mitte-Wasseraufbereiter als Alternative zu BRITA und Co.
Gutes Wasser trinken – das sollte im 21. Jahrhundert eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber nicht. Aktivkohlefilter wie die verbreiteten BRITA-Filter sind ein potenzieller Nährboden für Bakterien. Osmose-Filter hingegen reinigen das Wasser so stark, dass wichtige Mineralien ausgesiebt werden. Start-up mittemitte aus Berlin hat mit einem internationalen Team einen Wasseraufbereiter entwickelt, der Leitungswasser 60-mal besser reinigt als einfache Kohlefilter. Die patentierten Mineralkartuschen stellen dabei die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen sicher.
Wer sich bald für den mitte-Wasseraufbereiter entscheidet, kann über die Kickstarter-Kampagne von mittemitte noch über 100 Euro sparen. Schauen wir uns also schnell an, wie das Wasseraufbereitungssystem funktioniert und ob sich der Umstieg von BRITA auf mitte lohnt.

Die Funktionen des mitte-Wasseraufbereiters im Überblick
Der mitte-Wasseraufbereiter entfernt Bakterien, Viren, organische und anorganische Komponenten, Pestizide, Pharmazeutika, Hormone und andere Schadstoffe mit einem TDS-Wert (nach Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation) von 2ppm.
Zum Vergleich: Leitungswasser hat einen durchschnittlichen TDS-Wert von 350ppm, destilliertes Wasser von 1ppm. Damit reinigt mitte das Wasser sogar fünfmal gründlicher als herkömmliche Umkehr-Osmose-Filter. Und so bewerkstelligt der mitte-Wasserfilter das:
1. Patentierte Destillationstechnologie
mitte reinigt das Leitungswasser mit einer patentierten Destillationstechnologie – die derzeit effizienteste Lösung für die Wasseraufbereitung. Zu keinem Zeitpunkt ist es möglich, dass gefilterte Schadstoffe wieder ins Wasser gelangen. Das ist ein Unterschied zu Tisch-Wasserfiltern wie BRITA. Durch die neue Destillationstechnologie verbraucht der Wasseraufbereiter gerade mal um die 0.12kWh.
2. Mineralienanreicherung nach eigenem Geschmack
Herkömmliche Filter-Lösungen, insbesondere die Umkehr-Osmose, destillieren neben Schadstoffen auch wertvolle Mineralien aus dem Leitungswasser. Deshalb werden im mitte-Wasserfiltersystem Mineralien in Form von nachfüllbaren Kartuschen angereichert. Die Kartuschen stehen in unterschiedlichen Varianten zur Wahl und müssen in einem Singlehaushalt etwa alle 6 Monate nachgefüllt werden. Mehr dazu später.
3. Qualitätscheck per Wassersensoren
Während man sich bei Kohle- und Osmosefiltern darauf verlassen muss, dass das Wasser schon sauber genug sein wird, kann die Wasserqualität beim mitte-Wasseraufbereiter über die App ganz einfach kontrolliert werden. Bemerken die Sensoren eine unzureichende Reinigung, wird die Wasserausgabe automatisch gestoppt.
4. Teewasser per App
Über die passende App zum mitte-Wasseraufbereiter kann gereinigtes Wasser per Smartphone oder Tablet ausgegeben werden. Viel interessanter ist aber die Möglichkeit, das Wasser mit einer genauen Temperatur abzurufen. Das Teewasser kommt mit bis zu 92°C direkt aus der Wasseraufbereitungsmaschine.
5. Trinken für den guten Zweck
Vielleicht fällt es leichter, mehr wertvolles Wasser zu trinken, wenn man weiß, dass jeder konsumierte Liter Wasser eine Spende an Hilfsorganisation water.org auslöst? Das hat sich das Berliner Start-up mittemitte jedenfalls so gedacht und die automatische Spendenfunktion integriert. Der Wasserkonsum wird in der App getrackt, dementsprechend spendet mittemitte Geld an Projekte zur Wasserversorgung in Entwicklungsländern.
So funktioniert der Mitte-Wasseraufbereiter
Es gibt zwei Versionen des mitte-Wasseraufbereiters: eine fest-verbaute und eine freistehende. Der fest-verbaute mitte-Wasseraufbereiter wird mit der Wasserleitung verbunden, wodurch eventuell ein Loch in die Arbeitsplatte eingelassen werden muss. Die freistehende Version wird einfach auf der Arbeitsplatte platziert – ohne weitere Installationsmaßnahmen. Dafür muss hier natürlich das Wasser händisch nachgefüllt werden.
Der effektive Reinigungsprozess braucht seine Zeit. Ein Liter sauberes Wasser wird in 2 Stunden „gefördert“, maximal 12 Liter am Tag. Aufgrund des langsamen Verfahrens filtert der Wasserreiniger kontinuierlich, bis der Wassertank wieder gefüllt ist.
Auch der beste Wasserreiniger braucht natürlich etwas Pflege. Die Wassercontainer sollten regelmäßig mit Kaffeemaschinenreiniger gereinigt werden. Eine LED-Anzeige gibt an, wann es soweit ist.

Warum ein Smart Home-Wasserreiniger?
Für viele ist es vielleicht erstmal befremdlich, sich über eine App mit dem Wasserreiniger zu verbinden. Allerdings gibt es einige Gründe, die für die Digitalisierung des Wasseraufbereiters sprechen.
Die mitte-App:
- informiert, sobald Wasser nachgefüllt werden sollte
- informiert, sobald eine neue Mineralkartusche benötigt wird
- bestellt auf Wunsch automatisch neue Kartuschen nach
- informiert, sobald die Maschine Pflege benötigt
- zeigt die Qualität des gefilterten Wassers an
- zeigt an, wieviel Wasser konsumiert wurde und wieviel Geld dadurch an water.org gespendet wurde
Die Varianten der mitte-Mineralkartuschen im Überblick
- mitte Balance – weiches Wasser mit neutralem Geschmack für Tee, Kaffee, Babynahrung und jeden Tag
- mitte Vitality – erfrischendes Wasser mit hohem Mineralgehalt und Eigengeschmack zur Verbesserung der Vitalität
- mitte Alkaline – basisches Wasser mit hohem pH-Wert, Mineralien und Antioxidantien: befreit von freien Radikalen und unausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt
Fazit: mitte-Wasseraufbereiter sind eine gute Alternative zu bisherigen Filterlösungen
Auf ein sicheres und durchsichtiges Wasseraufbereitungssystem wie das von mittemitte haben wir lange gewartet. Definitiv eine vielversprechende (und gutaussehende) Alternative zu gestapelten Wasserkästen und bisherigen Wasser-Filtersystemen.
Preise und Verfügbarkeit von mitte
Über die Kickstarter-Kampagne von mittemitte ist die Wasserfilterlösung mitte derzeit noch für 299 Euro zu haben. Die Auslieferung erfolgt im März 2018. Im Handel wird mitte später 429 Euro kosten.
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