Unser Test-Ergebnis zur Ninja CRISPi PRO
Die Ninja CRISPi PRO macht im Alltag vieles richtig: Die Bedienung ist einfach, die Temperatur und Zeit lassen sich frei wählen, und dank der vormontierten Griffe und des integrierten Hitzeschutzes können die Glasschüsseln direkt auf dem Esstisch abgestellt werden. Praktisch ist auch die doppelte Verwendung der Behälter – sie sind spülmaschinenfest und lassen sich nach dem Garen unkompliziert als Vorratsdose im Kühlschrank nutzen.
In der Praxis stößt der Airfryer aber auch an seine Grenzen. Pizza und Muffins gelangen uns trotz größerem Garkorb und Crisper-Einsatz nicht zufriedenstellend: Die Oberfläche wurde zu dunkel, während das Innere noch halbroh blieb. Auch im Detail gibt es Schwächen – die Deckel der Glasbehälter schließen nicht ganz dicht, und ein Schüttel-Reminder fehlt komplett.
Unter dem Strich ist die CRISPi PRO ein solider Allrounder fürs schnelle Garen, beim Backen sollte man jedoch besser auf den klassischen Ofen ausweichen.
Wie funktioniert die Ninja CRISPi PRO?
Der CRISPi PRO XL Glas-Air-Fryer dient zum Zubereiten und Aufbewahren von Speisen und arbeitet mit einer Leistung von 2050 W. Die Glasbehälter sind PFAS-frei, temperaturwechselbeständig und für Temperaturen bis 240 °C ausgelegt.
Das Gerät verfügt über sechs voreingestellte Programme. Diese sind:
- Max Crisp (knusprig garen)
- Air Fry (Heißluftfrittieren)
- Bake (Backen)/ Prove (Teig gehen lassen)
- Roast (Rösten)
- Dehydrate (Dörren)
- Recrisp (wieder knusprig machen)
Damit lassen sich Lebensmittel heißluftfrittieren, backen, braten, dörren oder Teig gehen lassen. Über das Bedienfeld können die Automatikprogramme ausgewählt oder Zeit und Temperatur manuell eingestellt werden.

Ausstattung und Lieferumfang der Glas-Heißluftfritteuse
Beim Crispi Pro geht Ninja einen völlig anderen Weg als beim ursprünglich sehr viel kompakteren Ninja CRISPi Modell: Das mobile „To Go“-Konzept wurde gestrichen. Anstelle eines flexiblen, transportablen Systems setzt die Pro-Version jetzt auf eine stationäre Basis, die dauerhaft auf der Arbeitsplatte bleibt und klar für den festen Einsatz in der Küche gedacht ist.
Zum Lieferumfang gehören der Air-Fryer, je ein CleanCrisp-Glasbehälter mit 5,7 l und 2,3 l Fassungsvermögen, eine entnehmbare modulare Basis, zwei Crisper-Gittereinsätze, zwei Aufbewahrungsdeckel sowie ein Rezeptheft.

