Smart Thermostat Test 2026: Die besten smarten Heizkörperthermostate im Vergleich

Das beste Smart Thermostat 2026 ist das tado X. In unserem Test smarter Heizkörperthermostate setzte es sich gegen Modelle von Bosch, Eve, Aqara, TP-Link und Hama durch. Warum das tado X Testsieger wurde und welche Alternativen ohne Abo überzeugen, zeigen wir hier.

Smart Thermostat Test 2026: Die besten smarten Heizkörperthermostate im Vergleich
Welche Marke liefert das beste smarte Heizkörperthermostat? (Carsten Kitter)

Smarte Heizkörperthermostate Test 2026: Die besten Modelle auf einen Blick

Unser Smart Home Thermostat Test im Video

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Das Wichtigste zu smarten Thermostaten in Kürze

  • Unser Test: Seit Ende 2023 hat die homeandsmart Redaktion zehn smarte Heizkörperthermostate selbst getestet – unter anderem von tado, Bosch, Eve, Aqara, TP-Link und Hama. Testsieger ist das tado X (97/100 Punkte), Preis-Leistungs-Sieger das TP-Link Kasa KE100 (93/100 Punkte).
  • Matter: Smarte Thermostate mit Matter wie das tado X, Eve Thermo, Bosch Heizkörperthermostat II [+M] oder Aqara W600 lassen sich herstellerübergreifend in Apple Home, Google Home oder Alexa einbinden. Den vollen Funktionsumfang gibt es aber meist nur in der App des Herstellers.
  • Funkstandard: Reine WLAN-Thermostate sind selten geworden. Die meisten Modelle funken energiesparend per Thread, Zigbee, DECT ULE oder 868 MHz und brauchen dafür eine Bridge, eine Zentrale wie die FRITZ!Box oder einen Thread Border Router.

Testsieger: tado X ist das beste smarte Heizkörperthermostat 2026

Das tado X ist das beste smarte Heizkörperthermostat 2026 und unser Testsieger. Es überzeugt mit einfacher Montage, der besten App im Test und Matter-Support, sodass es auch ohne tado Bridge in Apple Home oder Google Home funktioniert. Als einziges Modell im Test hat es einen herausnehmbaren Akku mit USB-C. Der Haken: Automatische Fenster-offen-Erkennung und Geofencing gibt es nur mit dem kostenpflichtigen Auto-Assist-Abo.

Testsieger
tado X Thermostat Starter Set
Stand: 09.10.2026
tado X Thermostat Starter Set
Matter, GoogleHome-, HomeKit- und Alexa-fähiges tado Set aus Bridge und 2 Thermostaten zur smarten Heizungssteuerung
TESTNOTE
Sehr Gut
97/100 Punkte • 09/2024
Amazon
154,99 €
TESTNOTE
Sehr Gut
97/100 Punkte • 09/2024
Stand: 09.10.2026

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: TP-Link Kasa KE100 Starter Set

Das Kasa KE100 bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test. Im Starter Set steckt der Kasa Hub, über den sich bis zu 32 Thermostate steuern lassen. Das System ist Matter-zertifiziert und arbeitet mit Alexa, Google Home und Apple Home. Geofencing ist kostenlos, eine Fenster-offen-Erkennung gibt es nur mit dem Tapo-Fenstersensor T110.

Preis-Leistungs-Sieger
TP-Link Kasa KE100 KIT
Stand: 09.10.2026
TP-Link Kasa KE100 KIT
Einsteiger-Paket aus smartem Thermostat und Hub (Zentrale) zur Steuerung von unterwegs
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 01/2024
Amazon
49,89 €
OTTO DE
49,90 €
EURONICS DE
49,99 €
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 01/2024
Stand: 09.10.2026

Für Apple-Fans: Eve Thermo Smart Home Thermostat

Das Eve Thermo ist die ideale Wahl für Apple- bzw. HomeKit-Nutzer. Dank Matter ist es aber auch mit Alexa, Google Home oder SmartThings nutzbar – ohne eigene Bridge, nur mit einem Thread Border Router wie dem HomePod mini. Es punktet mit einfacher Einrichtung, zuverlässiger Temperaturregelung und hohem Datenschutz. Geofencing und Fenster-offen-Erkennung gibt es aber nur per Automation.

