Unser Test-Fazit zum Dyson Spot+Scrub AI
Der Dyson Spot+Scrub AI erreicht im Test 72 von 100 Punkten und ordnet sich damit im befriedigenden Mittelfeld ein.
An dieser Stelle bleibt die home&smart Redaktion ehrlich: Das Roboter-Debüt von Dyson hat echte Glanzpunkte, spart aber ausgerechnet an den entscheidenden Stellen. Am überzeugendsten fällt die Wischfunktion aus. Die durchgehende Walze nimmt Schmutz zuverlässig auf, statt ihn über den Boden zu ziehen. Auch die KI-Fleckenerkennung mit grünem LED-Licht und die vollständig lokale Datenverarbeitung setzen den Roboter angenehm von der Masse ab.

Dem gegenüber stehen handfeste Schwächen. In den Ecken bleibt sichtbar Schmutz liegen, bei rund zwei Zentimetern ist mit der Hindernisüberwindung Schluss, und die Einrichtung über ein separates 2,4-GHz-Netz raubt Nerven. Hinzu kommen ein karger Lieferumfang und die dreiste Entscheidung, trotz fest verbauter Dosierung kein Reinigungsmittel beizulegen.
Damit richtet sich der Spot+Scrub AI vor allem an überzeugte Dyson-Anhänger mit Hartbodenfokus, denen sauberes Wischen und Datenschutz wichtiger sind als das letzte Prozent Reinigungsleistung. Eine allgemeine Kaufempfehlung folgt daraus allerdings nicht.
Für die UVP von 1.199 Euro stehen derzeit deutlich rundere und leistungsfähigere Geräte im Regal. Wer nicht aus Überzeugung zur Marke greift, ist bei der Konkurrenz besser aufgehoben.
Design & Ausstattung des Dyson Spot+Scrub AI im Überblick
Wer bereits einen Dyson-Akkusauger in der Hand hatte, erkennt die Formensprache des Herstellers im neuen Saugroboter sofort wieder. Bürsten, Wischwalze, Räder und Staubbehälter tragen das markentypische Lila-Rot, der übrige Korpus ist in mattem Anthrazit gehalten.
Auffällig ist die Bauhöhe. Dyson verzichtet auf den klassischen Sensorturm und bringt die LiDAR-Einheit stattdessen in einem erhöhten Band oberhalb der Kamera unter. Das lässt den Roboter massig wirken und sorgt dafür, dass er nicht unter jede Möbelkante passt, unter der flachere Modelle problemlos verschwinden.

Den deutlichsten Bruch mit der Konkurrenz liefert die Station. Statt des üblichen rechteckigen Klotzes setzt Dyson auf eine zylindrische Formgebung: Frisch- und Schmutzwassertank sind rund gestaltet und stehen leicht nach vorn ab. Der eigentliche Blickfang ist jedoch der transparente Staubbehälter, der die Dyson-Farben offen zur Schau stellt.
Insgesamt hinterlässt das Gerät einen sehr wertigen Eindruck. Die Verarbeitung liegt auf dem gewohnt hohen Dyson-Niveau und hebt sich spürbar vom Wettbewerb ab. Der einzige echte Kritikpunkt am Auftritt: Sowohl Roboter als auch Station wirken ausgesprochen wuchtig.

Dyson Spot+Scrub Ai
Ausstattung des Dyson Spot+Scrub AI
Mit dem Design endet das Premiumgefühl dann auch schon. Der Saugroboter für 1.199 Euro UVP kommt vollständig ohne Ersatzteile oder Zubehör ins Haus. Geliefert wird ausschließlich das, was für die erste Inbetriebnahme nötig ist – für ein Flaggschiff eine klare Enttäuschung
Von der Enttäuschung ins Dreiste kippt die Sache beim Reinigungsmittel. Dyson verbaut zwar eine automatische Dosierung, legt die passende Flüssigkeit aber nicht bei. Wer sie nutzen möchte, bestellt sie für 25 Euro je Flasche separat nach.
Zum Vergleich: Hersteller wie Dreame, MOVA, Roborock oder Ecovacs legen selbst bei halb so teuren Geräten Reinigungsmittel bei. Dieser Verzicht hat im Test für einiges Kopfschütteln gesorgt. Beim aufgerufenen Preis spart Dyson schlicht am falschen Ende.

