Beatbot Sora 70 Test: Ein Poolroboter, der auch die Wasseroberfläche reinigt

Boden, Wände, Wasserlinie und sogar die Oberfläche: Wir haben den Premium-Poolroboter Beatbot Sora 70 im eigenen Pool getestet – und verraten, wo er glänzt und wo es kleine Abstriche gibt.

Beatbot Sora 70 Test: Ein Poolroboter, der auch die Wasseroberfläche reinigt
Im Test liefert der Beatbot Sora 70 eine starke Performance ab. (Carsten Kitter)

Unser Testfazit zum Beatbot Sora 70

Der Beatbot Sora 70 überzeugt im home&smart Test mit einem herausragenden Gesamtpaket.

Er liefert nicht nur ein sehr gutes Reinigungsergebnis von Boden, Wänden und Wasserlinie – dank seiner JetPulse-Technologie reinigt er auch zuverlässig die gesamte Wasseroberfläche. Und: Auch an unserer Pooltreppe zeigt er ein besseres Ergebnis wie alle Poolroboter, die wir bisher testen durften.

Zudem ist er dank einer übersichtlichen App einfach zu bedienen und dank des großen Akkus auch für große Pools geeignet. Schwächen? Ja auch die gibt es, sind aus unserer Sicht aber vernachlässigbar. Er ist etwas teurer als viele von Konkurrenzmarken, größer und schwerer, was sich vor allem beim Herausheben bemerkbar macht. Zudem reinigt er – trotz anderer Einstellung – recht zufällig im Pool.

Dennoch ist der Sora 70 ein sehr guter Alltagshelfer die viele lästige Arbeiten rund um den Pool übernimmt. Damit bleibt mehr Zeit für Spaß im und um das Wasser. Uns hat er auf jeden Fall überzeugt.

Beatbot Sora 70
TESTNOTE
Sehr Gut
94/100 Punkte • 08/2026
Hervorragende Reinigung von Boden, Wänden und Wasserlinie
Oberflächenmodus sammelt Blätter und Insekten wie ein Skimmer
edles Design
Großer 6-Liter-Filterkorb
Starker Akku für bis zu 7 Stunden Laufzeit
Groß und mit rund 10 kg vergleichsweise schwer
herausziehen aus dem Pool etwas mühsam
Fährt nach Zufallsprinzip statt systematisch
ab 1.048,99 
TESTNOTE
Sehr Gut
94/100 Punkte • 08/2026
Stand: 06.08.2026

Design & Verarbeitung: hochwertig trotz Kunststoff

Optisch macht der Beatbot Sora 70 sofort einen wertigen Eindruck. Unser Testgerät kommt in einem edlen dunklen Farbton (Lavendeviolett), alternativ ist der Roboter in einem Tiefblau erhältlich. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, ist aber sauber und stabil verarbeitet – von billiger Anmutung keine Spur.

Der Sora 70 wird über Raupen angetrieben und verfügt über zwei Reinigungswalzen.
Der Sora 70 wird über Raupen angetrieben und verfügt über zwei Reinigungswalzen. (Carsten Kitter)

Angetrieben wird der Sora 70 über einen Raupenantrieb, der zusätzlich von Düsen und Propellern unterstützt wird. Das sorgt für ordentlich Vortrieb und guten Halt an den Wänden. An der Oberseite sitzt ein praktischer Haltegriff, der das Handling erleichtert. Auf der Unterseite arbeiten zwei gummierte Reinigungswalzen, die Schmutz zuverlässig entfernen.

Ein zentrales Ausstattungsmerkmal ist der große 6-Liter-Filterkorb, der sich werkzeuglos und ohne Fummelei entnehmen lässt. Dazu muss nur die Klappe auf der Oberseite geöffnet werden. Serienmäßig arbeitet er mit einem 150-μm-Standardfilter.

Der Filterkorb lässt sich einfach entnehmen und reinigen.
Der Filterkorb lässt sich einfach entnehmen und reinigen. (Carsten Kitter)

Wer noch feineren Schmutz aus dem Wasser holen möchte, kann optional einen 3-μm-Ultra-Feinfilter erwerben – dieser ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat gekauft werden.

