Mähroboter für getrennte Flächen: Die besten Multi-Zonen-Modelle 2026

Wir testen seit 2023 regelmäßig Mähroboter. Dabei stellten wir fest: Der Worx Landroid Vision Cloud ist der beste Mähroboter für getrennte Rasenflächen und Multi Zonen. Warum er bei dieser Aufgabe die Nase vorne hat und welche guten Alternativen es gibt, zeigen wir in diesem Artikel

Mähroboter für getrennte Flächen: Die besten Multi-Zonen-Modelle 2026
Welcher Mähroboter kann am besten in verschiedenen Zonen arbeiten? (Dimitri Metzler)

Mähroboter für getrennte Rasenflächen und separate Zonen – unsere Empfehlungen auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze zu Mährobotern für Multi Zonen

  • Multi-Zonen-Management: Das verwalten und mähen von mehreren Zonen gehört mittlerweile zu den Standardfunktionen aller modernen Mähroboter.
  • Tatsächliche Flächen: Käufer müssen für sich wissen: Gibt es eine Rasenfläche die in mehrere Zonen aufgeteilt werden soll, oder gibt es mehrere getrennte Rasenflächen die von einem Mähroboter bearbeitet werden sollen? Moderne Mähroboter können beides.
  • Korridor oder Pfad: Rasenflächen die nicht direkt aneinander Grenzen müssen per Weg/Pfad oder Korridor in der jeweiligen Hersteller App miteinander verbunden werden. Dafür muss der Mähroboter per Smartphone von der einen, in die andere Zone gefahren werden.
  • Gartengröße: Bei sehr umfangreichen, getrennten Flächen kann es Sinn machen, zwei Mähroboter zu verwenden, weil diese dann automatisch zu ihrer jeweiligen Ladestation zurückkehren und nicht von Hand dorthin geschleppt werden müssen.

Das sind die besten Mähroboter für mehrere Rasenflächen

Wer einen Mähroboter für getrennte Flächen sucht, hat 2026 die freie Auswahl: Praktisch jeder aktuelle Mähroboter kann mehrere Zonen bearbeiten – selbst dann, wenn die Rasenflächen durch einen Weg getrennt sind. Die folgenden Mähroboter kommen besonders gut mit getrennten Zonen klar.

Beste Mähroboter für Zonen und getrennte Rasenflächen: Worx Landroid Vision Cloud (WR330E)

Der Worx Landroid Vision Cloud ist der bste Mähroboter für getrennte Flächen und mehrere Zonen 2026. Er kombiniert netRTK-Navigation mit einer VSLAM-Kamera und navigiert damit zentimetergenau – die benötigten Korrekturdaten gibt es lebenslang kostenlos dazu. Für getrennte Flächen ist er ideal vorbereitet: Es lassen sich sowohl zusammenhängende als auch getrennte Zonen verwalten, die der Robo über befahrbare Korridore selbstständig erreicht. in unserem Test klappte die Einrichtung der Zonen und das mähen perfekt.

Worx Landroid Vision Cloud (WR330E)
Stand: 09.07.2026
Worx Landroid Vision Cloud (WR330E)
für 3000 m², KI-Hinderniserkennung, VSLAM+ RTK Cloud Navigation, Auto-Mapping, App-Steuerung, Cut-to-Zero
TESTNOTE
Sehr Gut
91/100 Punkte • 03/2026
Amazon
2.118,00 
TESTNOTE
Sehr Gut
91/100 Punkte • 03/2026
Stand: 09.07.2026

Beste Alternative: Dreame A3 Pro AWD 3500

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist die beste Wahl für alle, die getrennte Flächen UND anspruchsvolles Gelände haben. Dank Allradantrieb meistert er Steigungen bis 80 Prozent und navigiert per 360°-LiDAR und KI-Vision. Für getrennte Rasenflächen bietet Dreame die Multi-Map-Funktion: Der A3 speichert mehrere Karten und mäht beide Flächen mit individuellen Einstellungen. Für die zweite Karte wird aber eine zweite Ladestation benötigt. Innerhalb einer Karte lassen sich beliebig viele Zonen per App anlegen und über Korridore verbinden.

