„From Edge to Edge“: Was steckt hinter der MOVA-Strategie 2026?
„From Edge to Edge“ – unter diesem Motto startet MOVA in sein bisher ambitioniertestes Produktjahr. Das Versprechen: Der Hersteller will keine einzelnen Geräte mehr vermarkten, sondern dem Kunden ein vollständiges Smart-Home-Ökosystem liefern. Von der Zahnbürste über die Kaffeemaschine bis zu Robotern für Boden, Garten und Pool will MOVA 2026 buchstäblich jeden Winkel des Alltags abdecken.

Das neue Lineup wirkt aufgeräumt, technisch ausgereift und punktet mit einem klaren Fokus. Spektakuläre Showeffekte wie beim Konkurrenten Roborock – der bei seinem letzten Launch-Event durch einen Saugroboter mit Greifarm für Aufsehen sorgte – sucht man vergeblich. Dafür wirkt jedes Gerät durchdacht und alltagsnah. Ob das die bessere Strategie ist, wird der Markt zeigen.
MOVA V70 Ultra Complete: Kann dieser Saugroboter wirklich jede Nische erreichen?
Nach einer kurzen Präsentation starteten bei unserem MOVA Besuch in Hamburg die Live-Vorführungen – und schnell war klar, wo die Marke ihren Fokus gesetzt hat. MOVA hat das Rad nicht neu erfunden, sondern es konsequent weiterentwickelt. Am deutlichsten zeigt sich das beim neuen Saugroboter-Flaggschiff, dem MOVA V70 Ultra Complete.

Mit 40.000 Pa Saugleistung liefert der V70 laut Hersteller einen neuen Branchenrekordwert. Die Kletterfähigkeit von bis zu 9 cm ist ebenfalls Klassenbester. Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal versteckt sich jedoch im Detail: das neue MaxiReachX-System.
Der V70 Ultra Complete kann seinen Wischmopp um bis zu 16 cm und seine Seitenbürste um bis zu 12 cm ausfahren – der Vorgänger schaffte hier lediglich 4 bzw. 5 cm. Das ermöglicht laut MOVA eine Reinigung von Spalten ab gerade einmal 3,8 cm Breite.
In der Live-Demo lieferte der V70 genau das, was er verspricht: Stuhlbeine wurden sicher umfahren, Kanten randlos mit Bürste und Mopp gereinigt. Besonders überzeugend war das Ergebnis in Küchen mit Sockelnischen – jenen niedrigen Zwischenräumen zwischen Unterschrank und Boden, an denen bislang alle Saugroboter gescheitert sind.

Hält der V70 Ultra Complete seine Versprechen in der Praxis, ist das kein Marketing-Trick, sondern ein echter Mehrwert. Doch ob MOVA diese Versprechen einlöst, werden wir in unserem großen Saug- und Wischroboter-Test herausfinden. Auch die beutellose EcoCyclone-Absaugstation verdient Erwähnung: kein Beutelkauf, kein Verbrauchsmaterialaufwand, bis zu 100 Tage ohne manuelles Entleeren.
- Marktstart: 12. Mai 2026 | UVP: 1.399 Euro
MOVA Z70 Ultra Roller Complete: Das Flaggschiff für Wischwalzen-Fans
Wer ein Wischsystem mit Walze bevorzugt, bekommt ab 23. Juni 2026 das zweite Flaggschiff: den MOVA Z70 Ultra Roller Complete. Während der V70 bei Reichweite punktet, setzt der Z70 auf konstant saubere Wischergebnisse.
Sein Herzstück ist die weiterentwickelte HydroForce-Technologie: 12 Düsen versorgen die Walze kontinuierlich mit Frischwasser, verschmutztes Wasser wird sofort abgesaugt und die Walze direkt neu befeuchtet. Das löst ein Problem, das viele Walzen-Saugroboter-Nutzer kennen: Mit der Zeit wischt man nur noch mit trübem Wasser über den Boden.

Fährt der Z70 auf einen Teppich, schiebt er automatisch ein Schutzschild vor die Walze. Mit 36.000 Pa Saugleistung bewältigt er zudem auch dicke Teppiche zuverlässig. Bei den übrigen Daten ist er mit dem V70 nahezu identisch: gleiche Kletterfähigkeit (9 cm), Fast Charging, gleiches Preisschild. Ein exklusives Feature hat jedoch nur der Z70: Seine Station lässt sich fest an einen Wasseranschluss koppeln – praktisch für alle, die jeglichen Nachfüll-Aufwand eliminieren wollen.
- Marktstart: 23. Juni 2026 | UVP: 1.399 Euro
LumeGret A4000: MOVA greift den Stromspeicher-Markt an
Der wohl überraschendste Auftritt des Events: MOVA betritt mit dem LumeGret A4000 den Heimspeicher-Markt – eine Kategorie, die bislang von spezialisierten Anbietern dominiert wird. Das erklärte Ziel: vor allem auf dem deutschen Markt Fuß fassen.
Der Speicher setzt auf ein Plug-and-Play-Prinzip, ist von 4 auf bis zu 20 kWh erweiterbar und kommt mit einer integrierten KI, die selbstständig entscheidet, wann Strom am günstigsten gespeichert und wann er ins Netz eingespeist werden sollte. Dafür wertet sie Wetterdaten, den aktuellen Börsenstrompreis und das persönliche Nutzerverhalten aus – alles steuerbar über eine neue App.

Auch E-Autos lassen sich laden, mit einer Ladeleistung von 3,6 kW. Für den deutschen Markt gibt es beim Preis außerdem eine klare Ansage: 1.399 Euro – während Käufer im internationalen Markt bis zu 300 Euro mehr bezahlen laut MOVA. Die Konkurrenz, mit der sich das MOVA-Gerät messen muss, haben wir bereits genau im Balkonkraftwerk Speicher Test, unter die Lupe genommen.
- Verkaufsstart: Mitte Mai 2026 | UVP Deutschland: 1.399 Euro
Das MOVA-Ökosystem 2026: Vom Saugroboter bis zum Smart Grill
Saugroboter, Flaggschiffe und Stromspeicher – das war noch längst nicht alles. MOVA ist mit einem kompletten Universum an neuen Produkten nach Hamburg gereist.
In der Saugroboter-Mittelklasse ergänzen der S70 Ultra Roller und der P70 Pro Ultra das Portfolio mit solidem Preis-Leistungs-Verhältnis. Für Pool und Garten stehen der Poolroboter Rover X10 sowie neue Mähroboter bereit, die den Rasen übernehmen, während man entspannt auf der Terrasse sitzt.

In der Küche will MOVA mit Heißluftfritteusen, Kaffeemaschinen und einem Slush-Maker punkten. Das Badezimmer deckt MOVA mit Haar-Styling-Geräten, Föhnen, Rasierern und Zahnbürsten ab. Und wer Haustiere hat: GPS-Tracker, smarte Katzenklos und Luftreiniger sollen das Leben mit Fellnasen sicherer und hygienischer machen.
Ist MOVA 2026 mehr als ein Versprechen?
„From Edge to Edge“ ist kein leerer Slogan – MOVA meint es ernst. Das Lineup 2026 zeigt einen Hersteller, der nicht mehr nur im Saugroboter-Segment mitmischen will, sondern konsequent auf ein vollständiges Ökosystem setzt. Ob das jedoch in der Praxis so funktioniert wie auf dem Event, werden unsere Praxis-Tests zeigen.
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