Jackery SolarVault 3 Pro und EcoFlow STREAM Ultra X: Das sind die Unterschiede
Der Jackery SolarVault 3 Pro und der EcoFlow STREAM Ultra X gehören beide zu den besten Balkonkraftwerk Speichern auf dem Markt. Hier zeigen wir die wichtigsten Unterschiede.
Das kann der Jackery SolarVault 3 Pro
Wer sich für den Jackery SolarVault 3 Pro entscheidet, bekommt den leichteren der beiden Kandidaten: Mit 25,5 Kilogramm lässt er sich noch von einer Person transportieren – und das, ohne Abstriche bei der Leistung machen zu müssen.
Denn der SolarVault 3 Pro verarbeitet dank vier unabhängiger MPPT-Tracker bis zu 4.000 Watt PV-Eingangsleistung direkt. Kombiniert man ihn mit einem externen Wechselrichter, sind sogar bis zu 5.200 Watt Gesamt-PV-Eingang möglich – was selbst bei Teilverschattung oder unterschiedlicher Modulausrichtung für maximale Effizienz sorgt.
Die Basiskapazität liegt bei 2,52 kWh und lässt sich durch Zusatzakkus modular auf bis zu 15,12 kWh ausbauen. Besonders praktisch: Base, Zusatzakku und Hauptspeicher werden einfach übereinandergestapelt – ganz ohne Zusatzkabel. Zum UVP von 999 € ergibt sich ein Kapazitätspreis von rund 397 €/kWh bzw. 0,40 €/Wh.
Beim Thema Ausgangsleistung bietet der SolarVault 3 Pro zwei unterschiedliche Modi: Im Normalbetrieb ermöglicht der 2.300-Watt-Bypass-Ausgang den direkten Betrieb auch leistungshungriger Geräte wie Klimaanlage oder Backofen – ohne parallele Konfiguration.

Die integrierte Notstromsteckdose liefert bei einem Blackout bis zu 1.200 Watt mit einer Umschaltzeit von unter 20 Millisekunden, sodass angeschlossene Geräte die Unterbrechung kaum spüren.
Auch beim Thema Sicherheit setzt Jackery Maßstäbe: Ein integriertes Aerosol-Feuerlöschsystem sowie eine Echtzeit-Temperaturüberwachung an allen PV- und Netzanschlussklemmen sind Features, die längst nicht alle Mitbewerber serienmäßig bieten.
Das bietet der EcoFlow STREAM Ultra X
Der EcoFlow STREAM Ultra X geht mit einer Basiskapazität von 3,84 kWh ins Rennen – rund 50 Prozent mehr als der SolarVault 3 Pro. Wer mehr braucht, kann das System auf bis zu 23 kWh erweitern. Dafür bringt der STREAM Ultra X mit 38,8 Kilogramm deutlich mehr auf die Waage – beim Transport sind hier zwei Personen empfehlenswert.
Zum UVP von 1.499 € liegt der Kapazitätspreis bei rund 390 €/kWh bzw. 0,39 €/Wh – damit liegen die beiden Speicher beim Preis pro kWh Kapazität ungefähr gleich auf.

