Unser Test-Fazit zum UGREEN HomeAgent HA100
Der UGREEN HomeAgent HA100 hat im Test der home&smart Redaktion überzeugt und zeigt warum er mit dem home&smart Innovation Award ausgezeichnet wurde. Besonders beeindruckt hat uns die stabile und schnelle Verbindung ohne Unterbrechungen.
Meldungen über Ereignisse kommen ohne Verzögerung als Push-Nachricht an, und das Livebild baut sich zuverlässig und schnell auf. Hier zeigt sich der Vorteil des lokalen Betriebs: Der Umweg über die Cloud entfällt.

UGREEN HomeAgent HA100
Das stärkste Argument ist aber der Datenschutz. Alle Aufnahmen, Bilder und Daten bleiben lokal auf dem HomeAgent. In unserem Testpaket standen dafür drei Festplatten mit zusammen 8 Terabyte bereit.
Der größte Haken ist der Preis: Die UVP liegt bei 1.599 Euro, im Super-Frühbucher-Angebot kostet der HomeAgent aktuell 799 Euro. Dafür fallen keine monatlichen Cloud-Gebühren an. Sprachassistentin Uliya konnte uns in der getesteten Beta-Version noch nicht überzeugen. Sie reagierte langsam, verstand Befehle oft falsch und führte sie häufig nicht aus.
Zudem ist die UGREEN App ist sehr umfangreich und wirkt anfangs überfordernd.
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Geeignet ist der HomeAgent für datenschutzbewusste Nutzer, die Kameras, Smart Home und Datenspeicher ohne Cloud und ohne Abo betreiben möchten. Außerdem sollten sie bereit sein, etwas mehr Zeit in die Einrichtung zu investieren. Für Smart Home Einsteiger ist der HomeAgent eher nicht geeignet.
UGREEN HomeAgent HA100: Design & Ausstattung im Überblick
Der HomeAgent HA100 ist ein kastenförmiger Quader in Weiß mit sanft abgerundeten Ecken und Kanten. Auf der Vorderseite sitzt oben ein schmales Display mit Statusleuchten. Darüber lassen sich laut Hersteller auch grundlegende Einstellungen direkt am Gerät vornehmen, etwa Lautstärke, Helligkeit oder Sprache.

Daneben befindet sich ein Schalter, der die Mikrofone deaktiviert. Das ist ein wichtiges Detail für die Privatsphäre, denn der HomeAgent hört über ein Array aus vier Mikrofonen auf Sprachbefehle. Für die Sprachausgabe sind zwei Lautsprecher verbaut.
Anschlüsse:
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- Rückseite: An/Aus-Schalter, Stromanschluss, 1x HDMI (4K, 60 Hz), 2x USB-A 3.0, 1x LAN (2,5 GbE), 4x PoE und Reset-Taste
Über die vier PoE-Anschlüsse lassen sich Überwachungskameras direkt per Netzwerkkabel anschließen, das die Kamera gleichzeitig mit Strom versorgt. Ein separater PoE-Switch ist dafür nicht nötig.

Die obere Abdeckung wird magnetisch gehalten und lässt sich leicht abnehmen. Darunter liegen drei Steckplätze für Festplatten: zwei für persönliche Daten wie Fotos und Dokumente und einer für die Aufnahmen der Überwachungskameras.
UGREEN hält diese Bereiche bewusst getrennt. Ein weiterer Steckplatz ist mit dem KI-Beschleuniger belegt, der ab Werk vorinstalliert ist. Auf der Unterseite befindet sich zusätzlich ein Steckplatz für eine M.2-SSD. Dieser dient ausschließlich der Speicherung und Beschleunigung von KI-Modellen und ist kein allgemeiner Datenspeicher. Eine M.2-SSD liegt nicht bei.

