Tineco Floor One Station S9 Scientist Test: Aktuell der beste Wischsauger?

Wasser nachfüllen, Reinigungsmittel abmessen, Walze trocknen: Genau diese Handgriffe will der Tineco Floor One Station S9 Scientist überflüssig machen. Seine Station hält fünf Liter Frischwasser vor und betankt den Wischsauger nach jedem Einsatz selbst. Wir haben getestet, ob das im Alltag Arbeit spart und wie gut der Sauger dabei putzt.

Tineco Floor One Station S9 Scientist Test: Aktuell der beste Wischsauger?
Der Tineco Floor One Station S9 Scientist sieht nicht nur stylisch aus, sondern hat ordentlich Leistung unter der Haube. (Maximilian Seitner)

Unser Test-Fazit zum Tineco Floor One Station S9 Scientist

Der Station S9 Scientist gehört zu den stärksten Wischsaugern, die wir bisher getestet haben. Der SmoothDrive-Antrieb führt die 5,6 kg sicher und fast mühelos, die Abziehlippe hinterlässt kaum Feuchtigkeit, und der HydroBurst-Sprühstoß setzt bei festsitzenden Flecken genau die richtige Menge Wasser.

Günstig ist das allerdings nicht: Die UVP liegt bei stolzen 899 Euro. Dafür bekommt man zwar sehr viel Gerät, aber 100 Prozent perfekt ist der S9 Scientist nicht. Das größte Manko ist die Trocknung der Walze. In unserem Test war sie danach immer noch leicht feucht. Das hat der S9 Artist Boost Steam zum Beispiel deutlich besser gemacht.

Den größten Unterschied im Alltag macht aber die Station. Sie füllt den Tank im Gerät automatisch mit warmem Wasser auf und dosiert das Reinigungsmittel selbst. Wer täglich wischt, spürt das sofort. Da die vielen positiven Aspekte überwiegen, sprechen wir eine klare Kaufempfehlung aus. Besonders für alle, die viel Hartboden haben und das Wischen so weit wie möglich automatisieren wollen.

Tineco Floor One Station S9 Scientist
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 10/2026
Automatische Befüllung, auf Wunsch mit 60 °C warmem Wasser
SmoothDrive-Radantrieb für fast mühelose Reinigung
Streak-Free-Abziehlippe reduziert Feuchtigkeit auf ein Minimum
Selbstreinigender Haarfänger
Lautstärke überraschend dezent
Hoher Preis
Walze nach beiden Trocknungsmodi noch leicht feucht
Kantenabstand beim frontalen Wischen knapp vier Zentimeter
ab 769,00 €
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 10/2026
Stand: 27.10.2026

Design & Ausstattung: Wie ist der S9 Scientist verarbeitet?

Kurz gesagt: hochwertig, farblich stimmig und mit cooler LED-Pixeloptik.

Uns gefällt das Design richtig gut. Die Farben sind sehr schön aufeinander abgestimmt. Hier trifft tolle Optik auf angenehme Haptik. Auf der etwas kantigeren Front sitzt ein Matrix-Display mit Lichtring, das per Farbe den aktiven Modus und den erkannten Verschmutzungsgrad anzeigt. Verarbeitung und Materialien wirken durchweg hochwertig, nichts klappert oder knarzt.

Die LED-Anzeige ist nicht nur pfiffig gelöst, sondern auch auf das Nötigste beschränkt.
Die LED-Anzeige ist nicht nur pfiffig gelöst, sondern auch auf das Nötigste beschränkt. (Maximilian Seitner)

Vorn an der Bürste hat das Gerät eine helle LED. Sie leuchtet den Boden vor dem Gerät aus, sodass man Krümel und Fusseln auch unter dem Tisch oder in dunklen Ecken sieht.

Die Station ist das Herzstück des Tineco Floor One Station S9 Scientiest. Hinten sitzt ein abnehmbarer, transparenter Tank mit fünf Litern Frischwasser, darunter befeindet sich eine Kammer für bis zu 500 ml Reinigungsmittel. Die Größe der Station finden wir angemessen, sie drängt sich nicht auf und lässt sich gut in einer Nische verstecken.

