Unser Testfazit zum Beatbot Sora 70
Der Beatbot Sora 70 überzeugt im home&smart Test mit einem herausragenden Gesamtpaket.

Beatbot Sora 70
Er liefert nicht nur ein sehr gutes Reinigungsergebnis von Boden, Wänden und Wasserlinie – dank seiner JetPulse-Technologie reinigt er auch zuverlässig die gesamte Wasseroberfläche. Und: Auch an unserer Pooltreppe zeigt er ein besseres Ergebnis wie alle Poolroboter, die wir bisher testen durften.
Zudem ist er dank einer übersichtlichen App einfach zu bedienen und dank des großen Akkus auch für große Pools geeignet. Schwächen? Ja auch die gibt es, sind aus unserer Sicht aber vernachlässigbar. Er ist etwas teurer als viele von Konkurrenzmarken, größer und schwerer, was sich vor allem beim Herausheben bemerkbar macht. Zudem reinigt er – trotz anderer Einstellung – recht zufällig im Pool.
Dennoch ist der Sora 70 ein sehr guter Alltagshelfer die viele lästige Arbeiten rund um den Pool übernimmt. Damit bleibt mehr Zeit für Spaß im und um das Wasser. Uns hat er auf jeden Fall überzeugt.
Design & Verarbeitung: hochwertig trotz Kunststoff
Optisch macht der Beatbot Sora 70 sofort einen wertigen Eindruck. Unser Testgerät kommt in einem edlen dunklen Farbton (Lavendeviolett), alternativ ist der Roboter in einem Tiefblau erhältlich. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, ist aber sauber und stabil verarbeitet – von billiger Anmutung keine Spur.
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Angetrieben wird der Sora 70 über einen Raupenantrieb, der zusätzlich von Düsen und Propellern unterstützt wird. Das sorgt für ordentlich Vortrieb und guten Halt an den Wänden. An der Oberseite sitzt ein praktischer Haltegriff, der das Handling erleichtert. Auf der Unterseite arbeiten zwei gummierte Reinigungswalzen, die Schmutz zuverlässig entfernen.
Ein zentrales Ausstattungsmerkmal ist der große 6-Liter-Filterkorb, der sich werkzeuglos und ohne Fummelei entnehmen lässt. Dazu muss nur die Klappe auf der Oberseite geöffnet werden. Serienmäßig arbeitet er mit einem 150-μm-Standardfilter.

Wer noch feineren Schmutz aus dem Wasser holen möchte, kann optional einen 3-μm-Ultra-Feinfilter erwerben – dieser ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat gekauft werden.
Was im Test sofort auffällt: Der Sora 70 ist größer und etwas schwerer als die meisten anderen Poolroboter, die wir bisher getestet haben. Mit Abmessungen von rund 43,4 × 43,0 × 28,5 cm und einem Gewicht von etwa 10 kg ist er kein Leichtgewicht.

Leer lässt er sich zwar problemlos allein tragen, das Herausziehen aus dem Pool – vollgesogen und am Beckenrand geparkt – ist dann aber doch etwas mühsam. Wer den Roboter regelmäßig ein- und aussetzt, sollte das im Hinterkopf behalten.
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Für die nötige Ausdauer sorgt ein großzügiger Akku mit 10.000 mAh. Laut Hersteller reicht eine Ladung für bis zu 7 Stunden im Oberflächenmodus und rund 4,5 bis 5 Stunden im Boden-, Wand- und Wasserlinien-Modus. Damit hat der Sora 70 in unserem Test problemlos genug Reserven, um auch größere Becken in einem Durchgang zu reinigen.

