RoboUp Raccoon 2 SE Test: Günstig, einfach, aber was kann er wirklich?

Mit dem Raccoon 2 SE schickt RoboUp einen günstigen, kabellosen Mähroboter ins Rennen, der sich an Besitzer kleiner und mittlerer Gärten richtet. Aber kann ein so günstiger Mähroboter im Alltag wirklich überzeugen? Wir haben den Raccoon 2 SE auf unserem Testrasen ausführlich auf die Probe gestellt.

RoboUp Raccoon 2 SE Test: Günstig, einfach, aber was kann er wirklich?
Im Test zeigt der Raccoon 2 SE einige Besonderheiten, aber auch eklatante Schwächen. (Dimitri Metzler)

Unser Test-Fazit zum RoboUp Raccoon 2 SE

Der RoboUp Raccoon 2 SE ist ein günstiger, kabelloser Mähroboter mit Kameranavigation und einer interessanten Besonderheit: Er lässt sich theoretisch auch ohne App nutzen. Aufbau und Einrichtung sind angenehm schnell erledigt, und die mitgelieferten Kartierungsmarker sind eine clevere Lösung für Gärten mit getrennten Rasenflächen.

Im Mähalltag kann der Raccoon 2 SE seine günstigen Versprechen aber nur bedingt halten. Wer ihn ohne App im Zufallsprinzip mähen lässt, bekommt ein chaotisches Mähbild. Auch das systematische Bahnen mähen über die App ist nur teilweise besser.

Die Bahnen sitzen nicht immer perfekt nebeneinander, sodass schmale Streifen ungemäht stehen bleiben. Hinzu kommt, dass der Roboter die Mährichtung selbstständig wechselt – das wirkt unruhig und hinterlässt ein unsauberes Schnittbild.

Auch der Randschnitt fällt schwach aus, und in der Hinderniserkennung leistet sich der Raccoon 2 SE bei kleinen Objekten wie Tennisbällen und Hütchen kleine Aussetzer. Pluspunkte sammelt er bei der Hinderniserkennung großer Gegenstände und beim sicher erkannten Gartenschlauch. Zudem wirkte er bei der Navigation – speziell an Engstellen und beim Rückweg in die Ladestation – immer wieder ratlos.

Unter dem Strich: Wer einen günstigen Einstieg in die Welt der kabellosen Mähroboter sucht, bekommt mit dem Raccoon 2 SE einen funktionierenden Rasenpfleger zum Sparpreis.

RoboUP Raccoon 2 SE
TESTNOTE
Befriedigend
71/100 Punkte • 04/2026
Schneller Aufbau und einfache Einrichtung
Nutzbar auch ohne App
Guter Preis
Kartierungsmarker für getrennte Flächen
Zufallsmodus ineffizient
Bahnen mit Lücken und wechselnder Mährichtung
Mährichtung nicht festlegbar
Schwacher Randschnitt
Probleme mit Tennisbällen und kleinen Hütchen
App-Design wirkt veraltet
TESTNOTE
Befriedigend
71/100 Punkte • 04/2026

RoboUp Raccoon 2 SE – Design & Ausstattung im Überblick

Optisch erinnert der RoboUp Raccoon 2 SE an viele andere Mähroboter die wir bisher testen durften. Das allgemeine Design ist mit dem MOVA ViAX 250 oder dem Segway Navimow i105 ausgesprochen ähnlich – die Mähroboter setzen auf ein kompaktes Gehäuse mit leicht erhöhtem Kameraturm an der Vorderseite. Die Bedienknöpfe befinden sich auf der Oberseite, genau wie ein kleines Display und die STOP-Taste.

Für die Navigation setzt der Raccoon 2 SE auf Kameras
Für die Navigation setzt der Raccoon 2 SE auf Kameras (Dimitri Metzler)

Ein Drehrad zur Einstellung der Mähhöhe gibt es beim Raccoon 2 SE nicht. Die Einstellung wird über die App oder das Menü auf dem Display getroffen.

Der Lieferumfang umfasst unter anderem:

  • 1× RoboUp Raccoon 2 SE Mähroboter
  • 1× Ladestation samt Kabel und Netzteil
  • 8× Erdschrauben + Inbus
  • mehrere Kartierungsmarker (Beacons) für die automatische Kartierung getrennter Flächen
  • Ersatzklingen + Schrauben
  • 1× Bedienungsanleitung / Quick-Start-Guide
Auf der Oberseite gibt es Display, Bedientasten und die Stop-Taste.
Auf der Oberseite gibt es Display, Bedientasten und die Stop-Taste. (Dimitri Metzler)

Fazit: Der RoboUp Raccoon 2 SE wirkt sauber verarbeitet und wertig verarbeitet. Der Roboter ist kompakt und handlich.