Den 5-Liter-Tank füllt man von Hand am Waschbecken auf. Er ist etwas knapp bemessen, dafür handlich. Mit doppeltem Volumen wäre er auch doppelt so schwer. Wir finden die Größe daher absolut vertretbar. Der Frischwassertank im Gerät fasst 0,85 Liter und ist gut dimensioniert, größer würde den Sauger unhandlich machen. Der Schmutzwassertank an der Rückseite fasst 0,72 Liter.

Kein Schnickschnack, sondern nur das Wichtigste: Neben 500 ml Reinigungslösung bekommt man noch einen Rohrputzer und je zwei Staubfilter und Wischrollen.
Kein Schnickschnack, sondern nur das Wichtigste: Neben 500 ml Reinigungslösung bekommt man noch einen Rohrputzer und je zwei Staubfilter und Wischrollen. (Maximilian Seitner)

Lieferumfang

  • Floor One Station S9 Scientist mit Handgriff
  • Station mit 5-Liter-Frischwassertank
  • 2 × Ersatz-Bürstenrolle
  • 2 × Ersatzfilter
  • Reinigungsmittel (500 ml)
  • Reinigungsbürste
  • Bedienungsanleitung

Wie einfach ist die Bedienung im Alltag?

Kurz gesagt: Mit einer Fingerbewegung kann man alles einstellen und im Betrieb führt sich der Sauger fast von allein.

Die Bedienelemente befinden sich wie gewohnt oben am Griff: Ein/Aus, Moduswahl, Selbstreinigung und die Taste für den HydroBurst-Strahl. Alles ist mit einem Finger erreichbar, ohne umzugreifen. Ein kleines Display zeigt Modus und Akkustand. An der Station kommen zwei Touchfelder dazu – für die Warmwasser-Befüllung und die Wahl des Trocknungsmodus.

Die Handhabung des S9 Scientist ist sehr angenehm, da sowohl in der Vor- als auch in der Rückwärtsbewegung unterstütz wird.
Die Handhabung des S9 Scientist ist sehr angenehm, da sowohl in der Vor- als auch in der Rückwärtsbewegung mechanisch unterstützt wird. (Maximilian Seitner)

Handling: SmoothDrive und Lay-flat

Mit 5,6 kg ist der S9 Scientist kein Leichtgewicht. Beim Wischen merkt man davon allerdings nur sehr wenig. Die Räder sind motorisiert, Sensoren erkennen die Schubrichtung, und der SmoothDrive-Antrieb unterstützt vorwärts wie rückwärts. Das fühlt sich sehr angenehm an, gibt ein sicheres Gefühl und erleichtert die Reinigung enorm. Weil der Schwerpunkt weit vorn im Reinigungskopf liegt, lässt sich das Gerät auch um Stuhlbeine herum leicht lenken.

Der Griff lässt sich um 180 Grad flach ablegen. In dieser Position ist das Gerät knapp 13 cm hoch und kommt unter Betten, Sofas und flache Schränke. Anheben oder die Treppe hochtragen bleibt dagegen spürbar mühsam.

Mit 180 Grad Lay-Flat Design kann man bequem unter Möbeln wischen. Die Bauhöhe ist mit 12,85 cm ausreichend flach.
Mit 180 Grad Lay-Flat Design kann man bequem unter Möbeln wischen. Die Bauhöhe ist mit 12,85 cm ausreichend flach. (Maximilian Seitner)

Vier Modi und der iLoop-Sensor

  • Auto: Der iLoop-Sensor erkennt die Verschmutzung und passt Saugkraft (bis 25.000 Pa) und Wassermenge laufend an. Für den Alltag der passende Standardmodus.
  • Max: volle Leistung für grobe Fälle
  • Saugmodus: zum Aufnehmen von Flüssigkeiten, kein Trockensaugen
  • Quiet: leiser und mit der längsten Laufzeit

Tineco gibt bis zu 70 Minuten Laufzeit an, gemessen im Quiet-Modus. In Auto und Max ist es entsprechend weniger.

