Nur Kühlen, weniger zahlen: Das kann die neue Midea PortaSplit Cool
Pünktlich zum Beginn der heißen Tage bringt Midea eine neue Variante seiner beliebten mobilen Split-Klimaanlage auf den Markt: die PortaSplit Cool. Sie übernimmt die werkzeuglose Split-Installation des Originals, fokussiert sich aber komplett auf eine einzige Disziplin – das Kühlen. Im Gegenzug spart man beim Kauf rund 300 Euro. Wir zeigen, was das neue Modell kann, worauf Käufer verzichten müssen und wann sich die Cool-Variante gegenüber der klassischen Midea PortaSplit wirklich rechnet.

Was ist die Midea PortaSplit Cool?
Die PortaSplit Cool ist eine mobile Split-Klimaanlage, die – wie das Schwestermodell – aus einer Innen- und einer Außeneinheit besteht. Beide sind über einen flachen Kältemittelschlauch verbunden und lassen sich ohne Bohren, ohne Fachmann und ohne feste Wandmontage in Betrieb nehmen. Anders als klassische Monoblock-Klimageräte zieht die Cool keine warme Außenluft durch einen breiten Abluftschlauch nach innen, wodurch die Kühlung effizienter und leiser ausfällt.
Der entscheidende Unterschied zum Original steckt im Namen: „Cool“ bedeutet ausschließlich Kühlen. Während die Standard-PortaSplit ein 4-in-1-Gerät zum Kühlen, Heizen, Entfeuchten und Ventilieren ist, beschränkt sich die Cool-Variante auf 3 Funktionen: Kühlen, Entfeuchten und Ventilieren. Die Wärmepumpenfunktion für den Winterbetrieb hat Midea bei diesem Modell gestrichen.

Technische Daten: Kompakt für mittelgroße Räume
Die Cool-Variante wurde gezielt für kleinere Räume entwickelt. Mit 8.000 BTU/h bzw. 2,35 kW Kühlleistung eignet sie sich für Räume bis 28 m² bzw. 70 m³ – ideal also für Schlafzimmer, Homeoffice oder kleinere Wohnzimmer. Die Energieeffizienzklasse A++ beim Kühlen (SEER 6,1) übernimmt sie eins zu eins vom Original.
Auch in puncto Lautstärke muss sich die Cool nicht verstecken: Im Silent-Modus erreicht sie 38 dB(A) am Innengerät und ist damit sogar einen Tick leiser als die Standard-PortaSplit (39 dB). Das klingt nicht nach viel, kann aber einen großen Unterschied machen! Wer eine leise Klimaanlage fürs Schlafzimmer sucht, bekommt hier eine sehr ruhige Lösung.
Die Inneneinheit misst 51,8 × 34 × 64,6 cm bei einem Gewicht von 29 kg – also gut 3 kg leichter als die Standard-PortaSplit. Die Außeneinheit fällt mit 50 × 26 × 43,8 cm und 9,5 kg ähnlich aus wie beim großen Modell und lässt sich ebenso flexibel am Fenster, am Balkon oder in der Mietwohnung anbringen.

Diese Funktionen wurden bei der Cool-Variante gestrichen
Damit Midea den Preis reduzieren konnte, hat der Hersteller einige Features herausgenommen. Die wichtigsten Unterschiede zur Standard-Version im Überblick:
- Keine Heizfunktion: Die integrierte Wärmepumpe inklusive A+ Heizleistung und SCOP 4,0 entfällt komplett. Im Winter heizt die Cool weder den Raum noch dient sie als Heizungsersatz.
- Geringere Kühlleistung: 8.000 statt 12.000 BTU/h – das Gerät kühlt rund ein Drittel schwächer als die große Schwester.
- Kleinere Raumgröße: Bis 28 m² statt bis 42 m². Wer ein großes Wohnzimmer oder eine offene Wohnküche kühlen will, ist mit der Cool eventuell unterversorgt.
- Reduzierter Lieferumfang: Im Karton liegen 1 Innengerät, 1 Außengerät, 1 Halterung, 1 Fensterabdichtung und 1 Fensterverschluss. Extras wie der HEPA-Filter aus dem Standard-Modell sind nicht mehr enthalten.
Smart-Funktionen wie die App-Steuerung und die Fernbedienung sind dagegen weiterhin an Bord. Wer also vor allem im Sommer kühlen will, verliert auf der Komfort-Seite kaum etwas.


