MOVA Diver A10 Test: KI-Poolroboter mit starkem Akku und top Preis-Leistungs-Verhältnis

Der MOVA Diver A10 ist ein Poolroboter, der (fast) den kompletten Pool selbstständig reinigen soll – Boden, Wände und Wasserlinie inklusive. Wir haben ihn ausführlich in unserem Testpool ausprobiert und verraten, wie gut die Reinigung wirklich klappt, wie einfach die Einrichtung ist und für wen sich der A10 lohnt.

MOVA Diver A10 Test: KI-Poolroboter mit starkem Akku und top Preis-Leistungs-Verhältnis
Im Test überzeugt der MOVA Diver A10. (Carsten Kitter)

Unser Testfazit zum MOVA Diver A10 Poolroboter

Der MOVA Diver A10 ist im Test ein rundum gelungener Poolroboter, der viel Zeit spart und den Pool zuverlässig und einfach sauber hält.

Er ist in wenigen Minuten eingerichtet, angenehm unkompliziert im Alltag und die MOVA App ist durchweg übersichtlich.

Boden, Wände und Wasserlinie reinigt der A10 sauber und mit System. Selbst an schweren Stellen wie der umlaufenden Kante, dem Bereich unter dem Skimmer und über den LED-Lampen macht er eine gute Figur. Das praktische Auto-Parking an der Wasserlinie und der lange Akkulaufzeit runden den starken Eindruck ab.

Echte Kritikpunkte gibt es kaum: Ein Modus für die Wasseroberfläche fehlt – den bieten aber ohnehin nur deutlich teurere Modelle und der A10 besitzt nur eine Wischwalze statt zweier. Die Reinigungsleistung leidet darunter im Test aber nicht.

Wir finden: Wer einen leistungsstarken Poolroboter mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, macht mit dem A10 alles richtig. Unsere Testnote: sehr gut mit 90 von 100 Punkten.

MOVA Diver A10
TESTNOTE
Sehr Gut
90/100 Punkte • 08/2026
einfache Einrichtung/Handhabung
sehr leicht
top Navigation
sehr gute Reinigung von Wand, Boden und Wasserlinie
parkt an der Wasserlinie
keine Reinigung der Wasseroberfläche
nur eine Reinigungsbürste
MOVA
ab 379,00 
TESTNOTE
Sehr Gut
90/100 Punkte • 08/2026

Design & Verarbeitung des MOVA Diver A10

Optisch macht der MOVA Diver A10 direkt einiges her. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und kommt in einem edlen Schwarz-Grau, das durch die blaue Wischwalze aufgelockert wird. Seine Maße: 42,5 × 24,4 × 38,6 Zentimeter.

Optisch ist der MOVA Diver A10 ein absoluter Hingucker.
Optisch ist der MOVA Diver A10 ein absoluter Hingucker. (Carsten Kitter)

Der Roboter wirkt insgesamt wertig und robust – hier hat man nicht das Gefühl, ein Billigprodukt in den Händen zu halten. Mit einem Gewicht von 9 Kilogramm lässt er sich ohne Probleme auch alleine von A nach B tragen.

Ausgestattet ist der A10 mit einem praktischen Haltegriff, zwei Raupenketten für den Antrieb und einem 3,5-Liter-Filterkorb. Unter dem Griff sitzt zudem eine Kamera, die den Roboter bei der Navigation unterstützt.

Auf der Unterseite gibt es nur eine Wischwalze, viele andere Modelle setzen auf zwei.
Auf der Unterseite gibt es nur eine Wischwalze, viele andere Modelle setzen auf zwei. (Carsten Kitter)

Besonders clever gelöst ist die Wandreinigung: Sobald der A10 an den Wänden arbeitet, richtet er sich mit dem Griff nach oben aus. So lässt sich der Roboter jederzeit bequem und ohne Verrenkungen aus dem Wasser entnehmen.

Akku, Lieferumfang & Einrichtung des MOVA Diver A10

Der MOVA Diver A10 wird über einen leistungsstarken 7.800 mAh Akku betrieben, der laut Hersteller bis zu 240 Minuten – also rund vier Stunden – am Stück durchhält.

Das reicht im Test locker aus, um auch größere Pools in einem Durchgang komplett zu reinigen. Der Roboter kommt bereits teilgeladen an und ist damit sofort einsatzbereit; vor dem ersten großen Einsatz sollte man ihn dennoch einmal vollständig aufladen.

Der Lieferumfang des MOVA Diver A10.
Der Lieferumfang des MOVA Diver A10. (Carsten Kitter)

Im Lieferumfang enthalten sind: ein Netzteil, der Poolroboter selbst, ein 180-Mikron-Filter, ein 100-Mikron-Filter sowie – als zusätzliches Zubehör und nicht im normalen Lieferumfang – ein besonders feiner 3-Mikron-Filter.

