Unser Test-Fazit zum Dreame A3 AWD Pro 3500
Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist ein konsequent weiterentwickelter Mähroboter, der die Stärken des A2 übernimmt und in wichtigen Punkten gut nachschärft. Die Mähleistung auf der Fläche und die Navigation bewegen sich auf dem gleichen, perfekten Niveau wie beim Vorgänger. Der A3 mäht präzise Bahn für Bahn, fährt zuverlässig, arbeitet sauber in Etappen und findet dabei seinen Weg durch verwinkelte Gärten ohne nennenswerte Aussetzer.
Den größten Fortschritt zeigt das Modell bei der Hinderniserkennung. Während der A2 kleine Objekte im Rasen gelegentlich noch streifte, umfährt der A3 selbst kleine Hütchen, Tennisbälle und einen quer liegenden Gartenschlauch in den Testdurchläufen zuverlässig.
Beim Randschnitt liefert der A3 ein gutes, aber kein herausragendes Ergebnis. Die verschiebbare Mähscheibe kommt nah an die Rasenkante heran, ein kleiner Rand bleibt jedoch weiterhin stehen. Dafür punktet der Dreame mit dem neuen Allradantrieb, der auch an steilen Hängen und auf feuchten Flächen sicher Grip aufbaut.
Was leider bleibt: Auch der A3 ist mit einer UVP von 2.599 Euro einer der teuersten Mähroboter auf dem Markt und die Hochglanz Oberfläche ist wie bei den Vorgängermodellen sehr anfällig für Schmutz und Kratzer. Außerdem funktionierte die automatische Kartierung in unserem Test nicht. Schade.
Dennoch ist der Dreame A3 AWD Pro 3500 ein sehr guter Mähroboter. Für Gärten bis 3.500 Quadratmeter, mit Steigungen und einem hohen Anspruch an Hindernissicherheit ist er aktuell eine der stärksten Empfehlungen am Markt. Wer günstigere Mähroboter sucht oder einen kleinen Garten hat, sollte aber eher zu anderen Modellen greifen.
Dreame A3 AWD Pro 3500 – Design & Ausstattung im Überblick
Optisch knüpft der A3 AWD Pro 3500 nah an seinen Vorgänger an – aber schon auf den ersten Blick gibt es deutliche Unterschiede.

Geblieben sind die Steuerelemente unter einer Klappe auf der Oberseite. Hier finden Nutzer ein kleines Display mit Bedienrad und vier Bedienknöpfen sowie die auffällige STOP-Taste. Neu ist allerdings, dass sich die Klappe nicht mehr öffnet sobald die STOP-Taste betätigt wird.
Das Gehäuse setzt weiterhin auf die markante, futuristisch anmutende Form mit silberglänzenden Kunststoffflächen. Neu ist das dezent überarbeitete Frontmodul, das den LiDar-Sensor, Scheinwerfer und zwei 1080p-HDR-Kamera aufnimmt.
Mit 23,9 Kilogramm liegt der A3 über dem A2. Der Zuwachs erklärt sich aus dem neuen Antriebskonzept: Statt zwei angetriebener Räder und einem passiven Steuerrad setzt der A3 auf echten Allradantrieb.

Alle vier Räder sind mit einem eigenen Motor ausgestattet, was sich im Alltag vor allem auf Hanglagen, feuchtem Gras und an Übergängen zwischen Rasen und Gehweg positiv bemerkbar macht.
Auch die Maße von 74 × 53 × 32 Zentimetern machen den A3 spürbar größer als seine beiden Vorgänger.

Neues gibt es auch auf der Unterseite: Hier drehen sich nun zwei statt einer Mähscheibe. Damit wächst die Mähbreite auf 40 Zentimeter. Jede der Scheiben ist mit sechs Klingen ausgestattet.
Zum Lieferumfang gehören:
- Mähroboter und Ladestation
- 8 Erdschrauben inklusive Inbusschlüssel
- Netzteil und Verbindungskabel
- Mikrofasertuch
- Ersatzklingenset inklusive Halterung
- Quick-Start-Guide und ausführliche Bedienungsanleitung
Die Verarbeitung ist auf dem erwartet hohen Niveau. Alle Spaltmaße sind sauber, keine Klappe steht über, die Gummibereifung wirkt robust. Einzig die glänzenden Oberflächen bleiben weiterhin etwas kratzempfindlich – hier hat sich gegenüber dem A2 nichts verändert.

