Unser Test-Fazit zum MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
Man bleibt sich treu: Auch der MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 ist ganz klar für (sehr) große Gärten mit extremen Hanglagen ausgelegt. Dabei setzt die Marke weiter auf einen Mähroboter im Formel-1-Design.
Neu ist das laut MAMMOTION weltweit erste TriFusion-System, welches in unserem Test für eine sehr gute Navigation und ein Top-Mähergebnis auf der Fläche sorgte. Hinzu kommt eine übersichtliche und leicht zu bedienende App.
Große Fortschritte sind beim LUBA 3 in Sachen Hinderniserkennung zu sehen! Auch kleine Hütchen, Tennisbälle und ein Gartenschlauch wurden perfekt erkannt und umfahren. Ein krasser Fortschritt zu Vorgänger Modellen, die Verkehrshütchen teilweise komplett schredderten.
Schwächen? Der Preis für die LUBA-Reihe bleibt enorm hoch und an Kanten sind Modelle der Konkurrenz eindeutig besser. Zudem muss weiterhin der Frontstoßdämpfer und zwei Seitenteile montiert werden. Extra Aufwand, den es bei Konkurrenzmodellen nicht gibt.
Trotzdem ist der LUBA 3 AWD ein starker Mähroboter mit hochmoderner Technik. Wer einen riesigen Garten hat, findet nur schwer eine bessere Alternative. Von uns erhält er ein klare Kaufempfehlung.
MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 – Design & Ausstattung im Überblick

Der MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 setzt optisch auf die bewährte Design-Sprache seiner Vorgänger. Wer die LUBA-Reihe kennt, fühlt sich sofort vertraut: Auch der LUBA 3 präsentiert sich in klassischem Weiß und Schwarz, mit wuchtigem Frontstoßdämpfer, breiter Silhouette und dem unverkennbaren Auftritt eines Mähroboters, der eher an ein geländetaugliches Rennauto erinnert als an ein klassisches Gartengerät.
Der auffälligste Unterschied zum Vorgänger ist der markante 360°-LiDAR-Turm, der mittig auf dem Gehäuse thront und dem LUBA 3 ein eigenständiges, technisches Erscheinungsbild verleiht.
Ebenfalls neu: Die zwei 1080p-Kameras sind beim LUBA 3 fest in den Roboter integriert. Beim älteren LUBA-Modellen musste das Kameramodul noch separat montiert und verkabelt werden.
Mit Maßen von 69,0 × 53,3 × 27,9 Zentimetern und einem Gewicht von 19 Kilogramm ist der LUBA 3 AWD 3000 in etwa gleich groß wie sein direkter Vorgänger, der LUBA 2 AWD 3000 (ca. 69,1 × 51,3 × 30,5 cm, 18,6 kg).
Der Größenunterschied zwischen den beiden Modellen ist also minimal. Im Vergleich zum Markt gehört er damit zu den größten und schwersten Mährobotern. Kleinere Modelle wie der LUBA Mini (58,4 × 43 × 28,2 cm, 15 kg) oder Vertreter anderer Hersteller im 3000-m²-Segment sind meist kompakter und leichter.

