Anker SOLIX Solarbank 3 Pro und Maxxicharge V2+: Das sind die Unterschiede
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Anker SOLIX Solarbank 3 Pro und Maxxicharge V2+ auf einen Blick:
- Systemaufbau: Die Anker Solarbank 3 Pro ist eine kompakte All-in-One-Einheit mit integriertem Wechselrichter und 2,68 kWh Speicherkapazität. Der Maxxicharge besteht dagegen aus mindestens zwei Komponenten: dem M-5.0-Speicher mit 5 kWh und der zwingend erforderlichen CCU V2+.
- Speicherkapazität: Maxxisun startet mit dem M-5.0 bei 5kWh. Alternativ gibt es den kleineren M-3.0 mit rund 3 kWh. Die Anker Solarbank 3 Pro hat in der Basiseinheit 2,68 kWh und wird über stapelbare Erweiterungsakkus vergrößert.
- Einspeiseleistung: Die CCU V2+ von Maxxisun kann bis zu 2.300 Watt bidirektional übertragen. In Verbindung mit der kostenpflichtigen ready2plugin-Freischaltung bewirbt Maxxisun einen legalen Betrieb oberhalb der üblichen 800-Watt-Grenze ohne professionelle Elektroinstallation. Bei Anker gibt es maximal 800 Watt Einspeisung.
- PV-Leistung: Anker verarbeitet bis zu 3.600 Watt über vier unabhängige MPPT-Tracker und erlaubt den Anschluss von bis zu acht Solarmodulen. Beim Maxxicharge M-5.0 sind bis zu 6.000 Watt PV-Eingangsleistung möglich. Aber: Es dürfen nur 3.000 Watt in Ostrichtung, 3.000 Watt in Westrichtung (die aber nie gleichzeitig von der Sonne beschienen werden) oder 3.000 Watt in Südrichtung angeschlossen werden.
- PV-Verschaltung: Anker setzt auf mehrere parallele und unabhängig geregelte Moduleingänge. Maxxisun verwendet eine Reihenschaltung mit höherer Systemspannung. Diese kann Leitungsverluste reduzieren und spart Solarkabel, macht Planung und Installation aber etwas anspruchsvoller.

Maxxicharge M-5.0 V2+

Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
Anker SOLIX Solarbank 3 Pro vs. Maxxicharge V2+: Technische Daten im Vergleich
Zum besseren Vergleich sind in der folgenden Tabelle die wichtigsten Eigenschaften beider Speicher aufgelistet.
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Maxxicharge M-5.0 V2+
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Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
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|---|---|---|
![]() |
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| Preis |
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statt 1.499,00 €
899,00 €
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| Zum Angebot |
Zum Anbieter
maxxisun
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| Testbewertung |
– |
TESTNOTE
Sehr Gut
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| AC-Ausgangsleistung |
bis 2.300 Watt (Peak 3.660 Watt)
|
800 W
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| AC-Ladefunktion |
bis 2.300 Watt
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1.200 W
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| Akku-Typ |
LiFePO4
|
LiFePO4
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| Ausgangsleistung (Hausnetz) |
bis 2.300 Watt
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–
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| Dynamische Stromtarife |
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|
| Einsatzbereich |
−20 bis 55 °C
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–20 bis +55 Grad
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| Garantie |
10 Jahre
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10 Jahre
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| Gewicht |
45,6 kg (Speicher) + 10,6 kg (CCU)
|
29,2 kg
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| Größe |
Speicher: 36 × 38 × 40 cm; CCU 35 × 35 × 11 cm
|
46 x 25,4 x 27,9 cm
|
| KI-Funktionen |
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| Max. Erweiterungskapazität |
80 kWh
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16 kWh
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| Max. PV-Ladeleistung |
6.000 W Ost-West / 3.000 W Süd
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3.600 W
|
| MPPT |
3
|
4
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| Notstromfunktion |
2.300 W
|
1.200 W
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| Opt. Nulleinspeisung |
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| Schutzklasse |
IP65
|
IP65
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| Sicherheit |
–
|
–
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| Speicherkapazität |
5 kWh
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2,688 kWh
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| Zyklen |
10.000
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6.000+
|


Das kann der Maxxicharge M-5.0 V2+
Der Maxxicharge M-5.0 V2+ ist nicht als einzelner Speicher gedacht, sondern benötigt eine zusätzliche Steuereinheit.
