls ab Spätsommer und wird mit 450 Euro zu Buche schlagen. Wer dann noch Geld hat, kann mit der Hugo Boss Touch aber immerhin bargeldlos bezahlen. Die NFC-Integration macht die Anwendung von Google Pay möglich, zumindest wenn der Dienst im eigenen Land unterstützt wird. In Deutschland ist das (noch) nicht der Fall.

3. Michael Kors Sofie & Grayson

Wer Gold-Design bevorzugt, ist bei Michael Kors in guten Händen
Könnte aus den 90ern sein, ist aber das brandaktuelle Männer-Modell von Michael Kors

Fossils Marke Michael Kors achtet auf Gleichberechtigung und stellt zwei exklusive Modelle vor - eines nur für Frauen, eines nur für Männer. Getauft wurden sie Sofie und Grayson. Klingt wie ein amerikanisches Hollywood-Paar. Leider ist bisher wenig über ihr Innenleben bekannt. So viel sieht man aber schon: Das „Flat Tire“, also der bekannte störende Balken am unteren Teil des Ziffernblatts, ist endlich Geschichte. Und so viel weiß man: Das Display basiert auf AMOLED-Technologie und die Programme werden durch einen Snapdragon Wear 2100 Prozessor integriert. Das Dreamteam lässt aber noch auf sich warten, erst im Herbst 2017 kommen Fossils neue Smartwatches inklusive Android Wear 2.0 auf den Markt. Ein Verkaufspreis von etwa 350 Euro halten die Entwickler für realistisch.

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4. Fossil Q Venture und Explorer

Armbänder und Rahmen frei wählen. Auch bei Fossils Smart Watches

Natürlich ließ es sich Fossil nicht nehmen, dem Tochterunternehmen Michael Kors mit eigenen neuen Modellen Konkurrenz zu machen. Die Smartwatches Venture und Explorer sind wohl die sportliche Variante von Sofie und Grayson. Zumindest erscheint Explorererer mit einem etwas größeren Erscheinungsbild eher das männliche Publikum anzusprechen, während Venture zierlich genug für weibliche Handgelenke ist. Auch Fossil nutzt AMOLED-Displays, Snapdragon Wear 2100 und Android Wear 2.0. Auszeichnen sollen sich die Q-Modelle vor allem durch ihr schlankes Design, das nichts von der ausgefeilten Technik verraten soll. Wie üblich für Fossil können Gehäusefarbe und Armband individuell kombiniert werden. Der Retailpreis wird sich um die 260 Euro bewegen. Auch bei Fossil wird der Herbst 2017 als Verkaufsstart vorausgesagt.

5. Tommy Hilfiger 24/7You

Für Hilfiger-Fans das passende smarte Gadget

Wenn es nach Tommy Hilfiger geht, soll sich die Zeit nur noch um einen selbst drehen. 24/7You hat Tommy Hilfiger sein neuestes Modell getauft. Der Name scheint übertrieben emotionalisiert, an sich ist die Smartwatch aber grundsolide und könnte optisch auch als „dumpwatch“ durchgehen. Wie auch Hugo Boss sieht Hilfiger in seiner Uhr weniger ein Sportgadget als ein Accessoire. Die Herzfrequenz wird nämlich nicht aufgezeichnet, auch auf NFC wurde verzichtet. Etwa 300 Euro zahlt man für die Smart Watch im klassischen Aluminiumgehäuse. Auf der Baselworld 2017 hielt man sich bezüglich eines Release-Termins noch gänzlich bedeckt.

6. Diesel On

Eines der fünf verschiedenen Diesel On-Modelle

Diesels erstes Modell mit Android Wear 2.0 soll in fünf verschiedenen Designs erhältlich sein und wird zwei Knöpfe zur Verfügung stellen, deren Funktion frei wählbar ist. Die Größe spricht mal wieder für ein reines Männermodell. AMOLED-Display und Snapdragon Wear 2100 SoC sorgen für ein Touchdisplay, das ein schnelles Anwählen unterschiedlicher Funktionen erlaubt. Der Preis wird bei etwa 325 Euro liegen, damit eignet sich die Diesel On als Weihnachtsgeschenk. Allerdings wird das Modell frühestens zur Adventszeit hinter der Ladentheke liegen.7. Movado Connect

Aus der Reihe tanzt die Movado Connect. Einmal durch den stolzen Preis von gut 500 Euro, aber auch durch ihr futuristisches Design. Highlights sind außerdem die Auswahl aus 100 Ziffernblättern und ein Always-On Display. Passend zur fortschrittlichen Technik kommt auch Movado Connect mit Android Wear 2.0 und somit mit zahlreichen Fitnessfeatures. Erstmal wird es nur ein Herrenmodell geben, dafür aber gleich 5 Versionen davon. Wer noch Geld zurücklegen muss – die Movado Connect ist erst ab Herbst 2017 verfügbar.

8. CASIO PRO TREK WSD-F20

Die Casio Pro Trek ist, wie der Name schon sagt, für Trekker, Backpacker und andere Abenteurer, die gerne mal in den Weiten der Natur unterwegs sind. Dementsprechend sportlich ist das Erscheinungsbild der Casio Pro Trek, die durch Android Wear 2.0 auch mit dem Google Assistant ansprechbar ist. Praktisch, wenn die Hände eingefroren sind. Das klare Farbdisplay zeigt den Weg per Offline-Karte auch dann noch an, wenn kein Internetempfang mehr zur Verfügung steht. Übrigens gibt es auch eine limitierte Edition: Die Pro Trek WSD-F20S schützt das Display mit Saphirglas. Nur etwa 500 davon sollen produziert werden. In der regulären Version ist die Smartwatch von Casio für etwa 350 Euro schon ab 21. April 2017 für alle Abenteuer bereit.

Auch alte Modelle erhalten Android 2.0

Vor allem die jüngeren Modelle erhalten im Nachhinein noch die neue Version von Android 2.0. Eher unwahrscheinlich ist ein Update für quadratische Uhren, die keine Krone haben.

Bereits bekannt ist, dass folgende Modelle mit Android Wear 2.0 ausgestattet werden:

  • Asus ZenWatch 2 und ZenWatch 3
  • Casio WSD-F10
  • Fossil Q Founder, Q Marshal, Q Wander
  • Huawei Watch
  • LG G Watch R, Watch Urbane
  • Michael Kors Access Bradshaw, Access Dylan
  • Motorola Moto 360 (2. Generation, 360 Sport)
  • Nixon Mission
  • Tag Heuer Connected
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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?