Fazit: Das neue Design ist eine top Weiterentwicklung ohne Experimente. Die größten Änderungen liegen unter der Haube, insbesondere in Sachen Antrieb.
Aufbau und Einrichtung des Dreame A3 AWD Pro 3500
Die Einrichtung folgt einem mittlerweile vertrauten Ablauf und ist im Test in unter 10 Minuten abgeschlossen.

Die Ladestation wird mit den mitgelieferten Erdschrauben auf dem Rasen oder an einer geeigneten Stelle am Rand der Fläche fixiert. Anschließend werden Netzteil und Verbindungskabel angesteckt, der Roboter aufgesetzt und über den Einschaltknopf aktiviert.
Der weitere Prozess läuft dann über die Dreame-App:
- Account anlegen oder bestehenden Account nutzen
- Gerät per Bluetooth koppeln
- WLAN-Zugangsdaten hinterlegen und Roboter mit WLAN verbinden
- FirmwareUpdate durchführen
- Kartierung starten

Die manuelle Kartierung funktioniert zuverlässig. Dabei wird der Roboter per virtuellem Joystick in der App einmal entlang der Rasenkanten gesteuert. Die Karte entsteht dabei in Echtzeit auf dem Smartphone-Display, einzelne Bereiche lassen sich nachträglich anpassen.
Die automatische Kartierung hat im Test leider nicht funktioniert, obwohl es deutliche Rasenkanten und Mauern in unserem Testgarten gibt.

Fazit: Der Aufbau ist einfach und schnell erledigt. Die Kartierung hat sich nicht verändert, nur schade, dass die automatische Kartierung nicht funktioniert hat.
Funktionen, Performance & Sicherheit: Was kann der Dreame A3 AWD Pro 3500
Im laufenden Betrieb zeigt sich der A3 AWD Pro 3500 dagegen sehr souverän. Der Mähroboter fährt in geraden, leicht überlappenden Bahnen, passt seine Richtung auf Wunsch logisch an die Grundstücksgeometrie an und arbeitet auch größere Flächen in planbaren Etappen ab.

Der neue Allradantrieb macht sich vor allem in Grenzbereichen zwischen Rasen und Nicht-Rasenflächen bemerkbar. Kleine Höhenunterschiede meistert der A3 ohne Probleme. Auch beim Wechsel von Rasen auf gepflasterte Übergänge bleibt die Fahrt gleichmäßig.
In der Dreame App stehen die bekannten Funktionen zur Verfügung:
- Zonen- und No-Go-Bereiche definieren
- Zeitpläne pro Zone
- Schnitthöhe zwischen 30 und 70 Millimetern einstellen
- Live-Kamerabild und Videoaufzeichnung
- Echtzeit-Positionsanzeige auf der Karte
- Sprachassistenten-Kompatibilität mit Alexa und Google Assistant
- Diebstahlalarm

Praktisch: Nahezu alle Einstellungen, die in der App getroffen werden können, können theoretisch auch direkt am Mähroboter über das eingebaute Display konfiguriert werden. Ideal um spontan zum Beispiel die Mähhöhe zu ändern, falls das Smartphone mal nicht griffbereit ist.
Die Hinderniserkennung und Sicherheit des Dreame A3 im Test
Der deutlichste Fortschritt gegenüber dem A2 zeigt sich bei der Hinderniserkennung. In einem Hindernisparcours wurden verschieden große Hütchen, Tennisbälle, Gartenspielzeug, ein Gartenschlauch und Hundespielzeug auf der Rasenfläche platziert.