Dreame A3 AWD Pro 3500
Stand: 09.07.2026
Dreame A3 AWD Pro 3500
für 3500 m², 4WD-Nabenmotoren, ohne RTK, 360° 3D-LiDAR & KI-Vision, Steigfähigkeit bis zu 80%
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Amazon
2.014,00 
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Stand: 09.07.2026

Preis-Leistungs-Empfehlung: MOVA LiDAX Ultra 1000/800

Die MOVA LiDAX Serie bringt die gleichen Funktionen in Sachen Multi-Zonen und Kartenmanagement wie der Dreame A3 – ist dabei aber deutlich günstiger. Auch er navigiert per LiDar und Kamera durch den Garten und zeigte im Test ein starkes Mähergebnis. Das wechseln zwischen den Zonen funktionierte ebenso einfach und zuverlässig. Je nach Gartengröße können Nutzer zwischen verschiedenen Modelle der Serie wählen.

MOVA LiDAX Ultra 800
Stand: 09.07.2026
MOVA LiDAX Ultra 800
800 m², ohne RTK, automatische Kartenerstellung per 3D-LiDAR mit 360° & AI Vision
TESTNOTE
Gut
85/100 Punkte • 05/2026
Amazon
699,00 
TESTNOTE
Gut
85/100 Punkte • 05/2026
Stand: 09.07.2026

Günstige Alternative: MOVA ViAX 250

Mit dem MOVA ViAX 250 gibt es 2026 erstmals einen kabellosen Mähroboter mit App-Steuerung und Hinderniserkennung für unter 600 Euro UVP. Er navigiert per Dual-Vision über zwei Farbkameras, ist in unter zehn Minuten eingerichtet und liefert trotz kleiner 2,5-Ah-Batterie ein sauberes Schnittbild. Auch MOVA bietet die Multi-Map-Funktion: Der ViAX 250 speichert mehrere Karten für getrennte Rasenflächen – vorausgesetzt, an der zweiten Fläche steht eine zweite Ladestation.

MOVA ViAX 250
Stand: 09.07.2026
MOVA ViAX 250
Empf. 250m², KI-unterstützte Auto-Mapping, U-förmige Bahnen, Hindernisvermeidung Dual-Vision, Besserer Kantenschnitt, Für Komplexe Gelände, Appsteuerung
TESTNOTE
Gut
83/100 Punkte • 04/2026
Amazon
479,00 
TESTNOTE
Gut
83/100 Punkte • 04/2026
Stand: 09.07.2026

Multizonen Mähroboter: Die technischen Daten im Vergleich

Noch vor wenigen Jahren war ein Garten mit zwei getrennten Rasenflächen ein Ausschlusskriterium für viele Mähroboter. 2026 ist das Gegenteil der Fall: Jeder Mähroboter kann mehrere Rasenzonen verwalten und mähen. Nutzer müssen also nicht mehr explizit nach dieser Funktion suchen, sie ist Standard geworden. Unterschiede gibt es aber natürlich trotzdem – welche das sind, zeigen wir hier.

Vergleich
Testsieger
Worx Landroid Vision Cloud (WR330E)
beste Alternative
Dreame A3 AWD Pro 3500
Preis-Leistungs-Sieger
MOVA LiDAX Ultra 800
günstige Alternative
MOVA ViAX 250
Preis
statt 2.499,00 
2.118,00 
2.599,00 
statt 949,00 
699,00 
statt 579,00 
479,00 
Zum Angebot
Testbewertung
TESTNOTE
Sehr Gut
91/100 Punkte • 03/2026
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
TESTNOTE
Gut
85/100 Punkte • 05/2026
TESTNOTE
Gut
83/100 Punkte • 04/2026
Akkukapazität
5 Ah
7,5 Ah
4 Ah
2,5 Ah
Antriebsart
Zwei-Rad-Antrieb
Allradantrieb
Zwei-Rad-Antrieb
Zwei-Rad-Antrieb
Einstellung d. Schnitthöhe
elektrisch
elektrisch und manuell
elektrisch und manuell
manuell
empf./max. Arbeitsfläche
3.000m²/3.000m²
3.000m²/3.500m²
800m²/800m²
250m²/250m²
Testsieger
Worx Landroid Vision Cloud (WR330E)
beste Alternative
Dreame A3 AWD Pro 3500
Preis-Leistungs-Sieger
MOVA LiDAX Ultra 800
günstige Alternative
MOVA ViAX 250
Preis
statt 2.499,00 
2.118,00 
2.599,00 
statt 949,00 
699,00 
statt 579,00 
479,00 
Testbewertung
TESTNOTE
Sehr Gut
91/100 Punkte • 03/2026
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
TESTNOTE
Gut
85/100 Punkte • 05/2026
TESTNOTE
Gut
83/100 Punkte • 04/2026
Akkukapazität
5 Ah
7,5 Ah
4 Ah
2,5 Ah
Antriebsart
Zwei-Rad-Antrieb
Allradantrieb
Zwei-Rad-Antrieb
Zwei-Rad-Antrieb
Einstellung d. Schnitthöhe
elektrisch
elektrisch und manuell
elektrisch und manuell
manuell
empf./max. Arbeitsfläche
3.000m²/3.000m²
3.000m²/3.500m²
800m²/800m²
250m²/250m²
Stand: 09.07.2026

