Das Wichtigste in Kürze
Hinter dem identischen Preis stecken nämlich zwei grundverschiedene Charaktere: hier das muskulöse Allroundtalent, dort der clevere Spezialist.
Wer von beiden im Alltag mehr abnimmt, lässt sich aus keiner Pascal-Zahl ablesen – sondern erst, wenn die zwei über echte Türschwellen, echte Kaffeeflecken und echte Sofakanten fahren. Und da wird aus dem vermeintlichen Patt ziemlich schnell eine klare Sache.
- Gleicher Preis, zwei Konzepte: Der Z70 (1.399 €) ist das vielseitige Kraftpaket, der X12 (1.399 €) der Wisch-Spezialist mit Sprüh-Trick.
- Im home&smart Test holt der Z70 96 von 100 Punkten, der X12 92 – beide „Sehr gut“
- Der größte Unterschied im Alltag ist die Türschwelle: Der Z70 klettert bis 9 cm, beim X12 ist schon bei 2,4 cm Schluss.
- Die eine Disziplin, in der der X12 vorlegt: eingetrocknete Flecken – dank der FocusJet-Vorbehandlung mit Wasser und Reiniger.
- Unterm Strich gewinnt der Allrounder: Für die meisten Haushalte ist der Z70 zum selben Preis die rundere Wahl.

Mova Z70 Ultra Roller Complete

ECOVACS DEEBOT X12 OMNICYCLONE
Zwei Wege, eine Walze – und warum das den Unterschied macht
Die Wischwalze ist die Technik der Stunde. Wo die Branche jahrelang feuchte Pads im Kreis drehen ließ, ist 2026 die rotierende Walze zum Maßstab geworden – nicht zuletzt, weil der Dreame-Konzern, zu dem auch MOVA als Schwestermarke gehört, den Markt damit gerade von oben aufrollt. Der Z70 und der X12 setzen beide auf dieses Prinzip, ziehen daraus aber völlig unterschiedliche Schlüsse.

Der MOVA Z70 ist der Typ, der alles ein bisschen besser will: 36.000 Pascal Saugkraft, eine Walze mit 800 Umdrehungen und 18 Newton Anpressdruck, zwölf Hochdruckdüsen für ständig frisches Wasser, dazu ausfahrbare Walze und Seitenbürste und neun Zentimeter Kletterfähigkeit.

Der ECOVACS X12 macht das Gegenteil: nicht alles ein bisschen besser, sondern eine Sache deutlich anders. Seine FocusJet-Düsen weichen Flecken vor dem Wischen ein, seine OmniCyclone-Station kommt ohne Staubbeutel aus – dafür bleibt er bei Türschwellen schon bei 2,4 Zentimetern stehen. Zwei Temperamente, ein Preis. Der Rest entscheidet sich im Alltag.
Das Duell im Alltag: sechs Situationen, die wirklich zählen
Datenblätter gewinnen keine Wohnzimmer. Deshalb zählt im Folgenden nicht, was auf der Verpackung steht, sondern was passiert, wenn beide Roboter auf den ganz normalen Wahnsinn eines bewohnten Zuhauses treffen – Runde für Runde, mit laufender Rechnung.
Türschwellen: der kleine Höhenunterschied mit großer Wirkung
Es sind nicht die großen Dinge, an denen Saugroboter scheitern, sondern die kleinen Kanten: die Schwelle ins Bad, der Absatz zwischen Parkett und Fliese.

Der Z70 nimmt solche Hindernisse bis zu neun Zentimeter Höhe, Einzelschwellen bis 4,8 Zentimeter, und trug die Übergänge schon nach dem ersten Kartierungslauf zuverlässig in die Karte ein. Der X12 kapituliert deutlich früher: Bei 2,4 Zentimetern ist Schluss, ab 2,5 stand er im Test vor der Schwelle wie vor einer Wand.
In einer ebenerdigen Neubauwohnung fällt das kaum auf – in einem Altbau mit gewachsenen Türschwellen wird daraus täglicher Ärger. Erster Punkt, und er geht ohne Diskussion an den Z70.

Mova Z70 Ultra Roller Complete
Eingetrocknete Flecken: Muskelkraft trifft auf List
Der angetrocknete Kaffeespritzer vor der Maschine ist die Königsdisziplin, in der sich echtes Wischen vom bloßen Feucht-Drüberfahren trennt.

