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800 Watt-Grenze beim Balkonkraftwerk? Mehr einspeisen geht legal!

Die 800 Watt-Grenze beim Balkonkraftwerk kennt jeder. Doch mit dem Maxxicharge V2+ Speicher und seiner integrierten ready2Plugin-Technologie geht ganz legal noch mehr. Wir verraten, welche Regelung dafür entscheidend ist.

800 Watt-Grenze beim Balkonkraftwerk? Mehr einspeisen geht legal!
Mit dem richtigen Gerät sind auch mehr als 800 W Solarstrom nutzbar (Bharat Krunal/peopleimages.com/ Maxxisun)

Mehr als 800 Watt ohne Elektriker? So funktioniert es

Wer ein Balkonkraftwerk betreibt, kennt die Regel: Über eine normale Haushaltssteckdose dürfen eigentlich nicht mehr als 800 Watt eingespeist werden.

Für höhere Leistungen lässt die VDE-Regelung jedoch zwei Ausnahmen zu, von denen nur die eine wirklich bekannt ist: Denn neben der Nutzung einer speziellen Einsteckvorrichtung (z. B. einer Wieland-Steckdose) gibt es noch die Option eine Software zu nutzen, um den Betrieb abzusichern.

Einer der Gründe warum die Softwarelösung eher unbekannt ist, liegt sicherlich daran, dass es sie (noch) kaum gibt. Laut unseren Recherchen wird bisher nur der Maxxicharge V2+ Balkonkraftwerk Speicher durch die integrierte ready2plugin-Sicherheitsschaltung den VDE-Anforderungen gerecht und darf bis zu 2.300 Watt über eine ganz normale Schutzkontaktsteckdose abgeben. Ein Elektriker oder eine Genehmigung ist bei ihm somit nicht nötig.

Für Balkonkraftwerk-Besitzer bedeutet das: Wäschetrockner oder Klimaanlage lassen sich direkt mit Solarstrom versorgen, selbst wenn ihr Verbrauch 800 Watt übersteigt.

Maxxicharge 1.000 W Balkonkraftwerk mit Speicher
Maxxicharge 1.000 W Balkonkraftwerk mit Speicher
Kompaktes Balkonkraftwerk mit Maxxicharge 3.0 Speicher (1000 Wp, 2 Module) inklusive CCU V2 1200W und kostenlosem Smartmeter – die smarte Einstiegslösung für mehr Energieunabhängigkeit.
Maxxisun
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Was der Maxxicharge V2+ kann und wie das System aufgebaut ist

Im Gegensatz zu Standard-Balkonkraftwerk Akkus besteht das V2+ Maxxicharge System nicht nur aus einem Speicher mit integriertem Wechselrichter, sondern es setzt sich wahlweise aus dem etwas kleineren M-3.0 oder dem M-5.0 Speicher und einer extra CCU Steuereinheit zusammen.

  • M-3.0: 3 kWh Kapazität, erweiterbar auf bis zu 48 kWh; 8.000 Ladezyklen; 32 kg Gewicht; PV-Eingangsleistung bis 4.000 Watt (Ost-West) beziehungsweise 2.000 Watt (Süd).
  • M-5.0: 5 kWh Kapazität, erweiterbar auf bis zu 80 kWh; 10.000 Ladezyklen; 45,6 kg Gewicht; PV-Eingangsleistung bis 6.000 Watt (Ost-West) beziehungsweise 3.000 Watt (Süd).

Pro CCU lassen sich bis zu 16 Speichereinheiten anschließen, wodurch auch größere Mehrfamilienhaus- oder Gewerbe-Setups realisiert werden können.

Wer gleich oder später ein sehr großes Speichersystem aufbauen will, ist hier richtig
Wer gleich oder später ein sehr großes Speichersystem aufbauen will, ist hier richtig (Maxxisun)

Mit einer AC-Ladeleistung von 2.300 Watt lädt das Gerät zügig nach, während eine integrierte Bypass-Funktion zusätzlich dafür sorgt, dass sich die Lebensdauer der Batterie verlängert. Die Solarmodule sind in Reihe geschaltet: Das reduziert Kabelverluste, verlangt bei der Modulauswahl allerdings etwas mehr Sorgfalt als eine einfache Parallelschaltung.

Bis zu 2.300 Watt Leistung: So nutzt der Maxxicharge Speicher mehr Solarstrom

Die CCU V2+ gibt bis zu 2.300 Watt über eine normale Schutzkontaktsteckdose ab. Bei Kombination mehrerer CCUs sind zudem sogar bis zu 6.900 Watt On-Grid-Ausgangsleistung mit drei Einheiten erreichbar. Möglich macht das die bereits erwähnte, patentierte ready2plugin-Sicherheitsschaltung.

Für den Notstromfall nennt Maxxisun ebenfalls 2.300 Watt Dauerleistung (kurzzeitig sogar bis zu 3.600 Watt) für Geräte, die direkt am Speicher angeschlossen sind.

