Wie sehen Amerikaner das Smart Home 2025?
Nach einer aktuellen, von Intel in Auftrag gegebenen Studie glauben 58 Prozent der Einwohner in den Vereinigten Staaten, dass die Verbreitung von Smart Home Technologien in den kommenden zehn Jahren ihr Privatleben und ihre Beziehungen positiv beeinflussen wird. Ein Viertel der Befragten erhofft sich durch das Smart Home mehr Zeit für die Familie, 22 Prozent mehr Zeit für sich selbst. Über die Hälfte, in Zahlen 54 Prozent, wären darüber hinaus bereit, ihren finanziellen Spielraum zu vergrößern, indem sie die von ihrem Smart Home gesammelten Daten verkaufen.
Ein Amerikanischer Traum 2.0?
Im 21. Jahrhundert scheint der Amerikanische Traum das Ideal eines Hauses zu sein, das dem Bewohner alle lästigen Pflichten abnimmt. So neu ist diese Vision nicht. Eine satirische Verarbeitung des Themas finden Sie beispielsweise schon im Film „Die Ente klingelt um halb Acht“ von 1968, mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Nun gut, seit dem Dreh sind fast 50 Jahre vergangen. Die Rahmenbedingungen haben sich fundamental geändert, die Geräte können ihre eigenen Tätigkeiten kontrollieren und lassen sich aus der Ferne überwachen und steuern. Laut der Intel Studie gehen über zwei Drittel der Amerikaner davon aus, dass ein Smart Home 2025 so selbstverständlich sein wird, wie ein Smartphone heute. Als Frage bleibt, ob die Bewohner des zukünftigen Smart Homes die freiwerdende Zeit tatsächlich für mehr Zweisamkeit nutzen werden. Die kann auch der Intel Report nicht beantworten.
Fazit
Das Smart Home wird sich in den kommenden zehn Jahren vorteilhaft auf Partnerschaft und Privatleben auswirken. Das glaubt zumindest eine Mehrheit der Einwohner in den USA, die Intel in einer aktuellen Studie befragen ließ. Ein Viertel erhofft sich mehr Zeit für Zweisamkeit. Ob sich die Hoffnungen auf Smart Love im Smart Home erfüllen, bleibt abzuwarten.
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