Ring Indoor (2.Gen) Test – So gut ist die Überwachungskamera

Die Ring Indoor Überwachungskamera ist eine solide Lösung für die Sicherheit zuhause. In der zweiten Generation hat die Kamera jetzt ein Sichtvisier, um die nötige Privatsphäre zu gewähren. Wir haben die Ring Indoor Kamera getestet und verraten, wie gut sie wirklich ist.
Ring Indoor (2.Gen) Test – So gut ist die Überwachungskamera
Die Ring Indoor Kamera überwacht mit einer Auflösung von 1080p (Wayne Allinger / home&smart)

Unser Test Fazit zur Ring Indoor Überwachungskamera

Nach vielen Überwachungskamera Tests konnte uns schließlich auch die Ring Indoor Kamera in der Praxis überzeugen. In unserem Ring Indoor Test konnten wir uns den Aufbau, die Qualität und die App genauer anschauen. Der Aufbau funktionierte dabei schnell und in wenigen Schritten. Auch die Verbindung zur App war in kürzester Zeit hergestellt. 

Danach war die Sicherheitskamera direkt bereit zum Einsatz. Die Videoqualität machte auf den ersten Blick einen soliden Eindruck und ist mit einer Full-HD Auflösung von 1920×1080 Pixel mehr als ausreichend, um die Umgebung genau wiederzugeben. Auch die 2-Wege-Kommunikation hatte eine ordentliche und vor allem verständliche Qualität. 

Einer der wenigen Kritikpunkt ist die Designwahl der Ring Indoor Überwachungskamera. Denn das Sichtvisier der Kamera muss manuell und per Handgriff bedient werden, was bei einem schwer erreichbaren Montageort, wie beispielsweise der Decke, zu unnötigem Aufwand führt. Außerdem muss die Kamera per Kabel an den Strom angeschlossen werden. In Betrieb leuchtet ein blaues Licht an der Vorderseite, was auch unvorteilhaft für eine Sicherheitskamera sein kann. 

Für einen Preis von unter 60 Euro können wir für die Ring Indoor Überwachungskamera dennoch eine Kaufempfehlung aussprechen. 

Ring Indoor Kamera Test – Design und Ausstattung 

Der Lieferumfang der Ring Indoor ist zwar klein aber enthält alles, was für den Betrieb nötig ist. Dazu gehören der Netzstecker sowie ein Micro-USB Kabel, die passenden Schrauben für die Montage an der Wand oder Decke und eine Kurzanleitung zur Installation.

Im Lieferumfang sind alle nötigen Komponenten für den Betrieb enthalten
Im Lieferumfang sind alle nötigen Komponenten für den Betrieb enthalten (Wayne Allinger/home&smart)

Designtechnisch gibt es an der Ring Indoor Sicherheitskamera nicht viel auszusetzen. Sie ist kompakt und klein, was wir als klaren Vorteil sehen, da sie unauffällig im Raum positioniert werden kann. Im klassischen Weiß mit einem schwarzen Kameraausschnitt zieht sie kaum Aufmerksamkeit auf sich. 

Abstriche in der Bewertung müssen wir dahingehend geben, dass die Kamera nur angeschlossen an den Strom betrieben werden kann. Eine Kabelverbindung verhindert oftmals die Montage an einem optimalen Ort, vor allem bei Indoor Überwachungskameras. 

Ring Indoor Kamera Test – Besonderheiten und Funktionen 

Die Kamera ist kabelgebunden und erfordert lediglich eine Stromquelle in ihrer Nähe. Ein etwa zwei Meter langes Kabel mit einem etwas veralteten Micro-USB-Anschluss befindet sich auf der Rückseite.

Aufgrund des fehlenden Akkus ist das Design der Kamera recht kompakt (Maße: 10 x 5 x 5 Zentimeter). Das Visier, welches bei der zweiten Generation der Ring Indoor Kamera hinzugefügt wurde, ermöglicht es in einer Situation, in der keine Überwachung nötig ist, Privatsphäre zu gewähren. 

Die Innenkamera bietet solide Funktionen, darunter Videos in HD-Auflösung, einen weiten Blickwinkel von 115 Grad, ein Mikrofon und einen Lautsprecher für die Gegensprechanlage sowie eine Sirene zur Abschreckung von Einbrechern. Live-Videos und Benachrichtigungen bei Bewegungserkennung sind über die Ring-App (Android | iOS) auf dem Handy verfügbar.

Zusätzliche Funktionen wie der Cloud-Speicher (bis zu 180 Tage), Aktivitätszonen und Personenerkennung erfordern ein kostenpflichtiges Abonnement, das Ring ab 4 Euro pro Monat anbietet. 

Die maximale Videoauflösung der Ring Indoor Kamera beträgt 1920×1080 Pixel. Dadurch sind die HD-Aufnahmen tagsüber gut erkennbar und farbenfroh, wenn auch nicht immer gestochen scharf.