Was im Test sofort auffällt: Der Sora 70 ist größer und etwas schwerer als die meisten anderen Poolroboter, die wir bisher getestet haben. Mit Abmessungen von rund 43,4 × 43,0 × 28,5 cm und einem Gewicht von etwa 10 kg ist er kein Leichtgewicht.

Zwei kleine Propeller helfen dem Sora 70 auf Kurs zu bleiben
Zwei kleine Propeller helfen dem Sora 70 auf Kurs zu bleiben (Carsten Kitter)

Leer lässt er sich zwar problemlos allein tragen, das Herausziehen aus dem Pool – vollgesogen und am Beckenrand geparkt – ist dann aber doch etwas mühsam. Wer den Roboter regelmäßig ein- und aussetzt, sollte das im Hinterkopf behalten.

Akku, Lieferumfang & Inbetriebnahme

Für die nötige Ausdauer sorgt ein großzügiger Akku mit 10.000 mAh. Laut Hersteller reicht eine Ladung für bis zu 7 Stunden im Oberflächenmodus und rund 4,5 bis 5 Stunden im Boden-, Wand- und Wasserlinien-Modus. Damit hat der Sora 70 in unserem Test problemlos genug Reserven, um auch größere Becken in einem Durchgang zu reinigen.

Der Lieferumfang ist überschaubar.
Der Lieferumfang ist überschaubar. (Carsten Kitter)

Der Lieferumfang fällt übersichtlich aus. Enthalten sind:

  • 1x Beatbot Sora 70 Poolroboter
  • 1x Netzteil
  • 1x Haken zum Herausangeln
  • 1x Bedienungsanleitung
  • 1x Quick-Start-Guide

Eine Ladestation gibt es nicht. Das Netzteil wird stattdessen direkt in den Roboter gesteckt. Der Anschluss ist gut abgedeckt und geschützt, dennoch sollte man unbedingt darauf achten, dass alles vollständig trocken ist, bevor man den Sora 70 lädt. Vor dem allerersten Einsatz empfehlen wir, den Akku einmal komplett auf 100 Prozent zu laden.

Unser Testpool im Detail

Damit sich die Testergebnisse besser einordnen lassen, hier kurz unsere Testumgebung: Der Pool misst ca. 7 x 3 Meter und ist 1,60 Meter tief. Eine komplette Poolseite besteht vollständig aus einer Treppe.

Mit einer herumlaufenden Kante im Becken, einer Treppe und zwei Scheinwerfern hält unser Testpool die eine oder andere Tücke bereit.
Mit einer herumlaufenden Kante im Becken, einer Treppe und zwei Scheinwerfern hält unser Testpool die eine oder andere Tücke bereit. (Carsten Kitter)

Zusätzlich verläuft auf etwa halber Wassertiefe eine rund 10 Zentimeter breite Kante einmal um den gesamten Pool. Solche Besonderheiten sind ein guter Härtetest für die Navigation eines Poolroboters.

Die Reinigungsmodi des Beatbot Sora 70 im Überblick

Der Beatbot Sora 70 bietet insgesamt sechs Reinigungsmodi, die sich flexibel an die jeweilige Aufgabe anpassen lassen:

  • Pro-Modus: Reinigt Boden sowie Wand, Wasserlinie und Wasseroberfläche gemeinsam in einem Durchgang.
  • Standard-Modus: Boden, Wand und Wasserlinie nacheinander.
  • Boden-Modus: Konzentriert sich ausschließlich auf den Poolboden.
  • Oberflächen-Modus: Reinigt treibend die Wasseroberfläche wie ein Skimmer.
  • Wand-Modus: Reinigt gezielt Wand und Wasserlinie.
  • ECO-Modus: Kurzprogramm mit rund 45 Minuten Bodenreinigung.
Während der Reinigung ist der Sora 70 sehr leise.
Während der Reinigung ist der Sora 70 sehr leise. (Carsten Kitter)

Nachdem man den Reinigungsmodus ausgewählt hat, kann in der App noch festgelegt werden wie lange der Sora 70 seine Runden drehen soll. Je nach Modus stehen unterschiedliche Zeiträume zwischen ab 2 Stunden zur Verfügung. Für die maximale Reinigung bis der Akku leer ist, wählen Nutzer einfach die MAX-Variante.