Aufbau und Einrichtung des RoboUp Raccoon 2 SE

Der Aufbau des Raccoon 2 SE geht angenehm schnell und einfach von der Hand. Wir haben für die Vorbereitung des Mähroboters nicht länger als zehn Minuten gebraucht. In Kurzform sind das die Schritte:

  1. Mähroboter und Zubehör auspacken
  2. Ladestation am Wunschort positionieren und mit den Erdschrauben fixieren
  3. Netzteil mit Ladekabel verbinden und in die Steckdose stecken
  4. Mähroboter in die Station einschieben und einschalten
Nach dem Aufbau muss der Roboter durch langes drücken der START-Taste eingeschaltet werden
Nach dem Aufbau muss der Roboter durch langes drücken der START-Taste eingeschaltet werden (Dimitri Metzler)

Begrenzungskabel müssen nicht verlegt werden – ein RTK-Antennenmast wird ebenfalls nicht benötigt. Damit ist der Raccoon 2 SE auch für Mähroboter-Einsteiger, die nicht im Garten basteln möchten, gut geeignet.

Die anschließende Kartierung kann auf zwei Wegen erfolgen:

Automatische Kartierung mit Markern

Bei der automatischen Kartierung fährt der Mähroboter selbstständig am Rasenrand entlang und kartiert den Garten. Muss eine zweite Fläche kartiert werden, die zum Beispiel durch einen Weg abgetrennt ist, kommt eine Besonderheit ins Spiel.

Mit diesen Kartierungsmarkern, findet der 2SE den Weg zwischen zwei getrennten Rasenflächen
Mit diesen Kartierungsmarkern, findet der 2SE den Weg zwischen zwei getrennten Rasenflächen (Dimitri Metzler)

Im Lieferumfang des Raccoon 2 SE liegen sogenannte Kartierungsmarker (kleine Kartonplatten). Sie werden dort eingesetzt, wo zwei Rasenzonen durch eine Nicht-Rasenfläche – etwa einen gepflasterten Weg oder eine schmale Durchfahrt – voneinander getrennt sind.

Die Marker werden dafür auf den Rasen gelegt und mit kleinen Bodenankern verankert. Wichtig dabei: Die Pfeile auf den Markern müssen exakt zueinander zeigen, sonst findet der Raccoon 2 SE die Verbindung zwischen den Zonen nicht.

Die Kartierung per Marker funktionierte im Test gut.
Die Kartierung per Marker funktionierte im Test gut. (Dimitri Metzler)

Sind die Marker korrekt platziert, fährt der Mähroboter beim automatischen Kartieren selbstständig zwischen den Zonen hin und her und legt eine zusammenhängende Karte an. Nach Abschluss der Kartierung werden die Marker einfach wieder aus dem Rasen gezogen und können verstaut werden – sie müssen also nicht dauerhaft im Garten verbleiben.

In unserem Test funktionierte diese Methode sehr gut. Für Gärten mit mehreren getrennten Rasenflächen ist das eine clevere und einfache Lösung.

Manuelles Kartieren via App

Klassisch lässt sich der Raccoon 2 SE auch manuell per Smartphone an den Rasenkanten entlangsteuern. Auch das funktionierte im Test problemlos und ist aus unserer Sicht der sicherste Weg, eine sauber abgegrenzte Karte zu erzeugen.

Auch das manuelle Kartieren funktionierte gut
Auch das manuelle Kartieren funktionierte gut (Dimitri Metzler)

Fazit: Aufbau und Einrichtung gehen flott von der Hand. Die Mischung aus App-loser Inbetriebnahme und mitgelieferten Kartierungsmarkern für getrennte Flächen ist im Preisbereich des Raccoon 2 SE bemerkenswert.