Der Z70 löst das mit roher Kraft: 800 Umdrehungen pro Minute, 18 Newton Anpressdruck und zwölf Düsen, die ständig frisches Wasser nachschieben – Ketchup, eingetrocknete Soße und Kaffee verschwanden im Test rückstandslos.
Der X12 geht es eleganter an: Eine Kamera erkennt den Fleck, zwei Düsen an seiner Front weichen ihn gezielt mit Wasser und Reiniger ein, bevor die Walze überhaupt anrückt; in der App lassen sich dafür sogar feste Zonen markieren. Beide bekommen den Fleck weg – nur tut es der X12 mit dem durchdachteren Werkzeug, während der Z70 schlicht fester zudrückt. Diese Runde hat sich der Herausforderer ehrlich verdient.

ECOVACS DEEBOT X12 OMNICYCLONE
Saugkraft: die Reserve, die man erst vermisst, wenn sie fehlt
Krümel unter dem Esstisch, Sand im Flur: Alltagsschmutz nehmen beide souverän. Auf dem Papier wirken die 22.000 Pascal des X12 für ein Premiumgerät fast schüchtern, im Test wurde er damit aber auch mit festgetretenem Dreck mühelos fertig.

Der Z70 legt mit 36.000 Pascal trotzdem eine Schippe drauf, die sich auf Teppich und bei grobem Schmutz bemerkbar macht. Nötig ist diese Reserve nicht jeden Tag – beim identischen Preis bekommt man sie aber eben geschenkt. Der Z70 zieht wieder davon.

Mova Z70 Ultra Roller Complete
Ecken und Kanten: der ewige Endgegner runder Roboter
Die Ecke ist der natürliche Feind jedes runden Geräts in einer eckigen Wohnung. Der Z70 begegnet ihr mit dem MaxiReach Dual-Extension-System: Seitenbürste und Wischwalze fahren beide aus, seitliche Sensoren führen ihn präzise an der Wand entlang – im Test blieb dort kaum etwas liegen. Der X12 schiebt immerhin seine Walze bis 2,58 Zentimeter zur Seite, seine Seitenbürste bleibt jedoch starr, wo sie ist. Genau das kostet an der einen oder anderen Ecke. Noch ein Punkt für MOVA.

Mova Z70 Ultra Roller Complete
Wartung: Beutel oder kein Beutel, das ist hier die Frage
Diese unscheinbare Frage trennt zwei Philosophien. Der Z70 setzt auf eine klassische Beutelstation, wäscht die Walze mit bis zu 100 Grad und legt ein Zubehörpaket bei, das man bei Flaggschiffen selten sieht: drei komplette Wischwalzen, drei Staubbeutel, zwei Filter, zwei Seitenbürsten. Wer ihn kauft, muss sich jahrelang um nichts kümmern – außer irgendwann um neue Beutel.

Der X12 macht es genau andersherum: kein Beutel, dafür ein durchsichtiger Zyklon-Behälter und eine Zwei-Kammer-Dosierung für normalen und hartnäckigen Schmutz; im Karton liegt dafür außer zwei Reinigungsfläschchen so gut wie nichts. Das eine spart laufende Kosten, das andere die Sorge um Ersatzteile. Ein ehrliches Unentschieden – diese Runde will keiner so recht gewinnen.

Mova Z70 Ultra Roller Complete
Ausdauer: die große Wohnung am Stück
Eine große Wohnung soll in einem Durchgang sauber werden, nicht in zwei Sitzungen. Der Z70 hält dank einer rund 30 Prozent längeren Laufzeit als sein Vorgänger durch und erledigte größere Flächen im Test ohne Boxenstopp.

Der X12 kontert mit einer Schnellladung, die in drei Minuten rund zehn Prozent Akku nachschiebt – clever, aber im Grunde das Eingeständnis, dass ihm auf großer Fläche zwischendurch die Puste ausgeht. Wer die ganze Wohnung am Stück gereinigt haben will, ist beim Z70 besser dran. Damit auch der letzte Punkt: MOVA.
Nach sechs Runden steht es vier zu eins für den Z70, bei einem Remis. Woher dieser Abstand kommt, zeigt der nüchterne Blick aufs Datenblatt.

