Dynamischer Stromtarif mit Balkonkraftwerk-Speicher: So lassen sich Stromkosten im Sommer und Winter senken

Ein Balkonkraftwerk reduziert den Strombezug aus dem öffentlichen Netz. Ein Speicher verschiebt überschüssigen Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden. Ein dynamischer Stromtarif ergänzt dieses Prinzip um eine dritte Möglichkeit: Er erlaubt es, Netzstrom gezielt dann einzukaufen, wenn er besonders günstig ist.

Dynamischer Stromtarif mit Balkonkraftwerk-Speicher: So lassen sich Stromkosten im Sommer und Winter senken
Ein dynamischer Stromtarif kann sehr gt helfen Strom und Geld zu sparen. (Adobe Stock/gourmecana)

Was ist ein dynamischer Stromtarif?

Bei einem klassischen Stromtarif bezahlen Kunden über einen längeren Zeitraum einen festen Arbeitspreis – beispielsweise 32 Cent pro Kilowattstunde. Der Preis bleibt üblicherweise rund um die Uhr gleich, unabhängig davon, wie teuer oder günstig Strom zu diesem Zeitpunkt an der Börse gehandelt wird.

Bei einem dynamischen Stromtarif verändert sich der Energiepreis dagegen im Tagesverlauf. Er orientiert sich am kurzfristigen Börsenstrompreis. Viel Wind- und Solarstrom kann den Preis deutlich reduzieren. Bei einer hohen Nachfrage und geringer erneuerbarer Erzeugung steigt er dagegen häufig an.

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Seit 2025 müssen Stromlieferanten in Deutschland grundsätzlich auch dynamische Tarife anbieten. Für eine zeitgenaue Abrechnung des tatsächlichen Verbrauchs ist in der Regel ein intelligentes Messsystem erforderlich.

Klassischer und dynamischer Stromtarif im Vergleich

MerkmalKlassischer StromtarifDynamischer Stromtarif
EnergiepreisÜber längere Zeit weitgehend festÄndert sich im Tagesverlauf
PlanbarkeitSehr hochKosten schwanken
Sparmöglichkeit durch LastverschiebungGeringHoch
Risiko bei teuren BörsenstundenIm Festpreis eingerechnetWird unmittelbar weitergegeben
Besonders geeignet fürHaushalte mit wenig flexiblem VerbrauchHaushalte mit Speicher, E-Auto, Wärmepumpe oder Energiemanagement

Wichtig: Nicht der komplette Endkundenpreis schwankt mit dem Börsenpreis. Netzentgelte, Steuern, Umlagen, Messkosten sowie Grund- und Servicegebühren kommen weiterhin hinzu. Deshalb bedeutet ein negativer Börsenstrompreis nicht automatisch, dass der gesamte Haushaltsstrompreis negativ wird.

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Hier ist Zendure SolarFlow 800 Pro im Langzeit-Einzeltest zu sehen (Mariella Wendel)

Richtig aufeinander abgestimmt, kann ein Haushalt mit einem Balkonkraftwerk-Speicher in Kombination mit einem dynamischen Stromtarif gleich zweifach sparen:

  1. Tagsüber wird möglichst viel kostenloser Solarstrom genutzt und/oder gespeichert.
  2. Bei geringer Solarproduktion wird der Speicher in günstigen Börsenpreisphasen mit Netzstrom geladen.

Besonders komfortabel funktioniert dies mit einem Energiemanagementsystem, das PV-Erzeugung, Haushaltsverbrauch, Speicherfüllstand und Strompreise automatisch berücksichtigt. Zendure verbindet diese Funktionen beispielsweise über seine SolarFlow-Speicher, das ZENKI™-Energiemanagement und den eigenen dynamischen Stromtarif ZenWave™.

Wie ZenWave™ im Praxiseinsatz funktioniert und welche Kosten beim Tarif anfallen, erklären wir in einem Use Case weiter unten sowie ausführlich in unserem Beitrag zu den ZenWave™ Erfahrungen mit dem dynamischen Stromtarif von Zendure.