Reinigungsleistung des Beatbot Sora 70 im Test: rundum überzeugend

Wir haben alle Modi ausgiebig ausprobiert – und das Ergebnis ist durchweg sehr gut. Boden, Wände und Wasserlinie hat der Sora 70 in unserem Test zuverlässig und gründlich gereinigt.

Das Wasser war in unserem Test leider etwas trüb, die Leistung des Sora 70 hat das aber nicht beeinflusst.
Das Wasser war in unserem Test leider etwas trüb, die Leistung des Sora 70 hat das aber nicht beeinflusst. (Carsten Kitter)

Was dabei auffällt: Fährt er die Wände nach oben, ist der Haltegriff noch oben gerichtet. So kann der Roboter ganz einfach, jederzeit und spontan aus dem Pool genommen werden. Ein kleines Detail, dass im Alltag aber einiges an Erleichterung bringen kann.

Unter Wasser arbeitet der Sora 70 nahezu lautlos – nur im Oberflächenmodus plätschert das Wasser hörbar. Im Pro-Modus reinigt er Boden und Wand gleichzeitig.

Etwas schade: Dabei fährt er das Becken nicht systematisch ab, sondern arbeitet eher nach dem Zufallsprinzip. In der Praxis ist das aber gut verkraftbar, denn das Reinigungsergebnis bleibt trotzdem sehr überzeugend.

An den Wänden hatte der Sora 70 trotz abgesetzter Kante null Probleme.
An den Wänden hatte der Sora 70 trotz abgesetzter Kante null Probleme. (Carsten Kitter)

Die Wände klettert der Roboter im Test ohne Probleme hoch. Auch die umlaufende Kante in unserem Pool meisterte er souverän und ohne hängen zu bleiben. Die Wasserlinie – klassischerweise eine der schmutzigsten Zonen im Pool – wurde ebenfalls gründlich und sauber gereinigt.

Oberflächenreinigung: das Alleinstellungsmerkmal

Das Feature, das den Sora 70 von vielen anderen Poolrobotern abhebt, ist der Oberflächenmodus. Hier fungiert der Roboter wie ein Skimmer: Er treibt über die Wasseroberfläche und sammelt Schmutz, Blätter und Insekten ein. Im Test funktioniert das richtig gut und spart im Alltag spürbar Arbeit.

Auch die Oberfläche kann vom Sora 70 gereinigt werden.
Auch die Oberfläche kann vom Sora 70 gereinigt werden. (Carsten Kitter)

Ganz perfekt ist die Sache aber nicht: Weil der Roboter das Wasser durch seine Bewegung selbst ständig in Bewegung hält, treibt er einen Teil des Schmutzes zeitweise vor sich her bzw. von sich weg, statt ihn aufzunehmen.

So blieben bei uns nicht ganz alle Blätter auf Anhieb hängen. Unterm Strich ist der Oberflächenmodus dennoch eine tolle Funktion, die für einen noch saubereren Pool sorgt und zusätzlich Zeit spart.

Auch größere Blätter sind kein Problem für den Sora 70.
Auch größere Blätter sind kein Problem für den Sora 70. (Carsten Kitter)

Nach dem Ende der Reinigung parkt der Sora 70 am Poolrand und muss vom Boden herausgeangelt werden – allein durchaus fordernd, aber machbar. An Land beginnt der Roboter automatisch, das Wasser abzupumpen.

Anschließend entnimmt man den Filterkorb und spritzt ihn einfach mit dem Schlauch ab. Wichtig: Vor dem nächsten Laden sollte alles ausreichend trocknen.

Nach der Reinigung kann der Filterkorb ganz leicht entnommen werden und sollte mit dem Gartenschlauch gereinigt werden.
Nach der Reinigung kann der Filterkorb ganz leicht entnommen werden und sollte mit dem Gartenschlauch gereinigt werden. (Carsten Kitter)

Ein weiterer Pluspunkt: Der Sora 70 reinigt im Test sogar unsere Poolstufen mit. Das Ergebnis fällt hier zwar nicht ganz so makellos aus wie im übrigen Becken, ist aber dennoch besser als bei vielen anderen Poolrobotern, die wir bisher getestet haben.