Der LUBA 3 steht auf vier Omni-Rädern mit Allradantrieb. Diese verleihen ihm – wie schon beim LUBA 2 – eine beeindruckende Kletterfähigkeit von bis zu 80 Prozent Steigung.
Zwischen den Achsen befinden sich auf beiden Seiten Griffmulden, um den knapp 19 Kilogramm schweren Roboter bequem tragen zu können. Auf der Oberseite sind Stopp-Taste und weitere Bedienknöpfe untergebracht.
Das Gehäuse besteht aus hochwertigem Kunststoff und macht einen robusten, solide verarbeiteten Eindruck. Die IPX6-Schutzklasse sorgt für zuverlässigen Schutz gegen Regen und Spritzwasser – bei Bedarf lässt sich der LUBA 3 problemlos mit dem Gartenschlauch reinigen.
Das Schneidwerk besteht aus zwei Mähscheiben mit je sechs Klingen, die eine Schnittbreite von 40 Zentimetern abdecken. Die Schnitthöhe lässt sich per App zwischen 25 und 70 Millimetern einstellen.
Zum Lieferumfang des LUBA 3 AWD 3000 gehören:
- 1 x LUBA 3 Mähroboter mit Frontstoßdämpfer und Seitenteilen
- 1 x Ladestation mit Netzteil
- 4 x Erdschrauben mit Inbus
- 1 x Schraubenzieher
- 12 x Ersatzklingen mit Schrauben
- 1 x Quick-Start-Guide
- 1 x Bedienungsanleitung
Fazit: Der MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 überzeugt mit einem durchdachten, robusten Design, das auf dem bewährten LUBA-Konzept aufbaut. Die fest verbauten Kameras und der integrierte LiDAR-Turm sind nicht nur funktionale Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger, sondern verleihen dem Mähroboter auch optisch einen modernen, aufgeräumten Auftritt. Verarbeitung und Haptik befinden sich auf Premium-Niveau.
Montage, Aufbau und Einrichtung des MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
Der Aufbau und die Einrichtung des LUBA 3 AWD 3000 fallen im Vergleich zu seinem Vorgänger etwas schneller und einfacher aus. Während beim LUBA 2 und auch beim LUBA Mini noch ein Kameramodul montiert und verkabelt werden musste, entfällt dieser Schritt jetzt vollständig.
Die Kameras sind fest im Gehäuse integriert. Was bleibt, ist die Befestigung des Frontstoßdämpfers sowie das Anschrauben der beiden orangefarbenen Seitenteile.
Um den LUBA 3 danach erfolgreich in Betrieb zu nehmen, sind folgende Schritte notwendig:
- Ladestation aufstellen und mit den Erdschrauben im Boden fixieren
- Netzteil mit der Ladestation verbinden und einstecken
- Mähroboter in die Station setzen.
- AN-Knopf drücken, bis ein Klingengeräusch ertönt.
- Gerät in der MAMMOTION App registrieren
In unserem Test war der gesamte Aufbau in unter zehn Minuten erledigt –schneller als bei den Vorgängermodellen. Der beiliegende Quick-Start-Guide führt klar und verständlich durch alle Schritte, sodass auch Einsteiger ohne Vorerfahrung mit Mährobotern schnell zum Ziel kommen.

Besonders positiv fällt auf: Anders als noch beim LUBA 2 oder LUBA Mini ist beim LUBA 3 keine separate RTK-Basisstation mehr nötig. Der Roboter nutzt stattdessen NetRTK, also eine cloudbasierte Echtzeit-Positionierung über das Mobilfunknetz. Das spart nicht nur Zeit beim Aufbau, sondern entfällt auch als potenzieller Stolperstein bei der Einrichtung.
Die App-Einrichtung läuft identisch wie bei anderen MAMMOTION-Modellen ab. Wer die MAMMOTION App noch nicht kennt, registriert sich zunächst, fügt dann im Hauptmenü ein neues Gerät hinzu und verbindet den Roboter per Bluetooth.
In unserem Test wurde der LUBA 3 innerhalb weniger Sekunden erkannt. Die WLAN-Verbindung klappte nicht sofort auf Anhieb, da wir in unserem Testgarten eine schlechte WLAN-Abdeckung hatten. Letztlich funktionierte die Einrichtung aber dennoch. Abschließend wurde noch ein Firmware-Update eingespielt, das nach etwa fünf Minuten abgeschlossen war.
Fazit: Montage und Inbetriebnahme des MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 sind einfacher und schneller als bei den Vorgänger-Modellen, im Vergleich zu anderen Marken aber wenige Minuten länger. Wer die Vorgänger kennt, wird die Vereinfachungen sofort schätzen. Kein Kameramodul, keine RTK-Station – einfach aufbauen und loslegen.
Kartierung mit dem LUBA 3
Bei der Kartierung mit dem LUBA 3 AWD 3000 haben Nutzer die Wahl zwischen einer automatischen und einer manuellen Kartierung. In unserem Test – der Garten hatte eine Fläche von rund 225 Quadratmetern – führten wir beide Varianten durch.
Bei der automatischen Variante fährt der Mähroboter selbstständig durch den Garten und erkundet dabei die Grenzen. In unserem Test klappte diese Kartierung perfekt. Der LUBA 3 erkannte sämtliche Bereiche zuverlässig, fand sich auch an Engstellen problemlos zurecht und erkannte den Übergang von Rasen zu Stein sicher.
Bei der manuellen Kartierung ist dann der Nutzer selbst gefordert. Wie bei vielen anderen Modellen wird der Mähroboter per Smartphone über den Rasen bzw. entlang der Rasenkanten gefahren, sodass die Grenzen präziser gesetzt werden können.

