Denon Home 400 Test: Wie viel besser ist der große Bruder?

Der Denon Home 400 ist der große Bruder des Home 200 und setzt auf sechs Treiber und Dolby Atmos Music. Ob sich das beim Klang bemerkbar macht und wo seine Schwächen liegen, zeigt unser Test.

Denon Home 400 Test: Wie viel besser ist der große Bruder?
Mit sechs Treibern sorgt die Denon Home 400 für starken Sound. Wie gut ist sie tatsächlich? (Carsten Kitter)

Unser Test-Fazit zum Denon Home 400

Der Denon Home 400 hat die home&smart Redaktion im Test überzeugt. Wie der kleinere Denon Home 200 ist er hochwertig verarbeitet und in wenigen Minuten eingerichtet. Beim Klang legt er aber hörbar nach: Mit sechs Treibern liefert er deutlich mehr Power und Volumen.

Musik klingt kraftvoll, detailreich und ausgewogen. Anders als beim Home 200 bleibt der Klang auch bei hoher Lautstärke sauber, die bessere Technik macht sich hier klar bemerkbar.

Dank nach oben gerichteter Treiber gibt der Home 400 Dolby Atmos Music echt wieder, der räumliche Effekt ist im Alltag allerdings nur schwer wahrnehmbar.

Die Schwächen teilt er mit dem kleinen Bruder: Eine Raumeinmessung gibt es nicht, die Sprachsteuerung funktioniert nur per Siri und nur mit einem HomePod. Wer die Musik über die HEOS-App startet, kann sie zudem nicht im Sperrbildschirm des Smartphones steuern.

Geeignet ist der Denon Home 400 für alle, die einen kräftigen Musik-Speaker für größere Räume suchen und auch gern einmal lauter hören. Unser Urteil: Note „sehr gut“ mit 92 von 100 Punkten.

Denon Home 400
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 10/2026
kraftvoller, voluminöser und detailreicher Klang
bleibt auch bei hoher Lautstärke sauber
sechs Treiber inklusive Up-Firing für Dolby Atmos Music
hochwertige Verarbeitung
in wenigen Minuten eingerichtet
AirPlay 2, Bluetooth, AUX und USB-C
Dolby-Atmos-Effekt kaum wahrnehmbar
keine Raumeinmessung
Sprachsteuerung nur per Siri mit HomePod
über die HEOS-App keine Steuerung im Sperrbildschirm
ab 494,99 €
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 10/2026
Stand: 20.10.2026

Denon Home 400: Design & Ausstattung im Überblick

Optisch folgt der Home 400 der Linie der neuen Denon-Home-Serie, ist aber deutlich größer als der Home 200. Statt eines Zylinders setzt Denon hier auf eine breitere Form mit abgerundeten Kanten.

Mit 30 Zentimetern Breite, 15 Zentimetern Tiefe und knapp 22 Zentimetern Höhe passt er gut auf ein Sideboard oder in ein Regal. Mit 4,2 Kilogramm ist er rund doppelt so schwer wie der kleine Bruder. Unser Testgerät ist weiß (bei Denon „Charcoal Stone“), alternativ gibt es den Lautsprecher in Schwarz (bei Denon „Charcoal“).

Insgesamt ist auch der Denon Home 400 hochwertig verarbeitet. Die Ähnlichkeit zum Home 200 ist sofort zu erkennen,
Insgesamt ist auch der Denon Home 400 hochwertig verarbeitet. Die Ähnlichkeit zum Home 200 ist sofort zu erkennen, (Carsten Kitter)

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und ist mit einem fein gewebten Stoffbezug überzogen. Den unteren Abschluss bildet – wie beim kleinen Bruder – ein silberner Sockel mit eingeprägtem Denon-Schriftzug, darunter zeigt ein LED-Streifen den Status an.

Die Oberseite ist mit einem gelochten Gitter abgedeckt, darunter sitzen die nach oben gerichteten Treiber. Die Verarbeitung ist hochwertig.

Die Bedienelemente sitzen beim Home 400 in einer schmalen, senkrechten Leiste an der Seite. Es handelt sich um physische Tasten für Lautstärke, Wiedergabe und den Sprachassistenten.

Dazu kommen drei Schnellwahltasten, auf die sich in der HEOS-App zum Beispiel Lieblingsplaylists oder Radiosender legen lassen.

Die Bedienelemente befinden sich seitlich und haben eine gute Haptik.
Die Bedienelemente befinden sich seitlich und haben eine gute Haptik. (Carsten Kitter)

Im Inneren arbeiten laut Denon sechs Treiber, jeweils mit eigenem Class-D-Verstärker: zwei Tieftöner mit 114 Millimetern, zwei Hochtöner mit 19 Millimetern und zwei nach oben gerichtete 25-Millimeter-Treiber für die Höhenkanäle bei Dolby Atmos Music.

Der Home 200 kommt mit drei Treibern aus und hat keine Höhenkanäle. In der aktuellen Denon-Home-Familie liegt der Home 400 zwischen Home 200 und Home 600.