Herzstück ist die CCU V2+. Sie übernimmt die Funktion des bidirektionalen Wechselrichters, steuert den Energiefluss und regelt sowohl die Einspeisung ins Haus als auch das Laden der Batterie aus dem Stromnetz. Ohne CCU lässt sich der M-5.0 daher nicht als vollständiges Speichersystem betreiben.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktMzc2MzY1MTQ4MiIgY2xhc3M9InN0YWdpLWluLWNvbnRlbnQtYWQgc3RhZ2ktZW50aXR5LXBsYWNlbWVudCI+PHNjcmlwdCBhc3luYyBzcmM9Ii8vcGFnZWFkMi5nb29nbGVzeW5kaWNhdGlvbi5jb20vcGFnZWFkL2pzL2Fkc2J5Z29vZ2xlLmpzP2NsaWVudD1jYS1wdWItNTU1MjYxOTc4Mjc2NzI1NiIgY3Jvc3NvcmlnaW49ImFub255bW91cyI+PC9zY3JpcHQ+PGlucyBjbGFzcz0iYWRzYnlnb29nbGUiIHN0eWxlPSJkaXNwbGF5OmJsb2NrOyIgZGF0YS1hZC1jbGllbnQ9ImNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiAKZGF0YS1hZC1zbG90PSIxOTQwMTkyMjc0IiAKZGF0YS1hZC1mb3JtYXQ9ImF1dG8iPjwvaW5zPgo8c2NyaXB0PiAKKGFkc2J5Z29vZ2xlID0gd2luZG93LmFkc2J5Z29vZ2xlIHx8IFtdKS5wdXNoKHt9KTsgCjwvc2NyaXB0Pgo8L2Rpdj4=
Der M-5.0 besitzt rund 5 kWh Speicherkapazität. Für kleinere Haushalte gibt es zusätzlich den M-3.0 mit rund 3 kWh. Er bietet dieselben grundlegenden Systemvorteile, nimmt aber weniger Energie auf und verarbeitet mit bis zu 2.000 Watt auch weniger PV-Leistung als der M-5.0.
Sehr schnelle Einspeisesteuerung
Ein wichtiges technisches Merkmal ist SynaptiQ. Die gemeinsam mit der Hochschule Anhalt entwickelte Steuerung soll Änderungen des Haushaltsverbrauchs innerhalb von 0,4 Sekunden erfassen und die Speicherabgabe entsprechend anpassen.
Das ist beispielsweise relevant, wenn Wasserkocher, Herd oder Waschmaschine eingeschaltet werden. Reagiert ein Speicher langsam, wird während der Verzögerung zusätzlicher Netzstrom bezogen. Eine schnelle Leistungsanpassung kann diesen unnötigen Bezug reduzieren.
Die 0,4 Sekunden sind allerdings eine interne Reaktionszeit des Systems. Wie schnell eine Laständerung tatsächlich vollständig ausgeglichen wird, hängt zusätzlich vom verwendeten Smart Meter, der Kommunikation und der elektrischen Installation ab.
Bis zu 2.300 Watt über ready2plugin
Der größte Vorteil gegenüber vielen klassischen Balkonkraftwerk-Speichern ist die hohe mögliche AC-Leistung.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktMTEwNjU2ODA5MiIgY2xhc3M9InN0YWdpLWluLWNvbnRlbnQtYWQgc3RhZ2ktZW50aXR5LXBsYWNlbWVudCI+PHNjcmlwdCBhc3luYyBzcmM9Ii8vcGFnZWFkMi5nb29nbGVzeW5kaWNhdGlvbi5jb20vcGFnZWFkL2pzL2Fkc2J5Z29vZ2xlLmpzP2NsaWVudD1jYS1wdWItNTU1MjYxOTc4Mjc2NzI1NiIgY3Jvc3NvcmlnaW49ImFub255bW91cyI+PC9zY3JpcHQ+PGlucyBjbGFzcz0iYWRzYnlnb29nbGUiIHN0eWxlPSJkaXNwbGF5OmJsb2NrOyIgZGF0YS1hZC1jbGllbnQ9ImNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiAKZGF0YS1hZC1zbG90PSIxOTQwMTkyMjc0IiAKZGF0YS1hZC1mb3JtYXQ9ImF1dG8iPjwvaW5zPgo8c2NyaXB0PiAKKGFkc2J5Z29vZ2xlID0gd2luZG93LmFkc2J5Z29vZ2xlIHx8IFtdKS5wdXNoKHt9KTsgCjwvc2NyaXB0Pgo8L2Rpdj4=Maxxisun bewirbt mit ready2plugin eine patentierte Sicherheitsschaltung, durch die die CCU V2+ mit bis zu 2.300 Watt betrieben und vereinfacht angemeldet werden kann, ohne dass zuvor zwingend ein Elektriker eine klassische PV-Festinstallation errichtet.

