Maxxicharge V2+ vs. Anker SOLIX 4: Das sind die Unterschiede
Ein Unterschied vorweg, damit die Einordnung fair bleibt: Die Anker SOLIX 4 hat unseren Praxistest 2026 bereits durchlaufen und dabei die Note „Sehr Gut (91/100)“ geholt. Der Maxxicharge V2+ ist brandneu; der ausführliche Praxistest folgt in Kürze. Auf dem Datenblatt legt er in mehreren Kerndisziplinen sogar vor dem getesteten Anker – bei der legalen Einspeiseleistung ohne Elektriker, der PV-Aufnahme und der Ausbaubarkeit. Wir zeigen, welcher Speicher zu wem am Besten passt.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Maxxicharge V2+ und Anker SOLIX 4 auf einen Blick:
- Einspeisung ohne Elektriker: Maxxicharge V2+ darf dank der patentierten ready2plugin Sicherheitsschaltung bis zu 2.300 W legal ohne Elektriker einspeisen. Bei Anker sind ohne Elektriker 800 W vorgesehen; die vollen 2.500 W gibt es erst nach Wieland-Festinstallation.
- Datenschutz & Herkunft: Der Maxxicharge bietet einen echten Offline-Modus mit Servern in Deutschland und ist Made in Germany.
- Systemaufbau: Der Maxxicharge besteht aus zwei Komponenten – dem M-5.0-Speicher und der CCU V2+, die als Steuereinheit und bidirektionaler Wechselrichter das Herz der Anlage bildet und zwingend nötig ist. Anker ist ein All-in-One-System mit integriertem Wechselrichter.
- Erweiterbarkeit: Maxxicharge wächst auf bis zu 16 Speicher / rund 80 kWh – wobei mit jedem Speicher auch die PV-Leistung mitwächst. Anker wächst auf 30 kWh (DIY) bzw. bis 120 kWh über den Power Dock.
- PV-Leistung: Maxxicharge nimmt bis 6000 W je Speicher auf, sofern die Module in Ost-West Ausrichtung installiert werden. Anker bis 5.000 W über 4 MPPT.

Maxxicharge V2+ vs. Anker SOLIX 4: Technische Daten im Vergleich
Unser Direkt-Vergleich zeigt die wichtigsten Spezifikationen von Anker SOLIX 4 und den beiden zur Auswahl stehenden Größenvarianten von Maxxicharge V2+.
| Maxxicharge V2+ (CCU + M-3.0) | Maxxicharge V2+ (CCU + M-5.0) | Anker SOLIX 4 | |
| Batterietyp | LiFePO4 | LiFePO4 | LiFePO4 |
| Speicherkapazität | 3 kWh | 5 kWh | 5 kWh |
| Erweiterbar auf | Bis 48 kWh (bis zu 16 Speicher pro CCU) | Bis 80 kWh (bis zu 16 Speicher pro CCU) | bis 30 kWh |
| PV-Eingangsleistung | 4.000 W (Ost-West) bzw. 2.000 W (Süd) | 6.000 W (Ost-West) bzw. 3.000 W (Süd) | bis 5.000 W |
| Solarmodul-Anschluss | In Reihe | In Reihe | Parallel |
| AC-Ladeleistung | 2.300 W (CCU-Eingang) | 2.300 W (CCU-Eingang) | 2.500 W |
| Ausgangsleistung On-Grid | 2.300 W ohne Elektriker! (bis 6.900 W mit 3 CCUs) | 2.300 W ohne Elektriker! (bis 6.900 W mit 3 CCUs) | 800 W (Schuko) / 2.500 W (Wieland Profimontage) |
| Offgrid-/Notstrom-Ausgang (Dauer) | 2.300 W | 2.300 W | 2.500 W |
| Reaktionszeit Einspeisesteuerung | 0,4 sec | 0,4 sec | k. A. |
| Ladezyklen | 8.000 | 10.000 | 10.000 |
| Schutzklasse | IP65 | IP65 | IP66 |
| Gewicht | 32 kg | 45,6 kg | 50 kg |
| Sicherheit | Lokal steuerbar, Aluminiumgehäuse in Kombination mit selbstlöschenden Kabeln | Lokal steuerbar, Aluminiumgehäuse in Kombination mit selbstlöschenden Kabeln | |
| Garantie | 10 Jahre (+5 Jahre dazu buchbar) | 10 Jahre (+5 Jahre dazu buchbar) | 10 Jahre |
Das kann der maxxicharge M-5.0 V2+
Der Maxxicharge ist weniger Einzelgerät als modular wachsendes Energiesystem. Herzstück ist die CCU V2+: Die Steuereinheit mit bidirektionalem AC-Anschluss, die Maxxisun selbst „das Gehirn“ nennt. Sie regelt Einspeisung, Netzladung und Ersatzstrom und ist für den Betrieb zwingend nötig.