Kaufberatung für Mähroboter für mehrere Zonen – diese Punkte sind wichtig

Wer einen Mähroboter für mehrere Zonen sucht, sollte neben den bereits erwähnten Punkten auch die folgenden Dinge beachten.

Multizonen-Funktion: Der Mähroboter sollte mehrere, voneinander getrennte Zonen ansteuern und individuell bearbeiten können – wichtig bei komplexen Grundstücken. Die Funktion ist Standard bei allen Mähroboter Marken.

Getrennte Flächen oder mehrere Zonen? Zuerst sollten Käufer klären: Gibt es eine Rasenfläche, die in Zonen aufgeteilt werden soll, oder mehrere getrennte Rasenflächen? Zonen mit befahrbarer Verbindung meistert 2026 jedes Modell . auch wenn der Weg zwischen den Zonen sehr weit ist. Für komplett getrennte Flächen ohne befahrbaren Übergang braucht es die Multi-Map-Funktion von Dreame oder MOVA – plus zweite Ladestation.

Befahrbarkeit der Übergänge: Ebene, feste Untergründe wie Gehwegplatten oder Pflaster überqueren alle Modelle problemlos. Auch loser Kies und Split sind noch passierbar. Hohe Kanten oder Stufen sind dagegen nicht zu überwinden – dann hilft nur Multi-Map oder ein zweiter Roboter.

Die Verbindung von mehreren Rasenzonen muss in der App vorgenommen werden.
Die Verbindung von mehreren Rasenzonen muss in der App vorgenommen werden. (Dimitri Metzler)

Korridorbreite: Durchfahrten zwischen Zonen sollten je nach Modell 60 bis 100 Zentimeter breit sein.

Navigationssystem: LiDAR und Kamera-Systeme sind schnell eingerichtet und brauchen keine Antenne. RTK-Lösungen wie das netRTK des Worx arbeiten zentimetergenau, auch auf großen Flächen.

Flächenleistung und Akku: Wer zwei Flächen mit einem Gerät pflegt, sollte die Gesamtfläche beider Zonen als Maßstab nehmen – idealerweise mit Reserve.

Individuelle Zonen-Einstellungen: Schnitthöhe, Zeitplan und Mähfrequenz sollten sich pro Zone getrennt festlegen lassen. Auch das ist mittlerweile eine Standardfunktion.

Steigfähigkeit: Bei Hanglage zwischen den Zonen lohnt ein Blick auf den Dreame A3 AWD Pro mit Allradantrieb (80 Prozent Steigung).

Diebstahlschutz: Gerade der frei zugängliche Vorgarten ist diebstahlgefährdet – PIN-Code, Alarm und GPS-Ortung sind hier Pflicht.

Worx Landroid Vision Coud (WR330E) – Testbericht

Der Worx Landroid Vision Cloud ist der beste Mähroboter 2026 für Multi-Zonen-Management. Entwickelt für große Rasenflächen bis zu 3.000 Quadratmetern, vereint er moderne Technik mit beeindruckender Mähleistung.

Die Navigation des Worx war in unserem Test hervorragend.
Die Navigation des Worx war in unserem Test hervorragend. (Dimitri Metzler)

Worx war ruhig – 2026 melden sie sich mit einer Ansage zurück. Der Landroid Vision Cloud WR330E ist der beste Rasenroboter in unserem Test 2026: schneller Aufbau in unter fünf Minuten, zentimetergenaue Navigation, perfekte Hinderniserkennung und ein Top-Mähbild.

