Das Wichtigste zum UGREEN HA100 Pro in Kürze
Der UGREEN HA100 Pro ist ein Server für das Wohnzimmer. Er speichert Familienfotos, Sicherheitskamera-Aufnahmen und steuert sämtliche Smart-Home-Geräte — alles lokal, alles verschlüsselt, alles in der Hand der Familie. Keine Cloud, keine Abo-Gebühren, keine fremden Algorithmen.
Seine wichtigsten Funktionen im Überblick:
- Talk to Your Home — Die Familie spricht mit dem Haus in natürlicher Sprache statt komplexe Befehle in Apps einzutippen. „Hi Uliya, es ist kalt“ veranlasst das System, Heizung hochzufahren und Jalousien zu schließen. Das ist nicht Sprachsteuerung wie bei Alexa, sondern echte Verständigung zwischen Mensch und Maschine.
- Keep It Local — Fotos, Videos, Metadaten — nichts verlässt das Haus. Keine monatlichen Cloud-Gebühren, kein Algorithmus-Training auf den eigenen Daten, keine Sorge um Datenbreaches bei Amazon oder Google.
- Smarter Home Security — Die lokale KI erkennt, was wichtig ist. Ein Fremder an der Tür triggert eine Warnung, ein Paketbote wird als solcher erkannt, ein Kind beim Spielen als harmlos klassifiziert. Weniger Alarm-Spam, mehr echte Sicherheit.
- Whole-Home Control — Alle Geräte sprechen miteinander, egal welcher Hersteller. Matter-Kompatibilität bedeutet: Die Lieblings-Lampen von Philips, die Türklingel von Logitech und der UGREEN-Speaker funktionieren in einem Ökosystem.
Das Problem, das niemand ansprechen will
Wer eine Sicherheitskamera installiert, macht das meist aus guten Gründen: Die Familie soll sicherer sein. Das Paradoxe: Viele dieser Systeme — Ring, Reolink, Wyze — speichern das Videomaterial auf Servern ab, die nicht im eigenen Zuhause stehen. Ring nutzt Amazon-Infrastruktur, andere Anbieter haben ihre Server irgendwo in der Welt. Was heißt das konkret? Jedes Bild aus dem Wohnzimmer wird digitalisiert, indexiert und bleibt dort abrufbar.
Ähnlich läuft es bei Fotos. Google Photos und iCloud versprechen sichere Speicherung und Backup — was sie halten, zumindest technisch. Aber beide Plattformen nutzen die hochgeladenen Bilder auch dazu, um Gesichter zu erkennen, automatisch Alben zu erstellen und die Daten für ihre Algorithmen zu verwenden. Das ist kein Geheimnis, es steht in den Nutzungsbedingungen. Nur lädt kaum jemand die wirklich durch.
Das eigentliche Problem: Kontrollverlust
Das kritische Punkt ist weniger die Speicherung selbst, sondern dass Nutzer nicht nachvollziehen können, was genau mit ihren Daten passiert. Wenn Google erkennt, dass die Wohnung tagsüber leer ist — weil die Sicherheitskamera zeigt, dass niemand daheim ist — sind diese Daten wertvoll. Ein potenzieller Einbrecher könnte daran interessiert sein. Google würde solche Informationen wahrscheinlich nicht aktiv weitergeben, aber die technische Möglichkeit besteht.
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Hinzu kommt: Der Nutzer hat keine echte Kontrolle. Er kann die Kamera nicht einfach teilweise deaktivieren oder einzelne Datentypen vom Hochladen ausschließen — meist ist es Alles oder Nichts. Wer die volle Funktionalität nutzen will, muss auch akzeptieren, dass die Daten in Rechenzentren liegen, die er nicht kontrolliert.
Eine Alternative existiert: Der HA100 Pro von UGREEN
Aber hier ist das Verblüffende: Es gibt einen anderen Weg. Und er ist nicht kompliziert, nicht teuer, und nicht weniger funktional. Er ist nur nicht sexy zu vermarkten, weil niemand Geld damit verdient, die Daten der Familie zu lagern.
Eine Private Cloud. Im eigenen Wohnzimmer.
Der UGREEN HomeAgent HA100 Pro ist genau das: ein Server, der Familienfotos speichert, Kamera-Aufnahmen lokal verarbeitet, die ganze Heimautomation verwaltet — und dabei alles im Haus behält. Nicht bei Google. Nicht bei Amazon. Nicht irgendwo in der Luft. Sondern dort, wo es hingehört: daheim.
Was das in der Praxis bedeutet
Die Theorie ist elegant. Aber wichtiger ist: Wie sieht das Leben damit aus? Wie funktioniert ein Haushalt, der seine eigenen Daten kontrolliert, statt sie abzugeben? Drei Szenen aus dem echten Alltag einer Familie mit HomeAgent.
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Ein Jahr später: Die Erinnerung
Die Mutter sucht Fotos vom Kindergeburtstag. Sie sagt: „Hi Uliya, zeige mir Fotos vom Geburtstag.“ Das System kombiniert die Handy-Bilder, die die Eltern geschossen haben, mit den Aufnahmen der Innenkamera (UGREEN SynCare ID500 Pro).
Die lokale KI erkennt automatisch die wichtigen Momente — das Kind mit den Kerzen, die Familie zusammen, die Lacher. Sie erstellt ein Highlight-Video und zeigt es auf dem UGREEN Gallery Smart-Photo-Frame im Wohnzimmer.