Dabei gilt jedoch eine wichtige Einschränkung: Die Freischaltung und die entsprechende Anmeldung sind kostenpflichtig. Ohne dieses Zusatzpaket bleibt der Betrieb auf die reguläre Leistung begrenzt.
Außerdem bedeutet eine CCU mit 2.300 Watt nicht automatisch, dass diese Leistung gleichmäßig auf allen drei Hausphasen zur Verfügung steht. Die hohe Leistung kann zunächst nur auf der Phase abgegeben werden, an der die CCU und der Maxxicharge angeschlossen sind.
Verteilt sich ein großer Verbraucher auf einer anderen Phase, wird er nicht automatisch direkt aus dieser einen CCU versorgt. Für eine echte dreiphasige Versorgung müssen mehrere CCUs phasenweise installiert und miteinander kombiniert werden. Maxxisun nennt hierfür bis zu drei CCUs und insgesamt bis zu 6.900 Watt.
Voltage Boost spart Kabel, erschwert aber die Montage
Maxxisun verschaltet die angeschlossenen Solarmodule in Reihe. Dadurch steigt die Spannung, während der Strom in der Leitung vergleichsweise niedrig bleibt. Das kann Leitungsverluste reduzieren und erlaubt es, mehrere Module mit weniger langen Einzelkabeln an den Speicher anzuschließen.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktNDEzNzExMTE1MCIgY2xhc3M9InN0YWdpLWluLWNvbnRlbnQtYWQgc3RhZ2ktZW50aXR5LXBsYWNlbWVudCI+PHNjcmlwdCBhc3luYyBzcmM9Ii8vcGFnZWFkMi5nb29nbGVzeW5kaWNhdGlvbi5jb20vcGFnZWFkL2pzL2Fkc2J5Z29vZ2xlLmpzP2NsaWVudD1jYS1wdWItNTU1MjYxOTc4Mjc2NzI1NiIgY3Jvc3NvcmlnaW49ImFub255bW91cyI+PC9zY3JpcHQ+PGlucyBjbGFzcz0iYWRzYnlnb29nbGUiIHN0eWxlPSJkaXNwbGF5OmJsb2NrOyIgZGF0YS1hZC1jbGllbnQ9ImNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiAKZGF0YS1hZC1zbG90PSIxOTQwMTkyMjc0IiAKZGF0YS1hZC1mb3JtYXQ9ImF1dG8iPjwvaW5zPgo8c2NyaXB0PiAKKGFkc2J5Z29vZ2xlID0gd2luZG93LmFkc2J5Z29vZ2xlIHx8IFtdKS5wdXNoKHt9KTsgCjwvc2NyaXB0Pgo8L2Rpdj4=Der Hersteller spricht von bis zu 66,7 beziehungsweise rund 70 Prozent weniger benötigten Solarkabeln.
Dieser Vorteil hat jedoch eine Kehrseite: Maxxisun räumt selbst ein, dass die Planung und Installation einer Reihenschaltung etwas aufwendiger sein kann als das einfache Anschließen einzelner Module an separate MPPT-Eingänge.

Nutzer müssen darauf achten, dass Modulanzahl, Leerlaufspannung, Ausrichtung und Verschattung zur zulässigen Eingangsspannung des Speichers passen. Teilverschattung kann innerhalb eines Strings zudem stärkere Auswirkungen haben als bei vollständig getrennten MPPT-Eingängen.
Für technisch erfahrene Nutzer ist das gut beherrschbar. Einsteiger dürften die vier klar getrennten Moduleingänge der Anker Solarbank 3 Pro jedoch intuitiver finden.