Der Lieferumfang fällt übersichtlich aus. Enthalten sind:
- 1x Beatbot Sora 70 Poolroboter
- 1x Netzteil
- 1x Haken zum Herausangeln
- 1x Bedienungsanleitung
- 1x Quick-Start-Guide
Eine Ladestation gibt es nicht. Das Netzteil wird stattdessen direkt in den Roboter gesteckt. Der Anschluss ist gut abgedeckt und geschützt, dennoch sollte man unbedingt darauf achten, dass alles vollständig trocken ist, bevor man den Sora 70 lädt. Vor dem allerersten Einsatz empfehlen wir, den Akku einmal komplett auf 100 Prozent zu laden.
Unser Testpool im Detail
Damit sich die Testergebnisse besser einordnen lassen, hier kurz unsere Testumgebung: Der Pool misst ca. 7 x 3 Meter und ist 1,60 Meter tief. Eine komplette Poolseite besteht vollständig aus einer Treppe.

Zusätzlich verläuft auf etwa halber Wassertiefe eine rund 10 Zentimeter breite Kante einmal um den gesamten Pool. Solche Besonderheiten sind ein guter Härtetest für die Navigation eines Poolroboters.
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Der Beatbot Sora 70 bietet insgesamt sechs Reinigungsmodi, die sich flexibel an die jeweilige Aufgabe anpassen lassen:
- Pro-Modus: Reinigt Boden sowie Wand, Wasserlinie und Wasseroberfläche gemeinsam in einem Durchgang.
- Standard-Modus: Boden, Wand und Wasserlinie nacheinander.
- Boden-Modus: Konzentriert sich ausschließlich auf den Poolboden.
- Oberflächen-Modus: Reinigt treibend die Wasseroberfläche wie ein Skimmer.
- Wand-Modus: Reinigt gezielt Wand und Wasserlinie.
- ECO-Modus: Kurzprogramm mit rund 45 Minuten Bodenreinigung.

Nachdem man den Reinigungsmodus ausgewählt hat, kann in der App noch festgelegt werden wie lange der Sora 70 seine Runden drehen soll. Je nach Modus stehen unterschiedliche Zeiträume zwischen ab 2 Stunden zur Verfügung. Für die maximale Reinigung bis der Akku leer ist, wählen Nutzer einfach die MAX-Variante.
Reinigungsleistung des Beatbot Sora 70 im Test: rundum überzeugend
Wir haben alle Modi ausgiebig ausprobiert – und das Ergebnis ist durchweg sehr gut. Boden, Wände und Wasserlinie hat der Sora 70 in unserem Test zuverlässig und gründlich gereinigt.

Was dabei auffällt: Fährt er die Wände nach oben, ist der Haltegriff noch oben gerichtet. So kann der Roboter ganz einfach, jederzeit und spontan aus dem Pool genommen werden. Ein kleines Detail, dass im Alltag aber einiges an Erleichterung bringen kann.
Unter Wasser arbeitet der Sora 70 nahezu lautlos – nur im Oberflächenmodus plätschert das Wasser hörbar. Im Pro-Modus reinigt er Boden und Wand gleichzeitig.
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Die Wände klettert der Roboter im Test ohne Probleme hoch. Auch die umlaufende Kante in unserem Pool meisterte er souverän und ohne hängen zu bleiben. Die Wasserlinie – klassischerweise eine der schmutzigsten Zonen im Pool – wurde ebenfalls gründlich und sauber gereinigt.
Oberflächenreinigung: das Alleinstellungsmerkmal
Das Feature, das den Sora 70 von vielen anderen Poolrobotern abhebt, ist der Oberflächenmodus. Hier fungiert der Roboter wie ein Skimmer: Er treibt über die Wasseroberfläche und sammelt Schmutz, Blätter und Insekten ein. Im Test funktioniert das richtig gut und spart im Alltag spürbar Arbeit.

Ganz perfekt ist die Sache aber nicht: Weil der Roboter das Wasser durch seine Bewegung selbst ständig in Bewegung hält, treibt er einen Teil des Schmutzes zeitweise vor sich her bzw. von sich weg, statt ihn aufzunehmen.
So blieben bei uns nicht ganz alle Blätter auf Anhieb hängen. Unterm Strich ist der Oberflächenmodus dennoch eine tolle Funktion, die für einen noch saubereren Pool sorgt und zusätzlich Zeit spart.
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Nach dem Ende der Reinigung parkt der Sora 70 am Poolrand und muss vom Boden herausgeangelt werden – allein durchaus fordernd, aber machbar. An Land beginnt der Roboter automatisch, das Wasser abzupumpen.
Anschließend entnimmt man den Filterkorb und spritzt ihn einfach mit dem Schlauch ab. Wichtig: Vor dem nächsten Laden sollte alles ausreichend trocknen.

