Smart Home – Visionen für unser Zuhause Wohnen in der Zukunft – Ein Ausblick

Das Smart Home wird häufig als die Technologie der Zukunft schlechthin tituliert. Dass vernetzte Haustechnik in Zukunft einen festen Platz in unserem Leben haben wird, scheint auch tatsächlich gesichert. Offen ist allerdings noch die Frage danach, wie diese konkret aussehen wird. Denn die meisten Technologien durchlaufen von der Anfangszeit bis zur vollständigen Standardisierung viele Veränderungen. Auch, wenn es bereits viele Konzepte rund um das Smart Home und wie es zukünftig aussehen könnte gibt, fehlt es noch an einer konkreten Vision für die Zukunft. Wir geben einen Überblick über mögliche Antworten zu diesem Thema.

Ready for future? So könnte das Wohnen in der Zukunft aussehen.

Vernetzt leben bedeutet Fortschritt

Die Digitalisierung schreitet in rasantem Tempo voran – was für alle Lebensbereiche und Länder gilt. Sie ist das Fundament der Globalisierung und sorgt für eine immer tiefergehende Vernetzung unterschiedlicher Technologien. Das bedeutet allerdings auch, dass nicht jede Entwicklung gesondert betrachtet werden darf.

Dies gilt ebenso für das Smart Home und ist ein Punkt, der häufig vergessen wird. Denn das Smart Home wird oft als fest begrenzte Instanz betrachtet – doch parallel zu Entwicklungen in anderen Lebensbereichen in Richtung „Smart Living“, dürfte das in der Realität so nie eintreten. Vielmehr wird das Zuhause dann Teil eines großen Ganzen sein und sich in ein allgemeines Netz einordnen. Schließlich gliedern sich neue vereinzelte Technologien stets in andere Entwicklungen ein – man denke nur an Handytarife mit Homezone-Option, die dank weiterer Fortschritte in der Telefonie schnell überholt wurden.

Wie sich das Smart Home letztendlich entwickelt und gestaltet, wird zu großen Teilen davon abhängen, wie der technologische Fortschritt in anderen Lebensbereichen aussieht.

Diese sind nur einige von vielen Fragen, welche verdeutlichen, dass das Smart Home in einem engen Zusammenspiel mit anderen Lebensbereichen steht. Fakt ist, dass die Menschen zukünftig immer vernetzter leben werden. Dennoch ist es interessant, verschiedene Szenarien zu beleuchten, in welche Richtung diese Entwicklungen gehen könnten.

Smart Homes der Zukunft - das sind mögliche Entwicklungen

Was offensichtlich nicht zur Debatte steht, ist, dass die Wohngebäude in Zukunft flächendeckend „smart“ werden. Doch wie das im Detail aussieht, scheint noch nicht eindeutig geklärt. Konzepte und Umsetzungen von heute dürften im Vergleich zur eventuellen Realität sehr rudimentär wirken, wenn wir eines Tages darauf zurückblicken. In jedem Fall sind folgende Entwicklungen mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten:

„Smart“ wird zum neuen Standard

Heutzutage wird bei vielen neuen Technologien noch von „smarten“ Geräten gesprochen. Es handelt sich um einen smarten Fernseher, eine smarte Bewässerungstechnik für den Garten oder ein smartes Küchengerät. Doch eines Tages werden all diese Dinge zur Normalität und die „nicht smarten“ Varianten werden zunehmend der Vergangenheit angehören. Dadurch wird „smart“ zum neuen Standard, weshalb die Begrifflichkeit irgendwann wegfallen wird. Schließlich bezeichnet heutzutage auch niemand mehr den Computer als „smarte Schreibmaschine“ – oder so ähnlich.

Das bedeutet für die Verbraucher eine gute Nachricht, denn sobald die heute noch smarten Technologien irgendwann normal sind, sinken in der Regel auch die Preise. Das war beispielsweise beim Smartphone nicht anders oder beim Flugzeug. Zu Beginn war das Fliegen der wohlhabenden Schicht vorbehalten, mittlerweile ist es bei einigen Strecken für weit unter 100 Euro möglich.