Unter der Haube arbeitet eine Kombination aus RTK-Cloud-GPS und VSLAM-Kameras mit eigenem 10-TOPS-KI-Chip. Die Korrekturdaten kommen über das Internet – eine separate RTK-Antenne entfällt. Auch unter Bäumen, wo das GPS-Signal schwächelt, übernehmen die Kameras nahtlos die Orientierung.

Für getrennte Flächen bedeutet das: Der Worx weiß auf beiden Seiten eines Weges jederzeit zentimetergenau, wo er ist, und verwaltet getrennte wie zusammenhängende Zonen zuverlässig über die App.

Im Hindernisparcours zeigte der WR330E, was wir zuvor nur ganz selten gesehen haben: fast 100 Prozent Ausweichquote. Hütchen, Stühle, Gartentisch, Tennisbälle, Gartenschlauch – alles erkannt, alles ohne Berührung umfahren. Nur ein einziges Mal wurde ein Tennisball leicht gestreift. Worx-typisch und einzigartig im Markt ist der austauschbare Power-Share-Akku: Wer andere Worx-Akkugeräte im Schuppen hat, tauscht die Akkus einfach untereinander.

Die Schwächen sind klein: Die Landroid-App ist etwas umständlich zu bedienen – das Hauptmenü ließ sich im Test nur mühsam aufschieben. Und der Cut-to-Zero-Seitentrimmer verbessert den Randschnitt sichtbar, aber nicht perfekt; vereinzelt fehlte ihm die Power für aufrechte Halme.

Worx Landroid Vision Cloud (WR330E)
TESTNOTE
Sehr Gut
91/100 Punkte • 03/2026
schneller Aufbau/Einrichtung
zentimetergenaue Navigation
hervorragendes Schnittbild
perfekte Hinderniserkennung
extra Seitenmähwerk
App Probleme im Test
hoher Preis
ab 2.118,00 
TESTNOTE
Sehr Gut
91/100 Punkte • 03/2026
Stand: 09.07.2026

Unseren gesamten Bericht zum A2 gibt es im Worx Landroid Vision Cloud Test zum Nachlesen. Hier ist außerdem unser Video:

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Dreame A3 Pro AWD 3500 – Testbericht

Der Dreame A3 Pro AWD 3500 hat sich in unserem Vergleich als beste Mähroboter Alternative für das Jahr 2025 durchgesetzt.

Bei der Hinderniserkennung macht der A3 einen großen Schnitt nach vorne
Bei der Hinderniserkennung macht der A3 einen großen Schnitt nach vorne (Dimitri Metzler)

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist ein konsequent weiterentwickelter Mähroboter, der die Stärken des A2 übernimmt und in wichtigen Punkten nachschärft. Er mäht präzise Bahn für Bahn, arbeitet sauber in Etappen und findet seinen Weg auch durch verwinkelte Gärten ohne nennenswerte Aussetzer.

Dank echtem Allradantrieb – alle vier Räder haben einen eigenen Motor – meistert er Steigungen bis 80 Prozent und bleibt selbst auf feuchtem Gras und an Übergängen zwischen Rasen und Pflaster souverän. Genau dort spielt er bei getrennten Flächen seine Stärke aus: Gepflasterte Korridore zwischen zwei Zonen überquert er gleichmäßig und ohne Traktionsprobleme.

Den größten Fortschritt zeigt der A3 bei der Hinderniserkennung. Im Parcours mit Hütchen, Tennisbällen, Gartenspielzeug und Gartenschlauch erkannte er sämtliche Objekte zuverlässig, stoppte rechtzeitig und wählte einen Umweg – eine nahezu perfekte Trefferquote, wo der A2 flache Objekte nur in etwa jeder zweiten Begegnung erkannte.

Damit schließt Dreame eine der letzten kritischen Lücken bildbasierter Mähroboter. Das Sensorsystem OmniSense 3.0 kombiniert 360°-LiDAR, 3D-Ultra-Sensing und zwei 1080p-HDR-Kameras.