Ein weiterer Pluspunkt: Der Sora 70 reinigt im Test sogar unsere Poolstufen mit. Das Ergebnis fällt hier zwar nicht ganz so makellos aus wie im übrigen Becken, ist aber dennoch besser als bei vielen anderen Poolrobotern, die wir bisher getestet haben.
Bedienung & App: einfach, aber mit kleinen Eigenheiten
Gesteuert wird der Sora 70 über die Beatbot App, die einfach und übersichtlich aufgebaut ist. Der Roboter lässt sich per Bluetooth und WLAN verbinden. Die WLAN-Anbindung halten wir dabei ehrlich gesagt für etwas überflüssig: Da man den Roboter ohnehin immer von Hand in den Pool setzen muss, ist man beim Start sowieso in der Nähe – Bluetooth hätte hier völlig ausgereicht.
Vor dem Start wählt man den gewünschten Modus und setzt den Roboter ins Wasser. Der Sora 70 taucht selbstständig ab und benötigt am Beckenboden dann bis zu 5 Minuten, bevor die eigentliche Reinigung beginnt. Das ist im Vergleich zu anderen Poolrobotern, die wir getestet haben, relativ lang – ein Problem ist es aber nicht. Man sollte sich nur nicht wundern, wenn der Roboter zu Beginn erst einmal längere Zeit still steht.
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Auch bei der Oberflächenreinigung taucht er zunächst ab und kommt danach wieder nach oben – obwohl die Anleitung angibt, dass er direkt an der Oberfläche mit der Reinigung startet. Wichtig zu wissen: Unter Wasser gibt es keinen App-Zugriff auf den Roboter, da weder WLAN- noch Bluetooth-Signale durch das Wasser übertragen werden. Im Oberflächenmodus besteht dagegen eine Verbindung – der Roboter lässt sich sogar per App fernsteuern. Das ist im Alltag aber eher eine nette Spielerei.
Zeitpläne lassen sich in der App ebenfalls anlegen. Aus unserer Sicht sind diese jedoch kaum nötig, da der Roboter ohnehin jedes Mal von Hand in den Pool gesetzt werden muss. Praktisch: Der Sora 70 lässt sich auch komplett ohne App über eine Wipptaste am Gerät starten – dann stehen allerdings nur der Pro- und der Standard-Modus zur Auswahl.
Beatbot Sora 70 – Preise und Verfügbarkeit

Beatbot Sora 70 – Technische Details
- Maße: ca. 43,4 × 43,0 × 28,5 cm (L × B × H)
- Gewicht: 10 kg
- Saugleistung: 25.700 Liter pro Stunde
- Farbvarianten: Tiefblau, Lavendelviolett
- max. Reinigungsfläche: 300 m²
- Antrieb: Raupenantrieb, unterstützt durch Düsen und Propeller
- Akku: Lithium-Ionen, 10.000 mAh
- Laufzeit: bis zu 7 Std. (Oberfläche), ca. 4,5–5 Std. (Boden/Wand/Wasserlinie)
- Ladedauer: ca. 4,5 Stunden
- Filterkorb: 6 Liter, werkzeuglos entnehmbar
- Filter: 150 μm (Standard); 3 μm Ultra-Feinfilter optional (nicht im Lieferumfang)
- Reinigungsmodi: 6 (Pro, Standard, Boden, Oberfläche, Wand, ECO)
- Saugleistung: bis zu 25.700 l/h
- Sensoren: 18 Sensoren (inkl. 2 Ultraschall / SonicSense)
- Konnektivität: Bluetooth & WLAN (2,4/5 GHz), Beatbot App; Bedienung auch per Wipptaste
- Schutzklasse: IPX68
- Lieferumfang: Poolroboter, Netzteil, Haken, Anleitung, Quick-Start-Guide
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