Anschlüsse und Tasten auf der Rückseite:

  • Stromanschluss
  • Connect-Taste: startet die Kopplung mit der HEOS-App.
  • AUX: 3,5-Millimeter-Klinke für externe Zuspieler.
  • USB-C: für Musik von einem USB-Speicher oder einen Netzwerkadapter.
  • Bluetooth-Taste: aktiviert den Kopplungsmodus.
  • Mikrofon-Schalter: schaltet die eingebauten Mikrofone ab.
Neben Speaker und Netzkabel gibt es im Lieferumfang noch einen Quick-Start-Guide.
Neben Speaker und Netzkabel gibt es im Lieferumfang noch einen Quick-Start-Guide. (Carsten Kitter)

Wie beim Home 200 ist der Lieferumfang überschaubar.

  • 1x Denon Home 400
  • 1x Netzkabel
  • 1x Kurzanleitung

Bedienung & Benutzerfreundlichkeit des Denon Home 400

Die Einrichtung läuft wie beim Home 200 über die HEOS-App für Android und iOS. In unserem Test waren diese Schritte nötig:

  1. Lautsprecher auspacken und an den Strom anschließen. Er schaltet sich automatisch ein.
  2. Warten, bis die Status-LED gelb leuchtet.
  3. Die HEOS-App installieren und ein Benutzerkonto anlegen.
  4. In der HEOS-App „Gerät hinzufügen“ auswählen und den Anweisungen folgen.
  5. Den Lautsprecher mit dem WLAN verbinden.
  6. Das angebotene Firmware-Update installieren.

Nach wenigen Minuten war der Home 400 in unserem Test einsatzbereit. Eine automatische Raumeinmessung gibt es auch hier nicht. In der App lässt sich nur angeben, ob der Lautsprecher frei, vor einer Wand oder in einer Ecke steht. Zusätzlich gibt es Regler für Bass und Höhen sowie Einstellungen für Klangbreite und Höhenwiedergabe.

Die nach oben gerichteten Treiber werden durch eine feste Kunststoffabdeckung geschützt.
Die nach oben gerichteten Treiber werden durch eine feste Kunststoffabdeckung geschützt. (Carsten Kitter)

Die HEOS-App ist übersichtlich gestaltet. Eine Übersicht über die einzelnen Geräte fehlt uns aber auch hier, die Lautsprecher erscheinen nur unter dem zugeordneten Raumnamen. Im Alltag lief die Musik bei uns ohnehin meist direkt über Spotify, die App haben wir fast nur zur Einrichtung gebraucht.

Neben HEOS unterstützt der Home 400 AirPlay 2 und Bluetooth, dazu die Connect-Funktion von Streaming-Apps wie Spotify. In unserem Test haben wir ihn per Bluetooth und AirPlay genutzt, beides funktionierte ohne Probleme. Wird die Wiedergabe über die HEOS-App gestartet, lässt sie sich im Sperrbildschirm des Smartphones nicht steuern. Über AirPlay oder die Connect-Funktion des Streamingdienstes klappt das.

Der Home 400 verfügt über die gleichen Anschlüsse wie der Home 200.
Der Home 400 verfügt über die gleichen Anschlüsse wie der Home 200. (Carsten Kitter)

Als Sprachassistent unterstützt der Home 400 Siri, wofür ein Apple HomePod im Haushalt nötig ist. Da es in unserem Testhaushalt keinen HomePod gab, konnten wir die Sprachsteuerung nicht testen.

Funktionen & Performance: Was kann der Denon Home 400 im Alltag?

Auch beim Home 400 steht selbstverständlich das Musikhören im Mittelpunkt. Laut Denon streamt er über WLAN in hoher Auflösung, etwa von TIDAL, Qobuz oder Amazon Music. Im direkten Vergleich mit dem Home 200 zeigt sich schnell, was die zusätzlichen Treiber bringen.

Klang: deutlich mehr Power und Volumen

Der Home 400 klingt kraftvoll, voluminös und detailreich, egal welches Genre läuft. Gegenüber dem Home 200 liefert er hörbar mehr Druck und füllt auch größere Räume – auch als einzelner Speaker – mühelos. Die bessere Technik und die zusätzlichen Treiber machen sich klar bemerkbar.

Hohe Lautstärke: Hier spielt er seine Stärke aus

Den größten Unterschied zum Home 200 haben wir bei hoher Lautstärke gehört. Während der kleine Bruder dort hörbar herunterregelt und der Bass zu rauschen beginnt, bleibt der Home 400 deutlich souveräner und sauberer. Damit eignet er sich auch für die nächste Party.

Anders als der Home 200 gibt der Home 400 Dolby Atmos Music über eigene Höhenkanäle wieder. In unserem Test war der räumliche Effekt allerdings nur schwer bis kaum wahrnehmbar. Ein Kaufgrund ist Dolby Atmos beim Home 400 aus unserer Sicht daher nicht.