Funktionen, Performance & Sicherheit: Was kann der RoboUp Raccoon 2 SE

Auf dem Papier bietet der RoboUp Raccoon 2 SE ein solides Funktionspaket – mit ein paar deutlichen Einschränkungen:

  • Mähen ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne
  • Kameragestützte Navigation und Hinderniserkennung
  • Automatische und manuelle Kartierung
  • Multi-Zonen-Management (über Kartierungsmarker)
  • Bedienung optional komplett ohne App möglich
  • Wahl zwischen Zufallsmodus und systematischen Bahnen (nur mit App)
  • Kantenmähen, Mähpläne, Regenschutz
Leider war das Mähbild des Raccoon 2SE auch im geordneten Modus wenig systematisch
Leider war das Mähbild des Raccoon 2SE auch im geordneten Modus wenig systematisch

Wie bei allen unseren Mähroboter-Tests interessiert uns vor allem das, was im Garten am Ende auf dem Rasen zu sehen ist: Mähergebnis auf der Fläche, Kantenschnitt, Hinderniserkennung und Navigation.

Zufallsmodus vs. Bahnenmähen – warum wir vom Zufallsprinzip abraten

Eine wichtige Information vorweg: Der RoboUp Raccoon 2 SE bietet zwei grundlegende Mähstrategien:

  • Zufallsmodus (Chaosprinzip) – verfügbar mit und ohne App
  • Systematische Bahnen – ausschließlich nach Einrichtung über die App
Nutzer haben die Wahl zwischen geordneten Bahnen und dem Zufallsprinzip.
Nutzer haben die Wahl zwischen geordneten Bahnen und dem Zufallsprinzip. (Dimitri Metzler)

Im Zufallsmodus mäht der Raccoon 2 SE wie alle Mähroboter der ersten Generation: Er fährt geradeaus, dreht ab, sobald er auf ein Hindernis oder eine Grenze stößt, und wählt dann mehr oder weniger willkürlich eine neue Richtung. Das mag beim Zusehen verspielt wirken, ist im Alltag aber das größte Mähproblem dieses Modells:

  • Ineffizient: Der Mähroboter braucht für eine Fläche deutlich länger als nötig.
  • Doppelt und dreifach gemäht: Manche Bereiche werden in einem Durchgang eventuell mehrfach befahren.
  • Lücken im Mähbild: Andere Stellen werden hingegen schlicht nicht gemäht.
  • Längere Akkulaufzeiten nötig: Der Mäher muss öfter und länger arbeiten, um den ganzen Garten abzudecken.

Wer den Raccoon 2 SE wirklich ohne App betreibt, muss damit leben, dass das Schnittbild auch nach mehreren Mähvorgängen unsauber bleiben kann. Aus unserer Sicht ist das im Jahr 2026 nicht mehr zeitgemäß – kabellose Mähroboter mit Kameranavigation sollten unserer Meinung nach standardmäßig in geordneten Bahnen fahren.

Bahnenmähen mit App: solide, aber nicht perfekt

Mit aktivierter App geht der Raccoon 2 SE in den Bahnenmodus. Damit verbessert sich das Mähverhalten spürbar – ein wirklich überzeugendes Mähbild liefert er aber auch hier nicht ab.

In unserem Test fielen zwei Punkte negativ auf:

  1. Nicht immer überlappende Bahnen: An mehreren Stellen blieb ein schmaler Streifen ungemähten Rasens zwischen zwei Bahnen stehen. Der Roboter überlappt seine Bahnen nicht ausreichend, wodurch dünne Linien an Halmen sichtbar bleiben.
  2. Wechselnde Mährichtung: Der Raccoon 2 SE wählt die Mährichtung selbstständig aus und passt sie so an, dass er möglichst lange Bahnen fahren kann. Das klingt zunächst sinnvoll, führt im Alltag aber dazu, dass die Mährichtung regelmäßig und ohne erkennbares System wechselt. Das Schnittbild wirkt dadurch unruhig und unsauber – der typische „gestreifte Look“, den ein Mähroboter eigentlich liefert, kommt nicht zustande.

Besonders ärgerlich aus unserer Sicht: Die Mährichtung lässt sich in der App nicht manuell festlegen. Bei vielen anderen kabellosen Mährobotern ist das mittlerweile Standard – der Raccoon 2 SE überlässt die Entscheidung kompromisslos dem Algorithmus.

Kantenschnitt: zu viel Sicherheitsabstand

Beim Randmähen war die Leistung des Raccoon 2 SE schwach. An Kanten, die er theoretisch mit den Rädern überfahren könnte – etwa bei flachem Übergang zu einem Pooldeck oder einem Weg – hielt er meist einen großen Sicherheitsabstand und ließ einen breiten Streifen Rasen stehen.