Das meiste lässt sich am Gerät selber einstellen. Feintuning und persönliche Präferenzen legt man über die App fest.
Das meiste lässt sich am Gerät selber einstellen. Feintuning und persönliche Präferenzen legt man über die App fest. (Maximilian Seitner)

Braucht man die App?

Nein, alle Grundfunktionen laufen direkt am Gerät. Die Einrichtung ist aber wie beim S9 Artist schnell erledigt: App laden, anmelden oder registrieren, WLAN hinterlegen. Dann den hinteren Knopf am Handteil drei Sekunden gedrückt halten. Der Sauger sendet ein Pairing-Signal, und die App erkennt ihn innerhalb weniger Sekunden.

Die App gliedert sich in drei Bereiche:

  • Mein Floor One: Gerätestatus, Ladestand, Toneinstellungen und Moduswahl (Auto, Max, Saugen, Quiet)
  • Parametereinstellungen: Reinigungsmethode (nur Frischwasser oder mit Lösung), Bodenbürstenlicht, Laufgeschwindigkeit des Radantriebs getrennt für gekippte und flache Haltung (sanft, allgemein, max), Aufrecht-Assistenz, Trocknung (schnell oder leise) und Streak-Free-Abziehlippe ein oder aus
  • Gesunde Reinigung: Reinigungsbericht, Zustand der Bürstenwalze und Achievements mit Levels als kleiner Putz-Motivator

Wer den Radantrieb feiner abstimmen oder die Trocknung dauerhaft festlegen will, findet hier die passenden Stellschrauben. Für den Alltag nötig ist die App hingegen nicht. Wer seine präferierten Einstellungen einmal gefunden hat, kann sie getrost wieder löschen.

Die mitgelieferte Reinigungslösung wird in den separaten Tank der Station gefüllt.
Die mitgelieferte Reinigungslösung wird in den separaten Tank der Station gefüllt. (Maximilian Seitner)

Funktionen & Performance: Wie gut reinigt der S9 Scientist?

Kurz gesagt: Spitzenklasse auf Hartboden, HydroBurst und Abziehlippe sind keine Spielerei, sondern bringen spürbar mehr.

Frische und eingetrocknete Flecken

Auf Hartboden liefert der S9 Scientist eine Top-Leistung. Frische Flecken nimmt er zuverlässig auf, bei Eingetrocknetem hilft der HydroBurst-Sprühstoß nach. Dass man anschließend trotzdem auf der betroffenen Stelle ein paar Mal vor und zurückziehen muss bis sich alles gelöst hat, sollte selbstverständlich sein. Der Tineco S9 Scientist kann schon echt viel, aber zaubern kann auch er nicht. Nach dem Wischen bleibt kaum Feuchtigkeit zurück, der Boden ist schnell wieder trocken.

Wasser marsch: Der Wasserstrahl ist kräftig und präzise, auch die Menge ist überraschend großzügig.
Wasser marsch: Der Wasserstrahl ist kräftig und präzise, auch die Menge ist überraschend großzügig. (Maximilian Seitner)

HydroBurst: Wasserstrahl auf Knopfdruck

Per Taste am Griff gibt der S9 Scientist einen Sprühstoß schräg nach vorn auf den Boden ab. Tineco spricht von einem Hochdruckstrahl – ein Hochdruckreiniger ist das natürlich nicht. Der Stoß bringt gezielt Wasser auf eine Stelle und weicht den Fleck auf, bevor die Walze darüberrollt. Die Abgabe ist sehr punktuell, als Nebeneffekt entsteht ein feiner Nebel. Die Menge passt: nicht zu viel, nicht zu wenig.

Streifenfreies abziehen dank Streck-Free Gummilippe.
Streifenfreies abziehen dank Streck-Free Gummilippe. (Maximilian Seitner)

Abziehlippe und Kanten

Unter dem Reinigungskopf sitzt die Streak-Free-Abziehlippe. Beim Vorschieben hebt sie sich an, beim Zurückziehen fährt sie aus und zieht Restwasser ein. Das klappt zuverlässig und effizient, auf dem Boden bleibt noch weniger Feuchtigkeit zurück. Besonders praktisch ist das in Kombination mit dem Sprühstoß, wenn mehr Wasser aufgenommen werden muss. Für uns ein Top-Feature.