Tipp: Wer nach einem Stromausfall den kompletten Haushalt versorgen will, kann die CCU V2+ zusätzlich von einem Elektriker über einen AC-Festanschluss fest in die Hauselektrik einbinden lassen.

Davon zu unterscheiden sind SynaptIQ und SecurX als eigenständige Technologien mit anderem Fokus.

  • SynaptIQ ist die Einspeisesteuerung, die laut Maxxisun in 0,4 Sekunden auf Verbrauchsschwankungen im Haushalt reagiert. Das soll verhindern, dass Solarstrom ungenutzt ins Netz abfließt, sobald ein Gerät kurz mehr oder weniger Leistung zieht. Im Gegensatz zu anderen Systemen, die für die Umschaltzeit bis zu 5 statt nur 0,4 Sekunden brauchen, stehen durch höhere Effizienz daher laut Maxxisun bis zu 648 kWh pro Jahr zusätzlich zur Verfügung.
  • SecurX wiederum bündelt die reinen Sicherheitsmerkmale: einen physischen PV-Notschalter auf der Geräterückseite, ein Aluminiumgehäuse und selbstlöschende Kabel.
Grafik, die das technische Innenleben des V2+ Speichers zeigt
Maxxisun baut bei seinen Speichern besonders viele Sicherheitsfunktionen ein

Smart laden, sicher speichern: App, Tarif und Datenschutz beim V2+

Nach der Installation lässt sich der Maxxicharge V2+ per App überwachen: Live-Daten zu Erzeugung, Verbrauch und Speicherstand inklusive. Wer einen dynamischen Stromtarif nutzt, kann den Speicher über die Dynamixx-Funktion automatisch in den günstigsten Börsenstrom-Stunden laden lassen.

Alternativ lässt er sich aber auch auf einen Offline-Modus umschalten, der die Daten lokal verarbeitet und ganz ohne dauerhafte Cloud-Anbindung funktioniert. Cloud-Daten, die dennoch übertragen werden, liegen laut Maxxisun auf Servern in Deutschland.

Einfach installieren, clever sparen: Montage, Förderung und Anmeldung

Maxxisun konzipiert den Maxxicharge V2+ nach dem Prinzip „Auspacken, anschließen, sparen“: Das bedeutet konkret: Dieses System ist für die Montage ohne Elektriker ausgelegt und die in den Einsteiger-Sets enthaltenen Solarmodule können dank verschiedener, frei wählbarer Montagesysteme z. B. auf einem Ziegel-, Flach- Trapez- oder Bitumendach ebenso montiert werden wie an einem klassischen Balkon.  

Auf Wunsch übernimmt Maxxisun gegen einen Aufpreis zudem die Registrierung im Marktstammdatenregister, sodass dieser Schritt nicht selbst erledigt werden muss.

Beispielrechnung: Installationskosten für Leistungen über 800 W

Wer mehr als 800 W ins Hausnetz einspeisen will, zahlt bei der Inbetriebnahme eines klassischen Balkonkraftwerk Speichers wie Anker SOLIX 4 im Gegensatz zu Maxxicharge V2+ außerdem meist ordentlich drauf, wie folgender Vergleich zeigt.

Anker SOLIX 4 Pro
(klassischer Weg)
Maxxicharge V2+ mit ready2plugin
System-Größe5 kWh Speicher mit integriertem WechselrichterCCU V2+ Haupteinheit mit zusätzlichem M-5.0 (5 kWh) Speicher
GerätepreisAb 1.499 €Ab 1.848 €
Anschluss bis 800 WSchuko-Stecker, ohne ElektrikerSchuko-Stecker, ohne Elektriker
Freischaltung über 800 Wgesetzlich vorgeschrieben: zertifizierte Elektrofachkraft, Wieland-Stecker statt Schuko, erneute Netzanschlussanmeldungintegrierte ready2plugin-Softwareregelung, weiterhin normale Schutzkontaktsteckdose
Nur Steckdosen-Umrüstung (Wieland statt Schuko)100–250 €entfällt
Elektriker-Arbeitszeit inkl. Netzanschlussanmeldung500–1.500 €0 €
Zählertausch (falls nötig)meist kostenlos, sonst 50–100 €entfällt
Zählerschrank-Austausch (bei älteren Gebäuden, wenn nicht normgerecht)2.000 € bis über 4.000 €entfällt
Netzbetreiber-Anmeldeservicenicht vorhanden299 € (optional)
Zusammenfassung der Installationskosten für rechtskonformen Betrieb über 800 W600 € bis 5.500 € (je nach Gebäudezustand)0–299 €
Gesamtkosten (Gerät + Installation)2.099 bis 6.999 €1.848 bis 2.147€

Berechnungsgrundlage: Geräte- und Installationspreise laut unabhängiger Marktrecherche (Stand August 2026); Elektriker- und Zählerschrankkosten entsprechen dabei marktübliche Kostenspannen.

