Gesucht: Zuverlässiger, spontaner Funkstandard
Das Internet of Things hält Einzug in Fabriken, Unternehmen, Schulen und Privathaushalten. Die Anwendungsfälle sind unterschiedlich: Photovoltaik-Anlagen, Automatisierung der Fabrikorganisation oder intelligente Sicherheitssensoren für den Brandschutz. In allen Fällen ist ein zuverlässiger Funkstandard nötig, der die relevanten Aktionsbefehle in Echtzeit weiterleitet. Bisher hat sich allerdings noch kein Funkstandard durchsetzen können. Viele etablierte Allianzen (darunter ZigBee und LoraWan) arbeiten auf Hochtouren am perfekten IoT-Funkstandard und kämpfen um eine Dominanz im Markt der vernetzten Dinge. Ein Start-up will nun an allen vorbeiziehen und einen neuen Funkstandard etablieren: endiio.
endiio für ein sicheres Internet der Dinge
Laut dem Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik fehlt die Lösung für das Internet der Dinge nach wie vor. Das Internet der Dinge braucht Funkverbindungen mit hohen Anforderungen an Zuverlässigkeit, Reichweite und Sicherheit. Deshalb fordert der Verband die Entwicklung geeigneter Funkstandards. Genau hier will endiio mit seinem Real Time-Low Power-Network ansetzen. Das Unternehmen bietet eine Funkzentrale an, die bis zu 65.000 Sensoren ansteuert. Über ein selbstkonfigurierendes Mesh-Netzwerk wird die zuverlässige Weiterleitung von Befehlen sichergestellt. Der patentierte Funkstandard soll dabei 10.000 mal weniger Strom verbrauchen als bisher übliche Standards. Damit ist auch Energy Harvesting leicht umsetzbar – die Geräte ziehen die benötigte Energie beispielsweise aus dem manuellen Knopfdruck.

Kompettlösung für IoT-Entwickler
endiio stellt nicht nur den Funkstandard und die Steuerungs-Hardware zur Verfügung, sondern bietet auch eine Cloud-Lösung an, über die Daten analysiert, überwacht und visualisiert werden können. Die Automation oder Echtzeitsteuerung wird dann über die endiio Mobile App abgewickelt. Die komplette Steuerung und Überwachung wird so über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets abgewickelt.
Marktchancen für endiio
Seit März 2017 hält das Innsbrucker Start-up endiio die Zertifizierung für Europa nach ETSI EN 300.220 für das Funkmodul in den Händen. In Kombination mit einer Finanzierungsspritze im sechsstelligen Betrag von aws Gründerfonds und der Situlus Holding steht dem erfolgreichen Marktstart für endiio nichts mehr im Weg.
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