Lieferumfang unseres Testpakets:
- 1x UGREEN HomeAgent HA100
- 1x Netzteil
- 1x LAN-Kabel
- 2x Festplatte mit 2 TB
- 1x Festplatte mit 4 TB
- Montagematerial
- 1x Wärmeleitpad für die SSD
- 1x Garantiekarte
- 1x Quick-Start-Guide
Zum Test hat UGREEN außerdem die Innenkamera SynCare ID500 Pro und die Außenkamera SynCare PoE Cam OD600 Pro zur Verfügung gestellt.
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Einrichtung, Bedienung & Benutzerfreundlichkeit des UGREEN HomeAgent HA100
Die Einrichtung ist relativ aufwendig. Es lohnt sich, dafür ausreichend Zeit einzuplanen. Der Hardware-Aufbau läuft so ab:
- Alle Komponenten aus der Verpackung nehmen.
- Die Abdeckplatte des HomeAgent auf der Oberseite abnehmen.
- Die Festplattenhalterungen mit dem mitgelieferten Schlüssel entfernen und die Festplatten wie im Quick-Start-Guide beschrieben einsetzen. Wichtig: Die goldenen Kontakte der Festplatte zeigen nach unten.
- Die Festplatten in den Halterungen festschrauben und die Halterungen wieder in den HomeAgent einsetzen.
- Den HomeAgent an den Strom und per LAN-Kabel an den Router anschließen und einschalten.

Für den Aufbau brauchten wir etwa 30 Minuten. Dabei haben wir uns bewusst Zeit gelassen und die Anleitung genau studiert. Nach dem Druck auf die An/Aus-Taste startet der HomeAgent sofort und fährt schnell hoch. Am Display wird die Sprache ausgewählt, danach geht die Einrichtung in der UGREEN NAS App weiter.
In unserem Test fand die App den HomeAgent sofort. Nach der Aktivierung lief alles automatisch, und das Gerät war nach wenigen Minuten bereit für die weitere Einrichtung.

Apps und Container installieren: Für den vollen Funktionsumfang müssen in der UGREEN NAS App verschiedene Apps bzw. Container installiert werden. Dazu gehören unter anderem Sprachassistentin Uliya, das UGREEN IoT-Gateway, die Überwachungszentrale, Home, Docker und der Model Manager. Alle Anwendungen finden sich im App Center.
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Dieser Teil der Einrichtung ist deutlich umfangreicher als der Aufbau. Die App ist zudem nicht besonders intuitiv. Sie hat viele Menüs und Untermenüs, manche Einstellungen sind versteckt, und es dauert eine Weile, bis man sich zurechtfindet.

In unserem Test haben wir alle wichtigen Apps installiert, die beiden UGREEN-Kameras eingerichtet und eine vorhandene Philips Hue Bridge per Matter mit dem HomeAgent gekoppelt.
Danach steht die übliche Arbeit an, die bei jedem neuen Smart-Home-System anfällt: Räume anlegen und Geräte zuordnen. Je nach Größe des Smart Homes kann das mehrere Stunden dauern. Schade ist, dass Räume aus bereits eingebundenen Systemen nicht übernommen werden, in unserem Fall die Räume aus der Philips Hue App.
Zusätzlich gibt es eine Weboberfläche unter find.ugnas.com. Dort wurde unser HomeAgent zwar sofort gefunden, in der getesteten Beta-Version war ein Zugriff auf die Oberfläche aber nicht möglich.
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Ist die Einrichtung erledigt, läuft der HomeAgent im Alltag tadellos und fällt kaum auf, außer bei der Interaktion mit der Sprachassistentin.
Kameras: Innen- und Außenkamera funktionierten im gesamten Testzeitraum ohne Probleme. In der App lassen sie sich nach Belieben steuern. So lässt sich etwa festlegen, ob sie dauerhaft, nur bei Ereignissen oder gar nicht aufzeichnen. Die Nachtsicht beider Kameras ist sehr gut, und auch die Auflösung reicht, um Personen problemlos zu erkennen.

Zudem war die Personenverfolgung fast schon erschreckend gut und die Pan-Tilt-Funktion klappte hervorragend. Die Verbindung zum HomeAgent war durchgehend stabil. Auch von unterwegs ließen sich Kameras und Livebild jederzeit ohne Probleme abrufen.
Sprachassistentin Uliya: Mit Uliya lassen sich per Sprachbefehl unter anderem die Hue-Lampen steuern. Das funktionierte im Test deutlich weniger gut. Befehle wurden oft falsch oder gar nicht verstanden, die Erfolgsquote lag bei etwa 50 Prozent. Selbst einfache Befehle wie „Schalte das Licht im Wohnzimmer an“ wurden teilweise nicht ausgeführt.
Zudem antwortet Uliya mitunter unnötig ausführlich und zählt etwa einzeln auf, welche und wie viele Lampen gerade geschaltet wurden. Bei der Sprachassistentin ist also noch viel Luft nach oben. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass wir eine Beta-Version getestet haben.
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Per Matter lassen sich weitere Smart-Home-Geräte direkt am HomeAgent anlernen, beispielsweise verschiedene Sensoren, Smart Locks oder Gateways. In unserem Test funktionierte das mit der Philips Hue Bridge problemlos. Ein Nuki Smart Lock mit Matter konnte aber nicht eingerichtet werden, ebenso ließ sich der Roborock Saros 10R nicht am HomeAgent anlernen.
Auf unsere Nachfrage erklärte UGREEN, dass für die Einbindung von Smart-Home-Geräten Matter-Geräte aus der offiziellen Kompatibilitätsliste empfohlen werden.