Bei den Kanten haben wir gemessen, bis wohin der Sauger tatsächlich aktiv reinigt. Also den Abstand von der Walzenmitte zur Wand. Parallel zur Sockelleiste bleibt konstruktionsbedingt ein Rand von etwa 0,8 cm. Frontal auf die Wand zu sind es rund 4 cm, die man gelegentlich von Hand nachwischen sollte.

Aufgrund der Abziehlippe erhöht sich der Kantenabstand beim frontalen wischen deutlich. Richtig sauber wird es nur ca. 4 cm davor. Unser Tipp: Wenn möglich parallel zur Kante wischen.
Aufgrund der Abziehlippe erhöht sich der Kantenabstand beim frontalen wischen deutlich. Richtig sauber wird es nur ca. 4 cm davor. Unser Tipp: Wenn möglich parallel zur Kante wischen. (Maximilian Seitner)

Haare

Lange und kurze Haare nimmt der Sauger zügig auf, um die Rolle wickelt sich nichts. Dafür sorgt ein Haarfänger, der versteckt hinter der Rolle im Gehäuse sitzt. Das klappt sehr gut, und die gesammelten Haare werden automatisch bei der Selbstreinigung erfasst.

Wie laut ist der S9 Scientist? Unsere Messwerte

ModusLautstärke in 2 Metern Abstand (ca.)
Quiet61,0 dB(A)
Auto64,5 dB(A)
Saugmodus (Suction)65,5 dB(A)
Max66,5 dB(A)

Zwischen dem leisesten und dem lautesten Modus liegen nur 5,5 dB(A). Wir finden das sehr angenehm: Trotz deutlich mehr Leistung im Max-Modus schwankt die Lautstärke kaum.

Station & Selbstreinigung: Wie viel Arbeit bleibt?

Kurz gesagt: Nachfüllen und Dosieren übernimmt die Station komplett. Ganz trocken wird die Walze aber in keinem Modus.

Automatische Nachfüllung mit Warmwasser

Stellt man den Sauger in die Station, pumpt sie Wasser aus dem 5-Liter-Vorrat in den Gerätetank und dosiert das Reinigungsmittel selbst. Auf Wunsch erhitzt sie das Wasser vorher auf bis zu 60 °C, ein Druck aufs Touchfeld genügt. Die Zufuhr von Frischwasser und Reinigungslösung über die beiden integrierten Tanks finden wir sehr praktisch. Der Weg zum Wasserhahn fällt nur noch an, wenn der Stationstank leer ist.

Der 0,72 l fassende Schmutzwassertank kann mit einer Hand entfernt und wieder eingesetzt werden.
Der 0,72 l fassende Schmutzwassertank kann mit einer Hand entfernt und wieder eingesetzt werden. (Maximilian Seitner)

Selbstreinigung und Trocknung

Nach dem Wischen reinigt die Station Walze und Leitungen mit heißem Wasser und trocknet die Walze anschließend. Dafür gibt es zwei Modi. Wichtig in beiden Fällen: den Schmutzwassertank vor dem Trocknen immer leeren.

ModusBürstenreinigungTrocknungGesamtLautstärke (ca.)
Schnell (FlashDry)ca. 4:45 Min.ca. 5 Min.ca. 9:45 Min.Rohr- und Bürstenreinigung 64 dB(A), Heißtrocknung 64 dB(A)
Leise (SilentDry)ca. 5:30 Min.knapp 40 Min.ca. 45 Min.Rohr- und Bürstenreinigung 64 dB(A), Trocknung 40 dB(A)

Im leisen Modus gibt es zu Beginn einen kurzen, lauten Burst mit 73 dB(A), vermutlich das Absaugen. Die eigentliche Trocknung ist mit 40 dB(A) dann kaum zu hören und liegt sogar etwas unter dem angegebenen Herstellerwert.

