Das sind die größten Unterschiede der beiden Fensterputzroboter
Beim Vergleich des ECOVACS WINBOT W3 OMNI und des MOVA N1 zeigen sich deutliche Unterschiede bei Technik, Komfort und Preis. Der WINBOT W3 OMNI ist ein kabelloser Premium-Fensterputzroboter mit Multifunktionsstation und integrierter Moppreinigung. Er hat ein ausgeklügeltes Eckenreinigungs-System und ist für besonders große Fenster- und Glasflächen konzipiert.
Der MOVA N1 setzt dagegen auf ein einfacheres und deutlich günstigeres Konzept. Der kabelgebundene Fensterputzroboter bietet über Fernbedienung und App mehrere Reinigungsmodi einschließlich Kanten- und Tiefenreinigung, sodass die grundlegende Fensterreinigung automatisch erledigt wird. Durch sein kompaktes Design und die einfache Bedienung ist er leicht handhabbar und ideal für kleine bis mittelgroße Wintergärten oder Glasflächen.
Fazit: Der WINBOT W3 OMNI bietet deutlich mehr Automatisierung, Komfort und technische Funktionen, während der MOVA N1 vor allem durch seinen niedrigeren Preis und eine solide Grundreinigung überzeugt. Die Entscheidung hängt daher vor allem davon ab, ob mehr Wert auf High-End-Komfort oder auf eine günstige Alternative gelegt wird.
ECOVACS vs. MOVA: Vergleichstabelle der technischen Daten
Die folgende Vergleichstabelle stellt die wichtigsten Eigenschaften des ECOVACS WINBOT W3 OMNI und des MOVA N1 übersichtlich gegenüber. Sie zeigt zentrale Unterschiede bei Funktionen, Ausstattung sowie Bedienkomfort und erleichtert so die schnelle Einschätzung, welches Modell besser zu den eigenen Anforderungen passt.
| Stand 03/2026 | ECOVACS WINBOT W3 Omni | MOVA N1 |
| Fenstergröße min. | 30x40 cm | 30x40 cm |
| Fenstergröße max. | k. A. | 2x3 m |
| Glasdicke | min. 3 mm | min. 3 mm |
| Ansaugleistung | 8 000 Pa | 8 000 Pa |
| Maße | 270x270x76 mm | 215x215x59 mm |
| Gewicht (Roboter) | 2,1 kg | 1,3 kg |
| Gewicht (Station) | 10 kg | - |
| Akkukapazität | 5 200 mAh | 600 mAh (Notversorgung) |
| Akkulaufzeit | 130 min | - |
| Fläche pro Tankladung | 50 m² | - |
| Verbindungskabel Länge | 5,5 m | 3 + 3 m |
| Ladestation | Ja | - |
| Ladezeit | 3 h | - |
| Wassertank | 80 ml | 120 ml |
| Reinigungsmodi | 7 | 6 |
| Reinigungsweg | Z (WIN-SLAM 4.0) | Z/N, automatisch |
| Anzahl Sprühdüsen | 6 | 4 |
| Sicherheitsfeatures | Ja | Ja |
| Kantenerkennung | Ja | Ja |
| Lautstärke lt. Hersteller | 68 dB | 72 dB |
| Material Wischpad | Mikrofaser | Mikrofaser |
| Manuelle Fernsteuerung | Ja, per App | Ja, App und Fernbedienung** |
| Automatische Rückkehr | Ja | Ja |
** Die Fernbedienung wird beim MOVA N1 bei künftigen Versionen nicht mehr verfügbar sein, die Steuerung erfolgt dann nur noch per App.
Vorteile und Nachteile der beiden Fensterputzroboter im Überblick
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Fensterputzroboter und hilft, die Unterschiede in Funktion und Bedienkomfort auf einen Blick zu erkennen.
| ECOVACS WINBOT W3 OMNI | MOVA N1 | |
| Vorteile |
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| Nachteile |
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| Preis (Stand 03/2026) | 699 € | 199 € |
ECOVACS WINBOT W3 OMNI Ausstattung und Funktionen
In unserem Test des ECOVACS WINBOT W3 OMNI überzeugte zunächst das hochwertige Design der Station. Besonders das Sichtfenster der Waschstation sowie die übersichtlich angeordneten Bedienelemente rund um das LCD-Display sorgten im Test für einen modernen Premium-Eindruck.
Praktisch fanden wir auch den automatisch zurückklappenden Tragegriff und den Haltehaken auf der Rückseite, an dem der Roboter platzsparend eingehängt werden kann. Ein Fach auf der Rückseite bietet Platz für Lade- und Sicherungskabel. Der Zusatzakku verlängert die Laufzeit von etwa zwei auf rund drei Stunden. Die ECOVACS Station kann natürlich auch während dem Reinigungsvorgang ans Stromnetz angeschlossen werden und zeitgleich seinen Akku wieder vollladen.
