EcoFlow STREAM 5000 vs. Anker SOLIX Solarbank 4: Welcher 5-kWh-Speicher ist besser?

Zwei Speicher, fast identische Eckdaten: Der EcoFlow STREAM 5000 und die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro speichern jeweils 5.024 Wh, nehmen bis zu 5.000 Watt Solarleistung auf und gehören zu den besten Geräte die der Markt aktuell zu bieten aht. Unter der Haube verfolgen die Hersteller aber zwei sehr unterschiedliche Ansätze. Wir zeigen Gemeinsamkeiten und wichtige Unterschiede.

EcoFlow STREAM 5000 vs. Anker SOLIX Solarbank 4: Welcher 5-kWh-Speicher ist besser?
Wir vergleichen den EcoFlow STREAM 5000 und den Anker SOLIX 4 ausführlich miteinander. (homeandsmart via ChatGPT)

EcoFlow STREAM 5000 vs. Anker SOLIX 4: Das Wichtigste in Kürze

  • AC-Ausgangsleistung: STREAM 5000 bis zu 3.000 Watt, Solarbank 4 bis zu 2.500 Watt
  • Konzept: EcoFlow setzt auf mehrere vernetzte Speicher im ganzen Haus, Anker auf einen zentralen Speicher
  • Gleich: 5.024 Wh Kapazität, 5.000 Watt Solareingang über 4 MPPT, 10.000 Ladezyklen, 10 Jahre Garantie
  • Ausbau: EcoFlow bis 15 kWh pro Gerät und 90 kWh im Verbund, Anker bis 30 kWh pro Gerät und bis zu 120 kWh mit Anker PowerDock
  • Gewicht: STREAM 5000 mit 45,4 kg rund 4,6 kg leichter

EcoFlow STREAM 5000 vs. Anker SOLIX Solarbank 4: Technische Daten im Vergleich

Die wichtigsten Werte beider Speicher auf einen Blick:

Vergleich
EcoFlow STREAM 5000
Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro
Preis
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Sehr Gut
91/100 Punkte • 07/2026
Speicherkapazität
5 kWh
5 kWh
Max. Erweiterungskapazität
15 kWh (im Verbund bis 90 kWh)
30 kWh
Max. PV-Ladeleistung
5.000 W
5.000 W
MPPT
4
4
Ausgangsleistung (Hausnetz)
800 W (Schuko) / 3.000 W (Festanschluss, Profimontage)
800 W (Schuko) / 2.500 W (Wieland, Profimontage)
Notstromfunktion
3.000 W (Bypass bis 3.500 W)
2.500 W (Bypass bis 3.600 W)
AC-Ladefunktion
3.000 W
2.500 W
EcoFlow STREAM 5000
Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro
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Speicherkapazität
5 kWh
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Max. Erweiterungskapazität
15 kWh (im Verbund bis 90 kWh)
30 kWh
Max. PV-Ladeleistung
5.000 W
5.000 W
MPPT
4
4
Ausgangsleistung (Hausnetz)
800 W (Schuko) / 3.000 W (Festanschluss, Profimontage)
800 W (Schuko) / 2.500 W (Wieland, Profimontage)
Notstromfunktion
3.000 W (Bypass bis 3.500 W)
2.500 W (Bypass bis 3.600 W)
AC-Ladefunktion
3.000 W
2.500 W
Stand: 12.10.2026

Beim Solareingang liegen beide gleichauf: Der STREAM 5000 und die Solarbank 4 haben jeweils vier MPPT-Eingänge mit bis zu 1.250 Watt, zusammen also 5.000 Watt. An beide lassen sich bis zu zwölf Solarmodule anschließen, damit eignen sie sich auch für größere Anlagen auf Garage, Carport oder Flachdach. Wer mehr als 2.000 Watt Modulleistung anschließt, verlässt allerdings den Rahmen eines klassischen Balkonkraftwerks.