Beim Notstrom bietet der EcoFlow zwei integrierte Schuko-Steckdosen mit kombiniert bis zu 2.300 Watt – hier ist kein separater Bypass-Modus nötig. Für den PV-Eingang stehen ebenfalls vier MPPT-Eingänge bereit, allerdings bei einer maximalen Eingangsleistung von 2.000 Watt.
Ein Wermutstropfen: Wer alle KI-Funktionen nutzen möchte – etwa Prognosen zur Solarstromerzeugung oder die Integration dynamischer Stromtarife – muss beim EcoFlow ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Beim SolarVault 3 Pro sind die smarten Funktionen, darunter der KI-Smart-Modus und der Tarifmodus inklusive DWD-Unwetterwarnung, ohne Aufpreis nutzbar.
Jackery SolarVault 3 Pro und EcoFlow STREAM Ultra X – Technische Daten im Vergleich
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Jackery SolarVault 3 Pro
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EcoFlow STREAM Ultra X
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|---|---|---|
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![]() |
|
| Preis |
statt 999,00 €
699,00 €
|
statt 1.999,99 €
1.099,00 €
|
| Zum Angebot |
Zum Anbieter
jackery
|
|
| Testbewertung |
TESTNOTE
Sehr Gut
|
TESTNOTE
Sehr Gut
|
| Speicherkapazität |
2,52 kWh
|
3,84 kWh
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| MPPT |
4
|
4
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| Max. Erweiterungskapazität |
15 kWh
|
23 kWh
|
| Max. PV-Ladeleistung |
4.000 W
|
2.000 W
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| Größe |
485x235x282 mm
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42 x 29,4 x 46 cm
|
| Gewicht |
25,5 kg
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38,8 kg
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| AC-Ausgangsleistung |
|
–
|
| Akku-Typ |
LiFePO4
|
LiFePO4
|
| Ausgangsleistung (Hausnetz) |
800 W
|
–
|
| Schutzklasse |
IP65
|
IP65
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| Opt. Nulleinspeisung |
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- 1.200 W
- 800 W
Der Jackery SolarVault 3 Pro im Detail
Der SolarVault 3 Pro ist Jackerys erster Balkonkraftwerk-Speicher – und gleich ein starkes Debüt. Das Gerät kombiniert Speicher, Laderegler und Wechselrichter in einem kompakten All in One-System. Wer mehr Kapazität braucht, stapelt einfach einen oder mehrere Zusatzakkus auf die Base – ganz ohne Werkzeug und Zusatzkabel.
Was uns besonders beeindruckt hat: die 4.000 Watt direkte PV-Eingangsleistung über vier unabhängige MPPT-Tracker – in Kombination mit einem externen Wechselrichter sogar bis zu 5.200 Watt gesamt. Damit lassen sich auch größere Solaranlagen mit unterschiedlichen Ausrichtungen effizient betreiben.
Zum UVP von 999 € und 2,52 kWh Basiskapazität liegt der Kapazitätspreis bei rund 397 €/kWh bzw. 0,40 €/Wh. Beim aktuellen Preis von 699 Euro fällt der Preis sogar auf nur noch rund 277 €/kWh.
Bypass und Notstrom: mehr als nur eine Steckdose
Im Normalbetrieb ermöglicht der 2.300-Watt-Bypass-Ausgang den direkten Betrieb leistungsstarker Haushaltsgeräte – Klimaanlage, Backofen oder Waschmaschine lassen sich damit ohne Parallelschaltung betreiben. Im Notfall schaltet die Notstromsteckdose in unter 20 Millisekunden auf 1.200 Watt Versorgung um, ohne dass angeschlossene Geräte die Unterbrechung merken.
Sicherheit auf mehreren Ebenen
Das integrierte Aerosol-Feuerlöschsystem greift automatisch bei kritischer Überhitzung im Inneren ein. Dazu kommen Temperatursensoren an allen PV- und Netzanschlussklemmen, die Unregelmäßigkeiten in Echtzeit erkennen – ein proaktiver Ansatz, der über passive Schutzmaßnahmen hinausgeht.
Darüber hinaus sind Cybersicherheitsmechanismen integriert, die eine sichere Datenübertragung gewährleisten und unbefugten Zugriff verhindern. Die Datenverarbeitung erfolgt DSGVO-konform nach europäischen Datenschutzstandards.
Konnektivität: stabil auch ohne WLAN
Ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem EcoFlow ist der LAN-Anschluss (RJ45): Wer den Speicher in einer Garage, im Keller oder an einem anderen Ort mit schwachem WLAN-Empfang betreibt, bekommt damit eine absolut stabile, kabelgebundene Verbindung. Neben WLAN und Bluetooth ist der SolarVault 3 Pro damit deutlich flexibler bei der Integration ins Heimnetz.

Für die Nulleinspeisung unterstützt der SolarVault 3 Pro folgende Smart-Meter-Lösungen: Shelly Pro EM-50, Shelly Pro 3EM 120A und Everhome EcoTracker IR (Deutschland) sowie Homey Energy Dongle for P1 und HomeWizard P1 Meter (Niederlande). Alternativ lässt sich auch ohne Smart Meter mit einer fest eingestellten Grundlast-Einspeisung arbeiten.
Der EcoFlow STREAM Ultra X im Detail
Der EcoFlow STREAM Ultra X ist der schwerere, aber auch kapazitätsstärkere Kontrahent im Vergleich. Mit 3,84 kWh Basiskapazität bietet er rund 50 Prozent mehr Speicher als der Jackery – und wer das System auf bis zu 23 kWh erweitern möchte, hat dafür reichlich Spielraum.
Besonders punktet der STREAM Ultra X beim Notstrombetrieb: Zwei integrierte AC-Schuko-Steckdosen stellen bei einem Blackout kombiniert bis zu 2.300 Watt bereit. Das reicht nicht nur für Kühlschrank und Router, sondern auch für leistungshungrigere Geräte – ohne zusätzlichen Bypass-Modus.
Die vier MPPT-Tracker verarbeiten PV-Eingangsleistung von bis zu 2.000 Watt. Das Gehäuse ist passiv gekühlt – ohne Lüfter, ohne Betriebsgeräusche. Die EcoFlow App gehört zu den besten im Markt: übersichtlich, schnell, mit detaillierten Verbrauchsstatistiken und umfangreichen Steuermöglichkeiten. Integration mit Shelly, Tibber und weiteren Smart-Home-Systemen ist ab Werk möglich.
Wer alle Premium-KI-Funktionen – darunter Wetterprognosen zur Solarvorhersage und dynamische Stromtarif-Optimierung – vollständig nutzen möchte, muss allerdings ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Das ist ein kleiner Wermutstropfen bei einem Gerät in dieser Preisklasse.
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