Dynamischer Stromtarif nur aus dem eigenen Haus
Durch die bidirektionale CCU kann der Maxxicharge bei niedrigen Strompreisen Energie aus dem Netz laden und diese später bei hohen Preisen wieder an den Haushalt abgeben.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktMTQyNTIwNzA0MCIgY2xhc3M9InN0YWdpLWluLWNvbnRlbnQtYWQgc3RhZ2ktZW50aXR5LXBsYWNlbWVudCI+PHNjcmlwdCBhc3luYyBzcmM9Ii8vcGFnZWFkMi5nb29nbGVzeW5kaWNhdGlvbi5jb20vcGFnZWFkL2pzL2Fkc2J5Z29vZ2xlLmpzP2NsaWVudD1jYS1wdWItNTU1MjYxOTc4Mjc2NzI1NiIgY3Jvc3NvcmlnaW49ImFub255bW91cyI+PC9zY3JpcHQ+PGlucyBjbGFzcz0iYWRzYnlnb29nbGUiIHN0eWxlPSJkaXNwbGF5OmJsb2NrOyIgZGF0YS1hZC1jbGllbnQ9ImNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiAKZGF0YS1hZC1zbG90PSIxOTQwMTkyMjc0IiAKZGF0YS1hZC1mb3JtYXQ9ImF1dG8iPjwvaW5zPgo8c2NyaXB0PiAKKGFkc2J5Z29vZ2xlID0gd2luZG93LmFkc2J5Z29vZ2xlIHx8IFtdKS5wdXNoKHt9KTsgCjwvc2NyaXB0Pgo8L2Rpdj4=Maxxisun setzt hierfür allerdings ausschließlich auf den eigenen Tarif Maxxicharge Dynamixx. Als Begründung führt das Unternehmen an, die Tarif- und Speichersteuerung so genauer auf die Anforderungen der eigenen Kunden abstimmen zu können.
Die enge Integration kann praktisch sein: Tarif, App, Speicher und Steuerlogik kommen aus einer Hand. Sie bindet Nutzer aber auch an das Ökosystem.
Wer bereits Tibber, aWATTar oder einen anderen dynamischen Tarif nutzt und dort bleiben möchte, hat bei der automatisierten Maxxisun-Lösung Pech. Eine offene Auswahl aus hunderten Tarifen, wie Anker sie bewirbt, gibt es hier nicht. Der Maxxicharge kann technisch zwar aus dem Netz geladen werden, die komfortable automatische Tarifoptimierung ist jedoch an Dynamixx gekoppelt.
Datenschutz und lokaler Betrieb
Beim Datenschutz spielt der Maxxicharge seine größten Stärken aus.

Nach der Einrichtung kann das System lokal weiterarbeiten. Maxxisun wirbt mit einem Local-First-Konzept, LAN-Anschluss und lokaler API. Verbrauchsdaten sollen nicht zwingend dauerhaft über eine Cloud verarbeitet werden. Die Server des Herstellers stehen in Deutschland.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktMzA0ODQ4NDA4OCIgY2xhc3M9InN0YWdpLWluLWNvbnRlbnQtYWQgc3RhZ2ktZW50aXR5LXBsYWNlbWVudCI+PHNjcmlwdCBhc3luYyBzcmM9Ii8vcGFnZWFkMi5nb29nbGVzeW5kaWNhdGlvbi5jb20vcGFnZWFkL2pzL2Fkc2J5Z29vZ2xlLmpzP2NsaWVudD1jYS1wdWItNTU1MjYxOTc4Mjc2NzI1NiIgY3Jvc3NvcmlnaW49ImFub255bW91cyI+PC9zY3JpcHQ+PGlucyBjbGFzcz0iYWRzYnlnb29nbGUiIHN0eWxlPSJkaXNwbGF5OmJsb2NrOyIgZGF0YS1hZC1jbGllbnQ9ImNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiAKZGF0YS1hZC1zbG90PSIxOTQwMTkyMjc0IiAKZGF0YS1hZC1mb3JtYXQ9ImF1dG8iPjwvaW5zPgo8c2NyaXB0PiAKKGFkc2J5Z29vZ2xlID0gd2luZG93LmFkc2J5Z29vZ2xlIHx8IFtdKS5wdXNoKHt9KTsgCjwvc2NyaXB0Pgo8L2Rpdj4=Das ist für Smart-Home-Nutzer interessant, die ihre Energiedaten lokal auswerten oder das System in eine eigene Hausautomation integrieren möchten.
