Mähroboter mit Allrad Test: Diese Rasenroboter steigen auf (fast) jeden Berg!  

Der Dreame A3 Pro AWD 3500 ist der beste Mähroboter mit Allradantrieb 2026. Er liefert auf der Fläche und am Rand ein beeindruckend gutes Mähergebnis, zudem ist die Steuerung in der Dreame App sehr intuitiv. Welche Vorteile er noch hat, für wen Allrad-Mähroboter passend sind und welche Alternativen es gibt, erklären wir in diesem Vergleich.

Mähroboter mit Allrad Test: Diese Rasenroboter steigen auf (fast) jeden Berg!  
Wir zeigen die besten Mähroboter mit Allradantrieb 2026. (Dimitri Metzler)

Die besten Mähroboter mit Allradantrieb auf einen Blick

Mähroboter mit Allrad Test – das Wichtigste in Kürze

  • Wann? Mähroboter mit Allrad sind für Gärten mit starken Steigungen, unebenem Gelände und feuchten Rasenflächen eine sinnvolle Investition.
  • Preis: Der große Nachteil: Allrad-Mähroboter sind in der Regel teurer als vergleichbare Zweirad-Modelle, weil sie deutlich mehr Motorleistung, größere Akkus und aufwendigere Technik benötigen
  • Allrad erklärt: Bei einemAllradantrieb wird die Kraft des Motors auf alle vier Räder übertragen, statt auf nur zwei Antriebsräder. Dadurch hat der Mähroboter eine bessere Traktion.

Unsere Favoriten – die besten Allrad-Mähroboter 2026

Nach über 35 Tests mit Mährobotern vieler verschiedener Marken, sind die folgenden Modelle aus unserer Sicht die besten mit Allradantrieb.

Bester Mähroboter mit Allrad 2026: Dreame A3 AWD Pro 3500  

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist der beste Mährobotern mit Allrad 2026. Das Gerät setzt auf ein futuristisches Design, hat eine der besten Apps auf dem Markt und liefert ein hervorragendes Mähbild. Die verschiebbare Mähscheibe (EdgeMaster 2.0) sorgt dafür, dass der A3 auch seitlich nah an Kanten herankommt. Dank LiDAR und zwei 1080p-Kameras navigiert der A3 präzise, ganz ohne RTK-Antenne. Er schafft Steigungen bis 80 Prozent.

Dreame A3 AWD Pro 3500
Stand: 20.08.2026
Dreame A3 AWD Pro 3500
für 3500 m², 4WD-Nabenmotoren, ohne RTK, 360° 3D-LiDAR & KI-Vision, Steigfähigkeit bis zu 80%
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Amazon
1.999,00 
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Stand: 20.08.2026

Beste Alternative: MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000

Der MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 ist der Allrad-Pionier unter den Mährobotern. Kein Hersteller hat das Thema 4WD früher und konsequenter umgesetzt als MAMMOTION. Optisch bleibt die Marke ihrem Rennwagen-Design treu. Technisch setzt der LUBA 3 auf das TriFusion-System mit LiDAR, netRTK und KI-Kamera. Das Ergebnis: perfekte Bahnen, zuverlässige Navigation auch in komplexen Gärten mit Schatten und Baumkronen. Der LUBA 3 bringt zudem den größten Akku dieser Runde mit (12 Ah). Auch er schafft bis zu 80 Prozent Steigung, hat aber kein Seitenmähwerk.

MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
Stand: 20.08.2026
MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
360° LiDAR+NetRTK+KI Vision Tri-Fusion-Positionierung, AWD für 80% Steigungen, Auto-Kartierung, bis zu 30 Zonen, 12Ah-AKKU
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Amazon
2.699,00 
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Stand: 20.08.2026

RTK-Variante: Roborock RockMow Z150

Roborock legt 2026 mit dem RockMow Z150 einen starken Einstand im Mähroboter-Markt hin. Während Dreame und MAMMOTION auf Omni-Räder setzen, geht Roborock einen anderen Weg. Die Vorderräder werden aktiv gelenkt – ein System, das schonender zum Rasen ist. Das Mähbild auf der Fläche gehört zu den besten, die wir 2026 gesehen haben. Die Navigation läuft über RTK-GPS plus Quad-Vision-Kamera. Das optionale PreciEdge-Kantenmähmodul ist nicht im Lieferumfang enthalten – und muss vor dem ersten Einsatz montiert werden.