Dynamischer Stromtarif und Balkonkraftwerk: Was wird für die Kombination benötigt?

Technisch besteht eine besonders wirkungsvolle Lösung aus drei Komponenten: einem Balkonkraftwerk, einem intelligenten Stromzähler und einem Speicher.

Balkonkraftwerk

Das Balkonkraftwerk erzeugt tagsüber eigenen Solarstrom. Dieser wird zunächst direkt im Haushalt verbraucht. Kühlschrank, Router, Computer, Beleuchtung oder andere laufende Geräte benötigen dadurch weniger Netzstrom.

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Ein Balkonkraftwerk ist für die Nutzung eines dynamischen Tarifs allerdings keine zwingende Voraussetzung. Es erweitert lediglich die Sparmöglichkeiten, weil zusätzlich kostenloser Solarstrom zur Verfügung steht.

Smart Meter

Für die reguläre zeitgenaue Abrechnung eines dynamischen Tarifs wird ein intelligentes Messsystem benötigt. Es besteht aus einem digitalen Stromzähler und einem Smart-Meter, das die Verbrauchswerte sicher übermittelt.

Wichtig: Ein Smart Meter muss von einem Elektriker installiert werden.

Eine einfache moderne Messeinrichtung ist nicht automatisch ein vollständiges Smart Meter. Sie zeigt Verbrauchswerte zwar digital an, übermittelt diese aber nicht zwingend automatisch.

Zendure weist für ZenWave™ darauf hin, dass grundsätzlich unterschiedliche Zählertypen unterstützt werden. Um die dynamischen Preise vollständig und zeitgenau nutzen zu können, ist jedoch auch hier ein Smart Meter erforderlich.

Balkonkraftwerk-Speicher

Der Speicher macht den Haushalt zeitlich flexibler. Ohne Batterie muss günstiger Strom genau in dem Moment verbraucht werden, in dem er verfügbar ist. Mit Speicher kann Energie dagegen eingelagert und später genutzt werden.

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Das gilt für zwei Energiequellen:

  • Überschüssiger Solarstrom wird tagsüber gespeichert und abends verbraucht.
  • Günstiger Netzstrom wird in preiswerten Stunden geladen und während teurer Stunden genutzt. Vor allem im Winter kann das helfen, noch etwas zu sparen.

Entscheidend ist, dass der verwendete Balkonkraftwerk-Speicher das Laden aus dem Stromnetz unterstützt. Nicht jedes einfache Speichersystem besitzt diese Funktion.

Energiemanagementsystem

Manuell könnten Nutzer täglich die Strompreise prüfen und Ladezeiten programmieren. Komfortabler ist jedoch ein Home Energy Management System, kurz HEMS.

Es entscheidet anhand verschiedener Daten, wann der Speicher geladen oder entladen wird. Dazu können unter anderem gehören:

  • erwarteter Solarertrag,
  • Wetterprognose,
  • Stromverbrauch des Haushalts,
  • Ladezustand der Batterie,
  • dynamische Strompreise,
  • erwartete Verbrauchsspitzen.

Bei Zendure übernimmt diese Aufgabe das ZENKI™-System.

So arbeiten Balkonkraftwerk, Speicher und dynamischer Tarif zusammen

Im Idealfall folgt das Energiesystem einer einfachen Priorisierung:

  1. Aktueller Solarstrom versorgt unmittelbar den Haushalt.
  2. Nicht benötigter Solarstrom lädt den Speicher.
  3. Am Abend gibt der Speicher Energie an den Haushalt ab.
  4. Reicht der Solarstrom voraussichtlich nicht aus, wird der Speicher in besonders günstigen Tarifphasen aus dem Netz geladen.
  5. In teuren Stunden wird der Netzbezug möglichst reduziert.