Das kann die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro
Die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro verfolgt das gegenteilige Konzept: Statt Speicher und Steuergerät auf zwei Gehäuse zu verteilen, steckt Anker die wesentlichen Komponenten in eine kompakte Basiseinheit.
Diese besitzt 2,68 kWh Kapazität und lässt sich über bis zu fünf stapelbare Akkupakete auf rund 16 kWh erweitern. Damit startet Anker kleiner als der Maxxicharge M-5.0, kann aber vergleichsweise fein an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.
Vier unabhängige MPPT-Eingänge
Die Solarbank 3 Pro besitzt vier MPPT-Tracker und nimmt bis zu 3.600 Watt Solarleistung auf. Bis zu acht Module lassen sich anschließen.
Die unabhängigen Eingänge sind insbesondere bei unterschiedlichen Himmelsrichtungen oder zeitweiser Verschattung hilfreich. Module an Ost-, Süd- und Westseite können getrennt geregelt werden, ohne dass ein schwächer bestrahltes Modul automatisch den gesamten String ausbremst.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktODc0ODA0NjIwIiBjbGFzcz0ic3RhZ2ktaW4tY29udGVudC1hZCBzdGFnaS1lbnRpdHktcGxhY2VtZW50Ij48c2NyaXB0IGFzeW5jIHNyYz0iLy9wYWdlYWQyLmdvb2dsZXN5bmRpY2F0aW9uLmNvbS9wYWdlYWQvanMvYWRzYnlnb29nbGUuanM/Y2xpZW50PWNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiBjcm9zc29yaWdpbj0iYW5vbnltb3VzIj48L3NjcmlwdD48aW5zIGNsYXNzPSJhZHNieWdvb2dsZSIgc3R5bGU9ImRpc3BsYXk6YmxvY2s7IiBkYXRhLWFkLWNsaWVudD0iY2EtcHViLTU1NTI2MTk3ODI3NjcyNTYiIApkYXRhLWFkLXNsb3Q9IjE5NDAxOTIyNzQiIApkYXRhLWFkLWZvcm1hdD0iYXV0byI+PC9pbnM+CjxzY3JpcHQ+IAooYWRzYnlnb29nbGUgPSB3aW5kb3cuYWRzYnlnb29nbGUgfHwgW10pLnB1c2goe30pOyAKPC9zY3JpcHQ+CjwvZGl2Pg==Gegenüber der Maxxisun-Reihenschaltung benötigt das System mehr einzelne Modulkabel. Dafür ist die Installation leichter nachvollziehbar und Fehler lassen sich einfacher einem bestimmten Eingang zuordnen.
Kompakter Aufbau
Da Wechselrichter, Anschlüsse und Steuerung in der Solarbank integriert sind, benötigt Anker keine separate CCU. Das spart Platz und reduziert die Zahl der Komponenten, die montiert, verbunden und eingerichtet werden müssen.
Gerade auf kleinen Balkonen ist dieser Unterschied relevant. Der Maxxicharge bietet zwar bereits in einem Speicher mehr Kapazität, benötigt aber zusätzlich Platz für die CCU und deren Verkabelung.
Bidirektionales Laden mit 1.200 Watt
Die Solarbank 3 Pro kann mit bis zu 1.200 Watt aus dem Netz geladen und wieder entladen werden. In Verbindung mit einem dynamischen Stromtarif lässt sich die Batterie so in günstigen Stunden füllen und während teurer Preisphasen nutzen.