Die Ring Indoor Überwachungskamera schafft auch im Dunkeln akzeptable Videoaufnahmen, dank der Infrarot-Leuchten entstehen jedoch leicht verrauschte Schwarz-Weiß-Bilder. 

Trotzdem fungiert die Indoor-Kamera als effektive Abschreckung gegen Einbrecher, da sie bei nächtlicher Fremderkennung auf Wunsch eine laute Sirene (knapp 80 Dezibel) auslöst. Tipp: Nutzer können den Alarm auch manuell über die Ring-App aktivieren, beispielsweise wenn sie sich bedroht fühlen.

Ring Indoor Überwachungskamera Test – App Steuerung

Die Überwachungskamera lässt sich mühelos über das Handy mit der Ring-App in Betrieb nehmen. Sie verbindet sich direkt mit dem WLAN (nur 2,4 Gigahertz) und benötigt daher keine separate Basisstation am Router. Für die Erstregistrierung in der App muss lediglich der QR-Code auf der Rückseite der Kamera gescannt werden. Anschließend die Installationsschritte in der App befolgen und die Firmware-Aktualisierung abschließen. 

Die Ring App begleitet den Nutzer von der Erstinstallation bis zur Nutzung der Funktionen
Die Ring App begleitet den Nutzer von der Erstinstallation bis zur Nutzung der Funktionen (Wayne Allinger/home&smart)

Innerhalb der App werden dann die verschiedenen Funktionen der Indoor Kamera gesteuert. Zum einen kann Überwachungskamera-typisch das Sichtfeld via Live-Übertragung beobachtet werden. Zudem können auch vergangene Aufnahme im Ereignis-Verlauf aufgerufen werden. 

Wer einen häufiger besuchten Raum überwacht, kann bestimmte Bewegungszonen festlegen, um Bewegungen außerhalb der Zone zu ignorieren. Benachrichtigungen bei Meldungen können ebenfalls über die App eingestellt werden. Bei wem es wirklich zu einem Notfall kommt, kann zur Abschreckung die Sirenen-Funktion aktivieren. Mit 80 Dezibel ist der Alarm laut genug, dass er Einbrecher zur Flucht zwingen kann. 

Die App dient als zentrales Steuerelement für den vollen Funktionsumfang
Die App dient als zentrales Steuerelement für den vollen Funktionsumfang (Wayne Allinger/home&smart)

Wichtig: Einige Funktionen wie zum Beispiel die Personenerkennung und die Erstellung von Aktivitätszonen sind nur mit dem kostenpflichtigen Abo bei Ring möglich. Das kostet monatlich 4 Euro.

Ring Indoor Kamera – weitere Tests und Bewertungen 

  • Das Team der Computerbild.de vergab der Ring Indoor Kamera in ihrem Test die Note 2,8. Vor allem bemängelt sie die manuelle Einstellung der Kameravisiers. (Stand: 08/2023)
  • Die Redaktion von pcgameshardware.de hat die Ring Indoor ebenfalls getestet und vergab 4,3 von 5 Sternen. Ein nennwerter Negativpunkt des Tests war der fehlende Funktionsumfang ohne das kostenpflichtige Abo. (Stand: 11/2023)
  • Auch Amazon Kunden sind zufrieden mit der Ring Indoor Kamera. Knapp 500 Nutzer vergaben der Kamera durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen. (Stand: 01/2024)

Preise und Verfügbarkeit der Ring Indoor Kamera 

Ring Innenkamera (Indoor Camera 2. Gen.)
Stand: 16.04.2026
Ring Innenkamera (Indoor Camera 2. Gen.)
Amazon
39,99 
cyberport DE
35,23 
Media Markt
41,99 
Stand: 16.04.2026

Alternative zur Ring Indoor Sicherheitskamera 

In unserem Überwachungskamera Test hat die Ring Indoor durchaus gut abgeschnitten. Wer jedoch eine Alternative zur Ring Indoor sucht, die nicht an den Strom angeschlossen werden muss und sich in einer ähnlichen Preisklasse befindet, sollte zur Blink Indoor Kamera greifen. Weitere Geräte finden Interessierte unter anderem in unserem Stiftung Warentest Überwachungskameras Test Vergleich.

Blink Indoor
Stand: 18.04.2026
Blink Indoor
Batteriebetriebene HD-Sicherheitskamera mit Infrarot-Nachtsicht, Bewegungserfassung und Zwei-Wege-Audio. Kompatibel mit Alexa.
Amazon
139,99 
Stand: 18.04.2026

Ring Indoor Überwachungskamera – Technische Details 

  • Maße: 4,9 x 4,9 x 9,6 cm
  • Videoqualität: 1080p HD + Nachtsicht
  • Sichtfeld: 143° diagonal, 115° horizontal, 59° vertikal
  • Audio: Gegensprechfunktion mit Geräuschunterdrückung 
  • Alarm: 80 Dezibel
  • Stromversorgung: 1,9 m Micro-USB-Kabel & Netzteil
  • Verbindung: 2,4 GHz WLAN-Verbindung

Neues zu Überwachungskamera

Neueste Artikel