Smarte Wahl
Eve Thermo (Matter)
Stand: 09.10.2026
Eve Thermo (Matter)
Smartes Thermostat zum Heizkosten einsparen mithilfe Heizungssteuerung, Made in Germany, Bluetooth, Thread, und Apple HomeKit kompatibel.
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
Stand: 09.10.2026

Günstiges smartes Thermostat: Hama Heizkörperthermostat

Das Hama Heizkörperthermostat ist die günstige Alternative mit großer Funktionsvielfalt: Zeitpläne, Szenen, Geofencing und eine integrierte Fenster-offen-Erkennung sind an Bord, dazu Kalkschutz, Frostschutz und Kindersicherung. Wichtig: Die Hama Bridge wird immer benötigt, Matter und HomeKit gibt es nicht – Apple-Nutzer müssen auf Siri Shortcuts ausweichen.

Günstige Alternative
Smartes Hama Heizkörperthermostat
Stand: 09.10.2026
Smartes Hama Heizkörperthermostat
Smart Home Heizkörperthermostat mit Programmen für individuelle Heizszenarien sowie App-Steuerung
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 03/2024
Amazon
30,00 €
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 03/2024
Stand: 09.10.2026

Für Bosch Smart Home Nutzer: Bosch Heizkörperthermostat II [+M]

Das Bosch Heizkörperthermostat II [+M] ist unsere Empfehlung für alle, die bereits auf das Bosch Smart Home System setzen. Es ist hochwertig verarbeitet und zeigt den Heizstatus per LED-Ring an. Per Matter funktioniert es ohne Bridge in Apple Home oder Google Home, für Zeitpläne und Boost-Modus braucht es aber den Bosch Smart Home Controller II. Minuspunkte: mühsame Einrichtung und hoher Preis.

Für Bosch Smart Home
Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II [+M]
Stand: 09.10.2026
Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II [+M]
smartes Thermostat, Flexible Nutzung im Bosch Smart Home System oder herstellerübergreifend in Matter Systemen, anthrazit
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
Amazon
62,42 €
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
Stand: 09.10.2026

Flexibel mit Zigbee und Thread: Aqara W600

Das Aqara W600 ist der flexibelste Allrounder im Test: Es funkt wahlweise per Zigbee über einen Aqara Hub oder per Matter direkt in Apple Home und Google Home. In der Aqara App gibt es Zeitpläne und eine Fenster-offen-Erkennung per Temperatursturz – ganz ohne Sensor. Abzüge gibt es für die Haptik und dafür, dass Geofencing nur per Automation klappt.

Matter-Allrounder
Aqara W600
Stand: 12.09.2026
Aqara W600
Zigbee/Thread, Energiesparen, Sprachsteuerung, Zeitplan, Geofencing, Kompatibel mit Apple Homekit, Home Assistant, Alexa, Google
TESTNOTE
Gut
88/100 Punkte • 12/2025
Amazon
49,99 €
TESTNOTE
Gut
88/100 Punkte • 12/2025
Stand: 12.09.2026

Smart Home Thermostate im Vergleich

Alle sechs vorgestellten smarten Heizkörperthermostate hat die homeandsmart Redaktion selbst getestet. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick: Welcher Funkstandard wird genutzt, gibt es Matter, braucht es eine Bridge, wie funktionieren Fenster-offen-Erkennung und Geofencing – und fallen Abo-Kosten an?