Wer schon jetzt mit dem Gedanken liebäugelt, sein Haus zum Smart Home umzurüsten, könnte gut damit beraten sein, noch ein bisschen abzuwarten oder zumindest flexibel zu bleiben. Denn in den kommenden Jahren werden sich die Technologien vermutlich in einem rasanten Tempo sowie grundlegend verändern und weiterentwickeln. Um „up-to-date“ zu bleiben, könnten daher viele Um- und Nachrüstungen notwendig werden. Wer hingegen noch einige Jahre wartet, kann direkt eine fortgeschrittenere Technologie einbauen und vermutlich von deutlich geringeren Preisen profitieren.

Anders sieht das bei Neubauten aus: Wer gerade oder in absehbarer Zukunft ein Haus baut, sollte dieses mit Blick auf die Zukunft sofort zum Smart Home machen oder zumindest diese Option offenlassen und etwa Kabeltrassen für eine Nachrüstung vorhalten. Denn das wird schon bald nicht nur den Komfort von Häusern erhöhen, sondern auch deren (Wiederverkaufs-)Wert. Denn sobald „smart“ der neue Standard ist, sind alle Häuser, die kein Smart Home sind, automatisch veraltet.

Integration verschiedener Lebensbereiche

Das Smart Home der Zukunft könnte sich durch eine Integration verschiedener Lebensbereiche verwirklichen

Stattdessen wird die „smarte“, sprich vernetzte, Welt das neue Normal. Wie erwähnt, wird das sämtliche Lebensbereiche betreffen. Das bedeutet, dass die Vernetzung und Computersteuerung im Smart Home zukünftig nicht mehr nur einzelne Funktionen erfüllen wird, sondern mit allen möglichen Themen wie der Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Unterhaltung, Kommunikation, dem Komfort und vielem mehr in einer direkten Verbindung steht.

Es handelt sich sozusagen um eine vollständige Integration all dieser Komponenten. Eine Technologie erfüllt zum Beispiel gleichzeitig den Zweck, das Wohnen komfortabler zu machen, dabei Strom zu sparen, die Umwelt zu schonen und das Entertainment-System zu steuern.

So oder so ähnlich könnte das Smart Home der Zukunft aussehen. Vielleicht wird auch das Haus mit dem Auto gekoppelt, das Auto mit dem Smartphone, das Smartphone mit dem Arbeitsplatz und so weiter. Viele Szenarien sind denkbar. Sicher ist aber, dass die Lebensbereiche zunehmend verschwimmen und es somit auch keine klare Abgrenzung mehr gibt, wo das Smart Home anfängt und wo es aufhört.

Das Kommen und Gehen von Innovationen

Aus der heutigen Sicht scheint das noch schwer vorstellbar, denn das Smart Home ist vergleichsweise neu und viele Menschen haben sich noch nicht intensiv mit den Technologien und ihren Potenzialen auseinandergesetzt. Zahlreiche Häuser sind aktuell überhaupt nicht „smart“ oder nur in einzelnen Bereichen.

So besitzen beispielsweise mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte einen Smart TV – jedoch nicht unbedingt weitere smarte Technologien wie einen Sprachassistenten oder eine Haussteuerung via Tablet. Einerseits sind sich viele Verbraucher schlichtweg nicht bewusst, welche Möglichkeiten rund um das Smart Home bereits bestehen. Andererseits möchten sie noch abwarten, in welche Richtung der Weg geht – was, wie bereits erwähnt, durchaus sinnvoll ist.

Denn die Hersteller arbeiten derzeit noch nach dem „Trial-and-Error-Prinzip“. Das bedeutet: Es gibt vielfältige Ideen für Innovationen rund um das Smart Home und viele von ihnen werden testweise auf den Markt „geworfen“. Ziel ist, zu sehen, wie diese Erfindung bei den Verbrauchern ankommt und welche Chancen oder Probleme sich aus der praktischen Nutzung im Alltag ergeben. Erst anschließend entscheidet sich anhand der Nachfrage, welche der Innovationen sich dauerhaft durchsetzen und welche stattdessen wieder in Vergessenheit geraten. Das ist in solchen Phasen völlig normal. Es wird sich erst im Laufe der Jahre zeigen, welche Aspekte und Formen dieser Technologie sich etablieren werden.