Roborock RockMow Z150
Roborock RockMow Z150
RockMow Z150 – Roborocks erster Mähroboter, bis 5.000m², RTK-GPS für zentimetergenaue Steuerung, aktives Lenksystem, adaptive Federung, PreciEdge Modul
TESTNOTE
Gut
87/100 Punkte • 05/2026
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Gut
87/100 Punkte • 05/2026

Günstige Allrad-Alternative: Segway Navimow i210 LiDAR Pro AWD

Der Segway Navimow i210 LiDar Pro AWD ist der günstige Einstieg in die Welt der Allradmähroboter. Wir haben den baugleichen i210 LiDAR (ohne Allrad) getestet und waren beeindruckt: engmaschige Bahnen, sauberes Mähbild und schneller Aufbau ohne RTK-Antenne. Der i210 LiDAR Pro AWD bringt dieselbe LiDAR-Navigation und dasselbe Mähkonzept mit, ergänzt um den Allradantrieb. Ideal für Gärten bis 1.000 Quadratmeter. Die max. Steigung fällt mit 55% geringer aus als bei den Premium-Modellen, und auch die Mähfläche ist kleiner ausgelegt – dafür ist der Preis deutlich günstiger.

Segway Navimow i210 LiDAR Pro AWD
Stand: 20.08.2026
Segway Navimow i210 LiDAR Pro AWD

Mähroboter mit Garage M für 1000 m², LiDAR+Vision+NRTK, Xero-Turn, Allradantrieb für bis zu 55% Steigungen

Amazon
1.299,00 
Stand: 20.08.2026

Mähroboter mit Allrad Test– die technischen Daten

Unsere vier Mähroboter mit Allradantrieb sind sich in vielen Dingen sehr ähnlich, technische Unterschiede gibt es dennoch. In dieser Tabelle zeigen wir, wo genau die Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen.

Vergleich
Allrad-Champion
Dreame A3 AWD Pro 3500
RTK-Varainte
Roborock RockMow Z150
günstig
Segway Navimow i210 LiDAR Pro AWD
Preis
statt 2.599,00 
1.999,00 
3.499,00 
statt 1.399,00 
1.299,00 
Zum Angebot
Testbewertung
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
TESTNOTE
Gut
87/100 Punkte • 05/2026
Antriebsart
Allradantrieb
Allradantrieb
Allradantrieb
Akkukapazität
7,5 Ah
10 Ah
5,1 Ah
Einstellung d. Schnitthöhe
elektrisch und manuell
elektrisch
elektrisch
empf./max. Arbeitsfläche
3.000m²/3.500m²
5.000/5.000m²
1.000m²/1.000m²
Allrad-Champion
Dreame A3 AWD Pro 3500
RTK-Varainte
Roborock RockMow Z150
günstig
Segway Navimow i210 LiDAR Pro AWD
Preis
statt 2.599,00 
1.999,00 
3.499,00 
statt 1.399,00 
1.299,00 
Testbewertung
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
TESTNOTE
Gut
87/100 Punkte • 05/2026
Antriebsart
Allradantrieb
Allradantrieb
Allradantrieb
Akkukapazität
7,5 Ah
10 Ah
5,1 Ah
Einstellung d. Schnitthöhe
elektrisch und manuell
elektrisch
elektrisch
empf./max. Arbeitsfläche
3.000m²/3.500m²
5.000/5.000m²
1.000m²/1.000m²
Stand: 20.08.2026

Mähroboter mit Allrad – So haben wir getestet

Wie in all unseren Mähroboter Tests haben wir auch den Dreame A3, MAMMOTION LUBA 3 und Roborock RockMow Z150 in realen Testgärten ausführlich auf Herz und Nieren geprüft.

