Die gute Nachricht: Die zeitaufwendigste Aufgabe – das Rasenmähen – muss nicht länger die Wochenenden in Anspruch nehmen. Mit einem angepassten Herbst-Mähplan kann ein Mähroboter auch während der letzten sechs bis acht Wochen des Rasenwachstums zuverlässig und leise seine Arbeit erledigen.
Wie sich eine praktische Pflegeroutine für den Herbst gestalten lässt und wo Automatisierung tatsächlich Zeit spart, haben wir mit Goalker besprochen, einem Spezialisten für Mähroboter ohne Begrenzungskabel. Diese sechs Aufgaben sind jetzt besonders wichtig.
1. Weiter mähen, bis das Gras tatsächlich nicht mehr wächst
An milden Herbsttagen wächst das Gras weiter. Wer zu früh mit dem Mähen aufhört, riskiert, dass der Rasen zu lang und ungepflegt in den Winter geht. Überlanges Gras kann sich flach auf den Boden legen, Feuchtigkeit festhalten und damit ideale Bedingungen für Pilzkrankheiten schaffen.
Wenn das Wachstum nachlässt, sollte der Mährhythmus von wöchentlichen Einsätzen auf etwa alle 10 bis 14 Tage umgestellt werden. Bei den letzten Mähdurchgängen empfiehlt sich eine Schnitthöhe im oberen Bereich der für die jeweilige Grasart empfohlenen Werte – in der Regel etwa 5 bis 6 cm. Etwas längeres Gras schützt besser vor Frost und beschattet zugleich keimende Unkrautsamen.
Dabei sollte bei einem Mähdurchgang nicht mehr als ein Drittel der Grashalmlänge entfernt werden. Ein Wechsel der Mährichtung kann außerdem Bodenverdichtungen reduzieren und sichtbare Mähspuren vermeiden. Zum Saisonende sollten auch die Rasenkanten entlang von Beeten, Wegen und Einfassungen sauber geschnitten werden. Gepflegte Kanten bedeuten weniger Arbeit im Frühjahr.
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2. Laub und andere vom Wind herangetragene Hindernisse beseitigen
Schon eine dünne Schicht Herbstlaub kann das Licht abschirmen, das Gras ersticken und Pilzwachstum begünstigen. Wenn sich die Blätter durch Regen zu einer feuchten Schicht verbinden, kann sich der darunterliegende Rasen schnell verschlechtern.
Das Laub sollte mindestens einmal pro Woche entfernt werden. Größere Ansammlungen sollten möglichst vor angekündigtem Regen beseitigt werden. Dazu lässt sich das Laub zusammenrechen oder zusammenblasen und anschließend kompostieren, anstatt es auf dem Rasen liegen zu lassen. Auch Dachrinnen, Fallrohre, Abflüsse und Terrassen sollten kontrolliert werden, da angesammeltes Laub Feuchtigkeitsprobleme und im Winter Wasserschäden verursachen kann.
Bevor ein Mähroboter seine Arbeit aufnimmt, sollten größere Äste, dicke Laubhaufen, Spielzeug und andere Hindernisse entfernt werden. Gerade bei Gärten, deren Gestaltung sich im Herbst verändert – etwa durch umgestellte Terrassenmöbel oder neu angelegte Beete –, bietet die kabellose Technologie von Goalker Vorteile: Digitale Rasengrenzen und Sperrzonen lassen sich innerhalb weniger Minuten in der App neu festlegen, ohne physische Begrenzungskabel verlegen zu müssen. Darüber hinaus erkennt und umfährt das KI-gestützte Kamerasystem des H3 Pro herumliegende Gartenschläuche, Spielzeug und Wildtiere.

3. Die Entwässerung verbessern, bevor der Boden gefriert
Eine der größten Gefahren für den Rasen im Winter ist nicht die Kälte selbst, sondern Staunässe. Wasser, das sich in tiefer gelegenen Bereichen sammelt, gefriert und taut wiederholt auf. Dadurch können Wurzeln beschädigt und die Grasnarbe geschwächt werden. Feuchter Herbstboden ist zudem besonders anfällig für Verdichtungen.
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4. Den Mähroboter vor dem Winter warten
Zum Ende der Mähsaison sammeln sich an der Unterseite eines Mähroboters häufig Grasreste, Erde und andere Verschmutzungen. Bleiben diese Rückstände haften, können sie während der Winterlagerung die Messer, Räder und Ladekontakte beeinträchtigen.