Das Wegfallen von "Gadget-Getriebenheit"

Auch die Entwicklung von smarter Assistenz ist eine spannende Frage mit Blick in die Zukunft

Zudem ist zu erwarten, dass die „Gadget-Getriebenheit“ wegfällt oder so standardisiert wird, dass sie keine Besonderheit mehr darstellt. Stattdessen wird Smart-Home-Technik vollständig organisch zu einem Teil des Hauses – und darüber hinaus zu einem Teil der Umwelt. Zukünftig wird nicht mehr unterschieden zwischen smarten und nicht-smarten Geräten. Es gibt nicht mehr nur den Smart-TV oder nur die intelligente Gartenbewässerung.

Stattdessen gehören all diese Dinge ganz natürlich zu jedem modernen Haus und ebenso deren vollständige Vernetzung. Es lässt sich somit nicht mehr abgrenzen, wo das Smart Home anfängt und wo es aufhört oder welche Geräte intelligent sind und welche nicht. Deshalb werden schon bald nicht mehr die einzelnen Gadgets im Vordergrund stehen, sondern das Gesamtkonzept, welches das Smart Home als stimmige Einheit aufgreift und sämtliche Komponenten nahtlos ineinander übergehen lässt.

Themen und Probleme der Zukunft

Die Erfahrung zeigt außerdem, dass neue Technologien stets dazu tendieren, den Herausforderungen ihrer Zeit zu begegnen. Daher ist es wichtig, bei der Abschätzung kommender Trends auch auf aktuelle oder zukünftige Problemstellungen zu achten. Denn ein Großteil der Lösungen im Smart Home sowie darüber hinaus werden genau darauf zugeschnitten sein. Zum jetzigen Stand könnten dabei vor allem folgende Probleme eine wichtige Rolle spielen:

Demografischer Wandel - Ansprüche an das zukünftige Wohnen

Der demografische Wandel ist ein Thema, das Deutschland schon seit mehreren Jahren beschäftigt und die Zukunft prägen wird. Denn unsere Gesellschaft altert und das bedeutet, dass bis zum Jahr 2050 mit einer deutlich größeren Zahl an Bürgern im höheren Lebensalter zu rechnen ist.

Dementsprechend verändern sich auch die Ansprüche an das Wohnen. Altersgerechtes Wohnen wird an Bedeutung gewinnen, schließlich muss sich der Wohnraum an die Bedürfnisse der alternden Gesellschaft anpassen. Dabei kommen Aspekte wie die Barrierefreiheit ins Spiel. Aber auch smarte Technologien können gerade im fortgeschrittenen Lebensalter den Alltag deutlich komfortabler machen.

Daraus könnten sich sogar ganz neue Wohnkonzepte entwickeln. Ein solcher Trend lässt sich schon jetzt beobachten. Ein Beispiel dafür ist das intergenerationelle Wohnen oder die Senioren-WG. Das Smart Home spielt dabei bislang aber noch eine untergeordnete Rolle.

Auch das könnte sich jedoch in absehbarer Zeit ändern. Sei es bei der Mobilität, bei der Steuerung von der Heizung und den Jalousien, beim Kochen, im Garten oder in vielen anderen Wohnbereichen – überall könnten schon bald smarte Technologien zum Einsatz kommen.

Dadurch wird das Wohnen im Alter komfortabler und sicherer. Zudem werden den älteren Menschen zahlreiche Tätigkeiten abgenommen, welche sie mit fortschreitendem Lebensalter nicht mehr alleine stemmen können. Die Gartenarbeit wie die Bewässerung der Pflanzen oder das Rasenmähen sind dabei nur zwei von vielen Beispielen.

Das barrierefreie Smart Home könnte somit zum Schlüssel werden, damit ältere Personen zukünftig immer länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben und sich selbst versorgen können. Das würde zugleich die Alten- sowie Pflegeheime und Betreuungsangebote entlasten. Auch oder gerade für ältere Personen ist daher schon jetzt die Umrüstung auf ein barrierefreies Smart Home eine sinnvolle Überlegung.

Klimawandel und Umweltfragen rücken weiterhin in den Fokus

Schon jetzt ist umweltfreundliches Wohnen aufgrund des Klimawandels ein großes Thema

Ein brisantes Thema ist natürlich auch der Klimawandel und er stellt ein Problem dar, das sich zukünftig nicht einfach in Luft auflösen wird. Im Gegenteil: Umweltfragen werden immer dringlicher und was wir brauchen, sind Antworten in sämtlichen Lebensbereichen. Das gilt auch für das Smart Home.