Das klingt einfach. Es ist aber fundamental anders als Google Photos. Das System hat niemand außer der Familie gesehen. Es hat keine Gesichtsdatenbank von fremden Algorithmen trainiert. Es hat die Momente nicht katalogisiert, um später Werbung zu verkaufen.
Eine Stunde später: Die Sicherheit (ohne Paranoia)
Ein Fremder klingelt. Die Außenkamera (OD600 Pro oder OD800 Pro) filmt. Die lokale KI der HomeAgent erkennt sofort: Das ist ein Mensch, kein Auto, wahrscheinlich ein Paketbote. Der Haushalt bekommt eine intelligente Warnung — nicht eine generische „Bewegung erkannt“-Mitteilung. Das System versteht Kontext.
Nachts fällt das Internet aus. Bei Ring oder Wyze: Keine Aufzeichnung. Bei HomeAgent: Der Speicher läuft weiter. Die Kamera speichert lokal auf den Geräten, die KI verarbeitet weiter. Das Haus ist nicht blind, nur weil der Provider gerade Probleme hat.
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Drei Monate später: Die Kontrolle
Die Tochter wird älter. Plötzlich ist die Frage relevant: Wer darf ihre Fotos sehen? Bei Cloud-Services: Das Unternehmen, die KI, eventuell der Staat bei gerichtlichen Anfragen. Bei HomeAgent: Nur, wer im Heimnetzwerk ist. Das sind vier Leute: die Eltern und die Kinder. Nicht mehr.
Warum UGREEN den home&smart Innovation-Award erhält
home&smart vergibt den Innovation Award nicht für die neueste Hardware oder die beste Kamera. Der HA100 Pro gewinnt, weil UGREEN erkannt hat, dass Smart Home ein Problem lösen sollte, das die Branche erschaffen hat: die Entkopplung von Kontrolle und Besitz.

Für das Gerät sprechen die technischen Zahlen: 205 TOPS AI-Leistung (achtmal mehr als das Standard-Modell HA100), 32 GB RAM, eine 10-Gigabit-Ethernet-Verbindung für ultraschnelle Datenverarbeitung. Das System erkennt nicht nur Objekte, es versteht Kontext — die „Semantic Understanding“-Funktion erlaubt es der KI, aus Befehlen Regeln zu erkennen und diese selbstständig zu verfeinern.
„Wenn es nach 22 Uhr jemand an der Tür klingelt, nur Vibration, keine Lautsprecher-Benachrichtigung“ — das System merkt sich das, ohne dass die Benutzer eine Regel manuell programmieren müssen.
Aber die Technologie ist nicht der Grund für den Award. Der Grund ist die Philosophie dahinter: Ein Gerät, das die Familie an die erste Stelle stellt. Ein System, das so funktioniert, dass der Hersteller durch bessere Technologie verdient, nicht durch Datenverkauf. Ein Hub, der die Sicherheit erhöht, ohne die Privatsphäre zu opfern.
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Die IT-Infrastruktur kommt nach Hause
Das HA100 Pro ist nicht alleine. Es ist das Zentrum eines Ökosystems, das UGREEN auf der IFA 2026 präsentiert. Die Innenkamera ID500 Pro mit Babyschrei-Erkennung. Die Außenkamera OD600 Pro mit 9x Zoom und intelligenter Paketerkennung. Die OD800 Pro mit Solarmodul — keine Stromkabel, kein Wartungsaufwand. Der Smart Speaker für natürliche Sprachbefehle. Der Gallery Smart-Photo-Frame, um die wichtigsten Momente der Familie zu zeigen.
Jedes Gerät speichert seine Daten auf dem HomeAgent. Jedes Gerät versteht sich mit den anderen. Keine separaten Apps, keine fragmentierte Verwaltung, keine Abhängigkeit von fremden Cloud-Plattformen.
Das eigentliche Geschäftsmodell
Hier ist das Interessante: UGREEN verdient damit Geld, nicht dadurch, dass die Familie ihre Daten verkauft, sondern dadurch, dass die Familie mehr Geräte kauft. Ein besseres System ist mehr wert. Ein System, das vertrauenswürdig ist, wird empfohlen. Ein System, das funktioniert, wird nicht verlassen.
Das ist nicht neu. Das ist die klassische Vorstellung von Geschäft: Die Kunden besser bedienen als die Konkurrenz, damit sie wiederkommen. Nur dass die Tech-Industrie diese Logik aufgegeben hat — zugunsten von Datenmonopolien und Abo-Modellen.
Verfügbarkeit und Preis
Der Launch ist auf der IFA 2026 am 4. September geplant. Preorder startet am selben Tag und läuft bis zum 26. Oktober — mit 50% Rabatt auf Reservierungen ab $50. Die Kickstarter-Kampagne folgt am 27. Oktober.
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Fazit: Wem gehört die Familie?
Sicherheitskameras sollten das Haus schützen. Familienfotos sollten Erinnerungen bewahren. Beide sollten der Familie gehören — nicht Algorithmen, nicht Datenbrokern, nicht Cloud-Konzernen.
Mit dem HomeAgent HA100 Pro ändert sich das Machtgefüge. Die Infrastruktur kommt nach Hause. Zum ersten Mal gibt es ein System, das Sicherheit, Smart Home und Datenschutz nicht als Kompromiss verhandelt, sondern als Einheit denkt. Das ist nicht Revolution. Aber es ist überfällig.
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