Smarte Heizkörperthermostate im Vergleich
Testsieger
tado X Thermostat Starter Set
Preis-Leistungs-Sieger
TP-Link Kasa KE100 KIT
Für Apple-Fans
Eve Thermo (Matter)
Günstige Alternative
Smartes Hama Heizkörperthermostat
Für Bosch Smart Home
Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II [+M]
Flexibel mit Zigbee & Thread
Aqara W600
Preis
154,99 €
49,90 €
83,24 €
statt 49,00 €
30,00 €
statt 62,73 €
62,42 €
59,99 €
Zum Angebot
Testbewertung
TESTNOTE
Sehr Gut
97/100 Punkte • 09/2024
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 01/2024
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 03/2024
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
TESTNOTE
Gut
88/100 Punkte • 12/2025
Funk/Verbindungen
Thread
868 MHz (zum Kasa Hub)
Thread
Zigbee
  • Thread
  • Zigbee
  • Thread
  • Zigbee
  • Bluetooth
Matter
Ja (über Kasa Hub)
✕
Bridge/Zentrale
Optional (Bridge X oder Thread Border Router)
Ja (Kasa Hub KH100, im Kit)
Thread Border Router (z. B. HomePod mini)
Ja (Hama Bridge)
Für alle App-Funktionen (Smart Home Controller II)
Optional (Aqara Hub für alle Funktionen)
Energieversorgung
Akku (USB-C)
2x AA-Batterien
2x AA-Batterien
2x AA-Batterien
2x AA-Batterien
2x AA-Batterien
Testsieger
tado X Thermostat Starter Set
Preis-Leistungs-Sieger
TP-Link Kasa KE100 KIT
Für Apple-Fans
Eve Thermo (Matter)
Günstige Alternative
Smartes Hama Heizkörperthermostat
Für Bosch Smart Home
Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II [+M]
Flexibel mit Zigbee & Thread
Aqara W600
Preis
154,99 €
49,90 €
83,24 €
statt 49,00 €
30,00 €
statt 62,73 €
62,42 €
59,99 €
Testbewertung
TESTNOTE
Sehr Gut
97/100 Punkte • 09/2024
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 01/2024
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 03/2024
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
TESTNOTE
Gut
88/100 Punkte • 12/2025
Funk/Verbindungen
Thread
868 MHz (zum Kasa Hub)
Thread
Zigbee
  • Thread
  • Zigbee
  • Thread
  • Zigbee
  • Bluetooth
Matter
Ja (über Kasa Hub)
✕
Bridge/Zentrale
Optional (Bridge X oder Thread Border Router)
Ja (Kasa Hub KH100, im Kit)
Thread Border Router (z. B. HomePod mini)
Ja (Hama Bridge)
Für alle App-Funktionen (Smart Home Controller II)
Optional (Aqara Hub für alle Funktionen)
Energieversorgung
Akku (USB-C)
2x AA-Batterien
2x AA-Batterien
2x AA-Batterien
2x AA-Batterien
2x AA-Batterien
Stand: 09.10.2026

Smarte Heizkörperthermostate kaufen: Darauf kommt es an

Folgende Kriterien gilt es beim Kauf eines smarten Heizkörperthermostats zu beachten:

Montage und Adapter

Ein smartes Heizkörperthermostat lässt sich ohne Fachmann installieren: alten Thermostatkopf abschrauben, neuen aufsetzen, fertig. Die meisten Hersteller legen Adapter für gängige Heizkörperventile wie Danfoss RA oder RAVL bei, viele Modelle kalibrieren sich danach automatisch.

Einmal montiert macht das tado X eine tolle Figur. Außerdem kann die genaue Position durch drehen angepasst werden.
Einmal montiert macht das tado X eine tolle Figur. Außerdem kann die genaue Position durch drehen angepasst werden. (Carsten Kitter)

Funkstandard und Zentrale

Spezielle Smart Home Funkstandards wie Zigbee, Thread, DECT ULE oder 868 MHz verbrauchen weniger Energie als WLAN und belasten das Heimnetz nicht. Dafür braucht fast jedes Thermostat eine Zentrale: eine Hersteller-Bridge, die FRITZ!Box oder einen Thread Border Router wie HomePod mini oder Google Nest. Am flexibelsten ist Matter, denn damit lassen sich Thermostate herstellerübergreifend in Apple Home, Google Home oder Alexa einbinden. Dort gibt es allerdings meist nur Grundfunktionen – Zeitpläne oder Boost-Modus laufen oft nur in der Hersteller-App.

