Anker vs. Marstek: Wenn SOLIX auf Jupiter trifft

Mit einem Stromspeicher wird ein Balkonkraftwerk deutlich effizienter, da überschüssiger Solarstrom nicht ins öffentliche Netz eingespeist, sondern für den späteren Verbrauch gespeichert werden kann. Wir stellen zwei besonders beliebte Modelle vor und zeigen, warum der Anker SOLIX 3 und der Marstek Jupiter C Plus zu den besten Speichern auf dem Markt gehören.
Anker vs. Marstek: Wenn SOLIX auf Jupiter trifft
Welcher ist besser? Anker SOLIX 3 oder Marstek Jupiter C Plus (Adobe Stock)

Das sind die wichtigsten Unterschiede der beiden Speicher

Die von uns mit sehr gut bewertete Speicherlösung Anker SOLIX 3 Pro bietet eine Kapazität von bis zu 2.688 Wh und ist durch Zusatzakkus sogar auf insgesamt bis zu 9.600 Wh erweiterbar. 

Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
Stand: 30.03.2026
Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
Anker SOLIX 3: home&smart Balkonkraftwerk Speicher Testsieger 2025, 2,7 kWh Speicherkapazität, modular erweiterbar und mit Anker Intelligence.
TESTNOTE
Sehr Gut
95/100 Punkte • 04/2025
Kleines Kraftwerk
999,00 
TESTNOTE
Sehr Gut
95/100 Punkte • 04/2025
Stand: 30.03.2026

Außerdem verfügt Anker SOLIX 3 über vier MPPT sowie einen integrierten Wechselrichter für den direkten Anschluss von bis zu vier Solarmodulen, so dass ihre Nutzer kein komplettes Balkonkraftwerk benötigen. Und das Beste: Dieser Speicher bietet sogar KI-Funktionen, die in Kombination mit einem Smart Meter die Energieabgabe ans Hausnetz kostenlos optimieren.

Der mit gut bewertete Jupiter C+ Speicher von Marstek hat eine Kapazität von 2.560 Wh und liegt damit etwas unter dem 2.688 Wh fassenden Anker-Modell. Darüber hinaus besitzt auch Jupiter C+ Anschlüsse für bis zu vier Solarmodule und einen direkt integrierten Wechselrichter.

Einen Notstrom-Modus wie bei Anker gibt es nicht. Dafür punktet der C+ aber mit einem Display, das alle wichtigen Werte übersichtlich anzeigt und mit mehr Kapazität.

Marstek Jupiter C Plus
Stand: 17.07.2026
Marstek Jupiter C Plus
Modular erweiterbarer 2,56kWh Speicher, mit 4 MPPT für bis zu 2400 W starke PV-Module, inkl. CT002 Smart Meter
Stand: 17.07.2026

Anker vs. Marstek: Vergleichstabelle technische Daten 

Unser Direkt-Vergleich zeigt, dass beide Speicher mit bis zu 4 Solarmodulen koppelbar sind und sich für bis zu 2.000 Watt starke Balkonkraftwerke eignen. Es gibt jedoch klare Unterschiede beim Gewicht, der Kapazität und weiteren Extras wie Notstrommodus oder Display.

Vergleich
Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
Marstek Jupiter C Plus
Preis
statt 1.499,00 
999,00 
598,00 
Zum Angebot
Testbewertung
TESTNOTE
Sehr Gut
95/100 Punkte • 04/2025
TESTNOTE
GUT
84/100 Punkte • 07/2025
AC-Ausgangsleistung
800 W
800 W
AC-Ladefunktion
1.200 W
keine
Akku-Typ
LiFePO4
LiFePO4
Dynamische Stromtarife
Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
Marstek Jupiter C Plus
Preis
statt 1.499,00 
999,00 
598,00 
Testbewertung
TESTNOTE
Sehr Gut
95/100 Punkte • 04/2025
TESTNOTE
GUT
84/100 Punkte • 07/2025
AC-Ausgangsleistung
800 W
800 W
AC-Ladefunktion
1.200 W
keine
Akku-Typ
LiFePO4
LiFePO4
Dynamische Stromtarife
Stand: 17.07.2026

Vorteile und Nachteile der beiden Speicher im Überblick

Für alle, die unsicher sind, welche Preisklasse oder Ausstattung am besten zu ihren Bedürfnissen passt, bietet die folgende Übersicht eine Gegenüberstellung der konkreten Vor- und Nachteile beider Balkonkraftwerk-Speicher.

Anker SOLIX Solarbank 3 Pro Ausstattung und Funktionen

Die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro verfügt über vier MPP-Tracker und bietet die Möglichkeit auch insgesamt bis zu 2.000 Watt starke Solarmodule anzuschließen. Dank des modularen Plug-in-Designs lässt sich die Speicherkapazität zudem flexibel auf bis zu 16 kWh erweitern.

Tipp: Um Stromverluste ins öffentliche Netz zu vermeiden, kann SOLIX 3 mit dem Anker Smart Meter oder ausgewählten Shelly-Komponenten verbunden werden. Diese messen den tatsächlichen Verbrauch und steuern die Stromabgabe präzise.