Tipp: Wer eine mittlere Größe bevorzugt, kann beim Hersteller einen 3,8-l-Glasbehälter nachbestellen. Er schließt die Lücke zwischen den beiden im Lieferumfang enthaltenen Behältern (2,3 l und 5,7 l).
Im 5,7 l Glasbehälter findet ein ganzes Hähnchen samt Beilagen Platz, während der 2,3 l Behälter für kleinere Portionen ausgelegt ist. Da beide Behälter sowohl im Kühlschrank als auch in der Gefriertruhe verwendet werden dürfen, eignen sie sich auch zur Aufbewahrung von Resten. Seitliche Griffe erleichtern den Transport, integrierte Standfüße schonen Oberflächen aus Holz, Granit, Laminat oder Marmor. Für einen gleichmäßigen Luftstrom im Inneren sorgt der Crisper-Gittereinsatz.
So einfach sind der Ninja CRISPi PRO Aufbau und Inbetriebnahme
Um diese Glas-Heißluftfritteuse nutzen zu können, sind nur wenige Handgriffe nötig:
- Entweder die Halterung ganz unten am Standfuß einlegen, um die große Glasschüssel nutzen zu können oder für die kleine Glasschüssel in der oberen Position einhaken.
- Die Glasschüssel mit Lebensmitteln füllen und in den Airfryer einsetzen.
- Startknopf drücken und per Drehregler den gewünschten Modus wählen. Wer mag, kann außerdem auch noch Temperatur und Zeit selbst anpassen.
Diese Lebensmittel haben wir im Ninja CRISPi PRO Test zubereitet
Um einen guten Überblick zur Leistungsfähigkeit einzelner Airfryer zu erhalten, garen wir in unseren Heißluftfritteusen Tests damit immer Gemüse, Fleisch, Kartoffeln und Gebäck. Wie gut Ninja CRISPi PRO dabei abschnitt, zeigt folgende Zusammenfassung:
Max Crisps Modus
Der Max-Crisp-Modus ist speziell auf besonders knusprige Snacks ausgelegt und gart Lebensmittel daher bei bis zu 240 ° Celsius.
Pommes
Wir haben 350 g Pommes in den kleinen Glasbehälter gegeben und sie laut Herstellerempfehlung bei 240 Grad für 13 Minuten gegart. Schon beim Befüllen kam uns die Menge etwas zu üppig vor, doch wir wollten die Vorgaben nicht eigenmächtig anpassen und haben die Pommes während des Garens sogar zusätzlich zwei- bis dreimal gewendet. Trotzdem fiel das Ergebnis ungleichmäßig aus: Einige Pommes waren an der Oberseite bereits zu dunkel, während andere innen noch weich blieben.
Unser Tipp: Lieber eine etwas kleinere Portion in den Behälter geben oder direkt auf die größere Glasschüssel ausweichen. So bekommt jede einzelne Pommes genug Platz, die heiße Luft kann besser zirkulieren und das Ergebnis wird deutlich gleichmäßiger.

Airfry Modus
Putenbrust
Gerade bei Geflügel wie Hähnchen oder Pute zeigen Heißluftfritteusen schnell ihre Schwächen. Ein paar Minuten zu lang oder eine etwas zu hohe Temperatur, und das Fleisch wird trocken. Ein Test in dieser Disziplin durfte deshalb nicht fehlen. Wir haben 400 g kleine Hähnchenfilets mit etwas Öl bestrichen und bei 180 Grad für 15 Minuten in die kleinere Glasschüssel gelegt. Schon nach 13 Minuten waren sie außen leicht gebräunt und innen schön saftig – also haben wir den Garvorgang etwas früher beendet.

Kartoffeln Auch bei den Beilagen wollten wir wissen, was die Heißluftfritteuse kann. Also haben wir zehn kleine Kartoffeln im Heißluftmodus bei 180 Grad für 20 Minuten gegart – und das Ergebnis hat uns rundum überzeugt.

Brokkoli
Beim Brokkoli haben wir uns an die Empfehlungen von Ninja gehalten und 350 g TK-Brokkoli bei 200 Grad für 6 Minuten in den Garkorb gegeben. Empfohlen wird, das Gemüse während des Garens zwei- bis dreimal zu wenden – in der kurzen Zeit haben wir es aber nur einmal geschafft. Das Ergebnis: An der Oberseite war der Brokkoli leicht angebrannt, während der Rest schön gar war. Mit etwas mehr Aufmerksamkeit und konsequentem Wenden lässt sich dieses Problem daher wahrscheinlich gut in den Griff bekommen.

Karotten
Bei den Karotten haben wir die Menge mit 330 g bewusst etwas kleiner gewählt und gezielt sehr kleine Karotten verwendet. So sollten sie nicht zu nah an die Heizspirale heranreichen und – wie zuvor der Brokkoli – an der Oberseite verbrennen. Tatsächlich garten die Karotten dadurch deutlich gleichmäßiger durch. Optisch konnten sie am Ende allerdings nicht ganz so überzeugen.

Back-/Prove-Modus
Diese Funktion hat Ninja eigens fürs Gären von Teig und für Gebäck entwickelt.
Hefeteig
Im ersten Durchgang haben wir einen klassischen Hefeteig aus Mehl, Milch, Ei und Hefe angesetzt und knapp 500 g davon in die größere Glasschüssel des CRISPi PRO gefüllt. Nach zehn Minuten war der Teig allerdings noch nicht weit genug aufgegangen, also haben wir weitere zehn Minuten drangehängt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – mit Blick auf die Zeit war es aber nicht überragend.
Wichtig: Back- und Gärmodus sind beim CRISPi PRO im selben Programm zusammengefasst. Wichtig fürs Gären: Unbedingt die niedrigste Stufe wählen. Im Backmodus liegt die Mindesttemperatur bei 120 °C – sonst würde der Hefeteig an der Oberfläche durchgaren.