Die Dreame App gehört weiterhin zu den übersichtlichsten Lösungen am Markt: Zonen- und No-Go-Bereiche, Zeitpläne pro Zone, Live-Kamerabild und Echtzeit-Position sind schnell erreichbar. Für komplett getrennte Rasenflächen bietet Dreame die Multi-Map-Funktion mit mehreren gespeicherten Karten – wichtig: Für die zweite Karte wird eine zweite Ladestation benötigt.

Schwächen: Die automatische Kartierung funktionierte im Test nicht (manuell klappte es problemlos), beim Randschnitt bleibt trotz EdgeMaster-System ein Rand stehen und Nacharbeiten ist weiterhin nötig.

Dreame A3 AWD Pro 3500
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
zuverlässige Navigation
verbesserte Hinderniserkennung
sehr gute App
Allradantrieb
Hervorragendes Mähbild
automatische Kartierung funktionierte nicht
Kantenschnitt nicht verbessert
Hoher Preis
ab 2.014,00 
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Stand: 09.07.2026

Noch mehr Details gibt es im Dreame A3 Pro AWD 3500 Test.

MOVA LiDAX Ultra 100 – Testbericht

In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis führt kein Weg am MOVA LiDAX Ultra 1000 – oder an seinen Geschwistermodellen vorbei.

Optisch erinnert der LiDax Ultra enorm an den Dreame A2 aus 2025.
Optisch erinnert der LiDax Ultra enorm an den Dreame A2 aus 2025. (Dimitri Metzler)

In unserem Praxistest überzeugte der MOVA LiDAX Ultra vor allem durch seine präzise und durchdachte Navigation. Technisch orientiert sich das Modell eng am Dreame A2, wird jedoch zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten. Diese Verwandtschaft zeigt sich nicht nur bei der Software, sondern auch beim Gehäuse, der Kameraausstattung, dem integrierten Display und der Bedienung direkt am Gerät.

Ein besonderes Merkmal ist das UltraTrim-System. Das seitlich ausfahrende Mähwerk fährt beim Kantenschnitt gezielt nach außen und erreicht dadurch deutlich mehr Rasenfläche als herkömmliche Konstruktionen. Das Funktionsprinzip entspricht der EdgeMaster-Technologie des Dreame A2 und sorgt für sichtbar sauberere Rasenkanten – aber ein Rand bleibt auch hier leider stehen.

Auch die übrige Leistung konnte im Test überzeugen. Die Inbetriebnahme war innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen, anschließend arbeitete der Mähroboter die Rasenfläche in gleichmäßigen, eng geführten Bahnen zuverlässig ab. Besonders positiv fiel die überarbeitete Hinderniserkennung auf. Selbst kleine Gegenstände wie Hütchen oder ein Gartenschlauch wurden jederzeit erkannt und sicher umfahren. Lediglich in einem von mehr als 15 Testdurchläufen wurde ein Tennisball aufgrund eines ungünstigen Ausweichmanövers überrollt – insgesamt dennoch ein sehr gutes Ergebnis.

Ganz ohne Einschränkungen kommt der LiDAX Ultra allerdings nicht aus. Trotz des effektiven UltraTrim-Systems bleibt am äußersten Rand ein schmaler Streifen von etwa zwei bis fünf Zentimetern stehen, der bei Bedarf mit einem Rasentrimmer nachgearbeitet werden muss. Zudem verzichtet das Modell auf einen Allradantrieb, wodurch es für besonders anspruchsvolles Gelände weniger geeignet ist.

MOVA LiDAX Ultra 800
Stand: 09.07.2026
MOVA LiDAX Ultra 800
800 m², ohne RTK, automatische Kartenerstellung per 3D-LiDAR mit 360° & AI Vision
TESTNOTE
Gut
85/100 Punkte • 05/2026
Amazon
699,00 
TESTNOTE
Gut
85/100 Punkte • 05/2026
Stand: 09.07.2026

Noch mehr Details gibt es im MOVA LiDAX Ultra 1000 Test.

MOVA ViAX 250 – Testbericht

Der MOVA ViAX ist die ideale Lösung für alle die eine kleine Fläche haben und nicht ganz so viel Geld für einen Mähroboter investieren wollen.