Die Leistung liegt deutlich unter den maximal 2.300 Watt der großen Maxxisun-CCU. Für die übliche Haushaltsgrundlast sowie mehrere mittelgroße Verbraucher können 1.200 Watt aber ausreichen.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktOTM0NDE3MTcyIiBjbGFzcz0ic3RhZ2ktaW4tY29udGVudC1hZCBzdGFnaS1lbnRpdHktcGxhY2VtZW50Ij48c2NyaXB0IGFzeW5jIHNyYz0iLy9wYWdlYWQyLmdvb2dsZXN5bmRpY2F0aW9uLmNvbS9wYWdlYWQvanMvYWRzYnlnb29nbGUuanM/Y2xpZW50PWNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiBjcm9zc29yaWdpbj0iYW5vbnltb3VzIj48L3NjcmlwdD48aW5zIGNsYXNzPSJhZHNieWdvb2dsZSIgc3R5bGU9ImRpc3BsYXk6YmxvY2s7IiBkYXRhLWFkLWNsaWVudD0iY2EtcHViLTU1NTI2MTk3ODI3NjcyNTYiIApkYXRhLWFkLXNsb3Q9IjE5NDAxOTIyNzQiIApkYXRhLWFkLWZvcm1hdD0iYXV0byI+PC9pbnM+CjxzY3JpcHQ+IAooYWRzYnlnb29nbGUgPSB3aW5kb3cuYWRzYnlnb29nbGUgfHwgW10pLnB1c2goe30pOyAKPC9zY3JpcHQ+CjwvZGl2Pg==Anker bewirbt den Smart-Modus zudem ausdrücklich für sonnenarme Wintertage: Das System berücksichtigt Wetterprognosen und kann günstige Nachtstunden zum Netzladen nutzen.
Offenere Unterstützung dynamischer Tarife
Ein wichtiger Vorteil gegenüber Maxxisun ist die größere Freiheit beim Stromanbieter.

Ankers Energiemanagement kann mit den Preisdaten zahlreicher dynamischer Tarife arbeiten. Nutzer sind dadurch nicht zwingend an einen speziellen Anker-Stromvertrag gebunden. Wer bereits einen passenden Tarif nutzt, muss nicht allein für die Speicherautomatisierung den Anbieter wechseln.
Das macht die Solarbank 3 Pro langfristig flexibler. Ändert sich die Preisstruktur eines Anbieters oder wird ein anderer Tarif günstiger, kann der Haushalt leichter wechseln.
Nachteile des Maxxicharge V2+
Trotz der starken technischen Daten besitzt das Maxxisun-System einige Punkte, die vor dem Kauf berücksichtigt werden sollten:
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktOTM0Nzc3NzQ1IiBjbGFzcz0ic3RhZ2ktaW4tY29udGVudC1hZCBzdGFnaS1lbnRpdHktcGxhY2VtZW50Ij48c2NyaXB0IGFzeW5jIHNyYz0iLy9wYWdlYWQyLmdvb2dsZXN5bmRpY2F0aW9uLmNvbS9wYWdlYWQvanMvYWRzYnlnb29nbGUuanM/Y2xpZW50PWNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiBjcm9zc29yaWdpbj0iYW5vbnltb3VzIj48L3NjcmlwdD48aW5zIGNsYXNzPSJhZHNieWdvb2dsZSIgc3R5bGU9ImRpc3BsYXk6YmxvY2s7IiBkYXRhLWFkLWNsaWVudD0iY2EtcHViLTU1NTI2MTk3ODI3NjcyNTYiIApkYXRhLWFkLXNsb3Q9IjE5NDAxOTIyNzQiIApkYXRhLWFkLWZvcm1hdD0iYXV0byI+PC9pbnM+CjxzY3JpcHQ+IAooYWRzYnlnb29nbGUgPSB3aW5kb3cuYWRzYnlnb29nbGUgfHwgW10pLnB1c2goe30pOyAKPC9zY3JpcHQ+CjwvZGl2Pg==- Speicher und CCU benötigen etwas mehr Platz als eine All-in-One-Einheit.
- Die ready2plugin-Freischaltung und Anmeldung kosten zusätzlich.
- Die volle Leistung steht nur auf der Anschlussphase der jeweiligen CCU bereit.
- Für eine echte dreiphasige Versorgung sind bis zu drei CCUs nötig.
- Die PV-Reihenschaltung ist anspruchsvoller zu planen als vier getrennte MPPT-Eingänge.
- Die automatische Stromtarifoptimierung ist an Maxxicharge Dynamixx gekoppelt.
- Bereits vorhandene dynamische Tarife wie Tibber lassen sich nicht integrieren.
- Der M-5.0 kann für kleine Balkonkraftwerke und geringe Nachtverbräuche überdimensioniert sein.

Nachteile der Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
Auch Anker ist nicht in jeder Disziplin überlegen:
- Die Basiskapazität von 2,68 kWh ist deutlich kleiner als beim Maxxicharge M-5.0.
- Für rund 5 kWh ist mindestens ein zusätzlicher Akku erforderlich.
- Die bidirektionale AC-Leistung ist mit 1.200 Watt geringer.