Dadurch wird nicht nur der Eigenverbrauch des Balkonkraftwerks erhöht. Der Speicher kann auch dann Geld sparen, wenn gar kein Solarstrom produziert wird.

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Eine ausführliche Einführung in das allgemeine Zusammenspiel bietet auch unser Ratgeber zum Thema dynamischer Stromtarif mit Speicher.

Im Sommer besonders viel sparen: Solarstrom speichern und teure Stunden vermeiden

Im Sommer erzeugt ein Balkonkraftwerk besonders viel Strom. Häufig liegt die stärkste Produktion jedoch in den Mittagsstunden, während der Stromverbrauch eines Haushalts morgens und abends höher ist.

Ohne Speicher fließt ein Teil des Solarüberschusses ins öffentliche Netz. Bei einem Balkonkraftwerk erhalten Betreiber dafür keine Vergütung. Wirtschaftlich attraktiver ist es deshalb meist, möglichst viel davon selbst zu verbrauchen.

Ein Speicher nimmt den mittäglichen Überschuss auf und stellt ihn am Abend bereit. Der dynamische Stromtarif ergänzt das System an Tagen mit schlechterem Wetter oder überdurchschnittlichem Verbrauch.

Beispiel: Solarstrom vom Mittag in den Abend verschieben

Angenommen, ein Balkonkraftwerk erzeugt an einem Sommertag 4 kWh Strom:

  • 1,5 kWh werden sofort im Haushalt verbraucht.
  • 2,5 kWh stehen als Überschuss zur Verfügung.
  • Davon können nach Lade- und Entladeverlusten rund 2,2 kWh später genutzt werden.
  • Der vermiedene Netzstrom würde 32 Cent pro kWh kosten.

Die tägliche Ersparnis beträgt in diesem vereinfachten Beispiel:

2,2 kWh × 0,32 Euro = 0,70 Euro pro Tag

Geschieht dies an 150 ertragreichen Tagen, ergibt sich:

150 × 0,70 Euro = 105 Euro pro Jahr

Hinzu kommt die direkte Nutzung der 1,5 kWh Solarstrom. Gegenüber einem System ohne Speicher entsteht die zusätzliche Ersparnis aber vor allem durch den in den Abend verschobenen Überschuss.

Wann sollte der Speicher im Sommer mit Netzstrom geladen werden?

An sonnigen Tagen sollte ausreichend freie Speicherkapazität für den erwarteten Solarüberschuss bleiben. Würde die Batterie bereits nachts vollständig mit Netzstrom geladen, könnte am Mittag kein kostenloser PV-Strom mehr aufgenommen werden.

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Eine intelligente Steuerung berücksichtigt deshalb die Solarprognose:

  • Sonniger Folgetag: Speicher nachts nicht oder nur teilweise aus dem Netz laden.
  • Bewölkter Folgetag: Günstige Nachtstunden stärker zum Laden nutzen.
  • Hoher Abendverbrauch erwartet: Eine ausreichende Energiereserve einplanen.
  • Sehr niedriger oder negativer Börsenpreis: Netzladung kann trotz erwarteter PV-Erzeugung sinnvoll sein.

Das Ziel besteht nicht darin, den Speicher immer vollständig zu laden, sondern ihn mit der jeweils günstigsten verfügbaren Energiequelle zu füllen.

Im Winter sparen: Günstigen Netzstrom zeitlich verschieben

Im Winter produziert ein Balkonkraftwerk deutlich weniger Energie. An dunklen und bewölkten Tagen kann der Tagesertrag so gering sein, dass kaum oder gar keine Energie für den Speicher übrig bleibt.

Damit wird der Speicher jedoch nicht automatisch nutzlos. In Verbindung mit einem dynamischen Tarif kann er im Winter als Preisverschiebespeicher eingesetzt werden.

Typisch wäre beispielsweise:

  • günstiger Netzstrom in der Nacht oder am frühen Nachmittag,
  • teurer Strom während der morgendlichen und abendlichen Verbrauchsspitzen,
  • Laden der Batterie im günstigen Zeitfenster,
  • Entladen während der teuren Stunden.

