Das Wichtigste zu Anker SOLIX 4 gegen Solakon ONE in Kürze
Anker SOLIX 4 E5000 Pro markiert den größten Generationssprung in der Anker-Speicherreihe seit Marktstart 2023. Statt 2,7 kWh wie noch beim Vorgänger startet die vierte Generation mit 5 kWh Basiskapazität – und lässt sich modular auf bis zu 30 kWh erweitern.
Über die neue Power-Dock-Lösung wachsen bis zu vier Solarbanks sogar auf 120 kWh zusammen. Dazu gibt es Anker Intelligence mit dynamischen Stromtarifen, Wetter-Prognose und Sprachsteuerung.

Solakon ONE gehört seit 2025 zu den preisattraktivsten All-in-One-Speichern am Markt. Mit 2,11 kWh pro Einheit, modular bis auf 12,66 kWh erweiterbar, integriertem Wechselrichter und Notstrom-Steckdose deckt der Speicher die typischen Einsteiger-Anforderungen sehr solide ab. Die deutsche App, dynamische Stromtarife und die Shelly-Integration runden das Paket ab.

Kurz gesagt: Der SOLIX 4 ist die deutlich größer dimensionierte, smartere Lösung für alle, die ihr System langfristig ausbauen und dynamische Stromtarife voll ausreizen wollen. Der Solakon ONE ist dank bewährter Technik und einem sehr attraktiven Preis ein echter Geheimtipp für Balkonkraftwerk-Einsteiger.
Anker SOLIX 4 gegen Solakon ONE: Technische Daten im Überblick
Die wichtigsten Eckdaten beider Speicher auf einen Blick.
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Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro
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Solakon ONE
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|---|---|---|
![]() |
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| Preis |
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statt 889,99 €
589,00 €
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| Zum Angebot |
zur Zeit kein Angebot vorhanden
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Zum Anbieter
solakon
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| Testbewertung |
– |
TESTNOTE
Sehr Gut
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| Speicherkapazität |
5 kWh
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2,11 kWh
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| Max. Erweiterungskapazität |
30 kWh
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12,66 kWh
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| Akku-Typ |
LFP – InfiniPower
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LiFePO4
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| Zyklen |
10.000
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8.000+
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| MPPT |
4
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4
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| Wechselrichter |
Im Speicher integriert
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Direkt integriert
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| Max. PV-Ladeleistung |
5.000 W
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2.600 W
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| AC-Ausgangsleistung |
600 / 790 / 800 / 2.500 W
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800 W
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| AC-Ladefunktion |
3.600 W
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–
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| Notstromfunktion |
2.500 W
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1.200 W
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| KI-Funktionen |
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–
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| App |
Anker App
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Solakon App
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| Einsatzbereich |
k.A.
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–20 bis +55 Grad
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| Schutzklasse |
IP66
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IP65
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| Garantie |
10 Jahre
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10 Jahre
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Solakon gegen Anker: PV-Eingangsleistung und Flexibilität
Bei der PV-Eingangsleistung trennt sich in diesem Duell schnell die Spreu vom Weizen. Beide Speicher arbeiten mit 4 unabhängigen MPP-Trackern – also gleicher Anzahl, aber sehr unterschiedlichen Leistungsklassen.
Solakon ONE verteilt seine 2.600 W maximale PV-Eingangsleistung auf vier Tracker mit je 650 W. Für ein typisches 2 × 2-Modul-Setup mit Ost-West-Ausrichtung oder leichter Verschattung ist das ein sehr guter Wert.

Anker SOLIX 4 spielt in einer anderen Liga: 5.000 W PV-Eingang, 4 bis 12 anschließbare Module und eine versprochene Jahreserzeugung von bis zu 5.665 kWh. Wer plant, das Balkonkraftwerk später zur kleinen Hausanlage auszubauen, hat hier deutlich mehr Reserve – und das, ohne den Wechselrichter tauschen zu müssen.

Zwischenfazit: Beim Solakon ONE reicht die Eingangsleistung für die meisten Balkon-Setups. Wer aber irgendwann auf 6, 8 oder mehr Module hochskalieren möchte, ist mit dem SOLIX 4 deutlich zukunftssicherer aufgestellt.
Speicher-App, Bedienung und Smart-Home-Integration
App-Steuerung und Smart-Home-Anbindung sind heute keine Bonusfunktionen mehr, sondern entscheiden im Alltag oft mehr über die Zufriedenheit als die nackten Kilowattstunden. Beide Hersteller haben das verstanden – aber auf sehr unterschiedlichem Niveau.
Solakon ONE setzt auf eine eigene, vollständig deutschsprachige App. Live-Monitoring für PV-Ertrag, Netzbezug, Verbrauch und Batteriestatus ist Standard. Spannend ist die Integration dynamischer Stromtarife sowie die Anbindung von Smart Metern wie Shelly.
Anker SOLIX 4 geht in puncto Intelligenz mehrere Schritte weiter. Mit Anker Intelligence analysiert das System in Echtzeit Verbrauch, Wetterdaten und Strompreise. Über 870 dynamische Tarifanbieter werden unterstützt – geladen wird in den Nebenzeiten, entladen zur Spitze.