Heizpläne und Komfortfunktionen

Alle vorgestellten Modelle sind programmierbare Thermostate, über die sich für jeden Raum eine eigene Temperatur festlegen lässt. Mit Wochen- und Tagesplänen wird nur dann geheizt, wenn jemand zu Hause ist. Weitere praktische Funktionen sind zum Beispiel:

  • Boost-Modus: heizt den Raum bei Bedarf schnell auf
  • Urlaubsmodus: senkt die Temperatur für einen bestimmten Zeitraum
  • Frostschutz: öffnet das Ventil automatisch, bevor Heizkörper oder Rohre einfrieren
  • Kindersicherung: verhindert Änderungen am Gerät durch neugierigen Nachwuchs
Auch mit einfachen Handgriffen können Nutzer eine Heizung modernisieren.
Auch mit einfachen Handgriffen können Nutzer eine Heizung modernisieren. (mpix-foto / Adobe Stock)

Fenster-offen-Erkennung: Mit oder ohne Sensor?

Die Fenster-offen-Erkennung schaltet die Heizung beim Lüften ab. Manche Thermostate erkennen den Temperatursturz selbst (z. B. Aqara W600 oder Hama), andere brauchen dafür einen Tür- und Fensterkontakt (z. B. TP-Link Kasa, Bosch oder Eve). Beim tado X gibt es die automatische Erkennung nur mit Abo.

Geofencing und Abo-Kosten

Geofencing erkennt über das Smartphone, ob jemand zu Hause ist, und senkt die Temperatur, sobald alle Bewohner aus dem Haus sind. TP-Link Kasa und Hama bieten das kostenlos, bei Eve, Bosch und Aqara gelingt es über Automationen. Bei tado ist Geofencing Teil des Auto-Assist-Abos. Wer keine laufenden Kosten möchte, sollte vor dem Kauf genau hinschauen.

Batterie, Datenschutz und Kosten

Fast alle smarten Thermostate laufen mit zwei AA-Batterien, die je nach Modell ein bis zwei Heizperioden halten – nur das tado X hat einen Akku. Wer Wert auf Datenschutz legt, achtet auf eine lokale Steuerung, etwa über die FRITZ!Box oder per Matter im Heimnetz. Pro Thermostat fallen je nach Hersteller rund 30 bis 100 Euro an, gegebenenfalls plus Bridge.

Wie entsteht unser Smart Thermostat Test?

Die homeandsmart Redaktion beschäftigt sich seit Jahren mit smarter Heizungssteuerung, etwa in unseren Vergleichen der besten HomeKit Thermostate und smarten Raumthermostate. In unserem smarte Heizkörperthermostate Test haben wir Modelle unterschiedlicher Hersteller und Preisklassen im Alltag ausprobiert und nach Design, Einrichtung, Bedienung, Funktionsumfang und Preis-Leistung bewertet. Daraus ergibt sich eine gewichtete Gesamtnote.

Zusätzlich blicken wir auf die Ergebnisse anderer Fachredaktionen und auf Kundenbewertungen, die aber keinen Einfluss auf unsere Note haben. Mehr zu unserem Vorgehen steht in unseren Redaktionsrichtlinien und im Artikel über unser Testverfahren.

tado X – Testbericht

Das tado X ist das beste smarte Thermostat 2026 und unser Testsieger.

Das tado X Heizkörperthermostat ist auch mit Alexa und Google Home kompatibel

tado hat schon lange einen guten Ruf in Sachen smarter Heizungssteuerung. Das tado X ist seit Mai 2024 im Handel und kombiniert ein kompaktes Design mit einer sehr übersichtlichen App. Matter ist ab Werk an Bord: Mit einem Thread Border Router wie Apple TV oder Google Nest lässt sich das Thermostat auch ohne Bridge einrichten.

Einrichtung und Montage waren in unserem Test in weniger als zehn Minuten erledigt. Das kontrastreiche Display ist deutlich besser ablesbar als beim Vorgänger tado V3+, statt Batterien steckt ein herausnehmbarer Akku im Gerät. Geofencing und die automatische Fenster-offen-Erkennung gibt es allerdings nur mit dem Auto-Assist-Abo, das monatlich kündbar ist und im Sommer pausiert werden kann.