Das Ergebnis hat uns nicht ganz überzeugt. Nach der leisen Trocknung war die Walze warm, aber noch ganz leicht feucht, auch zehn Minuten später. Der S9 Artist Boost Steam hat das in unserem Test besser gelöst. Überraschend: Nach der Schnelltrocknung war die Walze ebenfalls leicht feucht, fühlte sich aber deutlich wärmer und einen Tick trockener an.

Zu den beworbenen fünf Minuten FlashDry: Die Angabe gilt nur für die Trocknung. Die Bürstenreinigung läuft vorher als eigener Schritt, bis das Gerät sauber und trocken ist, vergehen knapp zehn Minuten. Falsch ist die Angabe nicht, sie weckt aber eine andere Erwartung.

Unsere Empfehlung: die Schnellreinigung, wenn zwischendurch mal Schmutz von der Walze entfernt werden soll. Nach jeder abgeschlossenen Reinigung den leisen Modus.

Neben der automatische Befüllung über die Station kann der S9 Scientist auch manuell befüllt werden.
Neben der automatische Befüllung über die Station kann der S9 Scientist auch manuell befüllt werden. (Maximilian Seitner)

Was man selbst machen muss

Den Schmutzwassertank leert und spült man weiterhin von Hand, ebenso den Filter. Der Tank lässt sich an der Rückseite einfach entnehmen. Den 5-Liter-Tank der Station füllt man gelegentlich auf, Reinigungsmittel nach Bedarf.

Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?

Kurz gesagt: teuer, aber man bekommt sehr viel Gerät dafür.

Die UVP liegt bei 899 Euro, im Handel ist der Station S9 Scientist ab rund 769 Euro zu haben (Stand: 23.10.2026). Damit gehört er zu den teuersten Wischsaugern am Markt.

Für das Geld gibt es aber fast alles, was das Herz begehrt: Station mit automatischer Nachfüllung und Dosierung, Warmwasser bis 60 °C, HydroBurst-Strahl, Abziehlippe, Haarfänger, Radantrieb und zwei Trocknungsmodi. Dazu kommt eine Reinigungsleistung auf Top-Niveau. Wer täglich wischt und diese Funktionen nutzt, bekommt einen fairen Gegenwert.

Wer nur einmal pro Woche durch die Wohnung geht, zahlt dagegen für Komfort, den er selten braucht. Dann würden wir den S9 Scientist ohne die Station empfehlen: identische Features wie das Stations-Modell, aber knapp 100 € günstiger.

Preise & Verfügbarkeit des Tineco Floor One Station S9 Scientist

Tineco Floor One Station S9 Scientist
Stand: 27.10.2026
Tineco Floor One Station S9 Scientist
Kabelloser Nass-Trockensauger, 25.000 Pa Saugleistung, 60 °C Heißwasserreinigung mit HydroBurst-Hochdruckstrahl, 5-l-Frischwasserstation mit automatischer Nachfüllung, iLoop-Schmutzerkennung & DualBlock Anti-Tangle, 180° Lay-flat-Design bis 11 cm, 70 Min. Laufzeit, FlashDry-Selbstreinigung mit 110 °C Heißluft
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 10/2026
OTTO DE
769,00 €
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 10/2026
Stand: 27.10.2026

Welche Alternativen gibt es zum Station S9 Scientist?

Gleiche Station mit Auto-Nachfüllung, HydroBurst und Abziehlippe, aber größerer Akku (bis 90 Min.). Etwas schwerer mit 6 kg.

Gleicher Sauger, aber ohne automatische Nachfüllung und Dosierung – Wasser füllt man selbst ein.

Mit Dampffunktion gegen Eingetrocknetes, dafür ohne Nachfüll-Station. Hier geht’s zum Test.

-200 €
Tineco Floor One S9 Artist Boost Steam Premium

Tineco Floor One S9 Artist Boost Steam Premium

Sehr Gut
649 € bei Tineco
Stand: 14.10.26

Unser Preis-Tipp: sehr gute Nassreinigung, aber ohne Radantrieb, HydroBurst und Station.

Wer sich noch unsicher ist, findet weitere Modelle in unserem Wischsauger Test & Vergleich.

FAQ
Was ist der Unterschied zwischen S9 Scientist und Station S9 Scientist?