Der A3 erkannte sämtliche Objekte zuverlässig, stoppte rechtzeitig und wählt einen Umweg. Auch ein quer über die Bahn liegender Gartenschlauch wird eindeutig als Hindernis klassifiziert und nicht überfahren.
Im Vergleich dazu hatte der A2 vor allem bei flachen, kleinen Objekten wie Tennisbällen noch Schwächen und erkannte diese nur in etwa jeder zweiten Begegnung zuverlässig. Der A3 erreicht in den Testdurchläufen eine nahezu perfekte Trefferquote. Damit schließt Dreame eine der letzten kritischen Lücken, die bei bildbasierten Mährobotern noch bestanden.

Auch die klassischen Sicherheitsfunktionen sind an Bord. Ein Hebesensor stoppt die Klingen sofort, sobald der Roboter angehoben wird. Eine PIN-Sperre verhindert die Inbetriebnahme durch Unbefugte, eine SIM-Karten-optionale Ortung schützt vor Diebstahl. Die STOP-Taste funktionierte ebenso perfekt und hielt den Roboter sofort an.
Die Dreame-App im Test
Die Dreame App ist identisch zur Version des A2 und weiterhin eine der übersichtlichsten Lösungen auf dem Mähroboter Markt. Die wichtigsten Kacheln liegen auf der Startseite, Kartenansicht und Zeitplan sind nur einen Tipp entfernt.

Fazit: Performance und App-Erfahrung sind auf sehr hohem Niveau. Die verbesserte Hinderniserkennung ist das wichtigste Argument für den Umstieg vom A2 auf den A3.
EdgeMaster 2.0: Diese Besonderheit zeichnet den Dreame A3 AWD Pro 3500 aus
Der starke Randschnitt war beim A2 das zentrale Feature für den Testsieg 2025. Das EdgeMaster-System mit seitlich ausfahrender Mähscheibe war zum Erscheinungszeitpunkt nahezu konkurrenzlos. Der A3 übernimmt das Prinzip in einer leicht weiterentwickelten Form und erzielt im Test erneut ein gutes Ergebnis. Entlang gerader Kanten bleibt ein Streifen von etwa zwei bis drei Zentimetern stehen. An Innenecken fällt der verbleibende Rand etwas größer aus.

Aber: Die aktuellen Konkurrenzmodelle von ECOVACS und Worx arbeiten an der Kante noch eine Spur exakter. Beide Hersteller nutzen zusätzliche Systeme (Trimmer oder extra Klingen an der Seite des Roboters) und schaffen es, den stehenbleibenden Streifen noch etwas besser zu reduzieren. Der Unterschied ist im Alltag nicht dramatisch, aber für Gartenbesitzer mit Fokus auf ein perfektes Kantenbild durchaus sichtbar.
Fazit: Der Randschnitt des A3 AWD Pro 3500 ist gut, reicht aber nicht mehr an die Klassenbesten heran. Dreame verliert damit sein früheres Alleinstellungsmerkmal, bleibt in der Summe aller Disziplinen jedoch weiterhin auf Spitzenniveau.
Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Dreame A3 AWD Pro 3500?
Die UVP für den Dreame A3 AWD Pro 3500 liegt bei 2.599 Euro. Damit ordnet sich das Modell ganz klar im oberen Premiumsegment ein. Berücksichtigt man die Flächenleistung von 3.500 Quadratmetern, den Allradantrieb und die deutlich verbesserte Hinderniserkennung, ist der Aufpreis gegenüber dem A2 nachvollziehbar.