IN Sachen Volumen und Klangqualität ist der Home 400 dem Home 200 klar überlegen.
IN Sachen Volumen und Klangqualität ist der Home 400 dem Home 200 klar überlegen. (Carsten Kitter)

Zwei Home 400 lassen sich in der HEOS-App zu einem Stereopaar verbinden. Da uns nur ein Exemplar zur Verfügung stand, konnten wir das nicht testen. Wie beim Home 200 klappt eine Kopplung aber nur mit einem baugleichen Modell. Unseren Versuch, Home 400 und Home 200 zu einem Paar zu verbinden, hat die App nicht zugelassen.

Über HEOS lässt sich der Home 400 mit weiteren Denon-Lautsprechern zu einem Multiroom-System kombinieren. Laut Hersteller eignet er sich zudem als kabelloser Rear-Lautsprecher für die Denon Home Sound Bar 550 und lässt sich um einen Denon Home Subwoofer ergänzen.

Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Denon Home 400?

Der Home 400 kostet bei Denon 499 Euro und damit 150 Euro mehr als die UVP des Home 200. Der Aufpreis lohnt sich aus unserer Sicht für alle, die mehr Volumen wollen und auch gern lauter hören. Dafür gibt es einen hochwertig verarbeiteten, kraftvollen Lautsprecher, der sich als Baustein eines Multiroom-Systems erweitern lässt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bewerten wir als gut.

Preise & Verfügbarkeit des Denon Home 400

Denon Home 400
Stand: 20.10.2026
Denon Home 400

WLAN-Lautsprecher mit sechs Treibern inklusive Up-Firing für Dolby Atmos Music, HEOS-Multiroom, AirPlay 2 und Bluetooth, als Stereopaar nutzbar.

TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 10/2026
Amazon
494,99 €
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 10/2026
Stand: 20.10.2026

Welche Alternativen gibt es zum Denon Home 400?

Wer mit weniger Volumen auskommt oder einen kleineren Lautsprecher sucht, findet im Denon Home 200 eine günstigere Alternative, die wir ebenfalls getestet haben. Er klingt sehr gut, stößt bei hoher Lautstärke aber früher an seine Grenzen.

Aus der Vorgängerserie haben wir den Denon Home 350 getestet, der ebenfalls viel Wert auf kraftvollen Klang legt. Eine kompakte Alternative eines anderen Herstellers ist der Sonos Era 100 mit Raumeinmessung per Trueplay.

Weitere Lautsprecher haben wir in unserem WLAN Lautsprecher Vergleich aufgeführt. Wer einen Lautsprecher für unterwegs sucht, wird in unserem Bluetooth Lautsprecher Vergleich fündig.

Denon Home 400: FAQs
Was ist der Unterschied zwischen Denon Home 400 und Home 200?

Der Home 400 hat sechs statt drei Treiber, darunter zwei nach oben gerichtete für Dolby Atmos Music. Im Test lieferte er deutlich mehr Volumen und blieb auch bei hoher Lautstärke sauber. Er ist zudem größer, schwerer und teurer.

Unterstützt der Denon Home 400 Dolby Atmos?

Ja. Der Home 400 gibt Dolby Atmos Music über zwei nach oben gerichtete Treiber wieder. Der räumliche Effekt war in unserem Test allerdings nur schwer wahrnehmbar.

Kann der Denon Home 400 als Stereopaar genutzt werden?

Ja, zwei Home 400 lassen sich in der HEOS-App koppeln. Eine Kopplung mit dem Home 200 war in unserem Test nicht möglich.

Unterstützt der Denon Home 400 AirPlay 2?

Ja. Daneben lässt sich Musik über HEOS, Bluetooth, AUX, USB-C und die Connect-Funktion von Streamingdiensten wie Spotify abspielen.

Welche Sprachassistenten unterstützt der Denon Home 400?

Der Home 400 unterstützt Siri. Dafür ist ein Apple HomePod im Haushalt nötig.

Denon Home 400: Technische Details

  • Treiber: 2x Tieftöner (114 mm), 2x Hochtöner (19 mm), 2x Up-Firing (25 mm)
  • Verstärker: 6x Class-D
  • Wiedergabe: Stereo, Dolby Atmos Music
  • Streaming: HEOS, AirPlay 2, Bluetooth
  • Hi-Res: Streaming in hoher Auflösung, u. a. DSD
  • WLAN: Wi-Fi 6E (2,4, 5 und 6 GHz)
  • Anschlüsse: AUX (3,5 mm), USB-C
  • Sprachassistent: Siri (mit HomePod)
  • Bedienung: physische Tasten für Lautstärke, Wiedergabe, Sprachassistent, drei Schnellwahltasten, Mikrofon-Schalter
  • Klangeinstellungen: Bass, Höhen, Klangbreite, Höhenwiedergabe, Aufstellungsposition
  • Stereopaar: ja, mit zweitem Home 400
  • Surround: als Rear-Lautsprecher für die Denon Home Sound Bar 550
  • Maße (B x T x H): 30 x 15 x 21,9 cm
  • Gewicht: 4,2 kg
  • Preis: 499 Euro

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