Mit dem V3+ System ist das tado X nicht kompatibel – ein Umstieg lohnt sich daher für bestehende Nutzer wahrscheinlich nicht. Wer neu einsteigt, sollte aber zum tado X greifen: Es ist das bisher beste von uns getestete smarte Thermostat.

Alle Details gibt es im tado X Test.

tado X
TESTNOTE
Sehr Gut
97/100 Punkte • 09/2024
Gute Hardware
Übersichtliche App
Einfache Montage und Inbetriebnahme
Zeitpläne/Geofencing
Zukunftssicher dank Matter
Herausnehmbarer Akku
Nicht mir älteren tado Systemen kompatibel
Hoher Preis
Alle Funktionen nur mit Abo
ab 154,99 €
TESTNOTE
Sehr Gut
97/100 Punkte • 09/2024
Stand: 09.10.2026

TP-Link Kasa KE100 Smart Home Thermostat – Testbericht

Das TP-Link Kasa KE100 ist unser Preis-Leistungs-Sieger.

Das Einsteiger-Paket enthält neben einem Thermostat einen Hub

Das Kasa KE100 Starter Set überzeugt mit schlichtem Design, robustem Gehäuse und übersichtlicher App. Es lässt sich horizontal oder vertikal montieren, die zwei AA-Batterien können getauscht werden, ohne das Thermostat abzunehmen. Anfängliche Verbindungsprobleme lösten sich in unserem Test nach einigen Versuchen von selbst.

Danach ließ sich die Temperatur zuverlässig am Gerät, per App oder per Sprache über Alexa und Google Assistant anpassen. Seit einem Update ist das System Matter-zertifiziert und über den Kasa Hub auch in Apple Home nutzbar. Zeitpläne, Frostschutz, Kindersicherung und kostenloses Geofencing sind an Bord, für die Fenster-offen-Erkennung braucht es den Tapo-Sensor T110. Wir sprechen eine klare Kaufempfehlung aus.

Mehr dazu im TP-Link Kasa KE100 Test.

TP-Link Kasa KE100
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 01/2024
Übersichtliche App
Bis zu 32 Heizkörper vernetzbar
Optionale Kindersicherung
Alexa und Google Home fähig
Geeignet für Siri ShortCuts
Inklusive Adapter und Hub
Keine Fernsteuerung ohne Hub
App Verbindung hakte anfangs etwas
ab 49,89 €
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 01/2024
Stand: 09.10.2026

Eve Thermo Smart Home Thermostat – Testbericht

Das Eve Thermo ist unsere smarte Wahl – vor allem für Apple-Haushalte.

Eve Thermo konnte uns durch seine umfassende Funktionalität begeistern

Das Eve Thermo wirkt robust, wenn auch etwas klobig. Die Installation ist einfach, Adapter für verschiedene Ventilgewinde liegen bei. Früher brauchten Nutzer für die Fernsteuerung zwingend eine Apple-Zentrale, dank Matter funktioniert es heute auch mit Alexa, Google Home oder SmartThings. Nötig ist lediglich ein Thread Border Router.

Zeitpläne, Urlaubspläne, Kindersicherung und Frostschutz funktionierten in unserem Test einwandfrei. Eine eingebaute Fenster-offen-Erkennung fehlt, sie lässt sich nur per Automation mit Fensterkontakt umsetzen, und die Eve App wirkt etwas veraltet. Trotzdem überwiegen die Vorzüge klar.

Alle Details gibt es im Eve Thermo Test.

Eve Thermo (Matter)
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
Sehr flexibel dank Matter und Thread
funktioniert ohne Bridge
Eve Thermo Control perfekte Ergänzung
Einfache Einrichtung/Montage
Sehr zuverlässiger Betrieb
Keine Fenster-Offen-Erkennung
Eve App wirkt veraltet
Preis
ab 83,24 €
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
Stand: 09.10.2026

Hama Heizkörperthermostat – Testbericht

Das Hama Heizkörperthermostat ist unsere günstige Alternative.