Hinderniserkennung: gut bei Großem, mau bei Kleinen

Im Hindernistest mit unterschiedlichen Objekten zeigte der Raccoon 2 SE ein zwiespältiges Bild:

  • Große und mittelgroße Objekte (Stühle, größere Hütchen, Fußbälle) erkannte er zuverlässig und umfuhr sie sicher.
  • Tennisbälle und kleine Hütchen (ca. 5 bis 10 cm hoch) wurden in unserem Test in rund 50 Prozent der Fälle übersehen und schlicht überfahren. Für eine sichere Erkennung bei nicht aufgeräumten Familiengärten ist das deutlich zu wenig.
  • Den Gartenschlauch als kniffliges Hindernis erkannte der Raccoon 2 SE dagegen immer zuverlässig – das ist in dieser Preisklasse ein echtes Plus.
Bei der Hinderniserkennung blieb er klar hinter der Leistung anderer Mähroboter zurück
Bei der Hinderniserkennung blieb er klar hinter der Leistung anderer Mähroboter zurück (Dimitri Metzler)

Hinzu kommt ein indirekter Negativeffekt: Da der Mäher bei jedem erkannten Hindernis kurz reagiert und seine ohnehin schon häufig wechselnde Mährichtung anpasst, wird das Mähbild in hindernisreichen Gärten zusätzlich unruhig.

In Sachen Sicherheit gibt es nichts grundsätzlich zu kritisieren. Die STOP-Taste auf der Oberseite stoppt Mähscheibe und Antrieb sofort, beim Anheben hört der Mähteller umgehend auf zu drehen, und ein Kindersicherungs-PIN lässt sich vergeben. Auch die Hinderniserkennung greift bei größeren Objekten zuverlässig – nur die kleinen Tücken, wie oben beschrieben, kosten hier Punkte.

Den Gartenschlauch erkannte der 2SE aber trotzdem gut und zuverlässig.
Den Gartenschlauch erkannte der 2SE aber trotzdem gut und zuverlässig. (Dimitri Metzler)

Fazit zur Performance: Auf der Fläche liefert der Raccoon 2 SE im Bahnenmodus mit der App ein bestenfalls befriedigendes Ergebnis – im Zufallsmodus deutlich darunter. Der Kantenschnitt ist schwach, die Hinderniserkennung bei kleinen Objekten unzuverlässig, und an der Navigation an Engstellen muss er klar nachlegen.

Die RoboUp App im Test

Die RoboUp App ist im Aufbau übersichtlich und einfach gehalten. Alle wichtigen Funktionen wie Mähpläne, Kartenbearbeitung, Kantenmodus, Mähhöhen-Hinweis und Statistik findet man schnell. Das ist im Alltag angenehm.

Optisch wirkt die App allerdings veraltet. Während Apps von anderen Herstellern mittlerweile mit modernen Oberflächen arbeiten, fühlt sich die RoboUp App eher wie eine Kombi-Lösung aus dem letzten Jahrzehnt an. Funktional reicht das aus – wer Wert auf eine moderne Bedienoberfläche legt, wird hier aber nicht glücklich.

Ohne App nutzbar! Diese Besonderheiten zeichnet den RoboUp Raccoon 2 SE aus

Eine echte Besonderheit, die uns im Test positiv aufgefallen ist: Der RoboUp Raccoon 2 SE lässt sich auch komplett ohne App in Betrieb nehmen und nutzen. Sowohl die automatische Kartierung als auch das anschließende Mähen können direkt am Mähroboter über die Tasten gestartet werden. W

er also keine Lust auf eine zusätzliche App und keinen Wert auf Mähpläne, Kamerazugriff oder Fernsteuerung legt, kann den Raccoon 2 SE wie einen klassischen Mäher per Knopfdruck loslaufen lassen. Das ist im Mähroboter-Markt 2026 nahezu eine Ausnahmeerscheinung – und wir finden: ein klares Plus.

Über das Display lassen sich auch ohne App wichtige Einstellungen treffen
Über das Display lassen sich auch ohne App wichtige Einstellungen treffen (Dimitri Metzler)

Aber: Ohne App-Anbindung mäht der Raccoon 2 SE nach dem Zufallsprinzip. Bahnen lassen sich nur per App einstellen.

Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des RoboUp Raccoon 2 SE?