- Es gibt keine mit ready2plugin vergleichbare Lösung für 2.300 Watt über eine einzelne Anlage.
- Die maximal rund 16 kWh bleiben weit unter dem Ausbaupotenzial des Maxxicharge.
- Nutzer sind stärker auf App- und Cloud-Komfort ausgerichtet als beim Local-First-System von Maxxisun.
- Mit steigender Kapazität wächst die PV-Eingangsleistung nicht automatisch im selben Maß.

Fazit: Welcher Speicher passt zu wem?
Anker SOLIX Solarbank 3 Pro und Maxxicharge M-5.0 V2+ richten sich an unterschiedliche Nutzergruppen.
Die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro ist die unkompliziertere Komplettlösung. Wechselrichter und Steuerung sind bereits integriert, vier unabhängige MPPT-Eingänge erleichtern die Installation und die Speicherkapazität lässt sich schrittweise von 2,68 auf bis zu 16 kWh erweitern.
Dazu kommt die offenere Unterstützung dynamischer Stromtarife. Wer bereits Tibber nutzt oder seinen Stromanbieter frei auswählen möchte, ist mit Anker besser aufgestellt. Die automatische Steuerung über Anker Intelligence ist außerdem für Nutzer attraktiv, die sich möglichst wenig mit manuellen Ladeplänen beschäftigen wollen.
Der Maxxicharge M-5.0 V2+ ist dagegen die leistungsstärkere und technisch offenere Hardwareplattform. Er startet mit rund 5,2 kWh, bietet bis zu 2.300 Watt über die CCU V2+, eine sehr schnelle Einspeiseregelung, echten Offline-Betrieb und einen enormen Ausbaupfad bis über 80 kWh.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktMjY2MjM5NzE5NCIgY2xhc3M9InN0YWdpLWluLWNvbnRlbnQtYWQgc3RhZ2ktZW50aXR5LXBsYWNlbWVudCI+PHNjcmlwdCBhc3luYyBzcmM9Ii8vcGFnZWFkMi5nb29nbGVzeW5kaWNhdGlvbi5jb20vcGFnZWFkL2pzL2Fkc2J5Z29vZ2xlLmpzP2NsaWVudD1jYS1wdWItNTU1MjYxOTc4Mjc2NzI1NiIgY3Jvc3NvcmlnaW49ImFub255bW91cyI+PC9zY3JpcHQ+PGlucyBjbGFzcz0iYWRzYnlnb29nbGUiIHN0eWxlPSJkaXNwbGF5OmJsb2NrOyIgZGF0YS1hZC1jbGllbnQ9ImNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiAKZGF0YS1hZC1zbG90PSIxOTQwMTkyMjc0IiAKZGF0YS1hZC1mb3JtYXQ9ImF1dG8iPjwvaW5zPgo8c2NyaXB0PiAKKGFkc2J5Z29vZ2xlID0gd2luZG93LmFkc2J5Z29vZ2xlIHx8IFtdKS5wdXNoKHt9KTsgCjwvc2NyaXB0Pgo8L2Rpdj4=Seine hohe Leistung ist aber nicht automatisch im gesamten dreiphasigen Hausnetz verfügbar. Sie gilt zunächst nur für die Phase, an der die jeweilige CCU angeschlossen ist. Außerdem ist die Reihenschaltung der Solarmodule anspruchsvoller als Ankers MPPT-Konzept.

Maxxicharge M-5.0 V2+

Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
Auch beim dynamischen Stromtarif gibt es einen klaren Unterschied: Maxxisun verspricht durch den eigenen Dynamixx-Tarif eine besonders enge Optimierung, schränkt damit aber die Wahlfreiheit ein. Wer bereits Tibber nutzt, kann den vorhandenen Vertrag nicht einfach gleichwertig in das Maxxisun-System übernehmen.
Kurz gesagt: Wer eine kompakte, leicht installierbare Komplettlösung mit vier MPPT-Eingängen und freier Tarifwahl sucht, ist bei der Anker SOLIX Solarbank 3 Pro richtig.
Wer mehr als 1.200 Watt übertragen möchte, hohen Wert auf Datenschutz, lokale Steuerung und deutsche Fertigung legt und sein Energiesystem langfristig stark erweitern will, findet im Maxxicharge M-5.0 V2+ das leistungsfähigere – aber auch komplexere – System.
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