Muffins
Außerdem wollten wir wissen, ob der CRISPi PRO auch beim Backen mithalten kann – und haben uns für Erdbeermuffins entschieden.
Dafür kam ein Teig aus Mehl, Zucker, Ei, Joghurt, Butter und frischen Früchten zum Einsatz, den wir schon häufiger für Airfryer Tests verwendet haben.
Laut Rezept sollen die Muffins dafür bei 160 Grad 25 min durchgebacken werden. Wir bei anderen von uns geprüften Ninja Heißluftfritteusen passierte es uns aber auch in diesem Fall, dass die Muffins nach 10 min an der Oberseite schon fast verbrannt und innen noch flüssig waren.
Um das Gebäck nicht wegwerfen zu müssen, haben wir deshalb einen Rettungsversuch gestartet und es vor dem Weiterbacken gut abgedeckt. Dadurch wurden die Muffins zwar gleichmäßiger gebacken, wir benötigten aber durch die erschwerte Luftzirkulation auch deutlich mehr Zeit als gedacht. So wurden aus ursprünglich 25 min Backzeit, mehr als 40 min und trotzdem war das Ergebnis in unserem Fall nicht überzeugend.
Selbst als wir in einem zweiten Durchlauf weitere Muffins bei 140 Grad (ohne Abdeckung) im größeren Glasbehälter für 25 min gebacken haben, waren diese bereits nach der Hälfte der Zeit an der Oberfläche viel zu dunkel.

Pizza
Auch eine selbst gemachte Pizza durfte im Test natürlich nicht fehlen. Als Boden haben wir den Hefeteig aus dem vorherigen Testdurchlauf wiederverwendet und klassisch mit Tomatensauce und Käse belegt – im ersten Durchgang zusätzlich mit etwas Schinken. Anschließend ging es ab in die Glasschüssel des CRISPi PRO.
Beim ersten Versuch haben wir die Pizza für 11 Minuten bei 210 Grad gebacken – mit einem ernüchternden Ergebnis: Während die Oberseite bereits fast verbrannt war (auch der Schinken blieb dabei nicht verschont), war der Teig innen noch roh.
Im zweiten Anlauf haben wir auf den Schinken verzichtet, die Temperatur auf 180 Grad reduziert, die Backzeit auf 15 Minuten erhöht und den Boden bewusst dünner ausgerollt. Trotzdem zeigte sich das gleiche Bild: oben zu dunkel, innen nicht durch.

Damit reiht sich die Pizza in die typische Schwäche vieler Heißluftfritteusen ein – der geringe Abstand zwischen Heizspirale und Lebensmittel führt schnell dazu, dass die Oberfläche zu schnell bräunt, bevor das Innere überhaupt eine Chance hat, durchzugaren.
Röst-Modus
Knusprig geröstete Snacks und Beilagen zählen zu den beliebtesten Airfryer-Gerichten, deshalb haben wir gleich zwei davon ausprobiert.
Maiskolben
Damit der Abstand zwischen Heizspirale und Lebensmitteln nicht zu groß ausfiel, haben wir vier Maiskolbenhälften in den kleineren Garkorb gelegt. Damit war der Korb allerdings schon nahezu voll – die Crisper-Einsätze hätten wir in diesem Fall nicht zusätzlich nutzen können. Trotzdem hat der Röstmodus in der Standardeinstellung mit 160 Grad und 10 Minuten Garzeit ein gutes Ergebnis geliefert. Nur ganz am Rand sind ein paar Maiskörner etwas dunkler geworden.

Back-Camembert
Anders als die festen Maiskolben sollte Back-Camembert idealerweise außen knusprig und innen schön weich sein. Wir haben ihn daher zwar bei 180 Grad geröstet, ihn aber nur fünf Minuten im Airfryer gelassen. Auch hier kann sich das Ergebnis sehen lassen: Obwohl wir komplett auf Fett verzichtet haben, wurden die Camemberts richtig schön knusprig.
Dörrmodus
Der Dörrmodus ist ein nettes Extra, das man im Alltag aber nicht überschätzen sollte. Wir haben ihn mit selbst gemachten Apfelringen getestet und dafür einen Apfel entkernt, in dünne Scheiben geschnitten und gleichmäßig im Garkorb verteilt. Geschmacklich war das Ergebnis durchaus überzeugend – allerdings passt schlicht nicht besonders viel Obst in den CRISPi PRO. So reichte bei uns die Fläche gerade mal für einen Apfel, der anschließend über 5 Stunden brauchte, um richtig knusprig zu werden.