Bedienung & Benutzerfreundlichkeit des Dyson Spot+Scrub AI
Auf dem Papier verläuft die Einrichtung wie bei jedem anderen Gerät: Station aufstellen, App laden, Roboter verbinden, Wohnung kartieren. In der Praxis stellte sich der Dyson allerdings quer.
Im Test wollte die App partout keine Internetverbindung aufbauen. Weder das mehrfache Neuinstallieren noch ein Neustart des Smartphones oder des Routers brachten Besserung. Die Lösung förderte erst eine Internetrecherche zutage: Die Dyson-App verarbeitet ausschließlich ein reines 2,4-GHz-WLAN.

Moderne Router bündeln 2,4- und 5-GHz jedoch meist in einem gemeinsamen Netz, und genau damit kam die App nicht zurecht. Erst nachdem die Router-Einstellungen so angepasst waren, dass das 2,4-GHz-Band als eigenes Netzwerk auftauchte, ließ sich die Verbindung herstellen und die Einrichtung starten.
Bis das Problem gefunden und behoben war, verging im Test eine knappe halbe Stunde. Ohne technisches Grundverständnis wird diese Hürde schnell zum Showstopper. Hier muss Dyson dringend nachbessern, denn jeder Wettbewerber liefert eine reibungslosere Einrichtung, ohne dass am heimischen WLAN geschraubt werden müsste.

Dyson Spot+Scrub™ Ai Saugroboter mit Wischfunktion (Marius Nann/ home&smart)
Ist die App erst einmal am Laufen, folgen keine weiteren bösen Überraschungen. Sperrzonen, Zeitpläne und Reinigungsvorlieben sind mit wenigen Tipps angepasst. In diesem Punkt ist die MyDyson-App tatsächlich konkurrenzfähig.
Funktionen & Performance: Was kann der Dyson Spot+Scrub AI
Mit dem Spot+Scrub AI wagt sich Dyson erstmals an einen kombinierten Saug- und Wischroboter und bricht dabei mit einer eigenen Tradition. Statt des hauseigenen Digitalmotors arbeitet im Roboter ein zugekaufter Antrieb, die Orientierung übernimmt LiDAR. Ob der Premium-Aufpreis gegenüber MOVA, Dreame und Roborock gerechtfertigt ist, muss sich in den einzelnen Disziplinen zeigen.

Dyson Spot+Scrub Ai
Wischfunktion des Dyson Spot+Scrub AI
Die Paradedisziplin des Spot+Scrub AI ist eindeutig das Wischen. Ähnlich wie die Walzenmodelle von MOVA verzichtet Dyson auf rotierende Pads und setzt auf eine durchgehende Wischwalze. Im Test zahlt sich das sichtbar aus: Schmutz wird aufgenommen statt verteilt, das Ergebnis bleibt sauber und ohne Streifen.
Der eigentliche Kniff steckt in der Selbstreinigung. Bei jeder Umdrehung zieht ein Abstreifer die Walze ab und befeuchtet sie neu, sodass durchgehend mit frischem Wasser gearbeitet wird. In der Station spült Dyson die Rolle zusätzlich mit 60 Grad heißem Wasser. Entlang gerader Wände fährt die Walze automatisch bis zu 40 Millimeter aus, um näher an die Fußleiste zu gelangen. Beim Wischen spielt der Dyson damit in der obersten Liga mit.