Das Hama Heizkörperthermostat ist unsere günstige Alternative

Im Set stecken Thermostat, Bridge, Batterien und Ventiladapter – alles, was für den Einstieg nötig ist. Die Einrichtung der Bridge war etwas umständlich, weil die Kurzanleitung nicht alle Fragen beantwortete. Danach war die Bedienung per App und am Drehregler äußerst benutzerfreundlich.

Zeitpläne, Auswärtsmodus, Geofencing und Szenen sorgen für eine flexible Steuerung. Alexa und Google Assistant werden direkt unterstützt, Siri nur über Shortcuts. Eine Schwäche ist die Batterielaufzeit von sechs bis acht Monaten.

Mehr Details gibt es im Hama Heizkörperthermostat Test.

Smartes Hama Heizkörperthermostat
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 03/2024
Szenen einfach einzustellen
Gute Haptik dank des Drehreglers
Kalkschutz
Anti-Frost-Schutz
Kindersicherung
Fenstercheck & Temperatur Korrektur
Schnelle Reaktionszeit des Thermostats
Hersteller App muss gesucht werden
QR-Code auf Verpackung ist falsch
Bridge notwendig
ab 30,00 €
TESTNOTE
Sehr Gut
93/100 Punkte • 03/2024
Stand: 09.10.2026

Bosch Heizkörperthermostat II [+M] – Testbericht

Das Bosch Heizkörperthermostat II [+M] ist unsere Empfehlung für das Bosch Smart Home System.

Optisch gleicht es dem Vorgänger: weißer Korpus, silbernes Drehrad, kontrastreiches Display und ein LED-Ring, der den Heizstatus anzeigt. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, Adapter für Danfoss RA und RAVL liegen bei. Per Matter landet das Thermostat ohne Bridge in Apple Home oder Google Home, dort aber nur mit Grundfunktionen. Zeitpläne und Boost-Modus gibt es nur in der Bosch Smart Home App mit dem Smart Home Controller II, für die Fenster-offen-Erkennung braucht es Bosch Fensterkontakte.

Die Einrichtung war in unserem Test der größte Schwachpunkt: Wir brauchten mehrere Anläufe und mussten Thermostat und Controller zurücksetzen. Im Alltag lief das Bosch Thermostat danach zuverlässig, nur bei starker Sonne ist das Display schwer abzulesen. Mit einer UVP von 84,95 Euro pro Thermostat bzw. 169 Euro im Set mit Controller II gehört es zu den teureren Modellen (Stand: 11/2025).

Alle Details gibt es im Bosch Heizkörperthermostat II [+M] Test.

Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II [+M]
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
Gute App
hochwertiges Design
Flexibel mit Matter
Einfache Montage
LED-Ring
Zuverlässiger Betrieb
Display je nach Licht schwer/gar nicht zu lesen
Schwierige Einrichtung
Für volle Funktionen Bridge notwendig
Hoher Preis
ab 62,42 €
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 11/2025
Stand: 09.10.2026

Aqara W600 – Testbericht

Das Aqara W600 ist der Nachfolger des Aqara E1 und der flexibelste Allrounder im Test.

Das Display sitzt nun seitlich am Korpus und ist besser lesbar, Drehrad und Druckpunkt wurden verbessert. An ein tado X reicht die Haptik aber nicht heran. Sechs Adapter und zwei AA-Batterien liegen bei. In der Aqara App klappte die Verbindung per Thread in unserem Test nicht, per Zigbee über einen Aqara Hub war das Thermostat dagegen in drei Minuten eingerichtet. Direkt per Matter in Apple Home und Google Home funktionierte es auf Anhieb – dann aber ohne Zeitpläne und Fenster-offen-Erkennung.