AC-Leistung: 3.000 Watt gegen 2.500 Watt

Bei der Leistung liegt der EcoFlow STREAM 5000 etwas vorne. Über seine eingebaute Steckdose liefert er bis zu 3.000 Watt, wenn gleichzeitig Solarstrom erzeugt wird oder eine Erweiterungsbatterie angeschlossen ist. Rein aus dem Akku sind es 2.500 Watt und damit sind beide Modelle gleichauf.

EcoFlow STREAM 5000
EcoFlow STREAM 5000
Balkonkraftwerk-Speicher mit 5 kWh, bis zu 3.000 Watt AC-Leistung und 5.000 Watt Solareingang, erweiterbar auf 15 kWh.
EcoFlow DE
1.499,00 €

Aber auch nur mit einem Speicher laufen Trockner, Geschirrspüler, Wasserkocher oder sogar eine Wärmepumpe direkt mit Solarstrom. Auch die Ladeleistung aus dem Netz liegt mit 3.000 Watt höher, was bei dynamischen Stromtarifen hilft: Günstige Strompreisphasen lassen sich schneller nutzen.

Die Anker SOLIX Solarbank 4 bringt einen separaten Off-Grid-Anschluss mit bis zu 2.500 Watt mit. Für die meisten Haushaltsgeräte reicht das ebenfalls, bei besonders stromhungrigen Verbrauchern bleibt der STREAM 5000 aber im Vorteil.

Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro
Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro
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Sehr Gut
91/100 Punkte • 07/2026
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Gemeinsam haben beide: Ins Hausnetz speisen sie im Plug-&-Play-Betrieb die erlaubten 800 Watt ein. Für mehr Leistung im Hausnetz muss eine Elektrofachkraft den Speicher fest anschließen. Dann sind beim STREAM 5000 bis zu 3.000 Watt möglich, bei der Solarbank 4 bis zu 2.500 Watt.

Das Konzept: Dezentral gegen zentral

Hier unterscheiden sich die beiden Speicher am stärksten.

Anker geht den klassischen Weg: Die Solarbank 4 ist ein zentraler Speicher. Wer mehr Kapazität braucht, stapelt bis zu fünf Erweiterungsakkus unter das Hauptgerät und kommt so auf bis zu 30 kWh an einem Ort.

EcoFlow verfolgt mit der STREAM-Serie einen dezentralen Ansatz. Die Speicher kommen einfach in eine Steckdose und lassen sich überall im Haus verteilen, arbeiten aber als ein gemeinsames System.

Ein Beispiel: Ein Speicher steht auf dem Dachboden oder am Balkon und nimmt den Solarstrom auf. Ein zweiter steht im Waschkeller und versorgt Waschmaschine und Trockner direkt über seine Steckdose. Ein Smart Meter misst den Verbrauch, die EcoFlow-App verteilt die Energie zwischen den Geräten.

EcoFlow STREAM 5000
EcoFlow STREAM 5000
Balkonkraftwerk-Speicher mit 5 kWh, bis zu 3.000 Watt AC-Leistung und 5.000 Watt Solareingang, erweiterbar auf 15 kWh.
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Der Vorteil: Große Verbraucher bekommen ihren Solarstrom genau dort, wo sie stehen, und zwar mit deutlich mehr als 800 Watt. Ein Umbau der Elektrik ist dafür nicht nötig. Für dieses Konzept hat die home&smart-Redaktion EcoFlow auf der IFA 2026 mit dem home&smart Innovation Award ausgezeichnet, verliehen für das Schwestermodell STREAM AC 5000.

Nachteil: Aufgrund der mehrfachen Umwandlung von Gleichstrom und Wechselstrom muss man mit Umwandlungsverlusten rechnen, kann seine erzeugte Solarenergie etwas weniger effizient nutzen.

Erweiterung: Wer wächst weiter mit?

Pro Gerät lässt sich die Solarbank 4 weiter ausbauen: bis zu 30 kWh mit fünf BP5000-Akkus. Mit dem Anker Power Dock und einer Elektrofachkraft sind bis zu vier Solarbanks und 120 kWh möglich.