Ziel ist es, das Wohnen so umwelt- und klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Intelligente Technologien können dabei helfen, allerdings braucht es dafür erst einmal die richtige Grundlage. Dazu zählen energieeffiziente Gebäude mit einem geringen Wärmeverlust und ohne Emissionen. Entscheidend dafür sind zum Beispiel die Wände und das Dach. Schon das Haus selbst wird in zehn bis 20 Jahren ganz anders aussehen als noch heute.

Das betrifft auch die hauseigene Energietechnik. Schon jetzt nutzen immer mehr Haushalte die Sonnenenergie – Tendenz steigend. Eine Solaranlage bringt zahlreiche Vorteile mit sich und ist eine sinnvolle Kombination in jedem Smart Home, weshalb es sich bereits jetzt lohnt, sich einmal intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Konzepte wie das neue Solardach von Tesla könnten dabei richtungsweisend sein. Es beinhaltet unsichtbare Solarzellen, sprich es bewahrt seine Ästhetik, gepaart mit allen anderen Vorteilen einer modernen Solaranlage.

Sobald die Grundlagen stimmen, kann die Umwelt- und Klimafreundlichkeit von Wohngebäuden durch smarte Technologien perfektioniert werden. So sorgt zum Beispiel die automatische Steuerung von Heizung, Jalousien oder der Beleuchtung dafür, dass die Ressourcen optimal eingesetzt werden. Es ist warm, wenn die Bewohner von der Arbeit nach Hause kommen, aber während ihrer Abwesenheit wird die Heizung heruntergeregelt. Oder die Lichter werden automatisch gelöscht, wenn sie in einem Raum nicht benötigt werden.

Das intelligente Zuhause übernimmt viele Tätigkeiten im Bereich Stromsparen, Heizungssteuerung und Co, was für die Bewohner nicht nur den Komfort, sondern eben auch die Umweltfreundlichkeit in ihrem Haus erhöht. Themen wie die Energieeffizienz, CO2‑Neutralität oder erneuerbaren Energien werden daher in Zukunft ein integraler Bestandteil eines jeden Smart Homes sein.

Globalisierung und Digitalisierung als stetige Entwicklung

Die Digitalisierung und Globalisierung wird auch in Zukunft einen großen Anteil an Entwicklungen ausmachen

Dieser Punkt ist weniger als ein Problem zu betrachten und mehr als eine Entwicklung. Denn wir befinden uns inmitten einer Digitalisierung und Globalisierung, die sich gegenseitig bedingen. In der vollkommenen Vernetzung dürften diese beiden Themen in Zukunft ihre Vollendung finden.

Diese stellt nicht nur eine Revolution in der Arbeitswelt dar, sondern hat auch einen direkten Einfluss auf das Wohnkonzept und die Bedeutung des Zuhauses. Sie zieht eine zunehmende Vernetzung des Haushalts und dessen Dezentralisierung nach sich. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es eines Tages möglich sein, die Hausarbeit zu erledigen, ohne dafür anwesend sein zu müssen. Sie wird beispielsweise von Robotern übernommen, die via Smartphone von überall aus gesteuert werden können oder sie funktionieren vollautomatisch.

Zudem wird das Wohnen in Zukunft flexibler – was sich ebenfalls auf andere Lebensbereiche auswirkt. Das eigene Haus muss nicht mehr unbedingt alles umfassen, was nicht (immer) gebraucht wird. Das Auto, das Büro oder Haushaltsgeräte – all das und noch viel mehr kann in Zukunft stattdessen flexibel „gebucht“ werden, wenn der Bedarf besteht. Schon jetzt erfreuen sich Modelle wie das Carsharing oder Coworking steigender Beliebtheit.

Es ist durchaus möglich, dass Wohngebäude in Zukunft wieder kleiner werden – der Umwelt zuliebe, aber auch aufgrund des Trends zum Minimalismus, welcher derzeit zu beobachten ist. Anstelle des großen Hauses mit eigenem Büro, Doppelgarage und extra Spielzimmer für die Kinder, werden die Wohnräume eventuell wieder kleiner, aber dafür flexibler.