Die Liste wird laut Hersteller durch laufende Tests und Gespräche mit Partnern fortlaufend aktualisiert und erweitert. Wer bestimmte Geräte einbinden möchte, sollte also vor dem Kauf einen Blick darauf werfen.
Was mit dem HomeAgent theoretisch alles möglich ist
Laut UGREEN soll der HomeAgent weit mehr können als Kameras aufzeichnen und Licht schalten. Die geplanten Funktionen im Überblick:
- Mit dem Zuhause sprechen: Uliya soll natürliche Sprache verstehen und das Zuhause in Echtzeit steuern. Die vier Mikrofone sollen Befehle raumübergreifend erfassen, mit dem UGREEN Smart Speaker lässt sich die Reichweite auf weitere Räume ausdehnen.
- KI-Suche in Aufnahmen: Statt stundenlanges Videomaterial durchzusehen, soll eine Frage an Uliya genügen, etwa was gestern passiert ist. Die KI findet dann den passenden Moment.
- Lokale Objekterkennung: Die Kameras sollen Personen, Fahrzeuge, Haustiere und Pakete erkennen und eine kameraübergreifende KI-Zeitleiste erstellen. Die Innenkamera ID500 Pro erkennt laut Hersteller auch Babygeschrei. Im Test funktionierte die Erkennung von Personen, Haustiere, Fahrzeugen und Paketen tadellos.
- Automationen: Vordefinierte Modi wie „Unterwegs“, „Zu Hause“, „Schlafenszeit“ oder „Partyzeit“ sowie eigene Automationen sollen Geräte aufeinander abstimmen. Sie sollen auch bei einem Internetausfall weiterlaufen.
- Zentraler Datenspeicher: Fotos, Dateien und Familiendaten von Smartphones, Computern, externen Laufwerken und Cloud-Diensten sollen automatisch gesichert werden. Dazu kommen Funktionen wie ein eigenes Babyalbum oder eine lokale Mediathek für Familienvideos. Fotos sollen sich ebenfalls per Sprachbefehl finden lassen.
- Offene Plattform: Neben dem eigenen UGREEN-Ökosystem aus Kameras, Smart Speaker und E-Paper-Bilderrahmen sollen Geräte anderer Hersteller über offene Standards eingebunden werden. An Bord ist dafür Hardware für Zigbee, Thread und Bluetooth. Die Kopplung per Matter hakte im Test aber noch etwas. UGREEN empfiehlt Geräte aus der fortlaufend erweiterten Kompatibilitätsliste.
- Laufende Weiterentwicklung: Als Sprachmodell kommt derzeit Qwen3.5 zum Einsatz, weitere Modelle sollen folgen. Neue Software- und KI-Funktionen will UGREEN per Update nachliefern.
Lokale AI: Diese Besonderheiten zeichnen den UGREEN HomeAgent HA100 aus
Das zentrale Merkmal des HomeAgent ist die lokale Verarbeitung. Die KI-Leistung von 26 TOPS reicht, um Sprachbefehle, Objekterkennung und Suche direkt auf dem Gerät auszuführen. Klassische Smart-Home- und Kamerasysteme laden dagegen Aufnahmen und Daten auf externe Server.
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Vorteile des lokalen Betriebs:
- Datenschutz: Kamerabilder, Fotos und Sprachbefehle verlassen das eigene Zuhause nicht.
- Zuverlässigkeit und Tempo: Ohne Umweg über die Cloud reagiert das System schneller. Das zeigte sich im Test bei den Push-Nachrichten und beim Livebild.
- Keine Abos: Gebühren für Cloud-Speicher oder KI-Funktionen, wie sie bei vielen Kamerasystemen anfallen, entfallen.
- Unabhängigkeit: Wird ein Cloud-Dienst eingestellt oder verteuert, bleibt das eigene System davon unberührt.
Nachteile des lokalen Betriebs:
- Hohe Anschaffungskosten: Rechenleistung und Speicher müssen einmalig mit dem Gerät bezahlt werden.
- Begrenzte KI-Leistung: Ein lokales Gerät kann nicht mit der Rechenleistung großer Rechenzentren mithalten. Das dürfte ein Grund für die Schwächen von Uliya sein.
- Eigenverantwortung: Datensicherung, Updates und der Zustand der Festplatten liegen beim Nutzer. Fällt das Gerät aus, sind auch die Daten nicht automatisch an anderer Stelle gesichert.
- Mehr Einrichtungsaufwand: Ein lokales System verlangt mehr technisches Verständnis als eine reine Cloud-Lösung.
So funktioniert die lokale AI des UGREEN HomeAgent HA100
„Lokal“ ist beim HomeAgent HA100 das zentrale Versprechen. Was der Begriff genau bedeutet, haben wir bei UGREEN nachgefragt.
Auf unsere Nachfrage erklärte UGREEN: „Lokal“ bezieht sich auf die Verarbeitung und Analyse der Daten. Videoaufnahmen, Ereigniserkennung und die Auswertung der Überwachung übernimmt der HomeAgent vollständig selbst, nicht die Cloud. Für den lokalen Betrieb nennt der Hersteller allerdings zwei Voraussetzungen:
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- Das LAN-Kabel muss stecken bleiben: Mit „offline“ meint UGREEN, dass die Internetverbindung ausfällt, Router und Heimnetz aber weiter mit Strom versorgt und verbunden bleiben. Wird das Netzwerkkabel am HomeAgent gezogen, verlieren HomeAgent und die verbundenen Geräte ihre lokale Netzwerkverbindung, und die Kernfunktionen stehen still.