Anker selbst beziffert die jährliche Ersparnis auf bis zu 2.234 € und einer Amortisation nach ungefähr 3 Jahren. Dazu kommen der Sprachassistent „Anka“ und die Kompatibilität mit Home Assistant für Smart-Home-Fans.
Neu in der vierten Generation: der Smart Meter Gen 2. Er erfasst den Bedarf in unter 3 Sekunden mit weniger als 10 W Toleranz und überwacht dank Dual-Circuit-Monitoring zwei Stromkreise gleichzeitig – etwa Hauptkreis und ein zusätzliches PV-System eines Drittherstellers.
Anker SOLIX 4 vs. Solakon ONE: Kompatibilität & Alltagstauglichkeit
Auch in Sachen Alltagstauglichkeit, Aufbau und Integration ins bestehende Balkonkraftwerk gibt es deutliche Unterschiede.
Anschlüsse & Aufbau
Solakon ONE bringt die Klassiker mit: 4 PV-Eingänge, eine Notstrom-Steckdose, LAN, USB und eine externe Antenne für stabilen Empfang. Schutzmechanismen wie Über- und Unterspannungs-, Kurzschluss- und Überstromschutz sind ebenso an Bord wie die VDE- und TÜV-Zertifizierung.

Anker SOLIX 4 hebt sich vor allem durch die höhere Schutzklasse IP66 ab – damit ist der Speicher noch besser für den Außeneinsatz geeignet. Der eingebaute Off-Grid-Ausgang liefert 2.500 W (Solakon: 1.200 W), die USV-Umschaltung erfolgt in 10 ms – schnell genug auch für sensible Elektronik wie zum Beispiel Server oder Computer.

Modulare Erweiterung
Solakon ONE wird klassisch gestapelt – bis zu sechs Einheiten ergeben 12,66 kWh. Mechanisch wie elektrisch eine saubere Lösung, die ohne Elektriker funktioniert.
Anker SOLIX 4 ist in seiner Skalierbarkeit konkurrenzlos: bis zu 30 kWh per DIY-Erweiterung über kompatible BP5000-Akkupacks und bis zu 120 kWh über den Power Dock, in dem sich vier Solarbanks zu einem System verbinden lassen (20 kW PV-Eingang, 10 kW AC-Ausgang, Techniker erforderlich).

Kompatibilität zu bestehender Anker-Hardware
Ein klarer Pluspunkt für Bestandskunden: Die neuen BP5000-Erweiterungsakkus sind auch mit der Solarbank 2 Pro, 2 AC, 2 Plus und 3 Pro kompatibel, während die Basisstation des SOLIX 4 kompatibel mit den Erweiterungsakkus BP1600 & BP2700 ist.
Anker bleibt damit seinem Ökosystem-Gedanken treu – wer bereits ein älteres Anker-Modell besitzt, kann bestimmte Komponenten wie zum Beispiel die Zusatzakkus weiterverwenden.
Besondere Funktionen und Innovationen von Anker und Solakon
Dynamische Stromtarife: Beide Speicher unterstützen das Prinzip „günstig laden, teuer entladen“. Anker arbeitet hier mit über 870 Anbietern zusammen und integriert das Pricing direkt in die KI-Steuerung. Solakon unterstützt dynamische Tarife ebenfalls, die KI-Empfehlungen sollen jedoch erst per Software-Update kommen.
Notstromversorgung: Solakon ONE bietet eine Notstrom-Steckdose mit 1.200 W. Der Anker SOLIX 4 verdoppelt das nahezu mit 2.500 W am Off-Grid-Ausgang – und schaltet bei Stromausfall in nur 10 Millisekunden um. Das ist USV-Niveau und eines der stärksten Argumente für den Premium-Speicher.

Bidirektionales Schnellladen: Neu beim SOLIX 4 sind 2.500 W bidirektionales Laden und ein Akku, der in nur 2 Stunden von 0 auf 100 % geladen ist. Wer Überschussstrom günstig aus dem Netz „mitnehmen“ und später wieder einspeisen will, hat hier deutliche Vorteile.
Lebensdauer & Zyklen: Der InfiniPower-Akku des SOLIX 4 ist auf 10.000 Vollzyklen und 15 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Solakon nennt für den ONE eine 10-jährige Garantie, die Zyklenfestigkeit ist mit rund 8.000 Vollzyklen ebenfalls überdurchschnittlich, weil Standard-Speicher erreichen nur 6.000 Zyklen.