Insgesamt war die Leistung im Hindernistest gut
Insgesamt war die Leistung im Hindernistest gut (Dimitri Metzler)

Er orientiert sich ausschließlich über das UltraEyes 1.0 Dual-Kamera-System: Zwei Ultra-HDR-Kameras erfassen die Umgebung stereoskopisch in 3D, die KI unterscheidet Rasen von Beeten, Wegen und Terrassen und erkennt über 300 Hindernistypen. Die automatische Kartierung funktionierte genau und reibungslos – einen gepflasterten Weg erkannte der ViAX zuverlässig und fuhr perfekt an ihm entlang.

Auf der Fläche war die Mähleistung perfekt: sauberes, gleichmäßiges Schnittbild ohne Lücken, das sich vor deutlich teureren Premium-Modellen nicht verstecken muss – beeindruckend für den kleinen 2,5-Ah-Akku und nur 9,5 Kilogramm Gewicht.

Die MOVAhome App ist übersichtlich und intuitiv: Karten erstellen und bearbeiten, Multi-Zonen-Management, Mähmodi für Gesamt, Zone, Kante und Punkt, Regenschutz und Live-Kamerazugriff. Wie beim Mutterkonzern gilt für getrennte Rasenflächen: Mehrere Karten sind möglich, für die zweite Karte braucht es eine zweite Ladestation.

Klare Schwäche ist der Kantenschnitt: Wegen des mittigen Mähtellers ohne Seitenmähwerk bleibt an nicht überfahrbaren Kanten im Extremfall ein bis zu 20 Zentimeter breiter Streifen stehen. Außerdem lässt sich die Schnitthöhe nur manuell per Drehrad einstellen. Für den Preis sind das verschmerzbare Abstriche – der ViAX 250 bekommt von uns eine klare Kaufempfehlung.

MOVA ViAX 250
TESTNOTE
Gut
83/100 Punkte • 04/2026
Top Mähergebnis
Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
einfacher Aufbau/Einrichtung
Gute App
Perfekt für kl. Gärten
Mähhöhe nur manuell einstellbar
Schlechter Kantenschnitt
ab 479,00 
TESTNOTE
Gut
83/100 Punkte • 04/2026
Stand: 09.07.2026

Noch mehr Einzelheiten gibt es in unserem MOVA ViAX 250 Test oder in unserem Video:

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Mehr Informationen

So arbeiten Mähroboter für verschiedene Zonen

Von verschiedenen Mähzonen spricht man, wenn eine zusammenhängende Rasenfläche in mehrere Bereiche aufgeteilt werden soll, die der Mähroboter aber von alleine erreichen kann. Beispiele für verschiedene Zonen:

  • Ein Teil der Rasenfläche liegt überwiegend im Schatten einer Hausseite.
  • Der Garten ist vom Design her so angelegt, dass eine oder mehrere Rasenflächen nur durch schmale Rasenkorridore erreichbar sind, z. B. wenn der Garten durch Blumenbeete oder Steinarrangements in mehrere Zonen aufgeteilt ist.

Wichtig: Die Korridore zwischen den einzelnen Garten Zonen müssen breit genug sein, damit der Mähroboter noch hindurchfahren kann. Je nach Modell beträgt die erforderliche Breite 60 bis 100 Zentimeter. Ist eine Durchfahrt für den Rasenroboter nicht mehr möglich, spricht man von separaten Rasenflächen.

Auch getrennte Rasenflächen lassen sich einrichten
Auch getrennte Rasenflächen lassen sich einrichten (Dimitri Metzler)

Wie kann ein Mähroboter zwischen verschiedenen voneinander getrennten Rasenflächen navigieren?

Ein Mähroboter kann zwischen voneinander getrennten Rasenflächen (z. B. Vorder- und Hintergarten) auf verschiedene Arten navigieren – je nach Modell und Technologie. Hier sind die gängigsten Möglichkeiten.

1. Manuelles Umsetzen mit Zonen- oder Kartenwechsel (Multimap-Funktion)

Funktionsweise: Viele moderne Mähroboter bieten die Möglichkeit, mehrere Karten oder Mähzonen separat zu speichern und zu verwalten. Diese Karten enthalten die Begrenzungen, Hindernisse und Mähpläne der jeweiligen Fläche.

Praxisbeispiel: Nutzer legen in der App zwei Karten an – etwa eine für den Vorgarten und eine für den Hauptgarten. Wenn der den Roboter manuell von einer Fläche zur anderen getragen wird, muss danach die richtige Karte ausgewählt werden.