Dennoch ist der aufgerufenen Preis enorm und wir bewerten das Preis-Leistungs-Verhältnis – trotz der zahlreichen Features und des guten Mähergebnisses – als befriedigend.
Weitere Dreame A3 AWD Pro 3500 Tests & Bewertungen
Wir als home&smart Redaktion haben es uns zum Ziel gesetzt, unsere Leser neutral und umfassend zu informieren, damit diese eine gute Kaufentscheidung auf Basis unserer Erfahrungen und Recherche treffen können.
Dabei wollen wir unsere eigenen Erfahrungen transportieren, statt jedes noch so kleine technische Detail zu erklären, welches für die meisten Leser ohnehin keine Rolle spielt. Hierzu führen wir strenge und vergleichbare Tests durch und kombinieren diese mit einer ausführlichen Recherche zu einem Produkt.
Bei allen Tests blicken wir auch immer auf die Testergebnisse anderer Fachredaktionen und auf aktuelle technische Entwicklungen. Dadurch wollen wir einen Tunnelblick vermeiden. Auf unsere Testnote haben diese Ergebnisse aber keine Auswirkungen.
Wer möchte, kann sich in unseren Redaktionsrichtlinien tiefergehend zu unserem Vorgehen bei Produkttests oder zu unserer Recherche informieren. Außerdem gibt es hier einen Artikel über unser Testverfahren.
- Im Test auf heise.de holt der Dreame A3 fünf von fünf Sternen. Positiv waren der Kantenschnitt, die hohe Mähleistung und der Allradantrieb. Negative Punkte waren das hohe Gewicht und die Smart Home Integration. (Stand: 04/2026)
Preise & Verfügbarkeit des Dreame A3 AWD Pro 3500

Welche Alternativen gibt es zu Dreame A3 AWD Pro?
Wer Alternativen zum A3 sucht, kann weiterhin zum Vorgänger – zum Dreame A2 – greifen. Dieser ist im Preis auch deutlich gefallen und gehört weiterhin zur Mähroboter Elite.
Wer auf den Allradantrieb und die erweiterte Flächenleistung verzichten kann, bekommt mit dem A2 weiterhin einen hervorragenden Mähroboter mit dem nach wie vor sehr guten EdgeMaster-System. Für Gärten bis 3.000 Quadratmeter ohne starke Steigungen ist der A2 die preislich attraktivere Wahl.
Weitere Alternativen aus allen Preisklassen gibt es in unserem Mähroboter ohne Begrenzungskabel Test zum Nachlesen.
Wie funktioniert der Dreame A3 AWD Pro 3500 Mähroboter ohne Begrenzungskabel
Wie bereits der A2 und der A1 kommt der A3 AWD Pro 3500 vollständig ohne Begrenzungskabel und ohne separate RTK-Station aus. Die Orientierung übernimmt ein Sensorsystem, das Dreame beim neuen Modell als OmniSense 3.0 nennt. Es kombiniert ein 360-Grad-LiDAR-Modul, 3D-Ultra-Sensing, zwei 1080p-HDR-Kameras.
Auf Basis dieser Daten erstellt der Roboter eine Karte des Gartens, erkennt die Rasenfläche, identifiziert Hindernisse und orientiert sich innerhalb der Karte in Echtzeit. Die Kamera unterstützt zusätzlich die Objekterkennung: Der A3 unterscheidet zwischen statischen und beweglichen Objekten, was für die Hinderniserkennung im Alltag entscheidend ist.

Der Verzicht auf eine RTK-Antenne hat einen praktischen Vorteil. Es muss kein zusätzlicher Mast auf dem Grundstück platziert werden, der eine freie Sicht zum Himmel benötigt. Das reduziert den Installationsaufwand etwas und macht den A3 auch für Gärten geeignet, in denen hohe Bäume oder Hausschatten klassische GPS-Lösungen erschweren.
Dreame A3 AWD Pro 3500 – Technische Details
- empf./max. Fläche: 3.000m²/3.500m²
- Gewicht: 23,9 kg
- Maße: 74 × 53 × 32 cm
- Akkukapazität: 7,5 Ah
- max. Steigung: 80% (ca. 38,7°)
- Schutzklasse: IPX6
- Schnittbreite: 40 cm
- Schnitthöhe 3 bis 10 cm
- Navigationssystem: LiDar + Kamera
- Seitliches Mähwerk: Ja, seitlich verschiebbare Mähscheibe (EdgeMaster-System)
- Einstellung der Schnitthöhe: Elektrisch und manuell
- Antriebsart: Allradantrieb
- Kamerazugriff: Ja
- Funk: WLAN, Bluetooth, 4G
- Max. Zonen: k.A.
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