Sind diese Bedingungen erfüllt, erkennen die Kameras auch ohne Internet Personen, Fahrzeuge und Co., und der HomeAgent führt Automationen aus.
Uliya verarbeitet Sprache auf dem Gerät, Matter-, Zigbee- und Thread-Geräte werden direkt angesteuert. Das System hängt also nicht von einem Server ab und bleibt bei einem Internetausfall nicht stehen.
Was ohne Internet nicht geht
- Ersteinrichtung: Kameras, Smart-Home-Geräte und die Grundkonfiguration lassen sich nur mit Internetverbindung einrichten.
- Zugriff von unterwegs: Das funktioniert nur übers Internet und läuft zudem über einen Vermittlungsdienst von UGREEN (find.ugnas.com bzw. UGREENlink). Die Daten liegen dabei nicht bei UGREEN, der Verbindungsaufbau hängt aber an deren Server.
- Push-Nachrichten: Sie laufen zwangsläufig über die Dienste von Apple bzw. Google.
- Updates und neue KI-Modelle: Sie werden aus dem Netz geladen.
- Cloud-Backups: Die Sicherung von Cloud-Diensten auf den HomeAgent braucht natürlich Internet.
Heißt: „Lokal“ bezieht sich auf Speicherung und Verarbeitung der Daten, nicht auf den Zugriff.
Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des UGREEN HomeAgent HA100?
Mit einer UVP von 1.599 Euro ist der HomeAgent teuer, im Super-Frühbucher-Angebot für 799 Euro sieht das schon anders aus. Dafür gibt es hochwertige Komponenten, sehr viel Speicherplatz und ein Gerät, das Smart-Home-Zentrale, Videorekorder, NAS und Sprachassistent in einem vereint. Wer diese Funktionen einzeln zusammenstellt, kommt ebenfalls auf einen beträchtlichen Betrag. Trotzdem sollte die Anschaffung gut überlegt sein.
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Preise & Verfügbarkeit des UGREEN HomeAgent HA100
Der UGREEN HomeAgent HA100 startet über eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter. Kurz vor dem Start hat UGREEN die UVP von 1.799 auf 1.599 Euro gesenkt. Im Super-Frühbucher-Angebot gibt es den HomeAgent aktuell aber deutlich günstiger: für 799 Euro, also zum halben Preis. Der spätere Early-Bird-Preis liegt bei 959 Euro.
So funktioniert die Frühbucher-Aktion:
- Reservieren: Bis 16. November lässt sich der Super-Frühbucher-Preis auf der UGREEN Website mit einer Anzahlung von 50 Dollar sichern. Die Anzahlung ist noch kein Kauf und lässt sich bis Kampagnenende stornieren.
- Kaufen: Ab 17. November wird der Kauf auf Kickstarter abgeschlossen, und zwar mit derselben E-Mail-Adresse wie bei der Anzahlung.
- Geschenk: Wer angezahlt hat, bekommt nach dem Kauf zusätzlich eine Innenkamera SynCare ID500 Pro.
- Versand: ab Ende Februar 2027.
Kameras, Smart Speaker und Bilderrahmen gibt es auf Kickstarter als optionales Zubehör, der Super-Frühbucher-Preis gilt dafür nicht. Pro Kickstarter-Konto ist nur ein Unterstützungsbeitrag möglich. Crowdfunding-Käufe lassen sich zudem nur eingeschränkt zurückgeben.