Unsere Bewertung setzt sich aus diesen Kategorien zusammen: Aufbau und Einrichtung, Mähbild auf der Fläche, Kantenschnitt, Hinderniserkennung, Sicherheit sowie App und Smart-Home-Integration. Die Endnote ist kein rechnerischer Durchschnitt: Hinderniserkennung und Sicherheit gewichten wir höher als reine Datenblatt-Werte.

Dreame A3 Pro
Unsere Redaktion testet seit 2023 regelmäßig Mähroboter. (Dimitri Metzler)

Beim Segway Navimow i210 LiDAR Pro AWD basiert unsere Einschätzung auf dem Test des baugleichen i210 LiDAR (ohne Allrad) sowie den offiziellen technischen Spezifikationen.

Aufgrund der Gestaltung unseres Testgartens konnten wir die angegebenen maximalen Steigungen leider nicht selbst testen. Eine solch extreme Steigung ist dort leider nicht vorhanden. 

Kaufberatung für Mähroboter mit Allrad – die wichtigsten Punkte

Bevor man in ein Allrad-Modell investiert, lohnt ein ehrlicher Blick auf den eigenen Garten. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Allrad besser ist – sondern ob er wirklich benötigt wird.

Als Faustregel gilt: Wer weniger als 30 Prozent Steigung und eine weitgehend ebene Fläche hat, bekommt mit einem guten Zweirad-Mähroboter dasselbe Ergebnis zu deutlich niedrigerem Preis. Allrad lohnt sich ab etwa 40 Prozent Steigung oder auf stark unebenem Gelände.

Zudem sollten Interessenten auf die folgenden Punkte achte, damit der Mähroboterkauf nicht zum Fiasko wird.

Fläche und Akku richtig einschätzen: Allrad-Modelle haben generell größere Akkus, da bei extremen Steigungen viel Strom benötigt wird. Wer einen großen Garten hat, profitiert hier doppelt: mehr Leistung und mehr Reichweite. Kleiner Tipp: Immer etwas mehr Puffer einplanen als die Herstellerangabe. Die empfohlene Fläche gilt für ideale Bedingungen – wer Steigungen, verwinkelte Bereiche oder mehrere Zonen hat, fährt mit einem Modell der nächsten Größenklasse in der Regel besser.

Kantenschnitt: Bei Allrad-Mährobotern ist der Kantenschnitt eher eine Schwachstelle. Denn Allrad-Modelle sind breiter und schwerer und das Mähwerk sitzt meist mittig. Die Kanten bleiben dabei oft ein paar Zentimeter stehen. Nur der Dreame A3 hat mit seiner verschiebbaren Mähscheibe (EdgeMaster 2.0) eine echte Antwort auf dieses Problem.

Roborock löst es mit dem optionalen PreciEdge-Modul – das aber extra montiert und separat bezahlt werden muss. Der MAMMOTION LUBA 3 bietet kein Kantenmähsystem, wer also einen gepflegten Randschnitt ohne Nacharbeit erwartet, ist beim Dreame A3 am besten aufgehoben.

Budget realistisch planen: Allrad hat seinen Preis – und den sollte man realistisch einkalkulieren:

  • Günstiger Einstieg (800–1.000 €): Segway Navimow i210 LiDAR Pro AWD – für kleinere Gärten mit leichten Steigungen
  • Mittleres Premium-Segment (2.500–2.700 €): Dreame A3 AWD Pro 3500 und MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 – der Hauptmarkt für anspruchsvolle Gärten
  • Oberes Premium-Segment (~3.500 €): Roborock RockMow Z150 – für sehr große Flächen und Käufer, denen aktive Lenkung und rasenfreundliches Fahren besonders wichtig sind

Wer die Kosten im Blick behalten will: Neben dem Kaufpreis fallen laufend Kosten für Ersatzklingen (ca. 15–30 € pro Jahr) und Strom (wenige Euro pro Saison) an. Im Vergleich zu einem klassischen Benzin-Rasenmäher oder einem Gartenservice amortisiert sich ein Mähroboter in zwei bis vier Jahren.