Windreiche Wintertage können zeitweise besonders niedrige Börsenpreise bringen. Zendure nennt genau diese Ergänzung als Vorteil von ZenWave™: Auch wenn die PV-Anlage nachts oder im Winter wenig produziert, kann ein kompatibler Speicher in günstigen Preisphasen mit Netzstrom geladen werden.

Beispiel: Netzstrom günstig laden und später verbrauchen

Für das Beispiel gelten folgende Annahmen:

  • Speicherladung: 4 kWh
  • Günstiger Gesamtstrompreis: 22 Cent pro kWh
  • Teurer Gesamtstrompreis: 38 Cent pro kWh
  • Nutzbare Energie nach Verlusten: 3,6 kWh

Kosten für die Speicherladung:

4 kWh × 0,22 Euro = 0,88 Euro

Kosten bei direktem Verbrauch in der teuren Phase:

3,6 kWh × 0,38 Euro = 1,37 Euro

Vereinfachte Ersparnis:

1,37 Euro − 0,88 Euro = 0,49 Euro pro Ladezyklus

Bei 120 wirtschaftlich sinnvollen Ladezyklen im Winter wären das:

120 × 0,49 Euro = 58,80 Euro

Das Beispiel berücksichtigt noch nicht den langfristigen Batterieverschleiß. Auch feste Tarifbestandteile und mögliche Unterschiede bei den Netzentgelten müssen in einer individuellen Kalkulation einbezogen werden.

Kombiniertes Rechenbeispiel für ein Jahr

Ein Haushalt besitzt ein Balkonkraftwerk und einen nutzbaren Speicher mit etwa 4 kWh Kapazität.

Ersparnis durch zusätzlichen Solar-Eigenverbrauch

  • 500 kWh Solarstrom werden jährlich zusätzlich selbst genutzt.
  • Alternativer Netzstrompreis: 32 Cent pro kWh.

500 kWh × 0,32 Euro = 160 Euro

Ersparnis durch Laden bei niedrigen Strompreisen

  • 400 kWh werden günstig aus dem Netz geladen.
  • Durchschnittlicher Preisunterschied nach Berücksichtigung der Speicherverluste: 10 Cent pro nutzbarer kWh.
  • Nutzbare Energiemenge nach Verlusten: 360 kWh.

360 kWh × 0,10 Euro = 36 Euro

Gesamte Ersparnis

160 Euro + 36 Euro = 196 Euro pro Jahr

Davon müssen gegebenenfalls zusätzliche Kosten abgezogen werden, zum Beispiel:

  • Grund- und Servicegebühr des dynamischen Tarifs,
  • Mehrkosten für den Smart-Meter-Betrieb,
  • Umwandlungsverluste,
  • anteiliger Batterieverschleiß,
  • Anschaffungskosten des Speichers.

Die tatsächliche Ersparnis kann höher oder niedriger ausfallen. Besonders gut funktioniert das Modell bei großen Preisunterschieden, einem regelmäßig nutzbaren Solarüberschuss und einer intelligenten automatischen Steuerung.

ZenWave™ und ZENKI™: Das Zendure-System kurz erklärt

ZenWave™ ist der dynamische Stromtarif von Zendure für den deutschen Markt. Nach den derzeit veröffentlichten Tarifangaben setzt er sich unter anderem aus dem Börsenstrompreis, einer monatlichen Grundgebühr von 4,99 Euro und einer Servicegebühr von 1,59 Cent pro Kilowattstunde zusammen.

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Netzentgelte, Messkosten, Steuern und weitere Abgaben kommen hinzu. Tarifpreise und Vertragsbedingungen können sich ändern und sollten deshalb vor Vertragsabschluss erneut geprüft werden.