Tipp: Neben dem M-5.0-Speicher mit 5 kWh, der sich bis auf 16 Einheiten und rund 80 kWh erweitern lässt, gibt es mit M-3.0 auch noch eine kleinere 3 kWh Alternative.
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Ein zweites Kernfeature ist der Voltage Boost: Weil die Solarmodule bei diesem Speichersystem in Reihe verschaltet werden, steigt die Systemspannung, was Leitungsverluste deutlich senkt und bis zu 66,7 % weniger Solarkabel erfordert. Das ist gerade bei langen Kabelwegen ein Vorteil und steigert den zusätzlich den Jahresertrag.
Seinen größten Trumpf spielt der Maxxicharge bei der Anmeldung aus: Über „ready2plugin“ darf das System mit der CCU V2+ bis zu 2.300 Watt legal ohne Elektriker einspeisen.
Wichtig: Die Technik ist ab Werk verbaut, freigeschaltet wird sie aber nur gegen Gebühr – inklusive Anmeldung. Ohne den Aufpreis bleiben 800 Watt.

Beim Ersatzstrom bietet die CCU eine echte USV mit einer Umschaltzeit von unter 20 Millisekunden und bis zu 3.600 Watt Spitzenleistung; über einen AC-Festanschluss lässt sich das System später sogar vom Elektriker fest in die Hauselektrik einbinden. Wer noch mehr Leistung braucht, kombiniert bis zu drei CCUs zu einem dreiphasigen System mit bis zu 6.900 Watt.
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Der Speicher schafft 10.000 Ladezyklen; eine physische Bypassleitung leitet Solarstrom bei Bedarf direkt ins Haus und schont so die Zellen. Die Garantie liegt bei 10 Jahren, gegen Aufpreis erweiterbar auf 15.
Kurz gesagt: Auf dem Papier ist der Maxxicharge der Leistungs- und Ausbau-Sieger dieses Duells. Wie sich die Werte im Alltag schlagen, klären wir im kommenden Praxistest.
Wer noch tiefer in die Maxxicharge Systemwelt eintauchen möchte, kann direkt bei Maxxisun noch weitere spannende und interaktive Details zu V2+ Voltage Boost, SynaptIQ & Co erleben.
Das kann die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro
Mit der Solarbank 4 E5000 Pro schickt Anker die nächste Generation seiner Premium-Speicher ins Rennen. Die 5-kWh-Basiseinheit versorgt einen durchschnittlichen Haushalt über die Nacht. Wer mehr braucht, baut modular aus: fünf BP5000-Akkus ergeben 30 kWh, über den Power Dock lassen sich bis zu vier Systeme auf 120 kWh parallelschalten – Hausstromspeicher-Dimension.
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Im Kern arbeitet die SOLIX 4 mit vier unabhängigen MPPT-Trackern, an die sich vier bis zwölf Solarmodule mit insgesamt bis zu 5.000 Watt anschließen lassen. Der Wechselrichter ist bereits integriert und gibt die Energie wahlweise mit 600, 790, 800 oder 2.500 Watt ins Hausnetz ab. In Deutschland relevant sind vor allem die 800 Watt im Schuko-Plug-&-Play-Betrieb und die 2.500 Watt nach Wieland-Festinstallation durch eine Elektrofachkraft.
Parallel steht ein Off-Grid-Ausgang mit bis zu 2.500 Watt bereit, der bei Stromausfall in nur 10 Millisekunden einspringt. Auch das Rückwärtsladen aus dem Netz mit bis zu 2.500 Watt ist möglich – ideal für dynamische Stromtarife, die über Anker Intelligence und das Power OS (870+ Tarifanbieter) automatisch genutzt werden.
Beim Gehäuse zeigt sich die SOLIX 4 mit 50 Kilogramm als robustes Schwergewicht in Schutzklasse IP66 (staub- und strahlwasserdicht), das laut Datenblatt zwischen −20 und +55 °C zuverlässig arbeitet. Der LiFePO4-Akku ist auf 10.000 Ladezyklen, 15 Jahre Lebensdauer und 10 Jahre Garantie ausgelegt.