Mova Z70 Ultra Roller Complete
Z70 gegen X12: die technischen Daten im Direktvergleich
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Mova Z70 Ultra Roller Complete
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ECOVACS DEEBOT X12 OMNICYCLONE
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![]() |
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| Preis |
1.399,00 €
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statt 1.399,00 €
884,25 €
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| Zum Angebot | ||
| Testbewertung |
TESTNOTE
Sehr Gut
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TESTNOTE
Sehr Gut
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| Saugkraft (Pascal) |
36.000 Pa
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22.000 Pa
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| Wischfunktion |
Wischwalze
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Wischwalze
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| Reinigungsmittel-Dosierung |
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ja; 2 Kammern.
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| Mopp-Reinigung |
automatische Reinigung mit 100 Grad heißem Wasser und trocknung mit heißer Luft
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automatische Heißwasser-Reinigung + Heißluft-Trocknung.
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| Kantenreinigung |
ja; ausfahrbare Seitenbürste, Mop-Verlängerung.
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ja; ausfahrbare Seitenbürste, Mop-Verlängerung.
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| Hindernisüberwindung |
9 cm
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2,4 cm
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| Karten für mehrere Etagen |
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| Effektive Tierhaaraufnahme |
sehr gut
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sehr gut
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Unser Testergebnis zum MOVA Z70 Ultra Roller Complete
96 von 100 Punkten – damit ist der MOVA Z70 Ultra Roller Complete das stärkste Wischwalzen-Gerät, das bislang durch den home&smart Test gefahren ist. Vor allem die HydroForce-Wischwalze, die 36.000 Pascal Saugkraft und die neun Zentimeter Kletterfähigkeit blieben in Erinnerung.
Reinigungsleistung & Teppichverhalten des Z70
Die Walze ist das Herzstück: 800 Umdrehungen, 18 Newton Anpressdruck und zwölf Hochdruckdüsen, die laufend Frischwasser nachführen. Ketchup, eingetrocknete Soße und Kaffee nahm der Z70 rückstandslos auf – und weil das Schmutzwasser sofort im Abwassertank landet, wischt er am Ende eines Laufs noch so sauber wie am Anfang, statt mit trüber Brühe über den Boden zu ziehen. Beim Saugen bestätigte er die 36.000 Pascal in der Praxis: Staub, Krümel und Sand verschwanden auf Hartboden wie Teppich zuverlässig. Erkennt er einen Teppich, hebt er die nasse Walze um 1,3 Zentimeter an und verdeckt sie zusätzlich – der Wechsel zwischen Parkett und Teppich lief im Test ganz ohne Zutun.

Navigation & Mobilität des Z70
Schon beim ersten Kartierungslauf trug der Z70 Teppiche, Türschwellen und Hindernisse sauber in die Karte ein. Sein größter Trumpf ist die Hindernisüberwindung von bis zu neun Zentimetern (Einzelschwellen bis 4,8 cm): Weder Türleisten noch dicke Teppichkanten brachten ihn ins Stocken – ein Vorteil, der sich vor allem in der Altbau-Testwohnung zeigte.
Der versenkbare Laserturm drückt die Bauhöhe auf 9,6 Zentimeter; fährt der Roboter unter ein niedriges Möbel, verschwindet der Sensor im Gehäuse. Dank einer rund 30 Prozent längeren Laufzeit als beim Z60 schaffte er auch größere Wohnungen in einem Rutsch.

Mova Z70 Ultra Roller Complete
Komfort & Station des Z70
Die Station bringt versteckt verbaute Filter, einen Staubbeutel und eine automatische Reinigungsmitteldosierung mit und wäscht die Walze mit bis zu 100 Grad. Besonders fällt das Zubehör auf: zwei Seitenbürsten, zwei Filter, drei Staubbeutel, zwei Reinigungsmittelbehälter und drei komplette Wischwalzen – genug für Jahre. Und während die Konkurrenz auf Plastik-Klötze setzt, gibt sich die Naturstein-Optik mit LED-Band Mühe, nicht wie ein Haushaltsgerät auszusehen.
App-Steuerung des Z70
Die MOVAHome App führt per Sprachansage durch die Einrichtung und ließ im Test wenig offen: Zeitpläne, Sperrzonen, Nicht-Stören-Zeiten und raumgenaue Vorgaben sind mit wenigen Klicks gesetzt. Über den KI-Assistenten lassen sich situative Programme anlegen – etwa die Küche zu wischen, sobald gekocht wurde. Auch Wassermenge und Anpressdruck der Walze sind frei wählbar.

Unser Fazit zum MOVA Z70 Ultra Roller Complete
Vom Wischen über die Kantenreinigung bis zur Hindernisüberwindung lieferte der Z70 in jeder Prüfkategorie Spitzenwerte – zum selben Preis wie der X12. Wer einen Wischwalzen-Roboter ohne Kompromisse sucht, bekommt hier das überzeugendste Gerät seiner Klasse. Testnote: Sehr Gut – 96/100 Punkte.