ZENKI™ ist die intelligente Steuerungslogik innerhalb des Zendure Home Energy Management Systems. Sie verknüpft unter anderem:

  • Solarerzeugung,
  • Stromspeicher,
  • Haushaltsverbrauch,
  • Wetterprognosen,
  • historische Verbrauchsdaten,
  • dynamische Strompreise.

Das System erstellt laut Zendure Prognosen für die kommenden 24 Stunden und passt das Laden sowie Entladen kompatibler Speicher automatisch an. Neben dem ZENKI™-Modus stehen bei unterstützten Zendure-Produkten auch ein automatischer und ein manuell konfigurierbarer Expertenmodus zur Verfügung.

Der zentrale Vorteil liegt in der gemeinsamen Steuerung. Nutzer müssen nicht täglich selbst prüfen, wann der Börsenstrom günstig ist und ob am nächsten Tag ausreichend Solarstrom erwartet wird.

ZenWave™ ist dabei nicht zwingend erforderlich, um Zendure-Speicher mit dynamischen Tarifen zu nutzen. Zendure unterstützt je nach Produkt und Systemkonfiguration auch Preisdaten anderer Anbieter. Die besonders enge Integration entsteht jedoch bei der Kombination aus ZenWave™, ZENKI™ und kompatibler Zendure-Hardware.

ZenWave™ im Praxiseinsatz: Knapp 20 Euro Ersparnis im Juni

Wie sich die Kombination aus ZenWave™, intelligentem Messsystem und automatischer Speichersteuerung im Alltag auswirken kann, zeigt das Beispiel eines Nutzers aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Der Drei- bis Vierpersonenhaushalt nutzt vier PV-Module mit einer Gesamtleistung von rund 1.600 Watt sowie einen Hyper 2000 mit zwei AB2000S-Batterien von Zendure.

Im Juni 2026 bezog der Haushalt laut Zendure 281 kWh Strom aus dem Netz. Die Stromrechnung belief sich einschließlich Grundpreis, Netzentgelten, Steuern und weiteren Abgaben auf 99,89 Euro. Gegenüber seinem zuvor genutzten dynamischen Tarif gibt der Nutzer eine Ersparnis von knapp 20 Euro an.

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Eine wichtige Grundlage dafür ist das installierte intelligente Messsystem, das eine Abrechnung im 15-Minuten-Takt ermöglicht. Gleichzeitig steuert ZENKI™ das Laden und Entladen des Speichers anhand von Faktoren wie Strompreisen, Wetterprognose und Ladezustand.

Der erzielte Spareffekt ist allerdings nicht pauschal übertragbar. Er hängt unter anderem vom bisherigen Tarif, dem individuellen Verbrauchsprofil, der Solarproduktion und der Entwicklung der Börsenstrompreise ab.

Welche Zendure-Produkte kommen infrage?

Für die Kombination mit einem Balkonkraftwerk sind vor allem netzladbare Speichersysteme aus der SolarFlow-Familie interessant. Je nach Modell und Aufbau können dazu beispielsweise Systeme mit SolarFlow 800 Plus, Hyper 2000 oder neuere Zendure-Speicherlösungen wie SolarFlow 2400 Pro oder die SolarFlow Mix Serie gehören.

Vor dem Kauf sollten Interessenten auf folgende Punkte achten:

  • Kann der Speicher aus dem öffentlichen Netz geladen werden?
  • Wird der dynamische Tarif beziehungsweise dessen Preisschnittstelle unterstützt?
  • Ist das Gerät mit ZENKI™ und dem Zendure HEMS kompatibel?
  • Welche Batteriegröße passt zum täglichen Überschuss und Verbrauch?
  • Wie hoch sind Lade- und Entladeleistung?
  • Welche zusätzlichen Messgeräte oder Smart Meter werden benötigt?
  • Darf und kann das System die gewünschte Leistung am vorhandenen Anschluss aufnehmen?

Die Netzladefunktion und die aktuelle Tarifkompatibilität sollten immer für das konkrete Modell geprüft werden.

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