Anker SOLIX 4 gegen Solakon ONE: Preis-Leistung im Check
Beim Solakon ONE steht ganz klar das Preis-Argument im Vordergrund: Für rund 589 € bekommt man einen modernen Speicher inklusive Wechselrichter, Notstrom-Steckdose und sehr ordentlicher Grundausstattung. Wer also nach einem 2-kWh-Speicher mit App und Notstromfunktion sucht und sein Setup nicht extrem ausbauen möchte, bekommt hier eines der besten Preis-Leistungs-Pakete am Markt.
Der Anker SOLIX 4 E5000 Pro startet mit einem UVP von 1.999 €. Zum Marktstart am 12. Mai 2026 läuft jedoch eine zeitlich begrenzte Launch-Aktion: Wer rechtzeitig vorbestellt, sichert sich den Speicher für
- 1.499 € statt 1.999 € – eine Ersparnis von 500 €
- plus Smart Meter Gen 2 gratis (im Wert von rund 100 €)
- optionaler BP5000-Erweiterungsakku zur Aktion für 1.049 € statt 1.399 €
Aktionszeitraum: 12.05.2026 bis 11.06.2026, 23:59 Uhr.

Damit liegt der Aufpreis zum Solakon ONE auf Aktionsbasis bei rund 900 € – für die mehr als doppelt so große Basiskapazität, die deutlich höhere PV-Eingangsleistung, die 2,5-kW-Off-Grid-Versorgung, die KI-Steuerung und den langfristig auf bis zu 120 kWh ausbaubaren Speicher.
Wer das Sparpotenzial dynamischer Stromtarife realistisch nutzen will, holt diesen Aufpreis laut Anker-Berechnung in rund drei Jahren wieder rein.
Praxiserfahrung und Testergebnisse zu den beiden Speichern
Solakon ONE hat im home&smart-Test 94 von 100 Punkten und damit das Prädikat „sehr gut“ erreicht. Besonders überzeugt haben uns die schnelle Installation, die durchdachte App und die für die Preisklasse ungewöhnliche Notstrom-Funktion. Kleiner Wermutstropfen: Das Display ist bei direkter Sonne kaum lesbar, und einige App-Funktionen waren beim Test noch im Reifeprozess.
Anker SOLIX 4 E5000 Pro ist zum Zeitpunkt dieses Vergleichs frisch im Vorverkauf. Wir konnten den Speicher daher nochnicht testen– die Vorgängermodelle Solarbank 2 Pro und 3 Pro haben in unseren Tests aber jeweils Top-Werte (92 bzw. 95 Punkte) erzielt.
Auf dem Papier verbessert der SOLIX 4 fast jeden relevanten Wert: 5 statt 2,7 kWh, 10.000 statt 6.000 Zyklen, 10 ms statt 20 ms USV-Umschaltung, IP66 statt IP65. Unser ausführlicher Praxistest folgt direkt nach der Auslieferung im Frühsommer 2026.

Fazit: Für wen eignet sich welcher Balkonkraftwerk-Speicher?
Wer aktuell zwischen den beiden Speichern schwankt, sollte sich vor allem zwei Fragen beantworten: Wie groß soll mein Setup in 3 bis 5 Jahren werden – und wie wichtig sind mir dynamische Stromtarife und Smart-Home-Komfort?
Solakon ONE – die Empfehlung für Einsteiger
Für wen? Für alle, die ihr erstes Balkonkraftwerk mit einem Speicher kombinieren wollen, mit 2 bis maximal rund 12 kWh auskommen und vor allem auf einen schnellen Return-on-Investment achten. Die Kombination aus integriertem Wechselrichter, Notstrom-Steckdose, deutscher App und einem Preis von rund 589 € ist in dieser Klasse weiterhin schwer zu schlagen.

Anker SOLIX 4 E5000 Pro – die Empfehlung für die nächsten 10 Jahre
Für wen? Für alle, die größer denken: 5 kWh ab Werk, bis 120 kWh erweiterbar, 5.000 W PV-Eingang, 2.500 W Off-Grid mit USV-Umschaltung in 10 ms, Anker Intelligence mit dynamischen Tarifen und der neue Smart Meter Gen 2. Wer dynamische Stromtarife voll ausreizen, das System langfristig erweitern und maximale Energie-Autarkie erreichen will, bekommt mit dem SOLIX 4 das aktuell ambitionierteste Komplettpaket im Balkonkraftwerk-Segment – und zum Marktstart noch dazu mit ordentlichem Rabatt.

Unsere Kurzempfehlung: Wer „klein und günstig“ sucht, fährt mit dem Solakon ONE weiterhin sehr gut. Wer dagegen mehr Kapazität, mehr Leistung und mehr Smartness will – und plant, das System über die Jahre auszubauen – sollte zur Launch-Aktion zum Anker SOLIX 4 E5000 Pro bei Kleines Kraftwerk greifen.
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