Dreame A3 AWD Pro 3500 – Testbericht

Der Dreame A3 AWD Pro 3500 ist der beste Mähroboter mit Allrad.

Kamera und LiDar sorgen für die Navigation des A3 Pro
Kamera und LiDar sorgen für die Navigation des A3 Pro (Dimitri Metzler)

Er tritt in große Fußstapfen: Sein Vorgänger, der Dreame A2, war unser Mähroboter-Testsieger 2025 – vor allem dank des hervorragenden EdgeMaster-Kantenschnittsystems.

Der A3 übernimmt das Beste vom A2 und baut es konsequent weiter aus. Auf der Fläche mäht der A3 präzise, gleichmäßige Bahnen. Die Navigation über das OmniSense 3.0-System (360°-LiDAR + zwei 1080p-Kameras) funktioniert zuverlässig – und das komplett ohne RTK-Antenne.

Das vereinfacht den Aufbau erheblich: Ladestation hinstellen, Erdschrauben eindrehen, Kabel anstecken, in der App kartieren – fertig. Alles in unter zehn Minuten.

Die Hinderniserkennung ist gegenüber dem A2 deutlich besser geworden. Tennisbälle, Hütchen und Gartenschläuche wurden in unserem Test nahezu perfekt erkannt und umfahren. Das war beim A2 noch eine der wenigen Schwachstellen.

Die verschiebbare Mähscheibe (EdgeMaster 2.0) sorgt dafür, dass der A3 auch seitlich nah an Kanten herankommt. Der Randschnitt ist gut, händisches Nacharbeiten sollte man aber dennoch einplanen.

Unsere Kritikpunkte: Die automatische Kartierung hat in unserem Test nicht funktioniert und die Omni-Räder sind etwas weniger schonend zum Rasen als die aktive Lenkung bei Roborock. Zudem ist die Hochglanz-Oberfläche anfällig für Dreck und Kratzer. Mehr Infos zum Dreame A3 gibt es in unserem Dreame A3 Pro AWD Test.

Dreame A3 AWD Pro 3500
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
zuverlässige Navigation
verbesserte Hinderniserkennung
sehr gute App
Allradantrieb
Hervorragendes Mähbild
automatische Kartierung funktionierte nicht
Kantenschnitt nicht verbessert
Hoher Preis
ab 1.999,00 
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Stand: 20.08.2026

MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 – Testbericht

MAMMOTION hat den Allrad-Mähroboter quasi erfunden und liefert mit dem LUBA 3 ein weiteres Top-Modell ab.

Der Mammotion LUBA 3 AWD ist ein Mähroboter mit LiDar + netRTK + Kamera.
Der Mammotion LUBA 3 AWD ist ein Mähroboter mit LiDar + netRTK + Kamera. (Dimitri Metzler)

Das Design ist nach wie vor einzigartig: breite, bullige Karosserie, Frontstoßdämpfer, der markante LiDAR-Turm mittig auf dem Gehäuse. Wer einen LUBA gesehen hat, erkennt ihn sofort.

Für das TriFusion-Navigationssystem aus 360°-LiDAR, NetRTK und KI-Dual-Vision (zwei 1080p-Kameras) besaß der LUBA 3 zum Testzeitpunkt das technisch fortschrittlichste Navigationssystem bei Mährobotern.

Das Zusammenspiel der drei Systeme sorgt dafür, dass der LUBA 3 auch in schwierigen Bedingungen – unter Bäumen, bei schlechtem GPS-Signal, in stark eingezäunten Gärten – zuverlässig navigiert.

Auf der Fläche liefert der LUBA 3 ein sehr gutes Ergebnis: gerade Bahnen, keine ausgelassenen Stellen.

Die Hinderniserkennung hat gegenüber den Vorgängern einen deutlichen Sprung gemacht – Hütchen, Tennisbälle und Gartenschlauch wurden im Test alle erkannt.

Wo der LUBA 3 weiterhin schwächelt: der Kantenschnitt. Das breite Chassis mit mittigem Mähdeck kommt naturgemäß nicht so nah an Rasenkanten heran wie der Dreame A3 mit seiner verschiebbaren Mähscheibe.