Auch diese Variante funktionierte in unserem Test einwandfrei. Der Mehraufwand gegenüber der automatischen Kartierung hält sich in Grenzen und lohnt sich, wenn ein möglichst kantengenaues Ergebnis gewünscht wird.
Zum Abschluss wurde die Karte gespeichert – und das Mähen konnte losgehen.
Funktionen, Performance & Sicherheit: MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
Bereits beim ersten Mähvorgang wurde schnell klar, wo die Stärken des LUBA 3 AWD 3000 liegen. Auf der Fläche lieferte er schlicht eine Bilderbuch-Performance: Der Roboter fuhr unseren rund 225 Quadratmeter großen Testgarten in perfekt parallelen, engen Bahnen ab, ließ keine Stelle aus und zeigte genau das systematische Mähbild, das man von einem Premium-Mähroboter erwartet.
An den Rasenkanten allerdings setzt sich ein bekanntes Muster fort. Auch der LUBA 3 hält einen deutlichen Abstand vom tatsächlichen Rasenende – besonders an runden Kanten und 90-Grad-Ecken bleibt er merklich weiter weg als viele Konkurrenzmodelle.

Weder die automatische noch die manuelle Kartierung änderte daran etwas. Angesichts der Bauweise der LUBA-Modelle – breites Chassis, großes Mähdeck mit zwei Scheiben – ist das wenig überraschend, aber es bleibt ein Punkt, den Käufer im Hinterkopf behalten sollten.
Rasenkanten, die überfahren werden können, etwa zur Terrasse oder zum Gehweg hin, werden hingegen zuverlässig und sauber abgemäht.
Sicherheitscheck beim MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
Beim Thema Hinderniserkennung hat der LUBA 3 gegenüber seinem Vorgänger einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Um das zu testen, platzierten wir erneut mehrere Hütchen in verschiedenen Größen, Tennisbälle und – als besondere Herausforderung – einen Gartenschlauch auf dem Rasen.
Das Ergebnis war beeindruckend: Der LUBA 3 erkannte sämtliche Hindernisse zuverlässig und umfuhr sie in allen Testläufen, ohne auch nur eines zu überfahren. Selbst kleine Hütchen, die den LUBA Mini noch gelegentlich vor Probleme gestellt hatten, wurden diesmal sicher erkannt.

Auch der Gartenschlauch wurde einwandfrei umfahren – ein klarer Fortschritt. Natürlich gilt weiterhin: Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Rasen vor dem Mähvorgang von Gegenständen befreien. Aber die Sicherheitsreserven sind beim LUBA 3 spürbar gewachsen.
Auch die Notstopp-Taste funktionierte in unserem Test einwandfrei: Der Mähroboter stoppte sofort und ohne jede Verzögerung, die Mähscheiben kamen umgehend zum Stillstand.
Dank des robusten Gehäuses und des stattlichen Gewichts von 19 Kilogramm ist es für Kinder zudem kaum möglich, den LUBA 3 umzuwerfen. Die Klingen sind im normalen Betrieb nicht erreichbar. Wir bewerten die Sicherheit des LUBA 3 AWD 3000 insgesamt als sehr gut – mit klarer Verbesserung gegenüber den Vorgänger Modellen.
Das TriFusion-System: Diese Besonderheit zeichnet den MAMMOTION LUBA 3 aus
Das Herzstück des LUBA 3 AWD 3000 ist sein Tri-Fusion-Navigationssystem. Erstmals kombiniert MAMMOTION drei unabhängige Technologien in einem Mähroboter: 360°-LiDAR, NetRTK und eine KI-gestützte Dual-Vision mit zwei 1080p-Kameras.
Das Besondere daran ist das Zusammenspiel der drei Systeme. Wo die Kamera an ihre Grenzen stößt, übernimmt der LiDAR. Wo der LiDAR schwächelt, hilft NetRTK aus und umgekehrt. Das Ergebnis ist eine Navigationspräzision, die perfekt ist.
Besonders deutlich macht sich das bei der Hinderniserkennung bemerkbar, die wir in unserem Test eindrucksvoll erleben konnten. Der LUBA 3 erkannte zuverlässig jedes einzelne Hindernis – von kleinen Hütchen bis zum Gartenschlauch – ein klarer Fortschritt gegenüber dem Vorgänger.