Saugleistung des Dyson Spot+Scrub AI
Das Datenblatt weist 18.000 Pa aus, auf Teppich vervierfacht der Roboter die Saugkraft automatisch. Im Test zeichnet sich ein klares Profil ab: Auf Hartböden und in Fugen arbeitet der Spot+Scrub AI gründlich und holt feinen Staub wie groben Schmutz zuverlässig heraus.
Auf Teppich lässt die Tiefenwirkung dagegen nach – tief im Flor sitzende Partikel bleiben häufiger liegen als bei den saugstärksten Modellen des Testfelds.
Bei Tierhaaren macht der Roboter erneut eine gute Figur und befreit sowohl Hartböden als auch kurzflorige Teppiche sauber. Unterm Strich steht eine solide Saugleistung mit deutlicher Hartbodenstärke; an die 26.000-Pa-Klasse der aktuellen Top-Roboter reicht der Teppichwert allerdings nicht heran.

Kanten- und Eckenreinigung des Dyson Spot+Scrub AI
Hier zeigt der Dyson seine größte Schwäche. Zwar fährt die Wischwalze an geraden Kanten aus und reinigt entlang der Wand ordentlich, in echten Raumecken bleiben Staub und Schmutz jedoch zurück.
Der Grund liegt in der Konstruktion. Anders als MOVA mit MaxiReach oder Roborock mit FlexiArm verzichtet Dyson auf einen mechanischen Ausleger, der Seitenbürste oder Wischeinheit in die Ecke schwenkt.
Die Seitenbürste sitzt starr, und die 40-Millimeter-Ausfahrfunktion greift nur an geraden Kanten, nicht im rechten Winkel. In der Fläche und an Kanten überzeugt der Roboter also, in den Ecken fällt er durch. Verwinkelte Räume verlangen nach manueller Nacharbeit.

Kletterfunktion des Dyson Spot+Scrub AI
Auch bei der Hindernisüberwindung bleibt der Spot+Scrub AI hinter der Flaggschiff-Konkurrenz. Dyson nennt eine maximale Schwellenhöhe von rund 20 Millimetern – ein solider Standardwert, mehr aber nicht.
Der Abstand zur Spitze ist beträchtlich: Roborocks AdaptiLift-Chassis hebt den Saros 10R über Schwellen bis 40 Millimeter, Dreames ausfahrbare ProLeap-Beine bringen den X50 Ultra an einer Einzelstufe auf 42 und an Doppelschwellen auf bis zu 60 Millimeter.
Der Dyson besitzt weder ein anhebbares Chassis noch ausfahrbare Beine, sondern rollt auf einem starren Fahrwerk. Für moderne Wohnungen mit flachen Übergängen reicht das aus. An höheren Türschwellen, Übergangsschienen oder einem Treppenschutzgitter ist jedoch früh Schluss.
Tipp: Wer höhere Hindernisse in seiner Wohnung hat, sollte einen Blick in den home&smart Saugroboter Kletter-Test werfen.

Station des Dyson Spot+Scrub AI
Auch die Station geht eigene Wege. Statt eines Staubbeutels setzt Dyson wie bei den hauseigenen Akkusaugern auf ein beutelloses Zyklonsystem mit zehn Root-Zyklonen. Der Schmutz sammelt sich in einem Drei-Liter-Behälter, der für rund 100 Tage reichen soll. Folgekosten für Beutel entfallen damit vollständig.
Die restliche Wartung übernimmt das Dock zuverlässig. Die Wischwalze wird mit 60 Grad heißem Wasser gereinigt und anschließend mit 45 Grad warmer Luft getrocknet, was Gerüchen und Schimmel vorbeugt. Das Reinigungsmittel Dyson 02 Probiotic dosiert die Station bei jeder Befüllung automatisch bei, eine Silber-Ionen-Behandlung hält das Wasser im Tank hygienisch.
Den Preis dafür zahlt der Nutzer beim Platzbedarf. Mit rund 45 × 50 × 44 Zentimetern fällt das Dock wuchtig aus und will gut platziert sein – für kleine Küchen oder enge Flure eignet es sich kaum. Auch der Roboter selbst baut mit elf Zentimetern Höhe vergleichsweise hoch und kommt unter flache Möbel schlechter als die niedrigsten Modelle am Markt. Technisch stark und dank Beutellosigkeit besonders wartungsarm, dafür aber platzhungrig.