Der Sauger selbst ist nahezu identisch. Die Station-Version bringt zusätzlich den 5-Liter-Frischwasservorrat mit, füllt den Gerätetank automatisch auf, auf Wunsch mit warmem Wasser, und dosiert das Reinigungsmittel selbst.

Wie warm wird das Wasser?

Die Station erhitzt das Wasser für den Gerätetank auf bis zu 60 °C. Die Warmwasser-Befüllung startet man per Touchfeld an der Station.

Was macht HydroBurst?

HydroBurst ist ein Sprühstoß, den man per Taste am Griff auslöst. Tineco nennt ihn Hochdruckstrahl, mit einem Hochdruckreiniger hat er aber nichts zu tun. Er bringt gezielt Wasser auf eine Stelle und weicht eingetrocknete Flecken auf, bevor die Walze darüberfährt.

Wie lange hält der Akku?

Tineco nennt bis zu 70 Minuten im Quiet-Modus. In Auto und Max ist die Laufzeit kürzer.

Kann man den S9 Scientist auf Teppich nutzen?

Nein. Der Wischsauger ist für versiegelte Hartböden wie Fliesen, Vinyl oder versiegeltes Parkett gedacht.

Wickeln sich Haare um die Rolle?

In unserem Test nicht. Ein Haarfänger hinter der Rolle sammelt die Haare, bei der Selbstreinigung werden sie automatisch entfernt.

Wie nah wischt der S9 Scientist an die Kante?

Parallel zur Sockelleiste reinigt er bis auf etwa 0,8 cm an die Wand heran. Frontal bleibt ein Streifen von rund 4 cm. Gemessen haben wir jeweils von der Walzenmitte, also bis dorthin, wo noch aktiv gereinigt wird.

Wie laut ist die Trocknung?

Die Schnelltrocknung erreichte in unserem Test bis zu 64 dB(A) und dauert inklusive Bürstenreinigung knapp zehn Minuten. Die leise Trocknung lag bei 40 dB(A), der gesamte Durchgang dauert aber rund 45 Minuten. Zu Beginn gibt es einen kurzen Peak von 73 dB(A).

Tineco Floor One Station S9 Scientist – Technische Details

  • Produkttyp: Akku-Wischsauger mit Nachfüll-Station
  • Max. Saugleistung: 25.000 Pa
  • Akku: 3.900 mAh
  • Laufzeit (Hersteller): bis 70 Min. (Quiet-Modus)
  • Ladezeit: ca. 2,5 Std.
  • Frischwassertank Gerät: 0,85 l
  • Schmutzwassertank: 0,72 l
  • Frischwasservorrat Station: 5 l, automatische Nachfüllung
  • Reinigungsmittelkammer: bis 500 ml, automatische Dosierung
  • Warmwasser: bis 60 °C
  • Besonderheiten: HydroBurst-Sprühstoß, Streak-Free-Abziehlippe, Haarfänger, iLoop-Sensor, SmoothDrive-Radantrieb
  • Modi: Auto / Max / Saugmodus / Quiet
  • Lautstärke Wischen (im Test): 61 dB(A) Quiet · 64,5 dB(A) Auto · 65,5 dB(A) Suction · 66,5 dB(A) Max
  • Selbstreinigung schnell (im Test): ca. 9:45 Min. gesamt, bis 64 dB(A)
  • Selbstreinigung leise (im Test): ca. 45 Min. gesamt, Trocknung 40 dB(A), kurzer Peak 73 dB(A)
  • Trocknung (Hersteller): FlashDry: 110 °C, ca. 5 Min. · SilentDry: unter 45 dB(A)
  • Kantenabstand (im Test): seitlich ca. 0,8 cm · frontal ca. 4 cm (ab Walzenmitte)
  • Lay-flat: 180°, Bauhöhe flach ca. 12,85 cm
  • Beleuchtung: LED an der Bürste, Matrix-Display mit Farbanzeige
  • Maße: ca. 24,3 × 26,7 × 110 cm
  • Gewicht: 5,6 kg
  • Schutzart: IPX4
  • App: Tineco-App (optional)

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