In der Aqara App gibt es Zeitpläne, Voreinstellungen wie „Abwesend“ oder „Urlaub“ und eine Fenster-offen-Erkennung per Sensor oder Temperatursturz: Fällt die Temperatur innerhalb von fünf Minuten um drei Grad, schaltet das Thermostat ab. Geofencing gibt es nur per Automation. Bei einer UVP von 59,99 Euro bewerten wir das Preis-Leistungs-Verhältnis als gut (Stand: 12/2025).

Alle Details gibt es im Aqara W600 Test.

Aqara W600
TESTNOTE
Gut
88/100 Punkte • 12/2025
Deutliche Verbesserung zum Vorgänger
Einfache Montage
Sehr flexibel einsetzbar
Wahl zw. Zigbee und Thread
Leiser Betrieb
Kurze Einrichtungsprobleme
Geofencing nur per Automation
Haptik könnte besser sein
Thread bietet weniger Funktionen
ab 49,99 €
TESTNOTE
Gut
88/100 Punkte • 12/2025
Stand: 12.09.2026
Häufige Fragen zu smarten Heizkörperthermostaten
Wie funktioniert ein smartes Heizkörperthermostat?

Ein smartes Heizkörperthermostat ersetzt den klassischen Thermostatkopf. Ein kleiner Stellmotor öffnet und schließt das Ventil, ein Sensor misst die Raumtemperatur. Über Funk ist das Thermostat mit einer Zentrale verbunden, sodass sich alle Heizkörper per App, Sprachassistent oder Automation steuern lassen – auch von unterwegs. So ist die Wohnung bei der Heimkehr warm, während die Heizung bei Abwesenheit heruntergefahren wird und die Heizkosten sinken.

Lohnt sich die Umrüstung auf smarte Thermostate 2026?

Für viele Haushalte ja. Wie viel gespart wird, hängt vom bisherigen Heizverhalten ab: Wer ohnehin konsequent herunterregelt, spart weniger als jemand, der tagsüber leere Räume heizt. In einer Bitkom-Umfrage gaben 73 Prozent der Nutzer smarter Thermostate an, dass ihr Energieverbrauch gesunken ist (Stand: 11/2025, Quelle: Bitkom). Hersteller wie AVM nennen ein Einsparpotenzial von bis zu 10 Prozent der Heizkosten. Dazu kommen mehr Komfort durch Zeitpläne und Automationen sowie die Steuerung per App oder Sprache.

Besonders lohnenswert ist der Umstieg für Haushalte mit wechselnden Anwesenheitszeiten, für Mieter, die einfach nachrüsten wollen, und für Eigenheimbesitzer, die langfristig Heizkosten senken möchten. Weniger lohnt er sich in sehr kleinen Wohnungen mit geringem Heizbedarf oder bei reinen Fußbodenheizungen – hier ist ein smartes Raumthermostat die bessere Wahl.

Was ist das beste smarte Heizkörperthermostat 2026?

Das tado X ist das beste smarte Heizkörperthermostat 2026. Außerdem bieten sich die folgenden Modelle als Alternative an:

Kann man jede Heizung smart machen?

Ja, für fast jeden Heizungstyp gibt es passende Lösungen. Smarte Heizkörperthermostate lassen sich auf die meisten Heizkörperventile selbst montieren. Für Fußbodenheizungen kommen dagegen smarte Raum- bzw. Wandthermostate wie der tado Wandthermostat X oder das Bosch Smart Home Raumthermostat II zum Einsatz, deren Einbau oft einen Profi erfordert. Mehr dazu in unserem Raumthermostat Vergleich.

Kann man unterschiedliche smarte Thermostate mischen?

Dank Matter lassen sich Thermostate verschiedener Hersteller in einer Plattform wie Apple Home oder Google Home zusammenführen. Dort stehen aber meist nur Grundfunktionen zur Verfügung, Zeitpläne oder Fenster-offen-Erkennung laufen oft nur in der Hersteller-App. Wer den vollen Funktionsumfang will, bleibt deshalb am besten bei einem System.

Was ist ein WLAN-Thermostat?

Als WLAN-Thermostat werden umgangssprachlich smarte Thermostate bezeichnet, die sich per App über das Heimnetz steuern lassen. Die meisten funken aber nicht selbst per WLAN, sondern per Thread, Zigbee oder DECT ULE zu einer Zentrale am Router. Das spart Batterie und entlastet das Heimnetz.