Positiv fiel in unserem Test das neue Wischpad-System auf. Die Pads sitzen in einem festen Rahmen und können nach jedem Reinigungsvorgang in der integrierten Waschstation von 16 Hochdruckdüsen und drei rotierende Bürsten gesäubert werden.
So gut war der ECOVACS WINBOT W3 in unserem Wintergarten Test
Der WINBOT W3 OMNI hat sofort gemerkt, dass er nicht mehr auf der vertikalen Achse reinigt und dementsprechend Anweisungen für die Reinigung von horizontalen Flächen gegeben. Unter anderem auch, dass für eine optimale Reinigung Blätter und Astwerk von der Fläche entfernt werden sollten. Das hat uns gleich zu Beginn bereits sehr gut gefallen.
Während die Frontverglasung nur leicht verschmutzt war und hauptsächlich Wasserflecken aufwies, war das Dach des Wintergartens deutlich dreckiger. Die Frontverglasung haben wir den ECOVACS WINBOT W3 OMNI im Schnellreinigungsmodus putzen lassen. Für einen Quadratmeter braucht er nur ungefähr 1,5 Minuten und das Ergebnis war hervorragend. Streifenfrei, sauber entlang der Kanten und auch die Ecken hat er fast vollständig gereinigt.
Dank des 5,5 Meter langen Verbindungskabels zur Station haben wir ihn auch aufs Dach geschickt. Im Tiefenreinigungsmodus hat er im ersten Durchgang bereits einen Großteil der Verschmutzung entfernt. Da die Wischmopps an allen Saugrobotern relativ klein sind, nehmen sie auch nur begrenzt Schmutz auf. Daher haben wir das Wischpad von der Station gründlich waschen lassen und sind einen zweiten Durchgang gefahren. Mit sauberem Pad hat er auch die letzten Reste Staub, Pollen und Vogelkot entfernt.
Sehr praktisch war dabei, dass man den Roboter auch manuell über die App steuern kann. Stark verschmutzte Stellen oder Vogelkot lassen sich so noch gezielter entfernen und durch einen manuellen Sprühbefehl noch besser vorbehandeln.
Praktisches Feature: Für sehr große Glasfronten von bis zu 8 Metern kann man in der App eine Zonenreinigung einstellen und den Roboter mittig auf der Fläche aufsetzen. Dann reinigt er systematisch erst die eine, dann die andere Seite.
MOVA N1 Ausstattung und Funktionen
Mit einer Größe von nur 215 × 215 mm und einer Höhe von 59 mm ist der MOVA N1 sehr kompakt und lässt sich hervorragend verstauen. Das Gewicht von etwa 1,3 kg macht die Handhabung besonders angenehm: Auch an hohen Glasflächen lässt sich der MOVA N1 problemlos mit einer Hand ansetzen und starten. Diese leichte Bauweise ist vor allem bei großen Fensterflächen oder Wintergärten ein praktischer Vorteil.
Ein weiteres wichtiges Feature ist das sogenannte Dual-Wing-Nebelsystem. Dabei wird die Reinigungsflüssigkeit über Düsen an der Vorder- und Rückseite des MOVA N1 großzügig auf die Glasfläche gesprüht. Dadurch bleibt die Scheibe gleichmäßig befeuchtet und Schmutz kann effektiver gelöst werden. Der großzügige 120-ml-Wassertank mit Doppelkammer reicht laut Hersteller für bis zu 32 m² Fläche – Top für große Wintergärten und Glasfronten.
Mehrere Sicherheitsfunktionen und Sensoren sowie der hohe Anpressdruck von 8.000 Pa sorgen für sicheren Halt am Glas. Bei Stromausfall schützt ein integrierter 600 mAh-Akku den kabelgebundenen MOVA N1 bis zu 30 Minuten vor einem Absturz.
Die intuitive Steuerung über die MOVAhome App bietet sechs Reinigungsmodi sowie Einstellungen für Sprühfrequenz und Fahrtrichtung, was das Reinigungsergebnis deutlich optimiert.
So gut war der MOVA N1 in unserem Wintergarten Test
Da der MOVA N1 kabelgebunden ist, sollte man auf jeden Fall ein ausreichend langes Verlängerungskabel zur Hand haben. Vor allem wenn man ihn aufs Dach schickt und er auch in die hintersten Ecken kommen soll.
Die Glasfronten mit den Wasserflecken hat er streifenfrei und ohne größere Einwände wieder zum Glänzen gebracht. Da er keine spezielle Eckenreinigung hat, blieben diese leider unberührt. Allerdings war er an den Kanten gründlich und genau.