Diese Besonderheiten zeichnen den Dyson Spot+Scrub AI aus
Neben den klassischen Reinigungsdisziplinen war im Test vor allem eine Frage spannend: Was macht Dyson anders als MOVA, Dreame und Roborock? Während sich die Konkurrenz vorrangig über Saugkraft, Kletterbeine und Stationsausstattung duelliert, sucht Dyson die Abgrenzung bei der Intelligenz des Roboters.
Drei Punkte sind dabei besonders aufgefallen. Sie erklären nicht allein den sperrigen Produktnamen, sondern auch, warum sich der Spot+Scrub AI vom übrigen Feld absetzt.

Dyson Spot+Scrub Ai
KI-Fleckenerkennung: das namensgebende „Spot+Scrub“
Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal steckt schon im Namen. Statt stur seine Bahnen abzufahren, erkennt der Spot+Scrub AI Flecken aktiv über eine KI-gestützte HD-Kamera und gleicht sie mit rund 200 typischen Haushaltssubstanzen ab, um sein Reinigungsverhalten in Echtzeit anzupassen.
Der Clou zeigt sich bei hartnäckigem Schmutz. Eine besonders verkrustete Stelle fährt der Roboter bis zu 15 Mal ab und prüft danach selbst nach, ob der Fleck wirklich verschwunden ist, bevor er weiterzieht. Bleibt ein Rest, wischt er erneut. Das unterscheidet sich grundlegend vom stumpfen Prinzip vieler Wettbewerber, die eine feste Zahl an Überfahrten leisten – unabhängig davon, wie sauber der Boden am Ende tatsächlich ist.

Grünes LED-Licht: sichtbarer Schmutz, augenschonend im Betrieb
Damit die Kamera versteckten Staub überhaupt sicher aufspürt, verzichtet Dyson auf gewöhnliches Weißlicht und nutzt stattdessen ein grünes Lichtspektrum. Es hebt feine Partikel und Flecken auf dem Boden hervor, die dem bloßen Auge sonst entgehen. Laut Hersteller schont das grüne Licht zudem die Augen – ein Argument, das vor allem in Haushalten mit Kindern und Haustieren zählt.
Im Betrieb wird das grüne Leuchten schnell zum Blickfang und verleiht dem Roboter einen Auftritt, den im Testfeld kein anderes Modell so bietet.
Lokale KI-Verarbeitung: starkes Datenschutz-Argument
Ein Aspekt wiegt gerade hierzulande schwer: Die komplette KI-Verarbeitung läuft direkt auf dem Gerät. Bilder werden weder gespeichert noch in die Cloud geladen. Dyson betont ausdrücklich, dass keine Gesichtserkennung stattfindet, die Kamera ausschließlich der Objekterkennung dient und sämtliche übertragenen Daten verschlüsselt werden.
Damit spielt Dyson ein Verkaufsargument aus, das MOVA und Co. bislang kaum offensiv besetzen und das für datenschutzbewusste Käufer in Deutschland durchaus den Ausschlag geben kann. Wer eine Kamera ins eigene Wohnzimmer stellt, erhält hier immerhin ein transparentes und lokal abgesichertes Konzept.

Dyson Spot+Scrub Ai
Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Dyson Spot+Scrub AI
Mit einer UVP von 1.199 Euro spielt der Spot+Scrub AI im gehobenen Flaggschiff-Segment und muss sich folglich an den besten Saug- und Wischrobotern des Jahres messen lassen. Genau dieser Vergleich fällt ernüchternd aus.