Unterseite, Räder und Messer sollten entsprechend den Herstellerangaben gereinigt werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Ladekontakte und den Anschluss an der Ladestation zu überprüfen, die Schärfe der Messer zu kontrollieren und verfügbare App- oder Firmware-Updates zu installieren. Stumpfe Messer reißen die Grashalme eher ab, als sie sauber zu schneiden. Schäden am Rasen, die im Herbst entstehen, benötigen zudem mehr Zeit, um sich zu regenerieren.
Vor der Einlagerung sollte ein Goalker-Mähroboter ausgeschaltet und gründlich gereinigt werden. Das nach IPX6 geschützte Gehäuse ist wasserbeständig ausgelegt. Reinigung und Lagerung sollten dennoch gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung erfolgen. Vor dem Laden oder Einlagern muss das Gerät vollständig trocknen.
Vor der Winterlagerung kann das IPX6-zertifizierte Gehäuse mit einem Gartenschlauch abgespült werden. Dabei gilt: Gerät ausschalten, vollständig trocknen lassen und erst anschließend laden. Nach Veränderungen im Garten lässt sich außerdem die gespeicherte Karte in der App überprüfen. Umgestellte Möbel und neu angelegte Beete können innerhalb weniger Minuten neu kartiert werden, sodass der Rasen zum Frühlingsbeginn wieder einsatzbereit ist. Bei Modellen mit Nachtmodus, etwa dem H3 Pro, lässt sich der Mähplan bei kürzer werdenden Tagen in die Abendstunden verlegen. So mäht der Roboter, während man sich entspannen kann.
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5. Akku und Mähroboter richtig einlagern
Niedrige Temperaturen, Feuchtigkeit und ein ungeeigneter Ladezustand können die Lebensdauer eines Mähroboters verkürzen. Lithium-Akkus altern besonders schnell, wenn sie voll geladen und bei niedrigen Temperaturen gelagert werden. Extreme Kälte belastet zudem die Elektronik des Geräts. Werden die Messer in einem feuchten Schuppen gelagert, können sie bis zum Frühjahr rosten.
Der Akku sollte bei einem Ladezustand von 40 bis 60 Prozent an einem kühlen, trockenen Ort im Innenbereich gelagert werden. Wenn die Temperaturen längere Zeit unter dem Gefrierpunkt bleiben, sollte auch der Mähroboter selbst ins Haus oder in einen frostgeschützten Innenraum gebracht werden. Vor der Einlagerung sollten die Messer geschärft oder entfernt werden. Ersatzmesser bestellt man am besten bereits jetzt und nicht erst im Frühjahr, wenn die Nachfrage steigt.
Falls der Mähroboter über GPS-Ortung, PIN-Schutz oder Diebstahlwarnungen verfügt, sollten diese Funktionen vor der Einlagerung getestet werden. Der Goalker H1 verfügt beispielsweise über eine 4G-Verbindung und Diebstahlbenachrichtigungen. Diese können den Besitzer alarmieren, wenn das Gerät bewegt oder angehoben wird.

6. Auch den restlichen Garten nicht vergessen
Der Rasen ist nur ein Teil der herbstlichen Gartenpflege. Werden Bewässerungsanlagen nicht ausreichend entleert, können Leitungen bei Frost reißen oder platzen. Das kann zu Undichtigkeiten führen, wenn die Anlage im Frühjahr wieder in Betrieb genommen wird.
Bewässerungs- und Sprinkleranlagen sollten vor dem ersten länger anhaltenden Frost entleert und winterfest gemacht werden. Außensteckdosen, Verlängerungskabel und Gartenbeleuchtung sollten auf Schäden überprüft werden. Elektrische Geräte gehören an einen trockenen Lagerort. Werkzeuge, Akkus und andere wertvolle Gartengeräte sollten sicher verstaut werden.
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Fazit
Wer an einigen Herbstnachmittagen den Garten vorbereitet, kann sich im Frühjahr eine ganze Woche Aufräumarbeiten sparen. Und die zeitaufwendigste Aufgabe, das Rasenmähen, lässt sich automatisieren.
Der Goalker H1 (ab 699 Euro) und der H3 Pro (ab 749 Euro) bieten eine vollständig kabellose Navigation und intelligente Rasenpflege über das ganze Jahr hinweg. Weitere Informationen gibt es unter goalkertech.com.
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