PortaSplit Cool vs. PortaSplit: Die Unterschiede auf einen Blick
Die Midea PortaSplit Cool reduziert die Technik auf das Wesentliche – doch wo genau sie sich vom Standardmodell unterscheidet, zeigt der direkte Vergleich.
| Merkmal | Midea PortaSplit Cool | Midea PortaSplit |
| Funktionen | 3-in-1 (Kühlen, Entfeuchten, Ventilieren) | 4-in-1 (zusätzlich Heizen) |
| Kühlleistung | 8.000 BTU / 2,35 kW | 12.000 BTU / 3,5 kW |
| Raumgröße | bis 28 m² / 70 m³ | bis 42 m² / 105 m³ |
| EEK Kühlen | A++ (SEER 6,1) | A++ (SEER 6,1) |
| Heizfunktion | nicht vorhanden | Wärmepumpe, A+, SCOP 4,0 |
| Silent-Modus | 38 dB(A) | 39 dB(A) |
| Gewicht Innengerät | 29 kg | 32,5 kg |
| Steuerung | App + Fernbedienung | App + Fernbedienung + Display |
| UVP | 899 € | 1.199 € |
Sommer, Hitze, Schwitzfaktor: Was die Cool richtig macht
Auch der Mai 2026 hat bereits gezeigt, wohin die Reise geht: Frühsommerliche Hitzewellen mit Tagestemperaturen jenseits der 30-Grad-Marke werden immer früher zur Normalität. Wer in einer Dachgeschosswohnung oder einem gut isolierten Schlafzimmer übernachtet, kennt das Ergebnis – Aufwachen mit klebriger Bettwäsche und Schlafdefizit.
Genau hier setzt die PortaSplit Cool an. Sie liefert echte Kühlleistung statt der Mini-Klimaanlagen und Luftkühler, die im Hochsommer schnell an ihre Grenzen kommen.
Die Split-Bauweise spielt dabei ihre Trümpfe aus: Anders als bei klassischen Monoblock-Klimaanlagen mit Abluftschlauchentsteht im Raum kein Unterdruck, der warme Außenluft durch Ritzen nachzieht.
Das Resultat: gleichmäßige Kühlung, deutlich leiserer Betrieb und ein geringerer Stromverbrauch. Wer einen 25 m² großen Schlafraum auf angenehme 23 Grad bringen möchte, hat mit 8.000 BTU genug Reserven.

Für wen lohnt sich die Midea PortaSplit Cool?
Die Zielgruppe der Cool-Variante ist klar umrissen. Sie eignet sich besonders für:
- Bewohner kleinerer Räume bis 28 m² – also Schlafzimmer, Homeoffice, Kinderzimmer oder kleine Mietwohnungen.
- Käufer, die ihre Klimaanlage rein als Sommer-Lösung sehen und im Winter ohnehin nicht über die Wärmepumpe heizen wollen.
- Mieter, die nicht bohren dürfen und trotzdem ein leises Split-System suchen.
- Sparfüchse, denen 300 € Ersparnis gegenüber dem Topmodell wichtiger sind als das volle Funktionspaket.
Wer dagegen ein größeres Wohnzimmer kühlen, im Winter zusätzlich heizen oder eine dauerhafte ganzjährige Klimalösung haben möchte, fährt mit der normalen PortaSplit besser. Auch wer mehrere Räume oder offene Grundrisse abdecken muss, sollte zur 12.000-BTU-Variante greifen – oder gleich die häufigsten Fehler beim Klimaanlagen-Kauf durchgehen, bevor er sich entscheidet.

Preis und Verfügbarkeit
Midea ruft für die PortaSplit Cool eine UVP von 899 Euro auf – satte 300 Euro weniger als die UVP der Standard-PortaSplit (1.199 Euro). Erste Händler wie Amazon, Globus Baumarkt und der Midea-Shop führen das Gerät bereits, weitere Marktplätze dürften zur Sommer-Hochsaison folgen.
Achtung: Wer mit dem Kauf zu lange wartet, riskiert wie schon im Vorjahr Lieferengpässe: Die Standard-PortaSplit war 2025 in Hitzephasen zeitweise wochenlang ausverkauft.
Fazit: Smarte Sparvariante mit klarem Profil
Mit der PortaSplit Cool macht Midea genau das, was viele Kunden im Sommer wirklich brauchen: eine kraftvolle, leise mobile Split-Klimaanlage – aber ohne den Wärmepumpen-Aufpreis. Die Cool-Variante ist kein Allrounder mehr, sondern ein klar fokussiertes Sommer-Gerät.
Wer nur kühlen will und in einem mittelgroßen Raum wohnt, bekommt hier die bewährte Split-Technologie der teureren PortaSplit zum spürbar besseren Preis. Wer dagegen ganzjährige Klimakomfortlösungen sucht oder größere Flächen abdeckt, fährt mit der Standard-PortaSplit weiterhin besser.
Unterm Strich: Die fehlende Heizfunktion ist für viele Käufer kein Verlust – sondern ein willkommener 300-Euro-Rabatt. In Kombination mit der hohen Energieeffizienz, dem leisen Silent-Modus und der werkzeuglosen Installation könnte die PortaSplit Cool zur neuen Lieblings-Sommer-Klimaanlage 2026 werden.




















