Wybot B1 Test – Wie gut ist der kabellose Poolroboter im Alltag?

Mit dem B1 schickt Wybot einen kabellosen Poolroboter ins Rennen, der zuverlässige Alltagsreinigung zum überschaubaren Preis verspricht. Wir haben ihn ausführlich im eigenen Pool getestet und uns angeschaut, wie schnell er startklar ist, wie gut er Boden, Wände und Wasserlinie reinigt – und wo im Alltag die Schwächen liegen. Ob sich der B1 lohnt, verraten wir im ausführlichen Testbericht.

Wybot B1 Test – Wie gut ist der kabellose Poolroboter im Alltag?
Wie schlägt sich der Wybot B1 im Alltag? Wir haben den Test gemacht. (Carsten Kitter)

Unser Test-Fazit zum Wybot B1

Der Wybot B1 ist ein leiser, unkomplizierter Helfer für die tägliche Poolreinigung. Seine größte Stärke ist die extrem schnelle Einrichtung: Ausgepackt, per Bluetooth verbunden, losgelegt – das dauert nur wenige Minuten.

Die App ist einfach und übersichtlich, im Betrieb ist der Roboter absolut lautlos. Auf dem Boden liefert er ein gutes Ergebnis und sammelt losen Schmutz zuverlässig ein.

Schwächer präsentiert er sich an der Wand und der Wasserlinie. Zwar reinigt er die Wände an sich ordentlich, doch an einer umlaufenden Kante im Pool blieb er fast immer hängen und reinigte den oberen Bereich entsprechend selten. Wer ebenfalls eine solche Kante im Pool hat, sollte zu einem anderen Gerät greifen.

Dazu kommen ein paar Detailschwächen: Es liegt zwar ein Haken, aber kein Teleskopstab bei und die LED-Statusanzeige ist schwer zu erkennen – unter Wasser praktisch gar nicht.

In Summe nimmt der B1 im Alltag spürbar Arbeit ab und ist vor allem für alle interessant, denen ein sauberer Poolboden wichtig ist. In unserem Test erreicht er die Note „gut“ mit 81 von 100 Punkten.

Als Vorteile stechen die extrem schnelle Einrichtung, die übersichtliche App, der absolut lautlose Betrieb und die gute Bodenreinigung hervor. Auf der Minusseite stehen die kaum gereinigte Wasserlinie, das lange Hängenbleiben an der Kante, der fehlende Teleskopstab, der fehlende spontane Stopp und die schwer erkennbare LED-Anzeige.

WYBOT B1
TESTNOTE
Gut
81/100 Punkte • 07/2026
klein und leicht
schnelle, einfache Bedienung
reinigt gut
Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
Große Probleme an Kante im Wasser
keine Reinigung der Wasseroberfläche
kein Stab zum entnehmen im Lieferumfang
schwach an der Wasserlinie
ab 339,99 
TESTNOTE
Gut
81/100 Punkte • 07/2026
Stand: 17.07.2026

Wybot B1 – Design & Ausstattung im Überblick

Optisch gibt sich der Wybot B1 mit Maßen von nur 36 x 35 x 26 Zentimetern sehr kompakt und zurückhaltend. Das Gehäuse wirkt solide verarbeitet und liegt für einen kabellosen Poolroboter angenehm handlich in der Hand. Mit nur 6,5 kg ist er zudem sehr leicht.

Der B1 ist mit nur 6,5 kg Leergewicht sehr leicht.
Der B1 ist mit nur 6,5 kg Leergewicht sehr leicht. (Carsten Kitter)

Der Lieferumfang fällt allerdings überschaubar aus: Im Karton liegen das Ladekabel, eine Quick-Start-Karte, die Anleitung, Schwimmblöcke sowie ein Haken zum Herausholen. Und genau hier liegt der erste kleine Kritikpunkt: Es liegt zwar ein Haken bei, aber kein Teleskopstab.

Wer einen etwas größeren oder tieferen Pool hat, muss sich also selbst um eine Stange kümmern, um den Roboter bequem aus dem Wasser zu ziehen.

Auf der Unterseite gibt es ebenfalls zwei Bürsten zur Reinigung.
Auf der Unterseite gibt es ebenfalls zwei Bürsten zur Reinigung. (Carsten Kitter)

Technisch setzt der B1 auf einen Mehrmotoren-Antrieb, mehrere Bürstenrollen sowie kleine seitliche Bürsten für die Rand- und Eckenreinigung. Der Filterkorb lässt sich von oben entnehmen und unter fließendem Wasser ausspülen.

Laut Hersteller reinigt der B1 Boden, Wände und Wasserlinie und soll dabei Stufen und leichte Gefälle automatisch erkennen.

Einrichtung & Bedienung des Wybot B1

Die Einrichtung gehört zu den größten Stärken des B1: Sie ist ausgesprochen schnell und einfach, da alles über Bluetooth läuft. Kein WLAN-Gefummel, keine umständliche Kontoerstellung – Roboter mit der App verbinden und loslegen.