Das Wohnzimmer kann bei Bedarf zum Schlafzimmer oder Spielzimmer für die Kinder umfunktioniert werden. Vor dem Haus gibt es eine Ladesäule für Elektroautos eines Carsharing-Anbieters und anstelle der Doppelgarage gibt es einen kleinen Garten, in welchem der Rasen durch einen Roboter gemäht und das selbstangebaute Gemüse intelligent bewässert wird.

Wohnen in der Zukunft - Mögliche Szenarien im Detail

Was momentan noch nach Utopie klingt, könnte schon in wenigen Jahren der neue Standard sein. Wie genau das Smart Home der Zukunft aussehen wird, lässt sich momentan nur schwer vorhersagen. Sicher ist aber, dass sich das Wohnen grundsätzlich verändern wird – quasi Hand in Hand mit den Entwicklungen in anderen Lebensbereichen.

Alles in allem wird es komfortabler und umweltfreundlicher sein. Die Hausarbeit nimmt zukünftig weniger Zeit in Anspruch und stattdessen gewinnt die Barrierefreiheit an Bedeutung. Um etwas mehr ins Detail zu gehen, könnten folgende Szenarien schon bald zum ganz normalen Alltag gehören:

  • Der intelligente „Butler“ steht bislang nur als Sprachassistent zur Verfügung, entwickelt sich aber in rasantem Tempo weiter. Er könnte zukünftig zum Mittelpunkt im Smart Home werden, sozusagen zur zentralen Steuerungsinstanz. Ob es sich dann immer noch um eine sprechende Box handelt oder sogar um einen lebensechten Roboter, bleibt abzuwarten. Er wird aber auf jeden Fall in der Lage sein, gesprochene Kommandos zu verstehen und umzusetzen – sei es im Smart Home oder über dessen Grenzen hinaus.
  • Das Putzen und Reinigen als Haushaltstätigkeit könnte schon bald unnötig sein. Bereits jetzt gibt es viele smarte Technologien, um bei solchen Arbeiten zu helfen. Dazu gehören zum Beispiel der Saugroboter, der Mähroboter, der Poolroboter oder selbstreinigende Geräte wie ein smarter Grill. Denkbar ist auch, dass diese eines Tages in einem Roboter zusammengefasst werden, welcher alle Putz- sowie Reinigungsarbeiten, vielleicht sogar weitere Haushaltstätigkeiten, übernimmt.
  • Auch in die Küche werden immer mehr smarte Technologien Einzug halten. So wird das Kochen zum Kinderspiel, denn es müssen nur noch die Zutaten in das Gerät gegeben werden und fertig. Auch das automatische Management von Kühlschrank und Gefriertruhe ist denkbar, damit keine Lebensmittel mehr verschwendet werden, oder sogar ein Küchenroboter, welcher zum selbständigen Koch wird.

Fazit zu Wohnen in der Zukunft

Noch mögen viele dieser Szenarien wirken, wie aus einem Sci-Fi-Movie. Doch zahlreiche Technologien aus einstigen Filmvisionen gehören mittlerweile zum ganz normalen Alltag – oder wurden sogar bereits überholt. Auch eine Welt, die von Robotern und KI geprägt ist, könnte daher in Zukunft ganz normal sein. Das Smart Home bringt für die Menschen dann viele Vorteile mit sich und macht den Alltag sowie Haushalt deutlich komfortabler.

Allerdings könnten dadurch auch neue Probleme oder Risiken entstehen, beispielsweise durch Hacker, welche sich momentan noch nicht absehen lassen. Deshalb wird die Entwicklung niemals stillstehen, sondern stets fortschreiten und zu neuen Innovationen sowie stetigen Optimierungen führen.

Ab wann das „Home“ dann tatsächlich „smart“ ist, lässt sich rückblickend vermutlich nicht mehr sagen. Denn die Übergänge werden fließend sein und schon jetzt ist in vielen Haushalten mit dem Smart-TV, dem Saugroboter oder anderen Anschaffungen dafür der Startschuss gefallen.

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homeandsmart Redaktion David Wulf

Smart Home Experte und seit der Gründung bei home&smart. Geschäftsführer und Redaktionsleiter mit Blick für die neuesten Marktentwicklungen, außerdem als Referent auf zahlreichen Messen & Events vertreten. Stets up to Date über die aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich Smart Home, E-Mobilität und Sprachassistenten. Die Frage nach dem vernetzten Leben von morgen ist sein Lebenselixir.

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