Auch in horizontaler Lage auf dem Dach hat der MOVA N1 keine Schwierigkeiten gehabt. Besonders hervorzuheben ist das häufige Sprühen, denn so hat er selbst hartnäckigen Schmutz beim zweiten Durchgang größtenteils entfernt. Auch in diesem Test haben wir den MOVA N1 einmal vorputzen lassen, das Mikrofaser-Pad ausgewaschen und noch einmal nachwischen lassen.
Das zusätzliche Verlängerungskabel hat ihn in seinem Bewegungsdrang nicht gestört, selbst wenn er es ein Stück hinter sich hochziehen musste. Dank der eingebauten Sensoren hat auch der MOVA N1 jede rahmenlose Kante zuverlässig erkannt.
Was man jedoch beachten muss: Das Sicherungsseil ist für den Einsatz auf dem Dach zu kurz. Entweder man verlängert es mit einem passenden Seil, oder verzichtet auf eigene Gefahr komplett darauf.
Fazit: Für wen lohnt sich welcher Fensterputzroboter?
Für einen großen Wintergarten mit zahlreichen, hohen Scheiben ist der ECOVACS WINBOT W3 OMNI aufgrund seiner Automatisierung, Navigation und Komfortfunktionen die überlegene Lösung, die langfristig Zeit und Aufwand spart. Der MOVA N1 eignet sich eher für kleinere Wintergärten oder alltägliche Fensterreinigung, wenn Preis-Leistung und einfache Bedienung im Vordergrund stehen.
FAQ: Fensterputzroboter für Wintergärten
Fensterputzroboter machen die Reinigung von Wintergärten einfach und effizient. Allerdings sind nur die wenigsten Modelle für Glasdächer geeignet. Dieses FAQ erklärt, wie sie funktionieren, worauf man beim Einsatz achten sollte und welche Vorteile sie bieten.
Helfen Fensterputzroboter beim Putzen von Wintergärten?
Ja. Fensterputzroboter können große Glasflächen, Seitenfenster und teilweise auch Glasdächer eines Wintergartens zuverlässig reinigen. Sie haften mit Unterdruck an der Scheibe, fahren automatisch Reinigungsbahnen ab und reduzieren den Reinigungsaufwand deutlich. Das ist besonders hilfreich bei schwer erreichbaren Fenstern.
Kann ein Fensterputzroboter auch Glasdächer reinigen?
Ja, aber mit Einschränkungen:
- Modelle wie der WINBOT W3 Omni und der MOVA N1 können moderate Neigungswinkel abdecken.
- Sehr flache oder extrem geneigte Glasdächer erfordern eine hohe Saugleistung und ein Sicherheitsseil.
- Bei stark verschmutzten Dächern empfiehlt sich vorher eine grobe Handreinigung.
Welche Modelle funktionieren besonders gut?
Folgende Fensterputzroboter funktionieren auch an den Glasdächern von Wintergärten:
- MOVA N1 Fensterputzroboter – kompakt, hohe Saugleistung, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, geeignet für Wintergärten. Hier geht’s zu Amazon*
- ECOVACS WINBOT W3 Omni – Premium-Modell mit automatischer Pad-Reinigung, präziser Navigation und stark für große Glasflächen oder Glasdächer. Hier geht’s zu Amazon*
Wie kann man Streifen und Schlieren vermeiden?
Für ein nahezu streifenfreies Ergebnis helfen diese Tricks:
- Pads leicht anfeuchten – bessere Gleitfähigkeit, weniger Schlieren
- Zwei-Durchgänge-Methode – einmal Schmutz lösen, dann nachpolieren
- Pads regelmäßig wechseln – besonders bei großen Flächen
- Nicht in direkter Sonne reinigen – Flüssigkeit verdunstet sonst zu schnell
- Groben Schmutz vorher entfernen – Pollen, Staub, Vogelkot
Müssen die Fenster und das Dach vorher vorgereinigt werden?
Es kann Sinn machen, besonders bei stark verschmutzten Flächen, Vogelkot, Pollen oder Saharastaub. Roboter sind primär für die regelmäßige Pflege gedacht, nicht für extreme Verschmutzungen.
Welche Vorteile bieten Fensterroboter für Wintergärten?
- Zeitersparnis, besonders bei hohen oder schwer erreichbaren Fenstern
- Regelmäßige Pflege ohne Leiter
- Weniger körperliche Arbeit
- Komfortfunktionen wie automatische Pad-Reinigung beim WINBOT W3 Omni
Lohnt sich ein Fensterputzroboter finanziell?
Ja, vor allem bei vielen Fenstern oder großen Wintergärten. Ein Roboter kostet zwischen 200 und 700 €, während professionelle Glasreinigung oft 100–300 € pro Termin kostet. Bei regelmäßiger Nutzung amortisiert sich der Roboter schnell.
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