Unter dem Haltegriff gibt es eine LED-Anzeige. Außerdem sollte der B1 vor dem ersten Start vollständig aufgeladen werden.
Unter dem Haltegriff gibt es eine LED-Anzeige. Außerdem sollte der B1 vor dem ersten Start vollständig aufgeladen werden. (Carsten Kitter)

Die App selbst ist angenehm aufgeräumt und übersichtlich; man findet die wichtigsten Funktionen auf einen Blick.

Die folgenden Einstellungen lassen sich vor dem Reinigungsstart vornehmen:

  • Putzmodi: nur Boden, nur Wand, erst Wand dann Boden, Vollpool und Öko-Boden
  • Schnellreinigung: der B1 reinigt in 50 Minuten so viel Fläche wie möglich und bleibt nach 50 Minuten stehen
  • Experteneinstellungen: fahren nach Kreuzmuster oder S-Muster

Ganz ohne Kritik bleibt die Bedienung allerdings nicht. Zwei Punkte sind uns aufgefallen: Erstens lässt sich die Reinigung nicht spontan beenden – ist der Roboter einmal gestartet, läuft er sein Programm durch. Da Bluetooth-Signale Wasser praktisch nicht durchdringen können, lässt sich der B1 nur außerhalb des Wassers steuern – wie nahezu alle Poolroboter ohne spezielles Unterwasser-Funkzubehör.

Im Lieferumfang ist zwar ein Haken, aber kein Stab dabei um den Roboter aus dem Pool zu holen.
Im Lieferumfang ist zwar ein Haken, aber kein Stab dabei um den Roboter aus dem Pool zu holen. (Carsten Kitter)

Zweitens ist die LED-Statusanzeige schwer zu erkennen. Es gibt viele Farben, die man sich erst einprägen muss, und unter Wasser sieht man die LED praktisch gar nicht mehr.

Unser Testpool im Detail

Damit sich die Testergebnisse besser einordnen lassen, hier kurz unsere Testumgebung: Der Pool misst ca. 7 x 3 Meter und ist 1,60 Meter tief. Eine komplette Poolseite besteht vollständig aus einer Treppe.

Mit einer herumlaufenden Kante im Becken, einer Treppe und zwei Scheinwerfern hält unser Testpool die eine oder andere Tücke bereit.
Mit einer herumlaufenden Kante im Becken, einer Treppe und zwei Scheinwerfern hält unser Testpool die eine oder andere Tücke bereit. (Carsten Kitter)

Zusätzlich verläuft auf etwa halber Wassertiefe eine rund 10 Zentimeter breite Kante einmal um den gesamten Pool. Solche Besonderheiten sind ein guter Härtetest für die Navigation eines Poolroboters.

Funktionen & Performance: Was kann der Wybot B1?

In diesem Kapitel gehen wir nun auf die Reinigungsleistung des Wybot B1 in unserem Testpool ein.

Bodenreinigung und Navigation des Wybot B1

Am Boden hinterlässt der Wybot B1 einen guten Eindruck. Er reinigt im Kreuz- oder S-Muster und fährt dabei abwechselnd die lange und die kurze Poolseite ab. Ganz akkurat sind die Bahnen dabei nicht, denn er fährt nicht durchgehend schnurgerade. Immerhin verfährt er sich aber auch nicht und bleibt nirgends hängen.

Bei der Bodenreinigung liefert der B1 eine tadellose Leistung.
Bei der Bodenreinigung liefert der B1 eine tadellose Leistung. (Carsten Kitter)

Fairerweise muss man dazusagen, dass unser Testpool an diesen Stellen keine größeren Hindernisse bot.

Das Ergebnis jedoch überzeugt: Loser Schmutz wird zuverlässig eingesammelt, und der Boden sieht nach dem Durchlauf deutlich sauberer aus. Zwei Einschränkungen gibt es dennoch.

Die ein oder andere Bahn ist zwar nicht immer parallel, aber insgesamt passt das Ergebnis.
Die ein oder andere Bahn ist zwar nicht immer parallel, aber insgesamt passt das Ergebnis. (Carsten Kitter)

Hartnäckige, festsitzende Verschmutzungen am Rand blieben teilweise liegen. Und zum Abschluss der Bodenrunde fährt der B1 einmal kurz die Wand hoch – eine kleine Zugabe, die aber keine vollwertige Wandreinigung ersetzt.

Wand und Wasserlinienreinigung des Wybot B1

An den Wänden zeigt der B1 gemischte Leistungen. Die Wandreinigung an sich ist gut – er arbeitet sich die Flächen hoch und säubert sie ordentlich. Das Problem liegt oben, an der umlaufenden Kante unseres Pools.