Unser Fazit zur Handhabung der Ninja Glasfritteuse
Im Praxistest hat der Ninja CRISPi PRO ein gemischtes Bild abgeliefert. Beim klassischen Garen von Hähnchenfleisch, Maiskolben und Kartoffeln konnte das Gerät rundum überzeugen – hier garten die Speisen sehr gleichmäßig durch. Brokkoli und Karotten lieferten dagegen nur mittelmäßige Ergebnisse: Wer hier ein appetitliches Ergebnis erzielen möchte, muss konsequent wenden.
Beim Backen hat sich die typische Schwäche vieler Heißluftfritteusen gezeigt. Sowohl bei den Erdbeermuffins als auch bei der selbst gemachten Pizza wurde die Oberseite schnell zu dunkel, während der Teig im Inneren noch nicht durch war. Wer regelmäßig backt, ist mit einem klassischen Ofen daher klar besser bedient. Auch der Dörrmodus ist eher als nettes Extra zu sehen: Apfelringe gelingen zwar geschmacklich gut, die kleine Garfläche schränkt den praktischen Nutzen aber deutlich ein.
Bei der reinen Bedienung hat uns der CRISPi PRO dagegen sehr gut gefallen. Temperatur und Zeit lassen sich frei einstellen, und gegenüber dem Vorgängermodell wirkt die Handhabung insgesamt deutlich durchdachter und flexibler. Wie schon beim ersten CRISPi setzt Ninja auch hier auf Glasbehälter ohne PFAS-Beschichtung, die laut Hersteller problemlos in die Spülmaschine dürfen. Im Alltag ist das praktisch: Speisen können direkt im Behälter serviert, im Kühlschrank aufbewahrt und später wieder verstaut werden – ein zusätzliches Umfüllen entfällt.
Die Reinigung in der Spülmaschine hat im Test zuverlässig funktioniert. Weniger überzeugend ist dagegen das Säubern per Hand. Der Grund liegt in der Konstruktion der Schüsseln: Zwischen dem fest integrierten Hitzeschutz und dem Glas bleibt nur ein schmaler Zwischenraum, der sich mit Schwamm oder Bürste nur schwer erreichen lässt. Hier können sich auf Dauer schnell Kalkränder oder Rückstände bilden, die per Hand kaum noch wegzubekommen sind.

Weitere Tests und Erfahrungsberichte zu Ninja CRISPi PRO 7-in-1 Glas-Air-Fryer
Wir als homeandsmart Redaktion haben es uns als Ziel gesetzt, unsere Leser neutral und umfassend zu informieren, damit diese eine gute Kaufentscheidung treffen können. Daher fassen wir als Ergänzung zu unserer eigenen Meinung auch die Testergebnisse anderer Fachredaktionen zusammen. Auf die home&smart Testnote haben diese Ergebnisse aber keine Auswirkungen.
- Das Team von inside-digital.de zeigte sich begeistert von dieser Glas-Heißluftfritteuse und bezeichnete die damit zubereiteten Pommes als eine 10/10. (Stand: 04/2026)
- Auch die Redaktion von imtest.de hat Ninja CRISPi PRO ausprobiert und die Note 1,93 vergeben. Als klare Vorteile wurden hier u.a. die frei einstellbare Temperatur und Gardauer genannt, gleichzeitig aber als Nachteil u.a. der fehlende Schüttelreminder genannt. (Stand: 05/2026)
Ninja CRISPi PRO 7-in-1 Glas-Air-Fryer – Preis und Verfügbarkeit

Technische Daten – Ninja CRISPi PRO 7-in-1 Glas-Air-Fryer
- Leistung: 2050 W
- Programme: 7 Funktionen: Max Crisp, Air Fry (Heißluftfrittieren), Bake, Prove (Teig gehen lassen), Roast (Braten), Dehydrate (Dörren), Bake, Recrisp (Aufknuspern)
- Zubehör: 5,7 l & 2,3 l CleanCrisp-Glasbehälter, entnehmbare modulare Basis, 2 Crisper-Gittereinsätze, 2 Deckel zur Aufbewahrung & Rezeptheft, 81,3 cm Kabel
- Farbvarianten: Cyber Space Blau, Beige, Graugrün, Rosa
- Größe: 30 cm x 31 cm x 28 cm (L x B x H)
- Gewicht: 5,2 kg
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