Das ist keine neue Erkenntnis, sondern eher eine bekannte Schwäche.

MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
sehr gute Navigation
Top Mähergebnis
Allradantrieb
Hohe Reichweite
Unbefriedigend an der Kante
Hoher Preis
Kleiner, extra Montageaufwand
ab 2.699,00 
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 04/2026
Stand: 20.08.2026

Noch ein Hinweis: Frontstoßdämpfer und Seitenteile müssen vor dem ersten Einsatz montiert werden. Das dauert 10 bis 15 Minuten – kein Drama, aber verglichen mit dem Dreame ist es etwas mehr Aufwand. Alle weiteren Details gibt es im MAMMOTION LUBA 3 AWD Test zum Nachlesen.

Roborock RockMow Z150 – Testbericht

Roborock ist ein Newcomer im Mähroboter-Markt – aber kein unbeschriebenes Blatt. Wer die Saugroboter der Marke kennt, weiß: Roborock baut hochwertig und denkt Bedienung konsequent zu Ende. Das gilt auch für den RockMow Z150.

Auf der Fläche zeigte der Z150 ein hervorragendes Ergebnis.
Auf der Fläche zeigte der Z150 ein hervorragendes Ergebnis. (Dimitri Metzler)

Das Design ist schlicht und hochwertig. Mattschwarz mit roten Akzenten, saubere Verarbeitung, kein Gramm Plastik zu viel. Mit 21,5 Kilogramm ist der Z150 etwas leichter als der Dreame A3, aber immer noch ein Schwergewicht.

Das technische Alleinstellungsmerkmal des Z150 ist das aktive Lenksystem der Vorderräder. Statt Omni-Räder, die starr sind, werden die Vorderräder klassisch gelenkt – kombiniert mit einer unabhängigen, aktiven Federung an den Hinterrädern. Das Ergebnis: Der Z150 fährt sanfter und rasenfreundlicher als Dreame und MAMMOTION.

Die Mähleistung auf der Fläche gehört 2026 zum Besten, was wir gesehen haben. Perfekte Bahnen, homogenes Schnittbild, auch bei höherem oder dichterem Gras hatte der Z150 kein Problem. Die Schwächen: Das optionale PreciEdge-Kantenmähmodul ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss extra montiert werden.

Roborock RockMow Z150
TESTNOTE
Gut
87/100 Punkte • 05/2026
Hervorragendes Mähbild auf der Fläche
Aktive Lenkung — schonend zum Rasen
Allradantrieb
gute Hinderniserkennung
Hochwertige Verarbeitung
Gute App
Sehr hoher Preis
Randschnitt gut, aber nicht perfekt
Wenige Mähmodi
Langer Aufbau
ab 3.499,00 
TESTNOTE
Gut
87/100 Punkte • 05/2026

Die App bietet nur drei Mähmodi (kein manuelles Mähen, kein Bereichsmähen). Und mit 3.499 Euro UVP ist der Z150 der teuerste Mähroboter in diesem Vergleich.

FAQ – Mähroboter mit Allradantrieb
Was ist Allradantrieb bei einem Mähroboter?

Beim klassischen Mähroboter werden meist nur die Hinterräder angetrieben. Die Vorderräder rollen passiv mit und dienen nur der Richtungssteuerung. Das funktioniert gut auf ebenem, trockenem Rasen. Sobald es aber bergauf geht, der Boden feucht ist oder Unebenheiten auftauchen, verlieren die Antriebsräder schnell ihren Halt.

Mähroboter mit Allrad lösen genau dieses Problem: Hier hat jedes der vier Räder seinen eigenen Motor. Die Antriebskraft wird so gleichmäßig auf alle vier Räder verteilt, was deutlich mehr Grip erzeugt – besonders auf Steigungen, nassem Gras und beim Überqueren von Übergängen zwischen Rasen und Gehweg.