Leider blieb der B1 fast immer an der Kante im Pool hängen.
Leider blieb der B1 fast immer an der Kante im Pool hängen. (Carsten Kitter)

Der Roboter bleibt an der Poolkante nämlich ausgesprochen oft hängen, teilweise über 30 Sekunden an einer Stelle. Und dieses Verhalten verschärfte sich mit zunehmender Laufzeit: Je länger die Reinigung insgesamt dauerte, desto länger klebte er an der Kante – am Ende schaffte er es gar nicht mehr darüber hinweg.

Das Problem: Der B1 setzte mit dem Teil des Bodens auf, der genau zwischen beiden Rädern liegt und konnte so nicht weiter nach oben fahren. Poolroboter mit Raupenantrieb sind hier klar im Vorteil.

Wenn er es mal über die Kante geschafft hat, wurde die Wasserlinie nur ganz kurz gereinigt.
Screenshot (Carsten Kitter)

Darunter leidet vor allem die Wasserlinie. Genau dieser Bereich, an dem sich Fett, Sonnencreme und Schmutzränder absetzen, wurde im Test so gut wie gar nicht gereinigt – der B1 hielt sich dort meist nur ein bis zwei Sekunden auf.

Für uns ist das der deutlichste Schwachpunkt, weil die Wasserlinie zu den sichtbarsten Bereichen eines Pools gehört.

Was dem Wybot B1 leider fehlt

Neben der schwachen Wasserlinienreinigung sind es vor allem Alltagsdetails, die den Gesamteindruck trüben: der fehlende Teleskopstab im Lieferumfang und die schwer ablesbare LED-Anzeige nerven etwas. Zudem kann der B1 nicht die Wasseroberfläche reinigen. Diese Funktionen bietet aber nur Poolroboter die um einiges teurer sind als der B1.

Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Wybot B1?

Die unverbindliche Preisempfehlung des Wybot B1 liegt bei 599 Euro. Zu diesem Preis bekommt man einen leisen, einfach zu bedienenden Poolroboter, der den Boden zuverlässig reinigt.

Gemessen am Straßenpreis geht das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung – vorausgesetzt, man legt den Schwerpunkt auf die Bodenreinigung. Wer dagegen eine gründlich gereinigte Wasserlinie erwartet, sollte die Schwächen des B1 in diesem Bereich einkalkulieren.

Wybot B1 – Preise und Verfügbarkeit

WYBOT B1
Stand: 17.07.2026
WYBOT B1

Akku-Poolroboter für kleine Pools, mit App-Steuerung, Wand- und Bodenabdeckung, Zwei Seitenbürsten, bis zu 100 Minuten Akkulaufzeit

TESTNOTE
Gut
81/100 Punkte • 07/2026
Amazon
339,99 
TESTNOTE
Gut
81/100 Punkte • 07/2026
Stand: 17.07.2026

Weitere Wybot B1 Tests und Bewertungen

Wir als home&smart Redaktion haben es uns zum Ziel gesetzt, unsere Leser neutral und umfassend zu informieren, damit diese eine gute Kaufentscheidung auf Basis unserer Erfahrungen und Recherche treffen können.  

Dabei wollen wir unsere eigenen Erfahrungen transportieren, statt jedes noch so kleine technische Detail zu erklären, welches für die meisten Leser ohnehin keine Rolle spielt. Hierzu führen wir strenge und vergleichbare Tests durch und kombinieren diese mit einer ausführlichen Recherche zu einem Produkt.

Bei allen Tests blicken wir auch immer auf die Testergebnisse anderer Fachredaktionen und auf aktuelle technische Entwicklungen. Dadurch wollen wir einen Tunnelblick vermeiden.  Auf unsere Testnote haben diese Ergebnisse aber keine Auswirkungen. 

Wer möchte, kann sich in unseren Redaktionsrichtlinien tiefergehend zu unserem Vorgehen bei Produkttests oder zu unserer Recherche informieren. Außerdem gibt es hier einen Artikel über unser Testverfahren.

  • Auch smartzone.de hat den B1 getestet und lobt die kabellose Alltagstauglichkeit sowie die im Bodenmodus erreichte Laufzeit von knapp zwei Stunden. (Stand: 07/2026)

Wybot B1 – Technische Details

  • Reinigungsbereich: Boden, Wände und Wasserlinie (laut Hersteller), Erkennung von Stufen und leichten Gefällen
  • Antrieb: Mehrmotoren-System mit mehreren Bürstenrollen und seitlichen Bürsten für Rand- und Eckenreinigung
  • Saugleistung: ca. 8.000 l/h
  • Gewicht (leer): 6,5 kg
  • Filter: entnehmbarer Filterkorb mit feinem Filternetz (180 Mikron), werkzeuglos zu reinigen
  • Akku & Laufzeit: bis zu 120 Minuten (Bodenmodus), zusätzlicher 60-Minuten-Schnellmodus
  • Ladezeit: ca. 3 Stunden
  • Geeignete Poolgröße: bis ca. 100 m²
  • Steuerung: Wybot-App per Bluetooth (nur außerhalb des Wassers)
  • Betrieb: kabellos, absolut leise

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