Wir konnten uns bereits selbst von der Leistung des Speichers überzeugen
Wir konnten uns bereits selbst von der Leistung des Speichers überzeugen ((Mariella Wendel/home&smart))

Ein weiteres Highlight ist der per App aktivierbare Notstrommodus: Mit 1.200 W Leistung (statt zuvor 1.000 W) lassen sich bei Stromausfall Geräte so direkt über die integrierte Schuko-Steckdose versorgen. Im autarken Betrieb liefert SOLIX 3 daher viel Leistung mehr als im Standardmodus, bei dem die Einspeisung gemäß Balkonkraftwerk-Regelung auf 800 W begrenzt ist.

So gut war die SOLIX 3 in unserem Test

Nach dem Aufbau von über 15 Balkonkraftwerk-Speichern ist für uns klar: Anker belegt verdient den Spitzenplatz. Denn die Installation des SOLIX 3 Modells war bei uns schnell erledigt. Zudem funktionierte die App-Integration reibungslos und auch die Kopplung mit Smart Plugs und Smart Meter klappte in Sekunden.

Mit rund 30 kg ist der Speicher zwar etwas schwerer als andere Modelle, lässt sich dank Tragegriffen aber gut bewegen.

Unser Fazit: Die einfache Einrichtung und nahtlose Systemintegration rechtfertigen den höheren Preis. Für alle, die ihr Balkonkraftwerk um einen hochwertigen Speicher erweitern wollen, ist der SOLIX 3 eine klare Empfehlung.

Anker SOLIX Solarbank 3 Pro
TESTNOTE
Sehr Gut
95/100 Punkte • 04/2025
Kompatibel mit Anker & Shelly Smart Meter/ Plugs
Bis zu 5 Akku-Packs stapelbar
KI-Intelligence Modus
Kompatibel mit Solarbank 2 Speichern
Mit 1.200 Watt Notstromfunktion
Inkl. AC-Lademodus
kein Schnäppchenmodell
ab 999,00 
TESTNOTE
Sehr Gut
95/100 Punkte • 04/2025
Stand: 30.03.2026

Marstek Jupiter C Plus Ausstattung und Funktionen im Überblick

Der Marstek Jupiter C PLus lässt sich per AC-Kabel einfach ans Hausnetz anschließen und schnell mit allen gängigen Solarmodulen koppeln – ganz ohne Fachkenntnisse. Nur bei einer Leistungsanpassung auf bis zu 2.400 W oder der Nutzung eines Smart Meters ist ein Fachmann nötig.

Das wetterfeste Gehäuse (IP65) und die hohe Temperaturbeständigkeit (-20 bis 55 °C) machen den Speicher besonders robust. Gesteuert wird er über einen LCD-Touchscreen oder per App. 

Hier wird das AC-Kabel einfach eingesteckt, bis es einrastet
Hier wird das AC-Kabel einfach eingesteckt, bis es einrastet (Mariella Wendel/home&smart)

So gut war Marstek Jupiter C PLus in unserem Test

Der Marstek Jupiter C Plus überzeugte uns im Test durch seine hochwertige Verarbeitung und klar beschriftete Anschlüsse. 

Auch die App ließ sich schnell einrichten und funktionierte im Test zuverlässig. Zwar bietet sie nur eine etwas eingeschränkte Datenansicht und wenige Einstellungsoptionen, doch die Nutzung wird dadurch kaum beeinträchtigt.

Für alle, die einen leistungsstarken Speicher mit einfacher Installation suchen, ist der Jupiter E daher eine klare Empfehlung.

Marstek Jupiter C Plus Test
TESTNOTE
Gut
84/100 Punkte • 07/2025
Auch für Einsteiger einfach installierbar
4 MPPT für bis zu 2.400 Watt Eingangsleistung
IP65‑geschützt stapelbares Gehäuse mit geringem Platzbedarf
Modular auf bis zu 10, 24 kWh erweiterbar
Bei Nutzung eines smart Meters Nulleinspeisung möglich
Top-Preis-Leistungs-Verhältnis
Verkabelung an der Oberseite wenig elegant
App bietet nur Standardfunktionen
TESTNOTE
Gut
84/100 Punkte • 07/2025

Fazit: Für wen lohnt sich welcher Speicher mehr?

Anker SOLIX 3 ist unserer Meinung nach das Non-Plusultra für alle, die sich viel Komfort wünschen und ihr System eventuell später noch erweitern möchten. Außerdem ist dieses Modell eine gute Wahl für Nutzer, denen eine Notstromversorgung wichtig ist.

Marstek Jupiter C Plus

Marstek Jupiter C Plus

Stand: 16.07.26

Marstek Jupiter C Plus punktet dagegen mit einer sehr guten Preis-Leistung, da er deutlich güstiger ist. Ein praktischer Display, an dem sich der Ertrag auch dann ablesen lässt, wenn man gerade kein Smartphone zur Hand hat, um die Hersteller App aufzurufen ist ebenfalls praktisch. Eine Notstromfunktion gibt es hier allerdings nicht. 

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