Dazu kommen ein Haken, ein Quick-Start-Guide und eine ausführliche Anleitung. Nicht enthalten ist ein Stab, mit dem sich der Roboter vom Poolboden nach oben holen lässt. Hier muss man sich bei Bedarf selbst behelfen.

Der Ladeanschluss befindet sich direkt am Roboter und sollte unbedingt trocken sein vor dem Laden.
Der Ladeanschluss befindet sich direkt am Roboter und sollte unbedingt trocken sein vor dem Laden. (Carsten Kitter)

Die Einrichtung ist erfreulich einfach und schnell erledigt. Man schaltet den Roboter ein, scannt in der MOVA App den QR-Code, verbindet den A10 mit dem WLAN und lädt anschließend das Update herunter und installiert es. Nach rund fünf Minuten ist alles fertig eingerichtet. Die MOVA App ist dabei wie gewohnt durchweg übersichtlich gestaltet, alles lässt sich schnell und intuitiv verstehen.

Praktisch: Der A10 lässt sich theoretisch auch ganz ohne App nutzen. Über die Menütaste direkt am Roboter können die Reinigungsmodi Komplett, nur Boden und nur Wände ausgewählt werden. Den vollen Funktionsumfang bietet aber die App.

Auch die Wartung ist unkompliziert: Zum Reinigen wird der Filter einfach herausgenommen, mit dem Gartenschlauch abgespült und anschließend gut getrocknet – mehr braucht es nicht.

Unser Testpool im Detail

Damit sich unsere Testergebnisse besser einordnen lassen, hier kurz die Rahmenbedingungen: Unser Pool misst ca. 7 x 3 Meter und ist 1,60 Meter tief. Eine komplette Poolseite besteht vollständig aus einer Treppe.

Mit einer herumlaufenden Kante im Becken, einer Treppe und zwei Scheinwerfern hält unser Testpool die eine oder andere Tücke bereit.
Mit einer herumlaufenden Kante im Becken, einer Treppe und zwei Scheinwerfern hält unser Testpool die eine oder andere Tücke bereit. (Carsten Kitter)

Zusätzlich verläuft auf etwa halber Wassertiefe eine rund 10 Zentimeter breite Kante einmal um den gesamten Pool. Besonders diese umlaufende Kante ist für viele Poolroboter eine echte Herausforderung da sie an ihr hängen bleiben können und der obere Bereich dementsprechend nicht gereinigt wird.

Die Reinigungsmodi des MOVA Diver A10 im Überblick

Beim MOVA Diver A10 wählt man den gewünschten Reinigungsmodus entweder in der App oder direkt am Roboter aus und lässt ihn anschließend ins Wasser. Direkt am Gerät stehen die drei Grundmodi zur Verfügung:

  • Komplett – reinigt Boden und Wände
  • Nur Boden
  • Nur Wände
Der erste Tauchgang des Diver A10.
Der erste Tauchgang des Diver A10. (Carsten Kitter)

In der App kommen zusätzlich mehrere Spezialprogramme hinzu:

  • Erst Wand, dann Boden
  • Bodenkante
  • Sonnendeck (für den Niedrigwasserbereich)
  • Öko-Boden
  • Turbo-Boden

Achtung: Wie bei vielen Poolrobotern ist keine Kommunikation mit dem A10 mehr möglich, sobald er sich im Wasser befindet. Man sollte den passenden Modus also vor dem Eintauchen festlegen.

Am Roboter selbst können auch drei Modi ausgewählt werden.
Am Roboter selbst können auch drei Modi ausgewählt werden. (Carsten Kitter)

Für unseren Test haben wir den Roboter zuerst nur die Wände und anschließend nur den Boden reinigen lassen, um beide Ergebnisse getrennt beurteilen zu können.

Die Reinigungsleistung des MOVA Diver A10 im Test: gründlich und mit System

In der Praxis überzeugt der MOVA Diver A10 mit einer gründlichen und systematischen Reinigung. Er arbeitet den Pool sichtbar strukturiert ab und liefert sowohl an den Wänden als auch am Boden ein sehr gutes Ergebnis.

Navigation & Bodenreinigung: präzise Bahnen bis an die Wand

Am Boden passt der A10 seine Bahnen automatisch an und fährt je nach Situation im S-, N- oder Sternmuster.

Am Boden reinigt der Diver A10 sehr gut.
Am Boden reinigt der Diver A10 sehr gut. (Carsten Kitter)

Die Navigation arbeitet dabei sehr genau: Der Roboter fährt perfekt bis an die Wand heran und lässt kaum etwas aus. Die Bahnen sind zwar nicht immer exakt parallel, das Reinigungsergebnis am Boden ist aber durchweg sehr gut – der Pool wird spürbar sauber.

Toll: Die in der Werbung versprochene Reinigung bis an die Kante funktioniert tatsächlich! Der Diver A10 fuhr zuverlässig direkt an der Wand über den Boden und reinigte diese neuralgischen Bereich zuverlässig.