Wichtig: Die zweite Fläche muss separat „eingelernt“ werden. Oft ist eine zweite Ladestation notwendig, weil der Roboter sich auf die Position der Ladestation für Navigation und Heimfahrt bezieht. Der Kartenwechsel erfolgt meist manuell über die App – vollautomatischer Wechsel zwischen vollständig getrennten Flächen ist selten.

2. Verbindung über einen Korridor mit Begrenzungskabel

Funktionsweise: Viele Mähroboter mit Drahtsystem erlauben, mehrere Mähzonen über einen schmalen Rasenkorridor zu verbinden. Das Begrenzungskabel wird dabei wie ein Tunnel durch einen schmalen Pfad verlegt – z. B. über eine Einfahrt, einen gepflasterten Gehweg oder entlang einer Hausmauer.

Voraussetzungen: Die beiden Rasenflächen müssen physisch verbunden sein, auch wenn es nur ein schmaler Streifen ist.Der Boden muss befahrbar sein: keine hohen Kanten, Stufen oder lose Untergründe wie Kies. Der Roboter erkennt anhand des Kabels, dass der Korridor ein Teil des Arbeitsbereichs ist, und durchquert ihn selbstständig.

Vorteile:

  • Kein manuelles Eingreifen nötig.
  • Günstiger als GPS-basierte Lösungen.

Nachteile:

  • Erfordert sorgfältige Planung der Kabelführung.
  • Bei sehr engen oder unübersichtlichen Durchgängen ist ein zuverlässiges Passieren nicht garantiert.

3. Navigation über GPS bzw. RTK-GPS (kabellose Systeme)

Funktionsweise:

High-End-Mähroboter mit RTK-GPS (Real Time Kinematic GPS) oder anderen satellitenbasierten Systemen können ihre Position auf wenige Zentimeter genau bestimmen – auch ohne Begrenzungskabel.

In der App lassen sich mehrere Zonen oder Arbeitsbereiche kartieren, die auch räumlich komplett getrennt sein können (z. B. durch einen Weg, ein Beet oder einen Zaun).

Ablauf:

  • Die Zonen werden in der App individuell angelegt.
  • Der Roboter erkennt seine aktuelle Position über GPS.
  • Je nach Zeitplan fährt er eine bestimmte Fläche ab.
  • Einige Modelle können sich zwischen den Flächen autonom bewegen – vorausgesetzt, es gibt eine befahrbare Route.

Wenn die Flächen nicht verbunden sind, muss der Roboter manuell umgesetzt werden – aber er weiß anhand der GPS-Daten, wo er ist, und wählt automatisch die richtige Karte.

Vorteile:

  • Kein Begrenzungskabel nötig.
  • Hochflexibel bei der Gestaltung des Gartens.
  • Ideal für komplexe oder getrennte Grundstücke.

Nachteile:

  • Nur bei höherpreisigen Modellen verfügbar.
  • GPS kann bei starker Abschattung (z. B. unter Bäumen oder nahe Gebäuden) ungenau werden.
FAQ – Mährobotern für getrennte Flächen
Kann ein Mähroboter zwei oder mehrere getrennte Rasenflächen mähen?

Ja. 2026 kann praktisch jeder aktuelle Mähroboter mehrere Zonen und getrennte Flächen bearbeiten, sofern eine befahrbare Verbindung – etwa ein gepflasterter Weg – besteht. Ohne befahrbare Verbindung braucht es ein Modell mit Multi-Map-Funktion von Dreame oder MOVA plus eine zweite Ladestation.

Kann ein Mähroboter über Wege und Terrassenplatten fahren?

Ja, ebenerdige, harte Untergründe überqueren aktuelle Mähroboter problemlos, wenn der Weg in der App als Korridor angelegt ist. Bei tiefen Schotter, Split oder anderem losen Belag besteht die Gefahr, dass sich die Räder festfahren – solche Übergänge sollten ausgespart werden.

Welche Mähroboter können mehrere Karten speichern?

Die Multi-Map-Funktion bieten aktuell die Modelle von Dreame (z. B. Dreame A3 AWD Pro 3500) und MOVA (z. B. MOVA ViAX 250). Sie speichern mehrere eigenständige Karten – etwa für Vorgarten und Hauptgarten – und mähen jede Fläche mit individuellen Einstellungen.

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