Fürs Geld liefert der Dyson zu wenig. Wischwalze und KI-Fleckenerkennung sind stark, in den übrigen Kerndisziplinen fällt der Roboter jedoch zurück: schwächere Saugleistung auf Teppich, mangelhafte Ecken, und bei rund zwei Zentimetern Kletterhöhe endet die Fahrt. Ein MOVA Z60 Ultra Roller SA kostet im Handel oft nur einen Bruchteil, reinigt dank ausfahrbarer Seitenbürste aber sauber bis in die Ecken, saugt kräftiger und bringt eine Station mit UV-Desinfektion mit. Selbst Top-Flaggschiffe wie der Roborock Saros 10R oder der Dreame X50 Ultra bewegen sich preislich im ähnlichen Rahmen und können in der Summe schlicht mehr.
Die tatsächlichen Stärken – Wischwalze, KI-Fleckenerkennung, beutellose Zyklon-Station und lokaler Datenschutz – rechtfertigen den Aufpreis aus Sicht der Redaktion nicht. Der Spot+Scrub AI ist ein spannendes Debüt, doch fürs gleiche Geld gibt es derzeit rundere und leistungsfähigere Geräte. Wer nicht bewusst zur Marke Dyson greift, fährt mit der Konkurrenz besser.

Dyson Spot+Scrub Ai
Weitere Dyson Spot+Scrub AI Tests & Bewertungen
Unsere Bewertungen beruhen auf praxisnahen Tests statt auf reinen Datenblatt-Angaben. Jeden Saugroboter setzen wir in einer standardisierten Haushaltsumgebung mit typischer Alltagsverschmutzung ein und prüfen ihn zusätzlich im Härtetest, etwa mit Vogelsand, Blumenerde oder eingetrocknetem Ketchup, um die Grenzen der Geräte auszuloten. Mit über sieben Jahren Erfahrung und mehr als 125 getesteten Modellen lässt sich jedes neue Gerät fundiert einordnen.
Wie wir dabei genau vorgehen und nach welchen Kriterien wir bewerten, erklären wir ausführlich in unserem Testverfahren.
- Einer ausführlichen Testreihe hat sich der Dyson Spot+Scrub AI auch beim Testportal „testit.de“ gestellt und dort die Testnote „Gut“ (2,0) erhalten. Gelobt wurde vor allem die herausragende, komplett schlierenfreie Wischleistung – laut Redaktion das beste Wischergebnis der gesamten Testreihe – sowie die clevere ausfahrbare Wischwalze. Kritisiert wurden dagegen die schwache Hinderniserkennung, die locker sitzende Hauptbürste und der für die Preisklasse magere Lieferumfang. (Stand: 06/2026)
- Ebenfalls unter die Lupe genommen hat Dysons ersten Saug-Wisch-Roboter die „COMPUTER BILD„, wo er mit der Note 1,5 („Gut“) abschnitt. Positiv bewertet wurden die starke Hartboden-Saugleistung (98,3 von 100 Gramm im Stresstest), die selbstreinigende Wischwalze samt Multifunktions-Dock und die präzise Navigation. Bemängelt wurde, dass das Gerät in Ecken und an Kanten häufiger Schmutz liegen lässt, die Hinderniserkennung Objekte durch den Raum schiebt und die Bauhöhe von elf Zentimetern den Einsatz unter vielen Möbeln verhindert. (Stand: 04/2026)
Preise & Verfügbarkeit des Dyson Spot+Scrub AI

Welche Alternativen gibt es zum Dyson Spot+Scrub AI
Saug- und Wischroboter testen wir bei home&smart bereits seit vielen Jahren. Wem der Dyson Spot+Scrub AI nicht zusagt, dem bietet unser großer home&smart Saugroboter-Test eine umfassende Übersicht, inklusive unserer gesammelten Erfahrungen mit den gängigsten Modellen verschiedener Hersteller und Preisklassen.
MOVA V70 Ultra Complete X: Eine Klasse für sich