Funktioniert der UGREEN HomeAgent auch ohne Internet?
Teilweise. Personenerkennung und -verfolgung, KI-Auswertung und Automationen laufen lokal auf dem Gerät und sollen laut UGREEN auch bei einem Internetausfall funktionieren. Voraussetzung ist, dass Router und Heimnetz aktiv bleiben und der HomeAgent per LAN-Kabel verbunden ist. Für die Ersteinrichtung, den Fernzugriff von unterwegs und für Updates ist eine Internetverbindung nötig.
Fallen beim HomeAgent monatliche Kosten an?
Nein. Da alle Daten lokal gespeichert und verarbeitet werden, gibt es keine Gebühren für Cloud-Speicher oder KI-Funktionen.
Lassen sich Smart-Home-Geräte anderer Hersteller einbinden?
Ja. Im Test ließ sich eine Philips Hue Bridge per Matter koppeln. Zusätzlich verfügt der HomeAgent über Hardware für Zigbee, Thread und Bluetooth. Ein Nuki Smart Lock und ein Roborock-Saugroboter ließen sich im Test aber nicht einbinden. UGREEN empfiehlt Matter-Geräte aus der Kompatibilitätsliste, die laut Hersteller fortlaufend aktualisiert und erweitert wird.
Sind Festplatten im Lieferumfang enthalten?
In unserem Testpaket lagen drei Festplatten mit zusammen 8 TB bei. Eine M.2-SSD für KI-Modelle ist nicht enthalten.
Wann ist der UGREEN HomeAgent HA100 erhältlich?
Die Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter startet am 17. November 2026. Bis dahin lässt sich der Super-Frühbucher-Preis von 799 Euro per Anzahlung reservieren. Der Versand beginnt laut UGREEN ab Ende Februar 2027.
UGREEN HomeAgent HA100: Technische Details
- Prozessor: Rockchip RK3588 (8 Kerne, bis 2,4 GHz)
- KI-Leistung: 26 TOPS (6 TOPS NPU + 20 TOPS KI-Beschleuniger)
- Arbeitsspeicher: 16 GB LPDDR5
- Systemspeicher: 64 GB eMMC
- Festplattenschächte: 3× SATA (2× NAS, 1× Videoüberwachung)
- M.2-Steckplatz: 1× NVMe (PCIe 3.0 x1) für KI-Modelle
- Netzwerk: 1× 2,5 GbE LAN
- PoE: 4× (10/100 Mbit/s, IEEE 802.3af/at)
- USB: 1× USB-C 3.0, 2× USB-A 3.0
- Video: 1× HDMI (4K, 60 Hz)
- Kartenleser: SD 3.0
- Funk: Zigbee 3.0, Thread 1.4, Bluetooth, NFC
- Smart-Home-Standard: Matter
- Mikrofone: 4er-Array, Mikrofon-Aus-Schalter
- Lautsprecher: Stereo, 2× 2,5 W
- Display: schmales Frontdisplay mit Statusleuchten
- Betriebssystem: UGOS Pro
- Sprachmodell: Qwen3.5
- Farbe: Weiß
- Maße / Gewicht: [ergänzen]
- UVP: 1.599 Euro (Super-Frühbucher-Preis: 799 Euro)
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