Der STREAM 5000 wächst mit bis zu zwei Erweiterungsbatterien 5000 auf 15 kWh pro Gerät. Seine Stärke liegt im Verbund: Bis zu sechs Hauptgeräte (STREAM 5000 oder STREAM AC 5000) arbeiten zusammen. Mit dem STREAM Gateway sind laut EcoFlow bis zu 90 kWh Speicher, 30 kWp Solarleistung und 18 kW Ausgangsleistung möglich.

Ein weiterer Pluspunkt: Der STREAM 5000 ist mit den Speichern der ersten STREAM-Generation kompatibel. Wer bereits einen STREAM Ultra, STREAM Ultra X oder STREAM AC Pro besitzt, kann sein System einfach ergänzen, statt neu anzufangen. Auch Anker ist abwärtskompatibel, allerdings nur bei den Erweiterungsakkus BP1600 und BP2700.

Design und Display

Optisch gehen beide Hersteller eigene Wege. Der STREAM 5000 ist ein schlanker, hochkant stehender Quader in Grau mit silberner Blende. Mit 29,5 Zentimetern Breite braucht er wenig Stellfläche und passt auch in eine Nische im Hauswirtschaftsraum. Das kleine Display in der Blende zeigt nur den aktuellen Ladestand in Prozent an.

Die Anker SOLIX Solarbank 4 ist mit 46 Zentimetern breiter und flacher gebaut. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist das große LED-Display auf der Front: Es zeigt mit großen, gut lesbaren Zahlen neben dem Ladestand auch den Energiefluss an, also die aktuelle Eingangs- und Ausgangsleistung. Wer direkt am Gerät sehen möchte, wie viel Solarstrom gerade hereinkommt und wie viel abgegeben wird, braucht bei Anker also nicht zwingend die App.

EcoFlow STREAM 5000
EcoFlow STREAM 5000
Balkonkraftwerk-Speicher mit 5 kWh, bis zu 3.000 Watt AC-Leistung und 5.000 Watt Solareingang, erweiterbar auf 15 kWh.
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Alltag, App und Sicherheit

Beide Speicher werden per App gesteuert und unterstützen dynamische Stromtarife. EcoFlow setzt auf seine Plattform OASIS 3.0 mit Intelligent Mode: Er berücksichtigt Wetterprognose, Verbrauch und Strompreis und plant Laden und Entladen automatisch. Mit Peak Shaving fängt der STREAM 5000 zusätzlich Lastspitzen im Haushalt ab. Wer Wert auf Datenschutz legt, kann den lokalen Modus nutzen: App und Speicher kommunizieren dann nur im Heimnetz, ohne Cloud (Smart Meter vorausgesetzt).

Anker nutzt Anker Intelligence und das Smart Meter Gen 2. Beim Stromausfall schaltet die Solarbank 4 laut Hersteller innerhalb von 10 Millisekunden in den Notstrombetrieb.

EcoFlow STREAM 5000
EcoFlow STREAM 5000
Balkonkraftwerk-Speicher mit 5 kWh, bis zu 3.000 Watt AC-Leistung und 5.000 Watt Solareingang, erweiterbar auf 15 kWh.
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Beim Schutz gegen Wasser und Staub liegt Anker mit IP66 knapp vorne, der STREAM 5000 ist nach IP65 geschützt. Beide arbeiten von –20 bis 55 °C. Beide heizen ihren Akku bei Kälte selbst, damit sie auch im Winter laden können.

Fazit: Für wen lohnt sich welcher Speicher?

Bei Kapazität, Solareingang und Preis liegen beide Speicher gleichauf. Den Unterschied machen Leistung und Konzept.

Der EcoFlow STREAM 5000 ist die bessere Wahl für alle, die große Verbraucher wie Trockner, Herd oder Wärmepumpe mit Solarstrom betreiben möchten. Mit 3.000 Watt liefert er mehr Leistung, lädt schneller aus dem Netz und ist leichter. Dank des dezentralen Ansatzes lassen sich mehrere Speicher im Haus verteilen, genau dort, wo Strom gebraucht wird. Besitzer älterer STREAM-Speicher können ihr System direkt erweitern.

Die Anker SOLIX Solarbank 4 passt zu Haushalten, die einen zentralen Speicher bevorzugen und an einem Ort sehr viel Kapazität stapeln möchten.

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