Wer beim Saugroboter keinerlei Kompromisse eingehen möchte, sollte einen Blick auf das neue MOVA-Flaggschiff werfen. Der MOVA V70 Ultra Complete X holte im Test hervorragende 98 von 100 Punkte.
Gegenüber dem Dyson zieht der V70 in praktisch jeder Disziplin davon: Die Saugkraft steigt auf beeindruckende 40.000 Pa, die Kletterfähigkeit auf bis zu 9 cm (StepMaster 2.0), und Seitenbürste sowie Mopp lassen sich um 12 beziehungsweise 16 cm ausfahren. Damit erreicht der Roboter sogar Bereiche unter Sockelrücksprüngen, an denen andere Geräte scheitern. Hinzu kommen die beutellose EcoCyclone-Station, die ohne Einwegbeutel auskommt, sowie das verbesserte Anti-Tangle-Bürstensystem.
Geeignet ist der V70 vor allem für Bewohner von Altbauwohnungen mit hohen Türschwellen, für Haustierhaushalte und für alle, die das technisch Bestmögliche wollen und dafür bereit sind, die UVP von 1.399 Euro zu zahlen.
Wer einen einfachen, modernen Wohngrundriss hat, ist mit dem deutlich günstigeren Z60 Ultra Roller SA bestens bedient. Wer aber maximale Reinigung in jeder Ecke und auf jeder Bodenart wünscht, bekommt mit dem V70 derzeit das beste Gerät am Markt.
Dreame X60 Pro Ultra Complete: Das technisch Bestmögliche

Eine ähnlich kompromisslose Alternative liefert Dreame mit seinem aktuellen Flaggschiff, dem Dreame X60 Pro Ultra Complete, der im Test ebenfalls hervorragende 98 von 100 Punkte erreichte.
Gegenüber dem Dyson Spot+Scrub AI legt der X60 in praktisch jeder Disziplin eine Schippe drauf: Die Saugkraft klettert auf rekordverdächtige 42.000 Pa, die Hindernisüberwindung auf bis zu 10 cm (Doppelschwelle), Seitenbürste und Mopp fahren um 12 beziehungsweise 18 cm aus. Damit reinigt der Roboter zuverlässig genau die Ecken und Kanten, an denen der Dyson mangelhaft abschneidet. Hinzu kommen eine Station, die die Wischmopps mit bis zu 100 °C heißem Wasser reinigt und trockenföhnt, eine Reinigungsmittel-Dosierung sowie eine Schnellladefunktion, die in nur fünf Minuten 25 Prozent des Akkus auffüllt.
Geeignet ist der X60 vor allem für Bewohner von Altbauwohnungen mit hohen Türschwellen, für Haustierhaushalte und für alle, die das technisch Bestmögliche wollen und dafür bereit sind, die UVP von 1.499 Euro zu zahlen.
Wer vor allem Wert auf eine erstklassige Wischleistung und das markante Dyson-Design legt, kann zum Spot+Scrub AI greifen. Wer aber maximale Reinigung in jeder Ecke, auf jeder Bodenart und über jede Türschwelle hinweg sucht, bekommt mit dem Dreame X60 Pro Ultra Complete derzeit das beste Gerät am Markt.
Technische Details des Dyson Spot+Scrub AI
- Akkukapazität – k. A.
- App – MyDyson
- Effektive Tierhaaraufnahme – Ja
- Gewicht – 6,6 kg
- Heißwasser-Wischfunktion – Nein
- Hindernisüberwindung – ca. 2 cm
- Kamerazugriff – Nein
- Kantenreinigung – Wischwalze fährt an Kanten bis 40 mm aus
- Kapazität Staubbehälter – 0,25 l (Roboter); 3 l (Station)
- Kapazität Wasserbehälter – 0,3 l Frischwasser / 0,18 l Schmutzwasser (Roboter)
- Karten für mehrere Etagen – Ja
- Lautstärke – k. A.
- Maße – Roboter: 373 × 370 × 110 mm; Station: ca. 450 × 500 × 440 mm (H × L × B)
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