Unser Testergebnis zum ECOVACS Deebot X12 OmniCyclone
92 von 100 Punkten – der ECOVACS Deebot X12 OmniCyclone ist ein Wisch-Spezialist, der genau weiß, wo seine Stärken liegen. Vor allem die FocusJet-Fleckenvorbehandlung, die beutellose OmniCyclone-Station und die starke Haarleistung blieben hängen.
Reinigungsleistung & Teppichverhalten des X12
Die 22.000 Pascal wirken im Premiumsegment zurückhaltend, im Test wurde der X12 mit jedem alltäglichen Schmutz – auch festgetretenem – aber problemlos fertig. Seine Paradedisziplin ist das Wischen.
Zwei Frontdüsen tragen über die FocusJet-Technik Wasser und Reiniger gezielt auf hartnäckige Stellen auf, bevor die 27 Zentimeter breite Walze kommt; im Ketchup-Test sorgte das für ein gründliches Ergebnis. Auch im Tierhaar-Extremtest überzeugte er – selbst meterlange Haare nahm er auf, und die wenigen um die Bürste gewickelten ließen sich leicht entfernen.

Navigation & Mobilität des X12
Die Kartierung gelang schnell und treffsicher, die Raumaufteilung erkannte der X12 zuverlässig. Mit 9,8 Zentimetern Bauhöhe kommt er unter viele niedrige Möbel. Seine klare Schwäche liegt in der Mobilität: Mehr als 2,4 Zentimeter Schwellenhöhe sind, nicht drin, ab 2,5 war im Test Schluss. Für Wohnungen mit Türschwellen ist das ein echter Knackpunkt – der X12 spielt seine Stärken vor allem auf ebenen Böden aus.

ECOVACS DEEBOT X12 OMNICYCLONE
Komfort & Station des X12
Die OmniCyclone-Station verzichtet auf den klassischen Staubbeutel und sammelt Schmutz in einem großen Sichtbehälter – das spart Beutel-Folgekosten. Dazu kommen eine Zwei-Kammer-Dosierung (eine für den Alltag, eine für hartnäckige Flecken) sowie eine Walzenreinigung mit heißem Wasser und anschließender Heißluft-Trocknung. Eine Schnellladung schiebt in drei Minuten rund zehn Prozent Akku nach. Beim Zubehör bleibt der X12 dagegen sparsam: außer zwei Reinigungslösungen liegt kaum etwas bei.

App-Steuerung des X12
Die Einrichtung über die ECOVACS HOME App ging schnell und intuitiv von der Hand und führt per Sprachansage durch die Schritte. Raumreinigungen, reine Saugläufe, Wassermenge, Zeitpläne und Sperrzonen ließen sich übersichtlich einstellen; für die FocusJet-Vorbehandlung lassen sich gezielt Bereiche markieren. Die ausgereifte ECOVACS-Software hat bereits in mehreren Tests überzeugt.
Unser Fazit zum ECOVACS Deebot X12 OmniCyclone
Beim Wischen, bei Tierhaaren und beim Wartungskomfort spielt der X12 ganz oben mit – nur die Kletterfähigkeit von maximal 2,4 Zentimetern kostete in der Wertung. Für große, schwellenfreie Hartboden-Wohnungen mit Haustieren ist er eine klare Empfehlung. Testnote: Sehr Gut – 92/100 Punkte.

Fazit: Gleicher Preis, klarer Sieger
Selten war ein Vergleich zweier gleich teurer Geräte so wenig ausgeglichen. Vier der sechs Alltagsrunden gehen an den Z70, eine an den X12, eine endet remis – und das spiegelt ziemlich genau, wie sich die beiden im echten Leben anfühlen. Der MOVA Z70 gewinnt dort, wo Reinigung tatsächlich stattfindet: an Schwellen, in Ecken, auf großer Fläche. Für 1.399 Euro bekommt man hier den Wischwalzen-Roboter mit den wenigsten Ausreden.

Der X12 ist deshalb kein Verlierer, im Gegenteil. Seine FocusJet-Vorbehandlung ist die beste Antwort auf eingetrocknete Flecken in diesem Duell, die beutellose Station spart bares Geld, und bei Tierhaaren spielt er ganz vorn mit.
In einer großen, ebenerdigen Wohnung mit viel Hartboden und einem haarenden Mitbewohner auf vier Pfoten ist er goldrichtig. Für alle anderen – und für jeden Altbau mit Türschwellen – führt zum selben Preis kein Weg am Z70 vorbei.

ECOVACS DEEBOT X12 OMNICYCLONE
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