Grundprinzip: Erweiterungsakkus und Basiseinheiten sind frei kombinierbar
Das zentrale Merkmal des Anker-SOLIX-Systems ist die durchgängige Kompatibilität: Unabhängig davon, welche Basiseinheit vorhanden ist, lässt sich grundsätzlich jede Erweiterungsbatterie mit jeder Basiseinheit kombinieren.
Ein Austausch des Bestands ist beim Aufrüsten also nicht nötig – vorhandene Module und Speicher können weiterverwendet werden.

Anker SOLIX BP5000 Erweiterungsakku

Anker SOLIX BP2700 Erweiterungsakku

Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro

Anker SOLIX Solarbank 3 E2700

Anker SOLIX Power Dock
Das gilt in beide Richtungen. Ein neuer Erweiterungsakku passt auch an eine ältere Basiseinheit, ebenso wie ein neuer Speicher mit älteren Erweiterungsakkus zusammenarbeitet.
Ein Beispiel ist die Kombination aus einer Solarbank 2 Pro mit dem neueren Erweiterungsakku BP5000. Wer bereits in das System investiert hat, kann seinen Speicher damit schrittweise vergrößern, ohne komplett neu kaufen zu müssen.
Aber: Die ursprüngliche Solarbank E1600 der ersten Generation lässt sich nicht mit BP2700 erweitern. BP7000 gehört zur Solarbank Max AC und ist nicht mit BP1600 oder BP2700 kompatibel.
Wichtig: Die maximale Erweiterung der jeweiligen Haupteinheit beachten
So flexibel die Kombination ist – entscheidend bleibt die maximale Ausbaustufe der genutzten Haupteinheit. Jede Basiseinheit hat eine eigene Obergrenze für die Gesamtkapazität, die sich nicht durch beliebig viele Erweiterungsakkus überschreiten lässt.
Als Orientierung für die aktuellen Generationen:
- Solarbank 2 E1600 Pro: 1,6 kWh Grundkapazität, erweiterbar auf bis zu rund 9,6 kWh
- Solarbank 3 E2700 Pro: rund 2,7 kWh Grundkapazität, erweiterbar auf bis zu rund 16,1 kWh
- Solarbank 4 E5000 Pro: rund 5 kWh Grundkapazität, erweiterbar auf bis zu rund 30 kWh.
Wichtig: Vor dem Kauf zusätzlicher Akkus unbedingt prüfen, wie viel Kapazität die vorhandene Haupteinheit maximal verwalten kann.

Schaut man etwas genauer in die Produktbeschreibung der Anker SOLIX Solarbank 4 Pro, entdeckt man die folgende Passage:
- Die Solarbank 4 Pro ist kompatibel mit den vorherigen Speichermodulen BP1600 und BP2700. Die Ausgangsleistung der Haupteinheit kann dabei durch die Installationsreihenfolge der unterschiedlichen Akkumodule beeinflusst werden.
- Der Solarbank 4 Pro Erweiterungsakku BP5000 ist kompatibel mit Solarbank 2 Pro, Solarbank 2 AC, Solarbank 2 Plus und Solarbank 3 Pro.
Aus dem ersten Punkt ergibt sich ein praktischer Hinweis: Werden verschiedene Akku-Generationen gemischt, sollte auf die Stapel- bzw. Installationsreihenfolge geachtet werden, da sie die Ausgangsleistung des Gesamtsystems beeinflussen kann.
Anker gibt die Empfehlung bei verschiedenen Erweiterungsakkus den neusten und/oder größten oben anzuordnen. Die Haupteinheit muss dabei immer ganz oben sitzen.
Die Anker Erweiterungsakkus im Überblick
Für die Aufrüstung stehen je nach Kapazitätsbedarf verschiedene Akkumodule zur Verfügung:
- BP1600: rund 1,6 kWh – ursprünglich für die Solarbank 2 eingeführt (kaum noch, bzw. nicht mehr im Handel verfügbar)
- BP2700: rund 2,7 kWh – ursprünglich für die Solarbank 3
- BP5000: rund 5 kWh – der aktuelle Erweiterungsakku der Solarbank 4, dank der Kompatibilität aber auch für ältere Solarbank-Modelle nutzbar
Die Erweiterungsakkus werden in der Regel gestapelt und benötigen keine zusätzliche Verkabelung, was den Ausbau vergleichsweise unkompliziert macht.
Angebote: Anker SOLIX Erweiterungsakkus kaufen
Die Erweiterungsakkus sind sowohl direkt beim Hersteller als auch im Fachhandel erhältlich. Eine Auswahl:
Direkt bei Anker


Bei Kleines Kraftwerk



Maximale Leistung: Mehrere Anker-SOLIX-Türme mit dem Anker Power Dock verbinden
Wenn die maximale Kapazität einer einzelnen Haupteinheit ausgeschöpft ist, lässt sich das System über das Anker SOLIX Power Dock weiter vergrößern.
Damit können mehrere Anker-SOLIX-Speichertürme zu einem großen Heimspeicher zusammengeschaltet werden, dessen Gesamtkapazität und Leistung deutlich über der eines einzelnen Turms liegen.
Zu beachten ist dabei: Ein solcher Ausbau erfordert eine Installation durch eine Elektrofachkraft. Für den einfachen Plug-&-Play-Betrieb ist das Power Dock also nicht gedacht, sondern für Setups, die in Richtung eines vollwertigen Hausstromspeichers gehen.

Details dazu, was das Zubehör leistet, fasst der Beitrag Das kann der Anker SOLIX Power Dock zusammen.
Unser Fazit
Das Anker-SOLIX-System ist so ausgelegt, dass sich der Speicher mit dem Bedarf vergrößern lässt, ohne vorhandene Komponenten austauschen zu müssen. Erweiterungsakkus und Basiseinheiten sind generationsübergreifend kombinierbar – vom BP1600 bis zum BP5000.
Wichtig bleibt in jedem Fall die maximale Ausbaustufe der jeweiligen Haupteinheit sowie, bei gemischten Generationen, die richtige Installationsreihenfolge.
Wer über die Grenze eines einzelnen Speicherturms hinaus ausbauen möchte, kann mit dem Power Dock mehrere Systeme verbinden – dann allerdings mit fachgerechter Installation.
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