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Mehr aus der eigenen PV-Anlage holen: Wie moderne Speicher den Eigenverbrauch steigern

Balkonkraftwerke und kleine Photovoltaikanlagen sind in vielen Haushalten längst Alltag geworden. Je mehr dieser Systeme installiert werden, desto stärker rückt allerdings eine neue Frage in den Vordergrund: Wie bekommt man möglichst viel des selbst erzeugten Solarstroms auch tatsächlich im eigenen Zuhause genutzt?

Mehr aus der eigenen PV-Anlage holen: Wie moderne Speicher den Eigenverbrauch steigern
Wie lässt sich der Stromverbrauch mit einem Balkonkraftwerk weiter optimieren? (TSUN)

Was nach dem Balkonkraftwerk kommt

Das Problem ist ein zeitliches. Tagsüber liefern PV-Anlagen oft mehr Energie, als gerade gebraucht wird, während der eigentliche Strombedarf vieler Haushalte erst am Abend anzieht.

Der überschüssige Solarstrom wandert also ins Netz – und später muss teurer Strom aus dem öffentlichen Netz zurückgekauft werden.

Der PowerTrunk MAU 5000 ist ein AC-Speicher und eignet sich perfekt zum einfachen Nachrüsten bei einer PV-Anlage.
Der PowerTrunk MAU 5000 ist ein AC-Speicher und eignet sich perfekt zum einfachen Nachrüsten bei einer PV-Anlage. (Carsten Kitter)

Angesichts steigender Strompreise zählt deshalb nicht mehr allein die installierte PV-Leistung, sondern vor allem der Eigenverbrauch. Das Zusammenspiel aus Photovoltaik, Batteriespeicher und intelligentem Energiemanagement wird damit zur nächsten Stufe der dezentralen Energieversorgung.

Warum bestehende PV-Systeme einen Speicher brauchen

Ein typisches Balkonkraftwerk oder eine vorhandene PV-Anlage ist darauf ausgelegt, Solarstrom direkt zu verbrauchen. Schwierig wird es genau dann, wenn Erzeugung und Verbrauch zeitlich auseinanderfallen.

Mittags, wenn die Sonne am kräftigsten scheint, ist der Verbrauch vieler Haushalte niedrig. Am Abend dagegen – wenn Haushaltsgeräte, Licht oder das Elektroauto laufen – steht die tagsüber erzeugte Solarenergie nicht mehr bereit.

Ein Batteriespeicher schließt genau diese Lücke: Er nimmt überschüssige Energie auf und gibt sie später wieder ab. Für viele Betreiber bestehender Anlagen stellt sich dabei die Frage, ob dafür die komplette Infrastruktur ausgetauscht werden muss.

Die Antwort lautet immer häufiger: nachrüsten statt neu installieren.

AC-gekoppelte Nachrüstung für bestehende Anlagen

Moderne AC-gekoppelte Speichersysteme lassen sich unkompliziert in vorhandene Photovoltaikanlagen einbinden. Die bereits installierten Solarmodule und Wechselrichter bleiben in Betrieb, während der zusätzliche Speicher den Eigenverbrauch optimiert.

AC-Speicher lassen sich schnell und einfach an bestehenden System koppeln - ganz ohne Elektriker.
AC-Speicher lassen sich schnell und einfach an bestehenden System koppeln – ganz ohne Elektriker. (TSUN)

Ein Beispiel für eine solche Lösung ist der MAU5000 von TSUN. Das AC-gekoppelte Speichersystem wurde gezielt für die Integration in bestehende PV-Anlagen entwickelt und lässt sich flexibel erweitern, ohne dass umfangreiche Eingriffe in die vorhandene Installation nötig sind.

Mit 5 kWh Speicherkapazität pro Einheit und einer Ausgangsleistung von bis zu 2,5 kW deckt das System unterschiedliche Anforderungen im Haushalt ab. Dank des modularen Aufbaus lassen sich mehrere Einheiten kombinieren und so Kapazitäten von bis zu 25 kWh erreichen.

Auf diese Weise können Haushalte ihre bestehende Solaranlage weiter nutzen und zugleich den Anteil des selbst verbrauchten Stroms spürbar erhöhen.

Stromausfall? Das Balkonkraftwerk muss nicht stillstehen

Ein entscheidender Unterschied liegt in der integrierten Off-Grid-Funktion.

Bei klassischen netzgekoppelten PV-Systemen schaltet sich der Mikrowechselrichter bei einem Stromausfall aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Selbst bei strahlendem Sonnenschein liefert die Anlage dann keinen Strom mehr.

Der bidirektionale Off-Grid-AC-Port des MAU5000 erlaubt dagegen den Aufbau eines Inselnetzes (Inselbetrieb). Zusammen mit einer bestehenden PV-Anlage lässt sich so ein lokales Mikronetz (Microgrid) bilden.

Fällt der Strom aus, bleibt die Versorgung wichtiger Verbraucher erhalten – und die PV-Anlage kann weiter Energie erzeugen und den Speicher nachladen.

Aus einem reinen Batteriespeicher wird damit ein aktives Energiesystem, das nicht nur den Eigenverbrauch steigert, sondern auch die Versorgungssicherheit verbessert. Gerade mit Blick auf Netzstabilität und wachsende Ansprüche an die Energieunabhängigkeit gewinnt diese Funktion zunehmend an Bedeutung.

Intelligentes Energiemanagement für mehr Effizienz

Neben der reinen Speicherfunktion steuert das System auch die Energieflüsse im Haushalt.

Das integrierte Energiemanagement bezieht PV-Erzeugung, Verbrauchsprofile und Batteriezustand ein und optimiert Lade- und Entladevorgänge automatisch. Über intelligente Zähleranbindungen lässt sich der Energiefluss präzise überwachen und die Nutzung des gespeicherten Stroms verbessern.

TSUN bietet Speicher mit MPPTs und auch AC-Speicher um bestehende System zu ergänzen.
TSUN bietet Speicher mit MPPTs und auch AC-Speicher um bestehende System zu ergänzen.

Wer im TSUN-Ökosystem unterwegs ist, profitiert zusätzlich: In Kombination mit TSUN-Mikrowechselrichtern lassen sich Erzeugung, Speicherung und Verbrauch noch feiner aufeinander abstimmen.

Speicherlösungen als Schlüssel zur nächsten PV-Generation

Für viele Betreiber bestehender PV-Anlagen geht es heute nicht mehr nur darum, wie viel Solarstrom sich erzeugen lässt, sondern wie viel davon am Ende auch im eigenen Haushalt landet.

Nachrüstbare Speichersysteme machen deutlich, dass sich Eigenverbrauch, Versorgungssicherheit und intelligentes Energiemanagement verbinden lassen – ganz ohne die bestehende Photovoltaikanlage komplett neu aufzubauen.

Der MAU5000 steht für genau diesen Ansatz: bestehende PV-Systeme weiterentwickeln und den Weg zu einer flexibleren, unabhängigeren und widerstandsfähigeren Energieversorgung ebnen.

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