Von Sets bis Garantie: Kosten und Start des Maxxicharge V2+ im Überblick

Den neuen Maxxicharge Speicher gibt es aktuell zum Launch in verschiedenen Varianten günstiger. Z. B. diese hier:

 LieferumfangPreis
1000 W Balkonkraftwerk2 Module, CCU V2+ Steuereinheit + Maxxicharge M-3.0 V2+ Speicher und gratis Smart Meterab 1.565 € (mit 359 € Rabatt)
1500 W Balkonkraftwerk3 Module, CCU V2+ Steuereinheit + Maxxicharge M-3.0 V2+ Speicher und gratis Smart Meterab 1.683 € (mit 359 € Rabatt)
2000 W Balkonkraftwerk4 Module, CCU V2+ Steuereinheit + Maxxicharge M-5.0 V2+ Speicher und gratis Smart Meterab 2.282 € (mit 459 € Rabatt)

Für wen sich der Maxxicharge V2+ besonders lohnt

Der Maxxicharge V2+ ist für alle gemacht, die viel Strom verbrauchen und ihn auch in großen Mengen direkt aus der Sonne beziehen wollen: Wärmepumpentrockner, E-Bike-Ladegeräte, Klimaanlage, die 2.300 Watt Dauerleistung der CCU V2+ sind für genau diesen Bedarf ausgelegt.

Wer zusätzlich groß denkt und sein Speichersystem später ausbauen will, findet entsprechend viel Spielraum nach oben: Bis zu 16 Module lassen sich an einer CCU koppeln, macht in der Spitze bis zu 80 kWh Speicherkapazität. Der Preis dafür: Die Reihenschaltung der Module macht Planung und Installation aufwendiger als eine einfache Parallelschaltung. Solarfans, die sich darauf einlassen, profitieren dafür aber auch von weniger Kabelverlusten und mehr Ausbaupotenzial.

Maxxicharge V2+
Maxxicharge V2+
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Maxxisun
FAQ
Ist die Nutzung von mehr als 800 Watt mit dem Maxxicharge V2+ wirklich legal?

Ja, laut Maxxisun. Die VDE-Regelung erlaubt eine Einspeisung über eine normale Haushaltssteckdose oberhalb von 800 Watt auf zwei Wegen: über eine spezielle Einsteckvorrichtung (Wieland-Steckdose) oder über eine geeignete Softwaresteuerung. Der Maxxicharge V2+ setzt mit der patentierten ready2plugin-Sicherheitsschaltung die softwarebasierte Variante um und darf folglich mit bis zu 2.300 Watt über eine normale Schutzkontaktsteckdose betrieben werden.

Brauche ich einen Elektriker für die Installation?

Nein. Der Maxxicharge V2+ ist laut Maxxisun für die Selbstinstallation ohne Elektriker konzipiert und wird über eine normale Schutzkontakt- (Schuko-)steckdose angeschlossen.

Wie groß sollte der Speicher sein?

Das hängt vom Verbrauch ab: Das M-3.0 mit 3 kWh eignet sich für kleinere Haushalte mit moderatem Zusatzverbrauch, das M-5.0 mit 5 kWh für Haushalte mit höherem Bedarf. Beide Module lassen sich später erweitern, das M-3.0 auf bis zu 48 kWh, das M-5.0 auf bis zu 80 kWh.

Muss ich den Maxxicharge V2+ beim Marktstammdatenregister anmelden?

Ja, allerdings in zwei Schritten: Die Solarmodule werden wie jede steckerfertige PV-Anlage im Marktstammdatenregister angemeldet – seit der Solarpaket-I-Reform reicht diese eine Anmeldung aus, eine zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Der Batteriespeicher der CCU V2+ muss dagegen separat als eigene Einheit im MaStR eingetragen werden. Maxxisun bietet für beide Schritte optional einen Anmeldeservice an.

Wann ist der Maxxicharge V2+ verfügbar?

Der Vorverkauf mit 300 Euro Rabatt läuft bereits seit dem 5. August 2026, der reguläre Marktstart ist für den 24. August 2026 geplant.

Wie wetterfest ist der Maxxicharge V2+?

CCU und Speicher sind IP65-zertifiziert, also staub- und strahlwassergeschützt, und dank integrierter Heizung auch bei Kälte einsatzbereit (Betriebstemperatur laut Datenblatt etwa -20 °C bis +55 °C). Trotzdem rät Maxxisun zu einem überdachten, schattigen Standort statt komplett offener Montage. Denn das schont die Komponenten auf Dauer. Die Solarmodule selbst sind als Außenbauteile ohnehin wetterfest.

Der V2+ Speicher ist absolut wetterfest, arbeitet jedoch in geschützten Bereichen am effizientesten
Der V2+ Speicher ist absolut wetterfest, arbeitet jedoch in geschützten Bereichen am effizientesten (Maxxisun)

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