Das erklärt auch, warum alle Allrad-Mähroboter in diesem Vergleich bis zu 80 Prozent Steigung schaffen – das entspricht etwa 38,7 Grad Neigung. Ein klassischer Zweirad-Mähroboter kommt hier in der Regel nur auf 35 bis 45 Prozent.

Warum sind Mähroboter mit Allrad teurer?

Der Preisunterschied zwischen Allrad- und Zweirad-Mährobotern hat technische Gründe:

  1. Vier Motoren statt zwei
    Jedes Rad braucht seinen eigenen Antriebsmotor. Das bedeutet mehr Hardware, mehr Steuerungselektronik und höhere Fertigungskosten.
  2. Größere Akkus
    Allrad-Mähroboter verbrauchen mehr Strom. Die Akkukapazitäten in diesem Vergleich liegen zwischen 7,5 Ah (Dreame A3) und 12 Ah (MAMMOTION LUBA 3) – deutlich mehr als die 3 bis 5 Ah bei typischen Einsteigermodellen. Größere Akkus sind einer der größten Kostentreiber.
  3. Komplexere Mechanik
    Omni-Räder oder aktive Lenksysteme sind in der Entwicklung und Produktion aufwendiger als simple Standardräder.
Für welche Steigung brauche ich Allrad?

Ab etwa 35 bis 40 Prozent Steigung (19 bis 22 Grad) werden die Grenzen von Zweirad-Mährobotern erreicht. Allrad-Modelle schaffen zuverlässig bis zu 80 Prozent (ca. 38,7 Grad). Für Gärten mit weniger als 30 Prozent Steigung ist Allrad meist überdimensioniert.

Sind Mähroboter mit Allrad immer teurer?

Ja oft, weil sie mehr Motoren, größere Akkus und aufwendigere Mechanik benötigen. Der günstigste Einstieg liegt bei rund 800 bis 1.000 Euro. Premium-Modelle kosten 2.500 bis 3.500 Euro.

Was ist besser: Omni-Räder oder aktive Lenkung?

Omni-Räder (Dreame, MAMMOTION) sind starr. Aktive Lenkung (Roborock) ist unserer Erfahrung nach etwas schonender zum Rasen und hinterlässt keine Schleifspuren. Für empfindliche Rasenflächen empfehlen wir aktive Lenkung.

Brauche ich für einen Allrad-Mähroboter eine RTK-Antenne?

Nicht zwingend. Dreame A3 und der Segway i210 LiDAR Pro AWD kommen komplett ohne RTK-Antenne aus – sie navigieren über LiDAR und Kamera. MAMMOTION LUBA 3 nutzt zudem auch NetRTK über das Mobilfunknetz, also auch ohne eigene Antenne. Nur der Roborock RockMow Z150 benötigt eine physische RTK-Referenzstation im Garten. Er sit aber auch in einer LiDar-Version erhältlich.

Kann ein Allrad-Mähroboter mehrere Zonen verwalten?

Ja. Alle Modelle in diesem Vergleich unterstützen Zonen-Management für mehr Bereiche. Der MAMMOTION LUBA 3 AWD 3000 unterstützt zum Beispiel bis zu 20 Zonen. Mehr-Zonen-Management gehört mittlerweile zum den Standardfunktionen bei Mährobotern.

Lohnt sich Allrad für einen kleinen Garten?

Für kleine, flache Gärten unter 500 Quadratmeter lohnt sich der Aufpreis für Allrad in der Regel nicht. Wer aber auch in kleineren Gärten steile Hänge oder dauerhaft feuchte Bereiche hat, ist mit Allrad auf der sicheren Seite. Der Segway i210 LiDAR Pro AWD ist als günstigere Allrad-Option für kleinere Gärten der beste Kompromiss.

Wie groß muss mein Garten für einen Allrad-Mähroboter sein?

Allrad-Mähroboter sind in erster Linie für mittlere bis große Gärten (ab 1.000 m² und mehr) entwickelt worden. Die meisten Modelle liefern ihre volle Stärke auf Flächen ab 2.000 Quadratmeter. Für kleinere Gärten gibt es mit dem Segway i210 LiDAR Pro AWD aber auch eine kompaktere Allrad-Option.

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