Allerdings hat das seinen Preis. Der LUBA 3 AWD 3000 gehört zu den teuersten Mährobotern auf dem Markt. Wer einen einfachen Roboter für einen flachen Standardgarten sucht, wird definitiv günstiger fündig. Wer aber einen komplexen Garten mit Steigungen, Baumkronen und engen Durchfahrten hat, bekommt mit dem LUBA 3 derzeit das überzeugendste Gerät auf dem Markt.
Tipp: Bäume können das GPS-Signal zwischen Mähroboter und Satellit massiv stören. Ebenso ist der Empfang bei Bewölkung manchmal schlecht.
Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000?
Der MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 ist ein leistungsstarker Mähroboter, der auf der Fläche überzeugt, bei der Hinderniserkennung einen echten Sprung nach vorne macht und mit dem Tri-Fusion-System eine einzigartige Navigationstechnologie bietet.
Das alles hat jedoch seinen Preis: Mit rund 2.699 Euro gehört der LUBA 3 AWD 3000 zu den teuersten Mährobotern, die aktuell erhältlich sind.
Dazu kommen seine Schwächen, die trotz des hohen Preises bestehen bleiben – allen voran der zu große Abstand zur Rasenkante.
Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des LUBA 3 AWD 3000 befriedigend. Wer einen komplexen Garten mit Steigungen, Baumkronen oder anspruchsvollem Gelände hat und das Beste vom Besten sucht, bekommt mit dem LUBA 3 ein technisch ausgereiftestes Gerät. Für alle anderen gibt es günstigere Alternativen, die im Alltag kaum weniger leisten.
Weitere MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 Tests & Bewertungen
Als homeandsmart Redaktion haben wir es uns als Ziel gesetzt, unsere Leser neutral und umfassend zu informieren, damit diese eine gute Kaufentscheidung auf Basis unserer Erfahrungen und Recherche treffen können.
Dabei wollen wir unsere eigenen Erfahrungen transportieren, statt jedes noch so kleine technische Detail zu erklären, welches für die meisten Leser ohnehin keine Rolle spielt. Hierzu führen wir strenge und vergleichbare Tests durch und kombinieren diese mit einer ausführlichen Recherche zu einem Produkt.
Bei allen Tests blicken wir auch immer auf die Testergebnisse anderer Fachredaktionen und auf aktuelle technische Entwicklungen. Dadurch wollen wir einen Tunnelblick vermeiden. Auf unsere Testnote haben diese Ergebnisse aber keine Auswirkungen.
Wer möchte, kann sich in unseren Redaktionsrichtlinien tiefergehend zu unserem Vorgehen bei Produkttests oder zu unserer Recherche informieren. Außerdem gibt es hier einen Artikel über unser Testverfahren.
- Auf dem Portal Portal drohnen.de bewertet den LUBA 3 mit 94 Prozent. Im Fazit heißt es: „der LUBA 3 AWD ist ein kompromissloser Premium-Mähroboter für große und schwierige Grundstücke.“ (Stand: kein Datum)
Preise & Verfügbarkeit des MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000

MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 – Technische Details
- Empf./max. Fläche: 3.000 m²
- Gewicht: 19 kg
- Maße: 69,0 × 53,3 × 27,9 cm (L × B × H)
- Akkukapazität: 12 Ah
- Max. Steigung: 80 % (38,6°)
- Schutzklasse: IPX6
- Schnittbreite: 40 cm (2 Scheiben, je 6 Klingen)
- Schnitthöhe: 25–70 mm
- Navigationssystem: Tri-Fusion – 360° LiDAR + NetRTK + KI-Dual-Vision (1080p), ohne Begrenzungskabel, ohne RTK-Basisstation
- Seitliches Mähwerk: Nein
- Einstellung der Schnitthöhe: elektrisch (per App)
- Antriebsart: Allrad (AWD)
- Kamerazugriff: Ja (Live-Stream per App, jederzeit)
- Funk: 4G + WLAN + Bluetooth
- Max. Zonen: 50
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