Bedienung & App: einfach, aber mit kleinen Eigenheiten

Gesteuert wird der Sora 70 über die Beatbot App, die einfach und übersichtlich aufgebaut ist. Der Roboter lässt sich per Bluetooth und WLAN verbinden. Die WLAN-Anbindung halten wir dabei ehrlich gesagt für etwas überflüssig: Da man den Roboter ohnehin immer von Hand in den Pool setzen muss, ist man beim Start sowieso in der Nähe – Bluetooth hätte hier völlig ausgereicht.

Vor dem Start wählt man den gewünschten Modus und setzt den Roboter ins Wasser. Der Sora 70 taucht selbstständig ab und benötigt am Beckenboden dann bis zu 5 Minuten, bevor die eigentliche Reinigung beginnt. Das ist im Vergleich zu anderen Poolrobotern, die wir getestet haben, relativ lang – ein Problem ist es aber nicht. Man sollte sich nur nicht wundern, wenn der Roboter zu Beginn erst einmal längere Zeit still steht.

Solange der Sora 70 an der Oberfläche ist, kann per App auf ihn zugegriffen werden.
Solange der Sora 70 an der Oberfläche ist, kann per App auf ihn zugegriffen werden. (Carsten Kitter)

Auch bei der Oberflächenreinigung taucht er zunächst ab und kommt danach wieder nach oben – obwohl die Anleitung angibt, dass er direkt an der Oberfläche mit der Reinigung startet. Wichtig zu wissen: Unter Wasser gibt es keinen App-Zugriff auf den Roboter, da weder WLAN- noch Bluetooth-Signale durch das Wasser übertragen werden. Im Oberflächenmodus besteht dagegen eine Verbindung – der Roboter lässt sich sogar per App fernsteuern. Das ist im Alltag aber eher eine nette Spielerei.

Zeitpläne lassen sich in der App ebenfalls anlegen. Aus unserer Sicht sind diese jedoch kaum nötig, da der Roboter ohnehin jedes Mal von Hand in den Pool gesetzt werden muss. Praktisch: Der Sora 70 lässt sich auch komplett ohne App über eine Wipptaste am Gerät starten – dann stehen allerdings nur der Pro- und der Standard-Modus zur Auswahl.

Beatbot Sora 70 – Preise und Verfügbarkeit

Beatbot Sora 70
Stand: 06.08.2026
Beatbot Sora 70
Sehr guter Poolroboter für Wände, Boden, Wasserlinie und die Wasseroberfläche, mit 10.000mAh Akku, 150 µm Filter, einfache App-Steuerung
TESTNOTE
Sehr Gut
94/100 Punkte • 08/2026
Amazon
1.048,99 
TESTNOTE
Sehr Gut
94/100 Punkte • 08/2026
Stand: 06.08.2026

Beatbot Sora 70 – Technische Details

  • Maße: ca. 43,4 × 43,0 × 28,5 cm (L × B × H)
  • Gewicht: 10 kg
  • Saugleistung: 25.700 Liter pro Stunde
  • Farbvarianten: Tiefblau, Lavendelviolett
  • max. Reinigungsfläche: 300 m²
  • Antrieb: Raupenantrieb, unterstützt durch Düsen und Propeller
  • Akku: Lithium-Ionen, 10.000 mAh
  • Laufzeit: bis zu 7 Std. (Oberfläche), ca. 4,5–5 Std. (Boden/Wand/Wasserlinie)
  • Ladedauer: ca. 4,5 Stunden
  • Filterkorb: 6 Liter, werkzeuglos entnehmbar
  • Filter: 150 μm (Standard); 3 μm Ultra-Feinfilter optional (nicht im Lieferumfang)
  • Reinigungsmodi: 6 (Pro, Standard, Boden, Oberfläche, Wand, ECO)
  • Saugleistung: bis zu 25.700 l/h
  • Sensoren: 18 Sensoren (inkl. 2 Ultraschall / SonicSense)
  • Konnektivität: Bluetooth & WLAN (2,4/5 GHz), Beatbot App; Bedienung auch per Wipptaste
  • Schutzklasse: IPX68
  • Lieferumfang: Poolroboter, Netzteil, Haken, Anleitung, Quick-Start-Guide

Neues zu Poolroboter

Neueste Artikel