Der RoboUp Raccoon 2 SE startet je nach Händler bei rund 500 Euro und ist damit einer der günstigsten kabellosen Mähroboter mit Kameranavigation auf dem Markt. Seine UVP liegt bei 629 Euro. Wer wenig Geld ausgeben möchte und gleichzeitig auf das Verlegen von Begrenzungskabeln verzichten will, bekommt hier einen funktionierenden Einstieg.

Weitere RoboUp Raccoon 2 SE Tests & Bewertungen

Als homeandsmart Redaktion haben wir es uns zum Ziel gesetzt, unsere Leser neutral und umfassend zu informieren, damit diese eine gute Kaufentscheidung auf Basis unserer Erfahrungen und Recherchen treffen können.

Dabei wollen wir unsere eigenen Erfahrungen weitergeben, statt jedes noch so kleine technische Detail zu erklären, das für die meisten Leser ohnehin keine Rolle spielt. Hierfür führen wir strenge und vergleichbare Tests durch und kombinieren diese mit einer ausführlichen Produktrecherche.

Bei allen Tests blicken wir auch immer auf die Testergebnisse anderer Fachredaktionen und auf aktuelle technische Entwicklungen. Dadurch wollen wir einen Tunnelblick vermeiden. Auf unsere Testnote haben diese Ergebnisse aber keine Auswirkung.

  • Auf heise.de erhält der RoboUp Raccoon 2 SE vier von fünf Sternen. Seine Vorteile waren, dass er schnell einsatzbereit war, die zwei Kartierungsarten und die kurze Ladezeit. Negativ wurden der Kantenschnitt und das er für schmale Durchfahrten ungeeignet ist, bewertet.

Preise & Verfügbarkeit des RoboUp Raccoon 2 SE

RoboUP Raccoon 2 SE
RoboUP Raccoon 2 SE
Ohne RTK, max. 60m², 5Ah-Schnellladung, App-Smarte Mehrzonensteuerung, 3-8cm Mähhöhe
TESTNOTE
Befriedigend
71/100 Punkte • 04/2026
Amazon
499,00 
TESTNOTE
Befriedigend
71/100 Punkte • 04/2026

Wie funktioniert der RoboUp Raccoon 2 SE ohne Begrenzungskabel

Wie Modelle von eufy oder TerraMow setzt auch der RoboUp Raccoon 2 SE auf Kameranavigation. Im Kameraturm an der Vorderseite sitzen zwei Linsen, mit denen der Mähroboter ein Bild seiner Umgebung erzeugt. Auf einen LiDAR-Sensor und eine RTK-GPS-Antenne verzichtet RoboUp komplett.

Die Kameras erkennen typische Merkmale von Rasenflächen und unterscheiden sie via KI-Bildanalyse von Wegen, Beeten, Pflastersteinen oder Möbeln. So kann der Raccoon 2 SE seine Karte eigenständig anlegen und anschließend zwischen Mähfläche und Nicht-Mähfläche unterscheiden – ganz ohne in den Boden gegrabenes Begrenzungskabel.

Bei getrennten Rasenflächen kommen zusätzlich die mitgelieferten Kartierungsmarker zum Einsatz. Sie helfen dem Mähroboter, schmale Durchgänge oder Verbindungen zwischen mehreren Rasenzonen zuverlässig zu erkennen. Wichtig: Die Pfeile beider Marker müssen exakt zueinander zeigen, damit der Roboter die Verbindung versteht. Nach erfolgreicher Kartierung können die Marker wieder entfernt werden – sie müssen nicht dauerhaft im Rasen stecken bleiben.

RoboUp Raccoon 2 SE – Technische Details

  • Empf. / max. Fläche: bis ca. 600 m²
  • Gewicht: ca. 8 kg
  • Maße: ca. 60 × 41 × 25 cm
  • Akkukapazität: 5 Ah
  • Ladezeit: ca. 70 Minuten
  • Schutzklasse: IPX6
  • Schnittbreite: 20 cm
  •  Schnitthöhe: 30 – 80 mm
  • Navigationssystem: Kamerabasiert, ohne LiDAR und ohne RTK
  • Multi-Zonen-Management: über mitgelieferte Kartierungsmarker, bis zu 3 Zonen
  • Seitliches Mähwerk: Nein (mittig platzierte Mähscheibe mit drei Klingen)
  • Bedienung: App und/oder direkt am Gerät
  • Funk: WLAN (2,4 GHz), Bluetooth

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