Im home&smart Praxistest überzeugte vor allem der starke 2.500-W-Notstrommodus (mehr als doppelt so viel wie beim Vorgänger), das robustere Design mit hochwertigeren Kabeln und die Netzladung mit bis zu 2,5 kW.
Als Nachteile notierten wir, dass die 5 kWh für kleine 2-Modul-Balkonkraftwerke überdimensioniert sind und die sonst zuverlässige Anker-App am ersten Tag Kopplungsprobleme hatte. Unterm Strich blieb die Testnote Sehr Gut (91/100) – ein Speicher für alle, die gleich richtig groß einsteigen wollen.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktNDI0NzI0MzIxOSIgY2xhc3M9InN0YWdpLWluLWNvbnRlbnQtYWQgc3RhZ2ktZW50aXR5LXBsYWNlbWVudCI+PHNjcmlwdCBhc3luYyBzcmM9Ii8vcGFnZWFkMi5nb29nbGVzeW5kaWNhdGlvbi5jb20vcGFnZWFkL2pzL2Fkc2J5Z29vZ2xlLmpzP2NsaWVudD1jYS1wdWItNTU1MjYxOTc4Mjc2NzI1NiIgY3Jvc3NvcmlnaW49ImFub255bW91cyI+PC9zY3JpcHQ+PGlucyBjbGFzcz0iYWRzYnlnb29nbGUiIHN0eWxlPSJkaXNwbGF5OmJsb2NrOyIgZGF0YS1hZC1jbGllbnQ9ImNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiAKZGF0YS1hZC1zbG90PSIxOTQwMTkyMjc0IiAKZGF0YS1hZC1mb3JtYXQ9ImF1dG8iPjwvaW5zPgo8c2NyaXB0PiAKKGFkc2J5Z29vZ2xlID0gd2luZG93LmFkc2J5Z29vZ2xlIHx8IFtdKS5wdXNoKHt9KTsgCjwvc2NyaXB0Pgo8L2Rpdj4=Fazit: Welcher Speicher passt zu wem?
Beide Speicher spielen in der 5-kWh-Oberklasse und sind technisch top – sie treffen nur unterschiedliche Grundentscheidungen.
Der Maxxicharge M-5.0 V2+ ist der Datenblatt-Sieger für technikaffine Nutzer und DIY-Fans. Drei Dinge stechen heraus: bis zu 2.300 Watt legal ohne Elektriker (ready2plugin), volle Datenhoheit durch echten Offline-Betrieb mit Servern in Deutschland und ein modulares System, das auf maximalen Solarertrag ausgelegt ist.
Dazu kommen Made in Germany, die schnellste Einspeisesteuerung (SynaptIQ) und eine echte USV. Der Preis dafür: ein zweiteiliger Aufbau aus Speicher plus CCU statt einer einzigen Box. Die Praxiswerte liefern wir im kommenden Test nach.
Alle weiteren Infos zum V2+ System und dem 300 € Pre-Launch Gutschein gibt’s direkt auf maxxisun.de.

Die Anker SOLIX 4 ist die kompakte Komplettlösung aus einer Box: Wechselrichter integriert, riesiger Ausbaupfad bis 120 kWh, starke KI-App, Display am Gerät. Wer eine geprüfte, sofort einsatzfertige Lösung ohne Bastelei will, liegt hier richtig.
PGRpdiBpZD0ic3RhZ2ktMTU1NTk1Njc1NSIgY2xhc3M9InN0YWdpLWluLWNvbnRlbnQtYWQgc3RhZ2ktZW50aXR5LXBsYWNlbWVudCI+PHNjcmlwdCBhc3luYyBzcmM9Ii8vcGFnZWFkMi5nb29nbGVzeW5kaWNhdGlvbi5jb20vcGFnZWFkL2pzL2Fkc2J5Z29vZ2xlLmpzP2NsaWVudD1jYS1wdWItNTU1MjYxOTc4Mjc2NzI1NiIgY3Jvc3NvcmlnaW49ImFub255bW91cyI+PC9zY3JpcHQ+PGlucyBjbGFzcz0iYWRzYnlnb29nbGUiIHN0eWxlPSJkaXNwbGF5OmJsb2NrOyIgZGF0YS1hZC1jbGllbnQ9ImNhLXB1Yi01NTUyNjE5NzgyNzY3MjU2IiAKZGF0YS1hZC1zbG90PSIxOTQwMTkyMjc0IiAKZGF0YS1hZC1mb3JtYXQ9ImF1dG8iPjwvaW5zPgo8c2NyaXB0PiAKKGFkc2J5Z29vZ2xlID0gd2luZG93LmFkc2J5Z29vZ2xlIHx8IFtdKS5wdXNoKHt9KTsgCjwvc2NyaXB0Pgo8L2Rpdj4=Kurz gesagt: Wer ohne Elektriker mehr als 800 Watt einspeisen will, Wert auf Datenschutz und deutsche Fertigung legt und den Jahresertrag maximieren möchte, findet im Maxxicharge M-5.0 V2+ den stärkeren Partner. Wer All-in-One-Komfort sucht, greift zur Anker SOLIX 4.
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