Welche Vorteile haben smarte Heizkörperthermostate?
  • Einfache Nachrüstung an vorhandenen Heizkörpern
  • Bedienung per App, Sprache und direkt am Gerät
  • Weniger Energieverbrauch durch Zeitpläne und Absenken bei Abwesenheit
  • Viele Heizkörper gleichzeitig per Smartphone steuerbar
  • Dank Matter herstellerübergreifend kombinierbar
Smarte Heizkörperthermostate für Mietwohnungen – worauf sollten Mieter achten?

Für Mieter ist wichtig, dass die Geräte ohne bauliche Veränderungen installiert werden und sich beim Auszug wieder entfernen lassen.

  • Montage ohne Bohren: Smarte Thermostate werden mit Adaptern direkt auf die vorhandenen Heizkörperventile geschraubt.
  • Keine Verkabelung: Alle gängigen Modelle laufen mit Batterien oder Akku.
  • Rückbaubarkeit: Vor dem Auszug wird einfach wieder der ursprüngliche Thermostatkopf montiert.
  • Flexibilität beim Umzug: Systeme wie tado, TP-Link Kasa, Eve oder Aqara können mitgenommen und weiterverwendet werden.
Welche Nachteile haben smarte Heizkörperthermostate?
  • Hohe Anfangsinvestition bei mehreren Heizkörpern, teils plus Bridge
  • Manche Komfortfunktionen nur mit Abo oder Zusatzsensor
  • Batteriewechsel bzw. Laden des Akkus nötig
  • Bei Cloud-Systemen Abhängigkeit vom Hersteller und Internet

Welche smarten Thermostate gibt es noch?

Neben unseren Empfehlungen gibt es weitere smarte Heizkörperthermostate, die wir vor längerer Zeit oder (noch) nicht selbst getestet haben:

Aqara E1: Der günstige Vorgänger

Das Aqara E1 arbeitete in unserem Test zuverlässig und bietet Zeitpläne sowie eine automatische Fenster-offen-Erkennung, die aber nur in sieben von zehn Fällen anschlug. Es funkt ausschließlich per Zigbee, ein Aqara Hub ist Pflicht. Die Haptik überzeugte uns nicht – wer neu einsteigt, greift besser zum W600. Mehr dazu im Aqara E1 Test.

FRITZ!DECT 302: Für FRITZ!Box-Nutzer

Das FRITZ!DECT 302 (inzwischen auch als FRITZ!Smart Thermo 302 erhältlich) funkt per DECT ULE und nutzt die FRITZ!Box als Zentrale – ohne Abo und mit lokaler Datenhaltung. In unserem älteren Test überzeugten die schnelle Einrichtung und das E-Paper-Display, Routinen lassen sich aber nur umständlich im Browser anlegen. Mehr im FRITZ!DECT 302 Test.

Homematic IP: Für große Smart Home Systeme

Homematic IP bietet mehrere Heizkörperthermostate, etwa das Modell evo mit Display. Sie funken per 868 MHz und benötigen den Homematic IP Access Point, ein Abo ist nicht nötig. Das System eignet sich vor allem für Nutzer, die ihr ganzes Smart Home damit aufbauen.

Netatmo, Danfoss Ally und SwitchBot

Netatmo bindet seine Thermostate über ein mitgeliefertes Relais an und arbeitet mit Apple Home, Alexa und Google Assistant. Danfoss Ally stammt vom bekannten Ventilhersteller und funkt per Zigbee. Das SwitchBot Heizkörperthermostat landete bei der Computer Bild mit der Note 1,8 auf Platz 2 (Stand: Ausgabe 04/2026). Diese Modelle sowie Homematic IP haben wir noch nicht selbst getestet.

Weitere Tipps und Tricks für perfektes Raumklima

Wer sich noch umfassender informieren will, sollte sich unsere folgenden Artikel näher ansehen:

Neues zu WLAN Thermostat

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