Wände, Wasserlinie & Treppe: stark – mit einer Einschränkung

An den Wänden reinigt der MOVA Diver A10 in einem sauberen N-Muster und zieht dabei sehr genaue, schön parallele Bahnen. Das Reinigungsergebnis überzeugt sowohl unter Wasser als auch an der Wasserlinie.

An den Wänden macht der Diver A10 eine gute Figur und hat auch mit der Kante keine Probleme.
An den Wänden macht der Diver A10 eine gute Figur und hat auch mit der Kante keine Probleme. (Carsten Kitter)

Kleine Schwächen zeigt der A10 aber in den Poolecken: Dort lässt er einen etwas größeren Abstand stehen. Mit anderen schweren Stellen kommt er dagegen hervorragend zurecht. Der Bereich unter dem Poolskimmer wurde gut gereinigt, über die LED-Lampen ist er problemlos gefahren und mit der umlaufenden Poolkante hatte er null Probleme.

Besonders bemerkenswert: Der A10 reinigt sogar die Treppe und klettert dabei bis auf die oberste Stufe. Das ist das bisher beste Treppen-Ergebnis, das wir von einem Poolroboter gesehen haben.

Im Test schafft es der Diver A10 bis auf die oberste Stufe, die tatsächliche Reinigung der Stufen bleibt aber überschaubar.
Im Test schafft es der Diver A10 bis auf die oberste Stufe, die tatsächliche Reinigung der Stufen bleibt aber überschaubar. (Carsten Kitter)

Man sollte allerdings realistisch bleiben: Die Reinigungsleistung an der Treppe fällt insgesamt eher schwach aus, sodass hier weiterhin mit der Hand nachgearbeitet werden muss.

Insgesamt gelingt dem MOVA Diver A10 eine tolle und vor allem einfache Reinigung des gesamten Pools. Schade ist lediglich, dass sich die Wasseroberfläche nicht reinigen lässt. Einen entsprechenden Modus bringt der A10 nicht mit.

Das Parken an der Wasserlinie funktionierte perfekt.
Das Parken an der Wasserlinie funktionierte perfekt. (Carsten Kitter)

Ebenfalls top gelöst ist die Entnahme: Ist der A10 fertig oder fällt der Akku unter 10 Prozent, parkt er automatisch an der Wasserlinie und lässt sich dort ganz einfach herausnehmen. Der Roboter bleibt mehrere Minuten an der Oberfläche und sinkt erst dann wieder zu Boden – genug Zeit, um ihn in Ruhe aus dem Pool zu holen.

Nach der Poolreinigung ging es dann noch an die Reinigung der Filter. Diese lassen sich mit einem Handgriff aus dem Poolroboter nehmen und einfach mit dem Gartenschlauch reinigen. Danach sollte die Filter bis zur nächsten Reinigung gut getrocknet werden.

Die Filter sind einfach zu reinigen.
Die Filter sind einfach zu reinigen. (Carsten Kitter)

Preise und Verfügbarkeit des MOVA Diver A10

MOVA Diver A10
MOVA Diver A10
Diver A10 Poolroboter mit 22.700 l/h Saugleistung, 240 min Laufzeit, großer Filterkorb, ultrafeine Filtrierung für kristallklare Pools, reinigt Pools bis 180 m²
TESTNOTE
Sehr Gut
90/100 Punkte • 08/2026
MOVA
379,00 
TESTNOTE
Sehr Gut
90/100 Punkte • 08/2026

Technische Daten des MOVA Diver A10

  • Testnote: sehr gut (90/100 Punkten)
  • UVP: 699 Euro
  • Farbe / Design: Schwarz-Grau mit blauen Akzenten (Wischwalze)
  • Antrieb: Akkubetrieben, zwei Raupenketten
  • Akkulaufzeit: bis zu 240 Minuten (4 Stunden)
  • Saug-/Filterleistung: 22.700 l/h
  • Filterkorb: 3,5 Liter
  • Filter (Lieferumfang): 180-Mikron-Filter und 100-Mikron-Filter; 3-Mikron-Feinfilter als optionales Zubehör
  • Reinigungsbereiche: Boden, Wände, Wasserlinie
  • Reinigungsmodi: 8 Programme (u. a. Komplett, nur Boden, nur Wände, erst Wand dann Boden, Bodenkante, Sonnendeck, Öko-Boden, Turbo-Boden)
  • Navigation: KI-gestützt (EdgePulse & PoolNavi), N-, S- und Sternmuster
  • Steuerung / Konnektivität: MOVA App, WLAN; Modiwahl auch direkt am Roboter möglich
  • Besonderheiten: Kamera unter dem Griff, Auto-Parking an der Wasserlinie
  • Maße (L × B × H): 42,5 × 24,4 × 38,6 cm
  • Gewicht: 9 kg
  • Max. Poolfläche: bis 180 m²

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